Straßenhunde in Osteuropa
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Petitionen können zwar keine Wunder vollbringen - aber gar nichts tun auch nicht, deshalb wollte ich das hier mal weiter geben:
Liebe Tierfreunde,
den Straßenhunden in Osteuropa geht es sehr schlecht - wie jeder weiß; Bulgarien ist - was die Grausamkeiten angeht- wohl auf dem 1.Platz der Mörderrangliste. In den dortigen Isolatoren werden - trotz bestehendem Tierschutzgesetz, das keinen interessiert- weiterhin tagtäglich Straßenhunde eingefangen und dann in diesen "Tierheimen" auf brutalste Weise umgebracht; man schmeisst sie lebend in verbrennungsöfen, durchschlägt ihnen mit einem Beil das Rückgrat, lässt sie einfach eingesperrt verhungern oder hängt sie auf, bis sich sich zu Tode stranguliert haben.
Wie kann man helfen?
Einige Hunde nach deutschland zu holen, löst das Problem nicht.
Langfristig helfen kann nur eine Änderung im Land selbst, d.h., politischer Druck von außen.
Die Tierschutzorganisation "Ärzte für Tiere e.V.", die sich besonders in Bulgarien engagiert, hat nun eine Protestmail auf ihrer HP veröffentlich und bittet darum, diese abzuschicken, sie wendet sch an den bulgarischen Generalstaatsanwalt, die bulgarische Ministerpräsidentin und den Bürgermeister von Plovdiv, wo es ein besonders grausames Tötungslager gibt. Bitte HELFT durch EURE UNTERSCHRIFT mit, damit die dortigen Entscheidungsträger endlich das eigentlich gültige Tierschutzgesetz anwenden.Klickt auf :
http://protest.aerztefuertiere.deich danke euch!
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Hallo Lolli-Keks,
nicht nur in Bulgarien geht es den Straßenhunden schlecht. Ich komme gerade von einer Reise aus Belarus zurück. Dort ist das nicht besser. Wohin man schaut Straßenhunde. Nicht nur Dokö, auch Rassehunde die niemand mehr will gibt es ohne Ende. Da zu helfen ist äußerst schwer ,zumal die Menschen dort andere Sorgen und Nöte als Hunde haben. Selten sieht man einen Hund in den Städten die an einer Leine gehen und somit ein zu hause haben. Was nicht mehr "gebraucht" wird fliegt auf die Straße. Da haben es die Dorfhunde schon besser. Wir haben viele Brote gekauft und verfüttert. Brot gehört für diese Tiere zur Hauptnahrung-unser Jacki würde das gar nicht anrühren. Eine Möglichkeit da wirklich Abhilfe zu schaffen sehe ich nicht. Geld zu schicken damit die Komunen etws tun könnten, dass ging genau in die falsche Richtung. Ein wirklich schwieriges Problem. Geld nur wenn Helfer aus D oder wirklich Vertraute vor Ort sind. Ansonsten finanziert man noch genau die, die für das Übel verantwortlich sind!
NG obstihj
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Diese Ärzte sind auch in der Türkei aktiv und in vielen anderen Ländern.
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Hallo,
ich habe die Pedition unterschrieben und abgeschickt!
Eine gute Sache und bei dem Außenpolitischen Druck der
derzeit auf Bulgarien lastet, bleiben wenn genug Einsendungen
eintreffen diese sicherlich nicht unbeachtet.
Mit erstaunen muss ich mal wieder feststellen das sich hier
für ein wirklich massives Problem wenige interessieren.
Solche Threads wie "Was soll ich kochen?" finden da wesentlich
mehr Zuspruch. Woran das wohl liegt?Bitte liebe User des DF unterstützt diesen Protst massiv!!
NG obstihj
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Schon ausgefüllt! :/
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Mich interessiert das sehr wohl und im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstütze ich viele Tierhilfsorganisationen und Petitionen.
Ich bekomme jede Woche Post von Gruppen und Organisationen, die ich unterstütze und unterstützt habe. Ich bin immer gut versorgt mit Tierleid an allen Ecken dieser Erde, alle Tierarten betreffend.
Zusätzlich engagiere ich auch für Menschen, die Gesellschaft für bedrohte Völker, zum Beispiel.Immer wieder muss ich sondieren was ich unterstütze. Das kostet Zeit und Energie.
Jede Orga hat stets das größte Problem.
Wie überall im Leben:
Weniger ist manchmal mehr.LG, Friederike
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Hallo,
ja Ulixes kann ich da schon Recht geben. Auch mir geht es so. Humanitär unterwegs im Tschernobylgebiet, zu Hause, im Verein, auf Arbeit mit sehr viel Verantwortung usw. Dennoch finde ich die Reihung der Probleme wichtig. Aus meiner Sicht wird viel Zeit auch hier für Themen vergeben die das nicht Wert sind. Aber das ist Ansichtssache und in unserer Gesellschaft frei wählbar!
NG obstihj
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Schön, dass sich doch noch einige für das Thema interessiert haben - Danke!
Dass man mit einer Unterschrift auch ein wenig bewegen kann, zeigt dieser Zwischenbericht:
Liebe Hundefreunde,
dank des Eingangs vieler protestmails hat der Bürgermeister von Plowdiw in Bulgarien nun den dortigen Tierschützern ERLAUBT, das Lager 3mal in der Woche zu betreten und die Käfige zu säubern. Klingt banal, ist aber schon ein erster Fortschritt! Der Zutritt war den Tierschützern bisher nämlich verboten..... -
Hallo,
dass Freud einen doch und lässt Hoffen!
NG obstihj
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Nun ich finde es nur Schade, das es "nur" um Bulgarien geht.
Was ist mit Spanien, Griechenland, der Türkei oder ähnlichen Ländern? Dort geht es den Hunden auch nicht besser und sie werden nicht besser behandelt.Sollte es nicht jedem selbst überlassen bleiben, für was oder in welcher Richtung er sich einsetzt?
Warum soll ich eine Pedition ausfüllen? Was geschieht dann mit den Hunden? Werden sie dann humaner getötet? Werden sie dann gar nicht mehr getötet? Woher sollen dann die Gelder kommen, um die Tiere adäquat zu versorgen? Wenn man es da geschafft hat, was geschieht dann mit den anderen Ländern und deren Hunde in den Tötungsstationen?
Was nützt es den Tieren, wenn sie saubere Käfige haben, aber sonst keine Ansprache oder Betreuung?Es ist leider ein ewiger Kreislauf. Ich denke, jeder der sich mit dem Thema beschäftigt, wird auch irgendwo seine Organisationen haben, die er nach seinen Mitteln und Kräften unterstützt. Wobei es dann ganz egal ist, ob es in Europa, Asien, Afrika, Amerika oder sonst wo ist. Überall auf der Welt leiden Tiere und Menschen und alle diese Wesen brauche Hilfe. Ich für meine Person möchte selbst entscheiden, wo ich etwas mache und in welchem Rahmen und ich persönlich bin von so penetranten Aufforderungen eher angenervt als angesprochen etwas zu tun.
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