Suprelorin, chemische Kastration Erfahrungsbericht

  • Wir vermelden nach 3 Wochen 3 kaum eine Veränderung außer das der Herr sich gern irgendwo festschnuppert, was er vorher nie gemacht hat. Die Hoden sind irgendwie nicht wirklich kleiner geworden. Obwohl der Arzt meinte in ca. 3 Wochen sollten sie kleiner sein.

    es gibt Hunde, wo der Chip nicht wirkt!!!

    Bei meinem einen Rüden hatte der Chip nämlich nicht gewirkt, ausser das er kleine Hoden bekommen hatte... hat aber seine Zeit gebraucht...

    Naja ich merke ja schon eine Veränderung. Er hat den Chip auch nicht bekommen weil er Rüdig ist oder so sondern weil er eine minimal vergrößerte Prostata hat. Ich werde es weiter beobachten und nochmal mit dem Arzt Rücksprache halten.

  • Der Chip bringt es halt nur wenns am Testosteron liegt.

    Liegt das Problem woanders, heisst das nicht dass er nicht wirkt. Die kleineren Hoden zeigen die Wirkung an.

  • Vielleicht könnt ihr mir helfen, ich bräuchte mal Entscheidungshilfe.


    Neville, 4 Jahre, wurde vor 2 Jahren gechipt. Aufgrund einer angeschwollenen Prostata wegen zr viel Testosteronproduktion (meine Tierärztin nannte es "oversexed " hatte er eine ständig angeschwollene Eichel und im Schlaf unter sich gepinkelt (weil die übergroße Prostata auf die Blase drückte). Der Chip hat super gewirkt, beide Probleme waren verschwunden, es gab auch keine Erstverschlimmerung oder so. Der Chip war eigentlich für ein halbes Jahr, letztes Jahr hatte er diese Probleme jedoch nicht. Jetzt geht's aber wieder los. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Neville nochmal chippen soll oder ihn direkt kastriere. Ich würde letzteres eigentlich ungern tun, will ihn aber auch nicht für den Rest seines Lebens chippen :/ oder kann diese Testosteronstörung irgendwann weg gehen? Hat jemand da Erfahrungen? Was würdet ihr tun?

  • Vielleicht könnt ihr mir helfen, ich bräuchte mal Entscheidungshilfe.


    Neville, 4 Jahre, wurde vor 2 Jahren gechipt. Aufgrund einer angeschwollenen Prostata wegen zr viel Testosteronproduktion (meine Tierärztin nannte es "oversexed " hatte er eine ständig angeschwollene Eichel und im Schlaf unter sich gepinkelt (weil die übergroße Prostata auf die Blase drückte). Der Chip hat super gewirkt, beide Probleme waren verschwunden, es gab auch keine Erstverschlimmerung oder so. Der Chip war eigentlich für ein halbes Jahr, letztes Jahr hatte er diese Probleme jedoch nicht. Jetzt geht's aber wieder los. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Neville nochmal chippen soll oder ihn direkt kastriere. Ich würde letzteres eigentlich ungern tun, will ihn aber auch nicht für den Rest seines Lebens chippen :/ oder kann diese Testosteronstörung irgendwann weg gehen? Hat jemand da Erfahrungen? Was würdet ihr tun?

    Wenn er wirklich oversexed ist - also die krankhafte Version - dann wird es nicht weggehen. Vielleicht im Alter, keine Ahnung, ob dann auch mal die Hormonproduktion zurückgehen kann, dafür kenn ich mich mit Biologie nicht genug aus. Aber selbst wenn, das wären dann aber ja noch Jahre hin.

    Wenn er generell einfach eine übersteigerte Hormonproduktion hat, dann ist das ja kein trainierbares Verhalten. Man kann dem Organ ja leider nicht sagen, es soll sich mal zurück halten.


    Wenn du dir arg unsicher bist, kannst du ihn ja nochmal chippen lassen und es dann überlegen. Wenn das wirklich alle eure Probleme löst, dann würde ich ihn halt während der Laufdauer kastrieren lassen.


    Ich glaube tatsächlich, dass Cashew auch ein bisschen gut bei der Hormonproduktion dabei war. Nicht so krass wie bei euch, aber doch deutlich ordentlicher, als die anderen Rüden (inklusive Ari). Bei ihm schlugs auch sehr früh schon auf die Prostata (und auch seinen Magen). Er hatte auch echt Monster-Klöten |)

    Jetzt kastriert verhält er sich im Prinzip wie ein normaler Rüde. Also immer noch interessiert, aber nicht mehr so krass. Die Prostata-Probleme sind auch weg. Er verfällt nicht mehr sofort ins Schlecken, wenn man ihn länger als 1 Sekunde irgendwo schnüffeln lässt.

    Ich würde ihn jederzeit wieder kastrieren lassen. Aber ich habs mir bei ihm auch echt nicht leicht gemacht. Die Prostatageschichte, was aber definitv mit einer der ausschlaggebendsten Punkte. Das ist mir einfach zu riskant, dass da irgendwann mal was entartet.

  • Dankeschön! Ich glaube, ich werde es so machen, dass ich ihn erst chippen lasse und wenn es dadurch besser wird, lass ich ihn zeitnah kastrieren. Ich tue mich damit echt schwer. Es ist einfach so eine finale Entscheidung, wenn Neville einmal kastriert ist. Ich möchte ihm ungern ein Körperteil nehmen. Aber es ist ja wirklich was medizinisches bei ihm 🙈

  • Nein gar nicht. Ich hab eher das Gefühl, dass er jetzt mehr Stress hat. Die ständig geschwollene Eichel ist bestimmt unangenehm und wenn er unter sich gepinkelt hat, springt er panisch auf.

    Unterm Chip war er wie immer (nur ohne oben genannte Symptome). Er hat mehr gefressen und war ständig hungrig. Das war so das einzige.


    Zusätzlich zu den oben genannten Symptomen frisst er jetzt schlecht, leckt Urin, ist unruhig und ist draußen abgelenkt. Das wären alleine jetzt aber keine Gründe für mich ihn zu chippen oder zu kastrieren. Unterm Chip war das aber auch weg. Am liebsten wäre es mir ja aber, wenn sich diese Prostataprobleme ohne Chip und Kastration lösen ließen. Aber mit Training kann ich da vermutlich wenig ausrichten. Meine Tierärztin hatte mir damals empfohlen ihn weniger zu kuscheln und sportlich jeden Tag so auszulasten, bis er hechelnd auf dem Boden liegt und keinen Gedanken mehr an Hündinnen verschwenden kann. Ich glaub aber nicht, dass es an läufigen Hündinnen liegt. Wir sind nur kurzem umgezogen und es war in unserer alten Stadt genau so wie hier. So oft und überall können Hündinnen ja nicht läufig sein?

  • Wenn es ihm mit dem Chip deutlich besser geht und keine Aussicht darauf besteht, dass sich seine Probleme ohne Eingriff in den Hormonhaushalt lösen lassen, finde ich eine Kastration sinnvoll.

  • Hier unser Status nem guten Monat nach der Implantation: Der Appetit ist nach wie vor prima. Markiert wird immer weniger. Allerdings ist er seit einigen Tagen irgendwie aufmüpfig. Und er schläft nicht mehr bei uns im Bett. Gegenüber anderen Hunden wird er ein bischen grätig. Ich hoffe zumindest die Aufmüpfigkeit legt sich wieder.

  • Jetzt ist der Chip schon lange ausgelaufen und es geht ihm Prima. Dank dem Chip konnte ich ihm den extremen und endgültigen Eingriff in den Hormonhaushalt ersparen, und er darf vollständig bleiben, so wie ein Hund im Normalfall eben auch bleiben sollte :ka:


    Ich habe mich zu früh gefreut...

    Chakos Probleme sind wieder da. Es müsste genau ein Jahr her sein als er den 6 Monats Chip bekommen hat. Vor ca einem halben Jahr ist der wieder ausgelaufen. Er hatte wieder mehr Interesse am markieren und schnüffeln aber alles vollkommen normal.

    Jetzt hat es sich die letzten Wochen langsam angeschlichen. Irgendwas war anders, Chako war unruhiger. Jetzt ist es seit ein paar Tagen wieder schlimm. Chako ist gestresst, verunsichert, im Kopf weg, sabbert, klappert mit den Zähnen. Wenn ich sehe dass er gleich Pipi lecken wird spreche ich ihn an, er springt sofort weg, meidet mich, ist noch mehr verunsichert. So als würde ich ihn vermöbeln :( Ich hab ihm das pipilecken zwar verboten, aber nie mit Gewalt oder körperlich grob oder so, weswegen er so reagieren müsste.


    Wir gehen die letzten Tage schon um 6 Uhr morgens in die Pampa für die große Runde, da ist um die Uhrzeit niemand, über die Nacht ist da wohl auch keiner, also eigentlich keine frische Duftnoten. Aber auch da kann er nicht richtig abschalten. Er schläft auch wieder sehr wenig..

    Es ist quasi alles genauso wie damals vor dem Chip, nur noch nicht soo extrem...


    Vorgestern war ich so zerissen nach dem lösen gehen dass ich kurzerhand beim TA angerufen habe und einen Termin zum kastrieren gemacht hab. Soll nächste Woche sein.

    Aber ich weiß nicht ob das so richtig ist. Ob wir villeicht noch warten sollen. Anderseits will ich nicht wieder monatelang warten und ihm diesem Stress aussetzen wie vor dem Chip ohne dass sich was tut..

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