Problemhund Labrador-Rüde-Erziehungsprobleme!!!

  • Wenn du nicht weißt, wie man einen Hund gewaltfrei erzieht, dann such dir eine gute Hundeschule, in der über positive Verstärkung gearbeitet wird.
    Oder kauf dir ein entsprechendes Buch.
    Oder du schaust dich hier im Forum ein wenig um.

  • heißen Großbuchstaben, dass man schreit?
    Sorry! Wollt nur, dass der Text auffällt, damit jeder bescheid weiß, was ich von euch erfahren möchte.


    Danke Dark Angel, endlich mal ne konkrete Aussage!
    Danke Askoo, sehr gute Tips!
    Werd mir morgen gleich mal ne Checkliste zusammenschreiben, was ich alles mit dem Hundi üben kann.
    DANKE an alle, die ne vernünftige Antwort gegeben ham!
    :gut:

  • Hi Shaggy, du hast keine Ahnung und ziehst die Anschaffung eines Teles in Erwägung???? Wie bitte stellst du dir vor, damit deinem Hund das Fuß laufen beizubringen?????
    Such dir ne Hundeschule und lass die Finger von dem Zeugs.
    Kopfmäßiges Auslasten kannst du mit Fährten gut erreichen.


    Ich sehe keinen Problemhund....eher einen Problemmenschen!!!


    Gruß, Yvonne

  • Zitat

    Hi Shaggy, du hast keine Ahnung und ziehst die Anschaffung eines Teles in Erwägung????


    Das eine ist gewiss der Grund für das andere.
    Dass Shaggy hier nach Rat fragt, zeigt doch, dass er bereit ist, sich Hilfe zu holen. Das sollten wir, obwohl sicher manches im argen liegt, nicht vergessen ;)

  • Das hab ich nie gesagt, es in Erwägung zu ziehen! Hab solche Geräte im Internet gefunden und mich hier nur erkundigt, von Leuten im Forum, die Ahnung von Hundeerziehung haben, was es mit solchen Geräten auf sich hat. Und ich weiß jetzt, dass es die falsche Erziehung ist, mit solchen Geräten zu arbeiten. Geb mir lieber Tips und lies den kompletten Text durch, bevor du hier den Moralapostel spielst. Der Hund hat ne ernsthafte Krankheit, mit denen er es nicht leicht hat für den Rest seines Hundelebens. Also bitte Vorsichtig mit solchen Aussagen..danke

  • Huhu, läuft euer Hund denn zwecks Schonung nur an der Leine? Was macht ihr so mit ihm also wie oft spazieren und macht er sonst noch was? Hat er ne Aufgabe oder spielt ihr was zusammen?


    Es ist ziemlich schwer von außen zu beurteilen, aber ich würde euch auch einen kompetenen Hundetrainer anraten. Ansonsten möchte ich dir noch den Tipp geben, dir mal eure Beziehung anzusehen. Also wie oft schmust ihr, spielt ihr, übt ihr usw. und auf der anderen Seite, lobst du ihn, wenn er was gut macht? Hört er überhaupt nicht oder nur nicht, wenn er kommen soll?


    Vielleicht kannst du die Probleme etwas genauer beschreiben, was tut er und wie reagierst du? dann könnten wir dir sicher auch ein paar mehr Tipps geben.


    Tendenziell ist ein Schleppleinentraining immer recht gut.
    Kennst du das? Da hätte der Hund auch mehr Auslauf als an der 2 m Leine und du kannst Kommandos besser einüben.


    Meld dich doch nochmal und schreib genauer...

  • Ich geb dir auch noch einen Tipp:
    Das was du als "Leck-mich-am-Arsch" -Verhalten bezeichnest ist typisch für einen Retriever, wenn er falsch oder unfair behandelt wird und nicht weiß was er tun soll. Es ist eine Art von Sturköpfigkeit, jepp, aber nur weil sie "dichtmachen" weil sie die harte Tour weder verstehen noch nötig haben.
    Wenn du es richtig anstellst tut dein Hund für dich was du willst ohne laut werden zu müssen. Benimmst du dich in seinen Augen unberechenbar, stellt er auf stur, was ihm auch nicht zu verdenken ist.


    Tipps zur Auslastung hast du ja schon bekommen. Du solltest nicht mit Lob sparen und immer ein Alternativverhalten anbieten. Wenn dein Labi erstmal merkt wie er dir eine Freude machen kann, wird er das öfters tun ;) Aber nur wenn du Wutausbrüche und Handgreiflichkeiten zum falschen Zeitpunkt unterlässt.
    Du wirst es an deinem Hund merken. Wenn du meinst er schaltet wieder mal auf stur, hast du einfach nur irgendwas verlangt was er noch nicht kann oder nicht verstanden hat etc. Überdenk die Situation dann nochmal genau, ich bin mir sicher dir wird dein Fehlverhalten mit Übung bald auffallen. Retriever sind ziemlich deutlich im Feedback geben :D (Weshalb sie auch schon mal fälschlicherweise als "stur" bezeichnet werden, dabei sind sie nur unglaublich schlau und wissen wann es sich nicht mehr lohnt mitzumachen)


    Mit solchen Halsbändern machst du dir nur deinen Hund kaputt. Gerade bei einem Labi hast du großes Potential hauptsächlich über positive Bestärkung zu arbeiten. Nutz das.

  • Shaggy, also Dir wurde hier sehr allgemein freundlich geantwortet, da kennst Du andere Leute nicht, die Dich hier in die Enge getrieben hätten. Und Du hast viele gute Ratschläge bekommen. Was erwartet Ihr eigentlich immer, ei ei und Patentlösungen ?
    Also bleibe mal bitte ganz ruhig.


    Ich werde nur auch ein wenig halsig, wenn ich ausser erstem Post noch lesen muss, Teletakter um Fuss zu üben. Jetzt mal ganz abgesehen von diesem Quälteil, versuche es doch bitte erst mal auf ganz normalem Wege, bevor Du zu Hilfsmitteln greifst. Egal welche.


    Du hast einen Labbi, dann auch noch 2 Jahre alt, jung, dynamisch, Pfurz quersitzen. Dritte und letzte Findungsphase, sprich Pubertät.
    Er spinnt jetzt sowieso ein bischen, da hast Du, weil Ihr auch noch keine Bindung habt, einen schlechten Anfang.
    Aber arbeite erst mal an der Bindung, spiele mit ihm, laste ihn aus, bestärke ihn ausschliesslich positiv, mach Dich zu seinem Menschen, dem er vertraut, der toll ist. Ein Labbi gefällt gerne. Hast Du sein Herz, hast Du gewonnen.


    Nur zum Abruf und was Du alles aufgezählt hast, das sind so viele Baustellen, wie gesagt, wüsste nicht wo ich anfangen sollte. Besorg Dir erstmal eine Schleppleine und verlange von ihm nicht zu viel auf einmal. Er muss doch erstmal bei Dir ankommen, das dauert.
    Sorge durch Schleppleine dafür, das er nicht abhauen kann, arbeite an der Bindung.


    Aber nicht mehr mit Druck, schimpfen und Klapsen. Damit machst Du alles von Anfang an kaputt, und der Hund wird irgendwann vor Angst gehorchen. das willst Du ja sicher nicht.


    Suche Dir einen guten Trainer, eine gute Hundeschule und Du kannst zu jedem Thema hier eine Frage einbringen, z.B Schleppleine und Abruf, NEIN üben, Leinenführigkeit. Alles schön der Reihe nach.
    Erstmal fängst Du jetzt damit an,das er Dir vertraut und nicht mehr mit Bestrafung oder negativer Reaktion rechnen muss.
    Der Rest kommt dann nach und nach


    EDIT Ach, und loben, viiieeelll loben, Hunde und besonders Retriver lieben das. Viele sehen zwar was der Hund nicht macht, aber sie sehen nicht, wenn er etwas gut macht. Kommt er z.B bei einem Abruf, wie verrückt loben. Soll er sitzen, und er macht das, egal wie selbstverständlich es für Dich ist, immer ein FEIN. Du wirst sehen, das wirkt

  • Zitat

    EDIT Ach, und loben, viiieeelll loben, Hunde und besonders Retriver lieben das. Viele sehen zwar was der Hund nicht macht, aber sie sehen nicht, wenn er etwas gut macht. Kommt er z.B bei einem Abruf, wie verrückt loben. Soll er sitzen, und er macht das, egal wie selbstverständlich es für Dich ist, immer ein FEIN. Du wirst sehen, das wirkt


    Ja, genau so. Wenn Hund nicht kommt auf Abruf, dann lob ihn erst mal dafür dass er dich anguckt - Blick, Feiiin, Griff zum Leckerli. Wenn er geschnallt hat, dass nach jedem Feiiin ein Leckerli kommt, dann kannst du zwischen feiiin und Leckerli ein Komm her oder Hier einbauen.
    So lernt der Hund, hören lohnt sich und du wirst bald feststellen, dass der Hund dir auch Verhalten anbietet, von dem er annimmt, dass es dir gefällt.

  • Nun, danke euch Mädels erstmal für eure ausführlichen Tips! ;)
    Ach übrigens-ich bin ganz cool und ruhig und kanns nur nicht leiden, wenn man mir was unterstellt. Ach und es verlangt hier niemand ne Patentlösung. Eure Erfahrung is für mich viel mehr Wert und daraus geschlossene Erkenntnisse. Aber ich finde, die meisten machen das schon ganz gut, was diese Tips angeht. Bin auch ganz Ohr, was eure persönlichen Hundegeschichten angehen. DANKE NOCHMALS!!!


    Werde das mit der Laufleine auf jedenfall mit der Zeit üben.
    Nun der Hund wurde mit ca. einem Jahr gekauft und ist jetzt ca. 2 Jahre alt. Er kann schon Sitz und Platz, tut das aber nur gerne, wenn er ein Leckerli bekommt. Ansonsten lässt er sich sehr stark ablenken durch sein Umfeld. Er ist eben voll auf Leckerli fixiert. Aber ich denke, ihn psychisch zu fordern is der richtige Weg. Denn wenn ich ihn mit anderen Hunden für ne halbe Stunde rumtollen lassen, fängt er zu humpeln an oder seine Pfote knickt leicht weg. Die Probleme kennt ihr ja. Und es ist echt nicht einfach ihm ein möglichst schönes Leben zu schenken und die richtige Dosis zu finden, wie lange er von der Leine kann und wie lange nicht.
    Deswegen müssen wir es schaffen, ihn anders auszulasten, weil der ständig Energie hat.
    Aber ich bedanke mich noch recht herzlich für die ernstgemeinten Tips!!!
    Ich denke, ich weiß jetzt wie ich an das Tier ran gehe!!! ;)
    :gut: :gut: :gut:

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