Hund als Kindersatz...
-
-
Also, den Wunsch nach einer gemeinsamen Aufgabe in der Partnerschaft kann ich gut verstehen. Das war bei uns auch einer der vielen Gründe, uns noch einmal einen Welpen ins Haus zu holen, nachdem unsere Tochter ausgezogen war.
Aber: Ich kann immer nur dringend warnen, die Grenze zum Kindersatz tatsächlich zu überschreiten. Aus mehreren Gründen:
1. Ein Hund ist ein Hund und hat nunmal ganz andere Bedürfnisse (Kuscheln steht da wirklich nicht an allererster Stelle, auch wenns phasenwiese beide genießen).
2. Ein Hund muss Respekt anders lernen als Menschenkinder. Dazu braucht es einfach mehr Distanz.
3. Ganz egoistisch: Ein Hund wird nur 7-15 Jahre im Schnitt (je nach Rasse). Ist die emotionale Verstrickung zu groß hält man das ja garnicht aus. (Was natürlich nicht heißt, dass man den Hund nicht liebhaben darf - aber er darf einfach nicht so einen elementaren Stellenwert einnehmen wie ein Kind). Wenn eine Mutter ihr Kind im Alter von 7 oder 8 Jahren verliert, ist sie auf Jahre traumatisiert. Das darf uns beim Hund lieber nicht passieren, oder?
4. Als Mütter neigen die meisten von uns leider dazu, unsere eigenes Selbstwertgefühl aus dem "Gelingen" der Kinder zu ziehen. Also: Wann ist sie trocken, wieviele Fremdsprachen im Kindergarten, Gymnasium, Studium etc. Das ist bei Eltern schon nervig, das finde ich bei HHs zum K... Diese Angeberei und Besserwisserei: Mit 11 Wochen trocken, mit 15 perfekt erzogen, mit 1 Jahr stellen sie Einbrecher, sind gleichzeitig Schlichter in der Welpengruppe und hauen nieeee ab. Sowas nervt einfach.LG
Kirsten -
- Vor einem Moment
- Neu
-
-
Hunde die als Kinder ersatz her halten müßen tuen mir eigentlich nur leid. das vor ab...und ja ich rede von den Hunden die mit Langemfell und Jäckchen usw rum laufen müßen sich auf garkeinen fall dreckig mache dürfen usw.
Nein da hört für mich das verständniss auf...und dann denk ich immer wenn diese Person Kinder hätte täten diese mir auch leid....nicht im dreckspielen dürfen und immer artig an Mamas Hand laufen...neeeeee.
Meine Tiere sind meine Familie, ja aber es sind Tiere haben ihr eigenes Wesen auf das ich mich einstellen mußte, ich seh es so wir 4 leben in einer Wohngemeinschaft wo jeder seine rechte und Pflichten hat....so haben meine Katzen die Regel nicht auf die Küchen anrichte zuspringen, nicht auf den Wohnzimmer tisch und nicht auf den Ort zusprinegne wo Fernsehn und Anlage usw steht...und nartürlich haben sie das Katzenklo zu nutzen.
Ich hingege muß dafür sorgen das meine Katzen bequeme liegeplätze haben möglichkeiten zum kelttern, Spielzeug,ein einsauberes Katzen klo und nartürlich ausrecchend Futter. Auch habe ich zu akzeptieren wenn sie nicht auf den schoß oder arm wollen....Mit meinem Hund ist es ja nicht viel anders, ich möchte das er sich ordentlich drinnen wie drausen verhält, möchte nicht das er in die Wohnung macht und erwarte einen Grundgehorsam.
Aber dafür muß auch ich meinen teil zu betragen, so muß ich dafür sorgen das er weiß wie man sich benimmt, ich muß immer der Suveräne Leiter sein, und dafür sorge tragen das er auch mal nach Herzens lust toben kann und da auch mal 7 grade sein lassen darf. ich muß mit ihm raus gehen ob es regnet stürmt oder schneit.Aber das wußte ich ja nun alles vorher....
Was ich damit sagen möchte ist....ich sage immer meine Tiere sind meine Familie es sind die die mich so nehmen wie ich bin die da sind ob ich lache oder weine, die mich nicht belügen oder betrügen....einfach in einem Zitat gesagt
In den Augen der Tiere liegt mehr wahrheit als in den Worten der Menschen.
Trotz allem sind und bleiben es Tiere...auch wenn ich oft belächelt werde wenn ich mit Loki unterwegs bin und mit ihm rede wie mit einem Menschen und ihn schatzie, Baby Männlein nenne....ja das tue ich klar weiß ich das er es nicht versteht, abe schaut mich an die Augen leutchen...und es scheint ihm zugefallen, auch wenn ich was tolles entdecke oder wir was beobchten zb wildtier, und ich ihm das erkläre...blödsinn ja aber ihm schadet es nix und ich brauche das, aber trotz allem wenn ich was von ihm forder hat er klare kurze Koamandos.
Ich rede mit meinen Tieren erzähle ihnen auch was ich erlebt habe usw.
Aber ich weiß das es keine Kinderersat ist und ja irgend wann werde ich Kinder haben, wann....das weiß ich nicht. -
Hallo,
ja, ich gebe es zu, unsere Leja ist ein gewisser Kindersatz.
Wir können keine Kinder bekommen und sind froh, dass wir unsere Leja haben. Sie ist unser Baby, für meine Schwiegervater ist sie das Enkelkind (Enkelhund). Wir verwöhnen sie und sie wird genauso liebevoll konsequent erzogen, wie wir ein eigenes Kind erzogen hätten.
Was wir aber nicht vergessen, Leja ist immer noch ein Hund.
Sie darf aus Pfützen trinken, sich am Po schnuppern, in der Elbe baden, beim fressen pupsen, sich im Dreck wälzen, mit anderen Hunden toben und das machen, was Hunde sonst gerne machen.
-
Zitat
Hallo,
ja, ich gebe es zu, unsere Leja ist ein gewisser Kindersatz.
Wir können keine Kinder bekommen und sind froh, dass wir unsere Leja haben. Sie ist unser Baby, für meine Schwiegervater ist sie das Enkelkind (Enkelhund). Wir verwöhnen sie und sie wird genauso liebevoll konsequent erzogen, wie wir ein eigenes Kind erzogen hätten.
Was wir aber nicht vergessen, Leja ist immer noch ein Hund.
Sie darf aus Pfützen trinken, sich am Po schnuppern, in der Elbe baden, beim fressen pupsen, sich im Dreck wälzen, mit anderen Hunden toben und das machen, was Hunde sonst gerne machen.
Schön geschrieben, Kerstin.
Ist es denn verboten, sich nach einer Aufgabe zu sehnen und diese in der Hundeerziehung zu finden? Ich denke nein. Und nur, weil man keine Kinder hat und stattdessen einen Hund, ist man doch gleichwohl in der Lage, seinen Hund als Hund zu sehen und zu erziehen.
LG.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!