BARF - Allgmeiner Talk-Thread

  • Für Pepe gab es früher Fastentage und die hat er auch sehr gut vertragen. Dann hab ich nicht mehr blind nach Prozent, die ich irgendwo gelesen hab gefüttert, sondern seinen Bedarf ausgerechnet.


    Der Punkt ist: Wenn du nach BEDARF fütterst - also mal schaust, was dein Hund überhaupt täglich braucht an verdaulichem Rohprotein, div Vitamine, Calcium, Phsphor, andere Mineralien, Fett, Kohlenhydrate (aufgeschlossen) etc pp - dann braucht man den Tag nicht.


    Man braucht einen Fastentag nur, wenn man ansonsten die Niere überlastet.


    Recht bedarfsgerechte Frischfütterung (muss nicht aufs Gramm genau, aber man sollte das Gramm wenigstens kennen) überlastet nichts, sondern gibt deutlich ausgewogener, damit leichter verdaulich und organschonender was der Hund braucht.

  • Bei uns gibt es keine Fastentage.



    Dem Großen würde das denke ich nicht´s ausmachen aber die Kleine würde Kübeln.



    Ich mache einen Fleischlosen und einen Gemüsefreien Tag.

  • Ob ich im Wachstum barfe, weiß ich eben auch noch nicht. Mein Ziel ist es prinzipiell schon, aber so lange ich nicht sicher bin, fange ich nicht an.


    So klingt das Ganze aber doch schon wieder nach ewig viel Rechnerei auf den Tag genau. Ich wollte das Ganze eher auf die Art angehen "auf eine Woche/ einen bestimmten Zeitraum hochgerechnet ausgeglichen".
    Und mit dem Ziel, dass ich - sobald ich ein Gefühl dafür hab, also nach einer ganzen Weile barfen - eben nicht jeden Tag rechnen muss. Klar, Maßstäbe muss es geben und an die werde ich mich grob halten. Aber ich möchte eben nicht dieses "Extrem". Das mache ich bei mir schließlich auch nicht.


    Ich weiß also ich brauche etwa die Menge von dem Fleisch, die Menge Innereien usw., muss dieses und jenes mal abwechseln und mich an die und die Mengen halten.
    Aber diese genaue Kleinrechnerei wie viel wo drin von welchem Vitamin nun ist, das war langfristig (! also mit einer gewissen Erfahrung) nicht mein Ziel.
    Und ich höre oft genug, dass es so gemacht wird. Sieht es bei euch nun doch anders aus?


    Jetzt bin ich grad schon wieder echt unsicher :( :

  • Ne, also so genau mach ich es auch nicht :???:
    Ich mach viel nach Gefühl, also Fleisch wieg ich schon noch ab, Zusätze, Öl, etc. geb ich nach Eigeneinschätzung, Gemüse/Obst nach Augenmaß. Dienstag und Samstag ist bei uns fleischfrei. An den Fleischtagen wechsel ich ab. Wenn ich Fleisch bestell, dann ja immer abwechslungsreich und dann ich mal da, mal da was. Ich mach mir da keinen so nen Stress und meinem Hund gehts damit blendend, top Blutwerte... Ich find, man kann sich auch echt verkopfen, wenn man weiß, wieviel Gramm der Hund von den jeweiligen Fleisch/Knochen... braucht langts doch auch, meiner Meinung nach :ops:

  • Nein, du musst es nicht so machen. Ich sage nur, dass es gesünder ist, weil es die Organe mehr schont. Calcium zB wird sogut wie gar nicht im Körper gespeichert. Da bringt es also nichts, dem Hund zwei Mal die Woche einen schönen großen Knochen zu geben. Wenigstens 4x in der richtigen Menge sollte es schon sein, besser 5x oder 6x.


    Natürlich kannst du die Eiweissmenge, die der Hund braucht statt auf 7 Tage auf 5 oder 6 geben. Dann arbeitet die Niere an den Tagen aber natürlich auch mehr als sie müsste - das Ammoniak muss ja aus dem Körper.


    Das kann man natürlich machen! Ich sage nur, dass ich es nicht machen würde. Aufs Gramm mit jedem Vitamin muss nichts ausgerechnet sein. Aber ich schaue, dass es einigermaßen ausgeglichen ist, in den wichtigsten Werten.


    Edit: Ich wollte dich nicht verunsichern. Und ich kann dich dahingehend beruhigen, dass auch eine genauere Fütterung nicht mehr Arbeit macht, wenn man es einmal alles ausgerechnet hat und sich überlegt, wie es aussähe, wenn man da eine augewogene regelmäßigkeit reinbringen will.
    Aber mach du es, wie du dich dabei wohl und gut fühlst. Solange du grundsätzlich mal ausrechnest, was dein Hund braucht. Das sollte Grundvorrraussetzung sein in meinen Augen.

  • Klar, ich möchte mir am Anfang einen genauen Überblick verschaffen und die ersten Monate alles genau kennenlernen. Um damit dann eben etwas "freier" haushalten zu können, auch mal was Besonderes einzubauen usw.
    Ich würde nie "einfach drauf los" füttern.


    Nun bin ich trotzdem wieder unsicher :roll: Aber das geht bei mir schnell, weil ich nix falsch machen will bei so nem wichtigen Thema.


    Na mal sehen... Weiter lesen, weiter grübeln, weiter informieren ;)

  • Zitat


    Nun bin ich trotzdem wieder unsicher :roll: Aber das geht bei mir schnell, weil ich nix falsch machen will bei so nem wichtigen Thema.


    Na mal sehen... Weiter lesen, weiter grübeln, weiter informieren ;)


    Und genau deswegen hab ich mir von nem "Profi" meinen Plan schreiben bzw. rechnen und erstellen lassen.
    Weil ich genauso gedacht hab wie Du. Angst das was zuviel ist, was zu wenig, warum, wie, wenn und überhaupt.
    Seit genau diesem Plan fütter ich jez den vierten Monat und fühl mich eindeutig sicherer. Vorallem ergibt das jez für mich alles mehr Sinn. Also je mehr ich mich jez zusätzlich noch reinles, aber nen "richtigen eigenen Plan" für meinen Hund hab, desto sinniger ist das Ganze für mich und auch leichter im Kopf speicherbar.
    Weißt wie ich mein? So ganz, ganz alleine würd ich heut noch net frisch füttern weil ich mich das einfach net getraut hätte.

  • Wo lasse ich mir denn einen Plan genau für meinen Hund aufstellen? Ich hab nämlich auch das Problem, dass ich Sorge trage irgendwas falsch zu machen.

  • Ne, aufgeben kommt nicht in Frage ;) Nur bin ich jetzt halt wieder durcheinander :roll:


    Hm... Ehrlich gesagt lerne ich besser durch selber machen. Also selber anlesen usw. Sonst würde ich mich ewig auf andere verlassen. Da ackere ich mich lieber so lange durch, bis ich es selbst kann und fange dann erst an. Natürlich mit Absicherung durch Leute, die sich auskennen. Aber so rum ist eher meine Herangehensweise als andere machen lassen ;) Dann verfalle ich in Faulheit und ruhe mich drauf aus...


    Männe würde mir auch nen Berechner programmieren, damit ich den Überblick nicht verliere. Da könnte ich dann jeweils eingeben, was ich gefüttert habe und der rechnet mir das hoch.
    So zur Absicherung in der Anfangszeit. Aber muss mich da noch weiter einlesen und ihm dann genau sagen, wie das aussehen müsste. Und selber erst mal gucken, ob das überhaupt Sinn macht oder am Ende zu "statisch" wird ;)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!