stubenrein und dominanz... wie verhalte ich mich richtig?
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ich bin mal wieder sehr unsicher und brauche ein paar tipps...
also mein labbi ist jetzt 4 monate alt und seit 3 wochen bei uns...
bisher ist er leider noch überhaupt nicht stubenrein... wir versuchen schon alle 1 - 1,5 std raus zugehen, und gehen auch nach dem essen und schlafen sofort... aber er pinkelt trotzdem einfach in die wohnung... und das obwohl wir 20 min vorher waren... das mit nach dem spielen gehen klappt auch nciht weil er halt einfach so mitten drin pinkelt.. und das tollste er rennt dabei weiter durch die ganze wohnung...
wenn wir draußen pippi machen lob ich ihn wenn er fertig ist und oft bekommt er auch ein leckerlie.. während dem pinkeln muss ich allerdings still sein, weil er sonst sofort aufhört und zu mir rennt... ich weiß echt nicht mehr weiter... sollte er es nicht langsam mal in den griff bekommen?mein zweites problem ist das er mich anscheint nicht ausreichend respektiert...
wenn ich ein komando gebe wie sitz ect.. dauert es bei mir viel länger und ich muss es viel öfter sagen als mein freund... auch das rufen im feld klappt nicht so gut wie bei ihm...
aber das schlimmste ich das hinlegen bei der kleinen gassi runde. er hat da einen tollen sandplatz entdeckt und einen apfel- und kirschbaum platz wo mal halt spiel oder essen kann... udn seit dem zieht er in die richtung und wenn ich die richtugn wechsel legt er sich auch einfach hin...
anfangs hab ich ihn dann einfach weg getragen... jetzt zieh ich ihn manchmal...aber das ist so protal.. mit rufen und leckerlie locken klappt es auch gar nicht...
er juckelt jetzt auch ab und zu an meinem bein (hat er anfangs nur die ersten 2 tage gemacht) und wenn ich sage nein beim blumentopf umgarben oder wenn er mich in den arm beißt beim spielen oder so macht er eifnach weiter...
ich mach immer schon den schnauz griff und guck ihm in die augen wenn ich nein sage... aber nix...
auch aufs sofa und bett geht er einfach und wenn ich ab rufe dann legt er sich nur noch platter hin damit ich es schwerer habe ihn runter zu schubsen...wie schaff ich es das er uns und nicht nur meinen freund als rudelführer ansieht?
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Hi
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Zitat
also mein labbi ist jetzt 4 monate alt und seit 3 wochen bei uns...
du hast deine fragen mit diesem satz schon selbst beantwortet.
geduld!es wird schon.
der kleine lebt erst seit ein paar wochen!
edit:
bisher machst du auch alles richtig!
nach allem raus, wenn er pieselt loben.
wenn er in die wohnung macht, auf den arm und raus und wenn er macht loben.... loben loben loben...wenn er etwas unerwünschtes macht ignorieren. auf dem bett zB kommentarlos runter mit dem kerl und er wirds irgendwann schon verknüpfen
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Zitat
ich mach immer schon den schnauz griff und guck ihm in die augen wenn ich nein sage... aber nix... niedermayr anbeten
Und welchen Effekt soll das haben.
Würdest du das bitte sein lassen, wie du ja merkst bringt das gar nichts.
Du hast den Hund doch noch nicht solange, da solltest du schon etwas Geduld aufbringen, und die nötige Konsequenz.
Wenn dir das mit der ständigen Pinkelei komisch vorkommt, dann stell den Hund mal einem TA vor, nicht das er Probleme mit der Blase hat. -
Hallo,
du musst mehr Geduld haben!
Er ist erst drei Wochen bei euch - bei der Stubenreinheit gehst du schon richtig vor. ER entdeckt gerade seine Umwelt, er ist jung und abgelenkt, dann vergisst er auch schon mal zu pinkeln.
Rufe ihn nie, wenn du dir nicht sicher bist, dass er auch kommen wird.
Dann lernt er nur, dass er nicht kommen muss.
Du musst erst mal seine Aufmerksamkeit mit Blickkontakt bekommen und dann rufen. Immer mit einem Leckerlie belohnen und mit hoher Stimme loben!
Wenn er sich auf's Bett legt und du bekommst ihn nicht herunter, leg dich ins Bett und mach dich so breit, dass er ausweichen muss.
Immer wieder.
Wenn er dich berammelt, sofort herunter mit ihm!! Das ist inakzeptabel.Und niemals den Schnauzgriff anwenden, der alte Zopf in der Hundeerziehung ist längst abgeschnitten!
Bringe ihm das Wort "nein" doch erst mal bei! Er kann dich nicht verstehen, weil er ein Hund ist ;-)
Nimm ein Lecker in die flache Hand, halt es ihm hin. Sobald er es nehmen will, schließt du ganz schnell die Hand zur Faust und sagst "nein". Danach die Faust öffnen und sag: "Nimm's dir". Üben, üben. Bis er bei "nein" das Lecker nicht nimmt.Zur Beruhigung, dein Hund verhält sich völlig normal.
Geht ihr zur Hundeschule?Gruß
Leo -
das mit dem nein bebringen machen wir schon ganz fleißig...
das mit den schnutzgriff habe ich gelesen... das machen wohl die ranghöheren hunde mit den kleinen auch.. also mit dem maul... hmm
da stand auch wenn der hund gar nicht hört soll man ihn auf den rucken legen...
wie soll ich mich verhalten wenn er von eiem platz nicht mehr weg will oder in eine richtung zieht weil er weiß da gibts was leckeres?
einfach stark in die andere richtung ziehen oder setehen bleiben und ihn weg tragen?
er wird halt langsam auch schwer... er halt jetzt in einer woche 1,5 kg zugenommen wenn er so schnell weiter wächst dann ist bald nix mehr mit tragen und wahrscheinlich ist dann auch bald soweit das er es schafft mich zu ziehen...darum mach ich mir da schon gedanken...
man kommt sich auch echt doof vor wenn der hund sich einfach hinlegt und nicht mit einem heim gehen will... und wir gehen wirklich oft und auch lange raus so ist es net
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1. Der Hund braucht eine Weile um erst mal bei euch anzukommen.
2. Geht mal zum TA und lasst das mit dem Pipi machen abklären, nicht das da eine organische Ursache zu Grunde leigt.
3. Kauft euch das Buch von P. McConnell -
Kleine Geschäftskunde (es ist das beste zum Thema Stubenreinheit)4. Das du ihn ablenken kannst, wenn er pipi macht ist ganz normal. Das legt sich mit der Zeit. Deswegen auch erst (aber dann sofort) hinterher loben und belohnen.
5. Ein Hund kann erst ab der 20. Woche seine Ausscheidungsorgane richtig kontrollieren.
6. Wurde dem Kleinen überhaupt die Kommandos beigebracht, seid ihr sicher, dass er sie gelernt hat?
7. macht dein Freund mehr mit ihm?
8.Alle Kommandos kann man gut mit den Mahlzeiten trainieren.
Fülle den Napf, stelle ihn aber nicht runter, gebe deinen Hund ein Kommando, wenn er es befolgt bekommt er sein Futter, wenn nicht, sagts du: du hast wohl immoment keinen Hunger und stellst den Napf weg.
5 Minuten später kannst du es noch mal probieren- die Erfolgsquote ist dann sehr hoch.
9. Lass dich von deinem Hund niergend wohin ziehen, dabei lernt er, dass er nur doll genug ziehen muss, dann geht´s da lang wo er hin möchte. Stell dir vor dein Hund wiegt irgendwann 30-35 kg und zieht dich dann in der Gegend rum.
Bleibe stehen wenn die Leine straff wird und warte ab bis sie wieder locker wird.
10. Wenn dein Hund sich auf den Boden legt, kannst du versuchen langsam in in reinzuschlurfen mit den Füssen. Viele Hund mögen das nicht udn stehen auf.
Ziehen solltest du nicht, du kannst ihn Verbrennungen zu fügen, wenn du ihn übers Pflaster ziehst und schon gar nicht, wenn er nur ein Halsband um hat.11. Auch das Kommando Nein muss ein Hund erst lernen.
Stell den gefüllten Napf auf den Boden-wenn dein hund rangehen möchte legst du schnell einen pappdeckel auf den napf und sagst Nein (ruhig und leise), wenn er zurück weicht sagts du Okay und gibts den Napf frei.12. Am Bein rammeln kann auch mit Stress zu tun haben.
Du hast ja erzählt, dass er das in den ersten zwei Tagen gemacht hat.
Bist du jetzt vielleicht genervt von dem Hund und er bemerkt das?
Habt ihr irgendwas verändert?Ich würde ihn ein Nein geben und von meinen Bein mit den Händen wegdrücken.
Beim Blumentopfumgraben würde ich ihn ein Nein geben und davon wegscheichen.
Wenn er beim Spielen beißt, ein AUA und du brichst das Spiel ab (aufstehen, weggehen, den Hund ignorieren).
13. Schnauzengriff würde ich nicht machen, du siehst ja, er sieht es von dir nicht als Korrektur an.
14. Versuche mit Kartons oder Blechdosen, Folien die Plätze unattraktiv für ihn zu machen. Korregiere ihn schon, wenn er versucht raufzusteigen, wenn er erst drauf ist bist du zu langsam.
Ich glaube er legt sich nicht platt hin um es dir schwerer zu machen, sondern weil er Angst hat runterzufallen oder er hat Angst vor dir und zeigt Beschwichtigungsverhalten.
Übe weiter hin mit dem Hund täglich. Aber nicht gestresst und brutal sondern ruhig und souverän - so sieht nämlich ein wirklicher Rudelführer aus!
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Hallo einsame.insel,
wie die anderen User schon geschrieben haben, ist GEDULD angesagt.
Dein Pelzgesicht muss erst richtig bei euch ankommen.
Das mit dem "Schnauzgriff" solltest du wirklich lassen. Du bist kein Hund und kannst diesen "Griff" nich richtig anwenden.Ich habe dir mal ein Paar Threads rausgesucht, die für dich interessant sein können.
https://www.dogforum.de/ftopic18293.html
https://www.dogforum.de/ftopic18177.html
https://www.dogforum.de/fpost6969253.html
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Welches Buch du auch immer gelesen hast... es taugt nichts!
Weder Schnauzgriff, Hund in die Augen sehen (Bedrohung), Nacken schütteln noch Hund auf den Rücken legen sind in der heutigen Hundeerziehung anzuwenden!
Ich will es nur erwähnen, es ist keine Unterstellung!Genauso wenig solltest du deinen Hund an der Leine hinter dir herschleifen.
Du musst dich mal interessanter für ihn machen.
Packe doch mal Fleichwurststücke und Spielzeug ein und gehe nicht nur stupide mit ihm Gassi - sprich mit ihm mit hoher Stimme. Klopfe mal auf die Knie und mach' den Kasper ;-)
Entdeckt gemeinsam die Welt, auf der Dominanzschiene funktioniert das nicht. Das hast du ja selbst schon bemerkt. -
P.S. Ich weiß nicht, wo du das mit dem Schnauzengriff und dem Auf-den-Rücken-legen gelesen hast.
Aber diese veraltete Quelle solltest du schnell versiegen lassen!Von diesen Autoren kann ich z.B. Bücher empfehlen:
Sabine Winkler :
Hundeschule: Hunde verstehen, erziehen & beschäftigen
Hundeerziehung: Sozialisierung, Ausbildung, Problemlösung
Hundeschule leicht gemacht. Mit praktischen Schritt - für - Schritt - Anleitungen)
Patricia McConnell: McConnell´s Erziehungskiste
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ich kann mich nur anschliessen.
ganz viel geduld ganz viel üben.
wenn er was nicht machen soll strenge dunkle stimme , dann kurze ansagen wie nein , aus.
bei toller leistunf hohe stimme und sowas sagen wie supiiiiiiii , fein. und halt leckerlie sofort geben und auch streicheln.
aber es braucht viel geduld -
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