Meinungsaustausch über Hundeerziehung ;-)
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Und trotzdem würde er kleine kalorienreiche Sünden ab und an erlauben.
Genau...unter dem Vorbehalt das man rationalisiert das es genau das ist....kleine Suenden und kein normales, taegliches Grundnahrungsmittel.
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Hi
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Elegant von der Hundeerziehung in einen Abnehmthread übergegangen ...
Entlarvt !! Zurück zum Thema
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Wenn ihr alle so leben könnt und keine Probleme habt, dann laß es doch so !
Das einzigste was ich machen würde, wäre dem Hund eine Rückzugsmöglichkeit bieten, wo er sich an den turbulenten Tage ausruhen könnte ...Ist doch völlig ok bei euch, oder hast du irgendwo Bedenken ?
Gruß, staffy
Hi Staffy,
nee, ich hab damit kein Problem und auch keine Bedenken (Gibt irgendein Comedian, der öfters mit "ich hätte da gerne mal ein Problem" anfängt, so war es nicht gemeint
Ich wollte damit eigentlich bloß ausdrücken, was Britta und Trillian besser hinbekommen haben: das es mit dem Ignorieren und nicht ignorieren im Alltag am besten klappt, wenn es aus dem Bauch und der Situation raus funktioniert.
Aber nachdem ich weitergelesen habe, ist mir klar geworden, dass das bei uns wohl einfach ein glückliches Zusammentreffen ist, das ich + family und Hund nach Bauchgefühl reagieren und das so paßt. Das hätte auch anders kommen können.
Ich könnte garnicht sagen, wie ich reagieren würde, wenn es mit Kindern und Hund + Ruhephasen nicht klappen würde !Das mit dem Rückzugsplatz stimmt übrigens, daran arbeite ich und predige ca. 15x pro Tag, dass der Hund oben im Vorflur in Ruhe zu lassen ist. Die Kinder halten sich mühsam dran, Diego bleibt meistens nur ca 10 min dort, dann stürzt er sich begeistert wieder ins Getümmel und ich lasse es laufen, da es gut läuft.
Lg, Trixi + Diego
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ich hab die ganzen beiträge nicht gelesen, bin nur auf was gestoßen und fand es passt hier rein:
http://www.polar-chat.de/topic_24737.htmldabei geht es um eine andere art des verbietens, wie ich das verstanden habe. es kann situationsabhängig angewandt werden, man muss nicht konsequent sein. d.h. "NEIN!" z.b. zum beißen im spiel wenn ich keinen bock mehr drauf hab, der hund darf es aber grundsätzlich schon erstmal.
würde gern eure meinung dazu hören
ich war erst sehr skeptisch.... aber wenn ich länger drüber nachdenke erscheint es mir gar nicht mal so schlecht, v.a. weil es leichter anzuwenden ist als die "prinzipienreiterei" der absoluten konsequenz.....
EDIT: das ganze geplänkel um vorwärts oder rückwärts find ich nicht so wichtig, eher die grün gelb rot-methode!
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EDIT: das ganze geplänkel um vorwärts oder rückwärts find ich nicht so wichtig, eher die grün gelb rot-methode!
Das ist Methode der Hundeteamschule und so schon sehr sanft, wenn man es dem Hund vernünftig vermitteln kann und es verbessert schon die Beziehung, wie ich bei der Hündin einer Kollegin sehen konnte.
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Hi,
Ganz lustig, hab mir den ganzen Text durchgelesen und mir immer gedacht "Mensch, das ist doch genau wie von Anita Balser... gibt da jemand ihre Methode als seine aus... ist das nur Zufall" etc. - ganz am Ende hab ich dann auch festgestellt, dass es Anita Balser IST
Ich persönlich finde ihre Methode sehr gut!lg,
SuB -
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EDIT: das ganze geplänkel um vorwärts oder rückwärts find ich nicht so wichtig, eher die grün gelb rot-methode!
na ja, das einfach mal aussen vor zu lassen macht nicht wirklich Sinn. Es gehört dazu um Hund verstehen zu lernen. Denn nur die "Ampel-Methode" (welches in meinen Augen keine Methode ist) sich rauszupicken kann falsch interpretiert (und umgesetzt) werden wenn der komplette Zusammenhang ausser acht gelassen wird. -
da hast du sicherlich recht, war von mir falsch ausgedrückt. ich komme nur mit solchen theorien nicht besonders gut klar, weil für mich z.b. auch ein vorwärtsstürmender zähnefletschender hund einfach angst haben kann, also innerlich "rückwärtsgerichtet" ist, aber die flucht nach vorne gewählt hat.
darum geht es mir aber gar nicht.
mich würde interessieren, wie man dieses situationsbedingte "nein" mit einem absoluten "nein" in einklang bringt:
z.b. wenn mein hund grundsätzlich an meinen händen knabbern darf, außer ich will gerade nicht
bzw. wenn er generell keine bücher aus dem regal ziehen und zerfetzen darf, auch wenn ich nicht da bin.
wie kann er das unterscheiden?? -
Hi,
Also ich persönlich finds generell schwierig, etwas zu verbieten und durchzusetzen, wenn man nicht da ist... Heißt natürlich nicht, dass man nichts verbieten soll
Ich persönlich halte es so, dass ich einerseits versuche, meinem Hund die Möglichkeit zu nehmen, in meiner Abwesenheit Unsinn zu machen (ich lasse ihn z.B. nicht in einem Zimmer mit dem Schweinebraten...) und andererseits versuche, herauszufinden, ob das Verhalten nicht eine andere Ursache haben könnte (z.B. Bücher zerfetzen aus Frust, dass man nicht mitdurfte - hier müsste die Frusttoleranz erhöht und das Alleinesein angewöhnt werden, anstatt das Bücher zerfetzen abzugewöhnen). Das sind für mich die Maßnahmen, wenn ich nicht dabei bin.
Ansonsten ist es lt. Anita Balser so (soweit ich das jetzt richtig wiedergeben kann), dass Hunde unter sich auch nicht konsequent sind in dem Sinne, dass bestimmte Dinge immer tabu sind oder so. Also z.B. duldet der überlegene Hund den anderen Hund mal in seiner Nähe, mal nicht, er verteidigt im einen Moment einen Knochen, im nächsten Moment überlässt er ihn dem anderen etc.
Ich denke, wenn für den Hund bestimmte Dinge in deiner Anwesenheit immer tabu sind (z.B. das Sofa), dann weiß er auch, dass sie immer tabu sind und probiert es gar nicht aus. Allerdings liegen viele Hunde in Abwesenheit ihrer Menschen dann doch auf dem Sofa. Und im Gegensatz dazu möchtest du deinen Hund vielleicht mal in deiner Nähe (dann rufst du ihn bzw. duldest ihn neben dir) und mal willst du ihn nicht da, dann schickst du ihn eben weg.
Mehr bedeutet das gar nicht.
Allerdings muss man natürlich darauf achten, eine einmal geforderte Sache auch durchzusetzen (auch das könnte man ja als Konsequenz bezeichnen, ist aber sozusagen eine andere "Art" Konsequenz als in dem obigen Zusammenhang).lg,
SuB -
Hier meine Erklärung wie ich es umsetze:
Zitatmich würde interessieren, wie man dieses situationsbedingte "nein" mit einem absoluten "nein" in einklang bringt:
z.b. wenn mein hund grundsätzlich an meinen händen knabbern darf, außer ich will gerade nicht bzw. wenn er generell keine bücher aus dem regal ziehen und zerfetzen darf, auch wenn ich nicht da bin.
wie kann er das unterscheiden??
Das Ganze basiert ja auf der Kommunikation mit dem Hund. Hat nichts mit Konditionierung (wie es bei "Nein" z.B. der Fall ist) zu tun. Ich "spreche" mit dem Hund. Er wird also veranlasst in sein Handeln mich einzubeziehen und der Hauptbestandteil ist Respekt.Einen erwachsenen, zerstörerischen eigenen Hund hatte ich noch nicht. Die Hunde die bei ihren Besitzern alles zerkauen wenn nicht aufgeräumt wird, rühren bei mir nichts an, egal was herum liegt. Verboten habe ich es ihnen nicht, also extra beigebracht. Im Umgang mit ihnen steht aber der Respekt im Vordergrund und das allein scheint sie davon abzuhalten. Wird dieser Leidenschaft (das zerkauen von allen möglichen Dingen) von einem Hund nur nachgekommen wenn die HH nicht zuhause sind, war es, sobald sie bei mir war, völlig egal ob ich nun anwesend war oder nicht. Da wurde aus Prinzip nichts kaputt gemacht (auch kein Essen vom Tisch geholt).
Zitatauch ein vorwärtsstürmender zähnefletschender hund einfach angst haben kann, also innerlich "rückwärtsgerichtet" ist, aber die flucht nach vorne gewählt hat.
und damit hast du einen "vorwärtsdenkenden" Hund. Ist er innerlich "rückwärtsgerichtet" geht er auch rückwärts (außer du meinst einen Hund der den größten Teil zurückgeht wenn er Angst hat und nur nach Vorne geht wenn er sich nicht mehr zu helfen weiß; dann ist das ein "rückwärtsdenkender Hund" - nach meiner Interpretation) . Die Motivation des Hundes gibt die Vorgehensweise vor. Einen vor Angst vorwärtsdenkenden Hund muss man sicherlich anders händeln als einen Hund der eine andere Motivation hat. Letztendlich soll dem vorwärtsdenkenden Hund "erklärt" werden das es ihm Gut geht wenn er sich zurück nimmt und einem rückwärtsdenkenden Hund wenn er etwas mehr Selbstsicherheit bekommt, also mehr vorwärts denkt. -
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