Schau-Training, wer ist schon erfolgreich damit?
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na, der Trick ist: RECHTZEITIG als HH zu reagieren.
Wie Mücke schreibt: Wenn es erstmal eskaliert ist, ist es viel zu spät für ein schau.
Das ist doch nur ein Anfang, um es gar nicht zur Eskalation kommen zu lassen.
Später kannst du dann das "Weiter" üben.Finde deinen anderen Thread grad nicht,
meine Mail ist aber freigeschaltet und wir können uns gerne treffen und üben.
Mit ner Hündin ist es für den Anfang vll. erstmal leichter ;-) -
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Hi
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@ Fanta
Zum Thema Ursachen: Manche Hunde überfordert auch der Kontakt zu anderen Hunden an der Leine.
Der Hund will eigentlich gar keinen Kontakt mehr, fühlt sich aber genötigt zu kommunizieren und die Kommuniktaion ist dann nicht gearde nett: Er reagiert mit Aggression auf den anderen Hund, erst in der Nähe und weil das ja "funktioniert" irgendwann auch nur wenn er einen Hund sieht.
Gerade bei Leinenpöpler die gerade damit anfangen hilft ein Leinenkontaktverbot und ein Beschwichtigungbogen erstaunlich gut.
Aber das wird bei euch wohl leider nicht mehr alleine helfen
Bin gespannt wie der Thread weiter geht
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Bei uns war es ja schleichend. Max ist sehr sozial mit anderen Hunden und kann eigentlich nicht ohne Kontaktaufnahme. Ist auch unser Fehler, weil wir es als Welpe zugelassen haben, dass er an der Leine Kontakt aufnimmt. Als er älter wurde, war es nicht mehr gerne gesehen, weil er ja plötzlich so groß und phöse war ;). Naja und dann haben wir gesagt, dann halt gar kein Kontakt mehr wenn er an der Leine ist, da er ja ausreichend Sozialkontakte im Freilauf hat. Dann entwickelte sich langsam eine Leinenaggression die wir anfänglich mit Ball und Leckerlie in den Griff kriegten ... tja und das baute sich leider weiter auf ... jetzt hätten wir bei Direktkontakt einen senkrecht in der Leine stehenden und käffenden Hund, der so aussieht, als wollte er die anderen Hunde meucheln.
Wir haben es probiert ihm den Blick zu verstellen und ihn mit dem Körper abzublocken aber er ist uns zu wendig oder wir sind zu staatisch ... und nun wollen wir es halt übers Schau lösen.
Thera
Momentan setzen wir schau noch nicht ein, weil es erst im Aufbau ist, sprich wir üben bis dato noch unter leichter Ablenkung. Zur Verstärkung wollen wir halt jetzt den Clicker zufügen. Finde witzigerweise das Timing mit dem Clicker auch noch leichter als mit Wortbestätigung.Ergänzung: Wir haben uns nun auch in Hamburg Trainingspartner gesucht (siehe Suchbereich), da wir in unserem privaten Umfeld keine Hunde haben und somit es etwas schwierig ist. Aber wir wollen dann so ein paar Übungen amchen ... immer wieder auf den Hund zugehen und so.
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ich nehme das auch ab und zu, aber großartig üben mussten wir gar nicht...ich hab beim ruhigen gassigehen ab und zu "schau" gesagt, meine stimme hat sie animiert, zu mir zu schauen, um zu erforschen, was ich jetzt von ihr will. schaute sie, hab ich einfach ruhig "ja prima" gesagt und ne gute athmosphäre geschafft, entweder mit entspannten weiterlaufen oder ableinen. irgendwann hab ich "schau" bei kleineren ablenkungen eingesetzt, eine eiswaffel auf der straße oder so. und dann bei vorbeirennenden hunden oder katzen. klappt prima, wenn sie einmal schaut, kann ich alles andere aus der ferne dirigieren.
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@ fanta
Dann scheint es Aggression aus Frust zu sein.
Frust, dass er nicht mehr zu den anderen Hunden hin darf
:/Die Leinenpöplergeschichte von euch hab ich auch in dem anderen Thread verfolgt
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Ah ja, dann weißt du ja eh Bescheid :D.
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Zitat
ich nehme das auch ab und zu, aber großartig üben mussten wir gar nicht...ich hab beim ruhigen gassigehen ab und zu "schau" gesagt, meine stimme hat sie animiert, zu mir zu schauen, um zu erforschen, was ich jetzt von ihr will. schaute sie, hab ich einfach ruhig "ja prima" gesagt und ne gute athmosphäre geschafft, entweder mit entspannten weiterlaufen oder ableinen. irgendwann hab ich "schau" bei kleineren ablenkungen eingesetzt, eine eiswaffel auf der straße oder so. und dann bei vorbeirennenden hunden oder katzen. klappt prima, wenn sie einmal schaut, kann ich alles andere aus der ferne dirigieren.
süß irgendwie....
hast du schonmal nen 60 kg Rüden an der Leine gehabt, der einen potentiellen Konkurrenten des gleichen Kalibers erspäht hat und dem die Distanz zu gering ist ??? :veg:
Da ist der Hund dann doch nicht mehr soooo leicht mit einem geflöteten "Schau " zu beeindrucken -
Zitat
Da ist der Hund dann doch nicht mehr soooo leicht mit einem geflöteten "Schau " zu beeindruckenAnmerkung der Redaktion: Es reichen auch schon 28 Kilo
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Langsam klamüsern wir es auseinander, schön
Genau wie das "Schau" (ich benutze stattdessen den Namen des Hundes), baut man auch das "wo ist XY" in "Heimarbeit" auf. Man kann es z.B. mit Spielzeug machen:
Man hält das Spielzeug in der Hand hinter dem Rücken versteckt, Hund sitzt so, dass er mich im Blickfeld hat, dann "produziere" ich das Spielzeug, und selbst wenn er das Ding gar nicht spektakulär findet, wird er wahrscheinlich wegen der Bewegung dorthin sehen -> Click, Leckerchen -> Spielzeug verschwindet. Das wiederholt man einige male mit der selben Bewegung. Dann kann man die Hand wechseln, den "Auftauchort" des Spielzeugs variieren, es hinte reiner Stuhl- oder Sessellehne hervozaubern, etc. Wenn das Verhalten so vorhersagbar auftriff, dass er es quasi immer zeigt, wenn Spielie "erscheint" kannst Du dem Verhalten einen Namen geben, etwa "Wo ist das Stofftier?" Weil Du natürlich nicht willst, dass er das Verhalten mit einer (Deiner) Bewegung verknüpft, solltest Du möglichst früh versuchen, es auf ein rumliegendes Spielzeug zu übertragen - dazu muß auch das Singal noch nicht eingeführt sein, besser ist es eigentlich, wenn die BEwegung bis zur Singal verknüpfung "weg" ist.
Wenn Dein Hund auf Signal das Rumliegende "Stofftier" ansieht, nimmst Du ein anderes "Ding", was sich möglichst stark vom ersten Teil unterscheidet. Mit dem wiederholst Du den gleichen Ablauf. Tip: wenn Du, sobald ein Ding liegt, ein Fingerzeigesignal hinzufügst, kannst Du später genauer definieren, was der Hund ansehen soll.
Man hat ja vielleicht mal den Fall, dass der Hund mit irgendwas schnüffeln so beschäftigt ist, und plötzlich von irgendwo sein"böses Ding" auftaucht - dann kann man mit dem Finger zeigen und sagen "Wo ist das 'böse Ding'"Wenn er es mit zwei drei Gegenständen kann, kannst Du es mit Familienmitgliedern üben, mit bekannten Hunden, die er mag, mit Fahrrädern, Autos oder Regentonnen. Bis dahin hat er das "Wo ist..." so oft so positiv verknüpft, dass Du Dich langsam an tatsächlich "böse Dinger" hernawagen kannst.
Noch mal zur Verdeutlichung, in welcher Reinfolge ich das dann im "Realeinsatz" verwende.
Ich sage "Hundename" -> worauf mich der Hund ansieht -> C&B -> dann sage ich "wo ist XY" -> Hund schaut, wo das XY ist -> C&B wobei er sich wieder zu mir umorientiert -> "Alternativ Verhalten A" -> Hund macht "A" C&B -> "Wo ist XY -> Hund schaut, wo das XY ist -> C&B wobei er sich wieder zu mir umorientiert -> "Alternativ Verhalten B" -> C&B -> "Wo ist XY" -> Hund schaut, wo das XY ist -> C&B wobei er sich wieder zu mir umorientiert -> "Alternativ Verhalten C" -> Hund macht "C" C&B -> "Wo ist XY -> und so weiter.... solange das XY sichtbar ist -
Ich finde diesen Fred super und sehr erhellend!
Ich habe bei meinem Hund keine Probleme mit Menschen oder Leinenpöbelei, ich brauche die erläuterten Techniken in erster Linie bei Katzen - da tickte Rhian früher aus an der Leine (ohne war sie weg :/ ). Von einem automatischen Blickkontakt bei Katzen sind wir allerdings noch weit weg; das funzt vor dem normalen Ableinen und unterwegs, aber nicht bei Katzen und Wild. Mehr als eine irritierte Millisekunde liegt da nicht drin. Ansprechbar ist sie mittlerweile, aber nur für zuvor abgesichterte Fundamentalsignale, nicht für nebensächliche Spassverhalten wie Touch oder Pfötchen. Ich kann die Katze benennen, aber wirklich belohnen kann ich das Gucken ohne Vorprellen nicht ausser durch den Click, dazu muss ich den Hund erst aus der Situation nehmen und mehr Distanz schaffen. Dummerweise kann ich die Katzen nicht zum Training auf händelbare Distanzen buchen....
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