Allein zu Hause

  • ja den Kong haben wir bereits. Uns ist aufgefallen, dass immer wenn wir mal im Bad sind (Türe zu) oder in der Küche klaut er Socken, Schuhe usw. und bringt sie in sein Körbchen...aus Protest denke ich mal.
    Wäre mir ja egal, wenn er einen Socken zerbeisst solange er nicht so leidet wenn er alleine ist ;)

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    Hi


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    • Hunde kennen keinen Protest !!!!!!!!!!


      Die Box ist eien gute Idee. So kann er euch auch nicht immer folgen. macht es ihm aber schmackhaft....was ist denn wenn Ihr rausgeht wenn er schläft also nur aus dme raum raus?

    • naja, Er schläft eigentlich nie so fest, dass er es nicht merken würde wenn wir das Zimmer verlassen...
      Problem ist halt, das er aus beruflichen Gründen (sind Beide im Schichtdienst) 2 Stunden alleine bleiben muss bis ich nach Hause komme, zumindest Montag-Freitag.


      Im Grunde wissen wir ja nicht wie lange er heult, vielleicht hört er ja auch nach 5 Minuten auf, nur so weit waren wir noch nicht. Problem ist, dass wir ziemlich strenge Nachbarn haben, die auch nicht umbedingt begeistert waren das wir nun einen Hund haben...käme denen natürlich gelegen, wenn sie sich über das jaulen/oder Bellen beschweren könnten :( :


      Stimmt es eigentlich das der Hund nicht weiss ob er 30 Minuten oder 2 Stunden alleine war, oder ist das mit dem fehlenden Zeitgefühl ein Märchen?

    • ich kenne das Problem auch.
      Unsere Kleine weint auch, wenn ich weg gehe und die Türe zu geht. Momentan haben wir das so gelöst, das sie während ich arbeite bei meinene Eltern ist (wohnen unter uns) und das wollen wir reduzieren, damit sie das allein sein lernt. am mittwoch haben wir die erste stunde in der hundeschule. mal sehen, wie es läuft. die kleine hört halt noch gar nicht. sie ist 10 monate alt und kommt aus kroatien. und dann war sie bei einer Pflegestelle, aber auch dort oft alleine (nur mit anderen Hunden zusammen)


      wir haben die kleine erst seit freitag ;)

    • das ist so ein Gummiding wo man Leckerlis etc. reinstecken kann, damit kann sich der Hundi dann beschäftigen indem er versucht an die "Beute" zu kommen. Einem Großteil der Hunde macht das einen riesen Spass!!!

    • Zitat

      ja den Kong haben wir bereits. Uns ist aufgefallen, dass immer wenn wir mal im Bad sind (Türe zu) oder in der Küche klaut er Socken, Schuhe usw. und bringt sie in sein Körbchen...aus Protest denke ich mal.
      Wäre mir ja egal, wenn er einen Socken zerbeisst solange er nicht so leidet wenn er alleine ist ;)



      ne, das ist kein Protest: die riechen nach euch... so macht er sichs gemütlich


      das ist übrigens eine gute Idee, wenn ihr ihn alleine lasst: tu ein durchgeschwitztes T-Shirt oder ein Bettlaken von euch, das eh in die Wäsche soll, ins Körbchen. Dann hat er noch seinen Rudelgeruch bei sich.



      Nochmal:
      an eurer Stelle würde ich das Ganze langsamer gestalten. Der ist noch sehr klein. Könnt ihr nicht für ne gewisse Zeit ne Hundebetreuung finden, die genau die beiden Stunden, wo ihr nicht zuhause seid, auf ihn aufpasst.
      Ich persönlich finde es einfach zu früh, einen Welpen schon so lange alleine zu lassen.
      Wenn der erstmal bleibende Trennungsängste entwickelt, habt ihr ein viel größeres Problem, als wenn ihr anfangs etwas mehr investiert.

    • Hallo!
      Ich finde auch den Zeitplan zu kurz. Ihr macht gar nichts falsch, nur braucht euer Hund länger. Vielleicht ist doch ein Hundesitter oder ein Gassiservice möglich, gibt es fast überall. Das kostet zwar etwas, aber es ist ja nicht für ewig. Und wenn ihr den Kleinen jetzt überfordert dauert alles nur noch viel länger.
      Die Box würde ich auch probieren, gerade wenn er nur 2 Stunden allein sein braucht. Hat bei uns zwar nicht geklappt, aber ich kenne viele, wo das dem Hund in der Tat Sicherheit gibt. Aber auch das braucht natürlich Zeit!


      Viel Glück,
      LG
      Julia

    • Manche Hunde brauchen da einfach etwas länger. :headbash:
      Du sagst, dass er im Alltag oft heult - was macht ihr dann? Ihr dürft auf keinem Fall darauf eingehen.
      Auch so würde ich eine Tabu-Zone in der Wohnung einrichten. Hier bietet sich z.B. das Bad sehr gut an. Ist ja sowieso ein hygienischer Raum, da kann der Hund ruhig draußen bleiben.
      Ansonsten haben wir bei Nepomuk alles (!) weg, was er anknabbern könnte; seien es Schuhe, Klamotten, Pflanzen, etc.
      Die Idee mit einem T-Shirt ist zwar am Anfang sehr hilfreich (haben wir auch gemacht), aber hat ein Problem: er wird es wahrscheinlich ebenfalls (irgendwann) anknabbern und danach wirst Du wohl nie wieder etwas liegen lassen können. Ok, das hat auch etwas gutes. :lol:
      Ich würde schauen, dass ihr den Hundi gut auslastet (Gassi gehen, spielen, toben, etc.), dann aber auch die letzten zehn/ fünfzehn Minuten bevor ihr geht nicht beachtet. Versucht, einen Rhythmus zu finden. Das kann z.B. sein, dass Du immer das Bett machst, Tagesdecke drüberlegst, andere Klamotten anziehst, schminkst, etc.. Dann z.B. sein Wassernapf hinstellst, Kauseil o.ä. hinlegst, Schlüssel nimmst und dann raus. Wir sagen (entgegen den meisten Expertenmeinungen) immer "Tschüß, bis später, schön lieb sein" und dass klappt bei ihm.
      Mach' das auch dann, wenn Du nur kurz raus gehst.
      Meiner Meinung nach, ist es für den Hund schlimmer, wenn du einfach abhaust und nichts sagst - aber da gibt es sicherlich viele unterschiedliche Meinungen.


      Ansonsten wirklich immer kurze Sequenzen üben und konsequent bleiben. 2 Stunden ist ja wirklich ein Traum für den Hund.

    • Ich würde auch seinen Bewegungsraum etwas eingrenzen. Mit ner Box hab ich keine Erfahrung, die nehmen wir nur zum Autofahre, aber unser bleibt nur in der Küche und im Flur, wenn er allein bleibt. Anfangs haben wir auch alles weggeräumt, was er hätte zerstören können, mittlerweile machen wir das nicht mehr, er pennt sowieso nur. Dann hab ich gemerkt, dass er empfindlicher auf Geräusche von draußen reagiert, wenn er alleine ist und mache das Fenster jetzt zu. Meiner bekommt meist zwei, drei Leckerlies in seinen Korb, auf die er sich immer gleich stürzt. Und ich habe ihn die erste Zeit auch vorher immer ausgelastet, das hat super geholfen, er war dann müde, wenn wir ihn allein gelassen haben. Allerdings hatte unser auch nie wirklich große Verlustängste und ist recht schnell allein geblieben. Ich wünsche euch auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg und habt Geduld mit dem Kleinen!!!

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