Leinenaggression - wie habt ihr das Problem gelöst?
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Überhaupt wird mir das hier grad alles zu konfus, hier werden Raubtiere mit Kindern verglichen, der eine redet von Hundekämpfen, jemand rät dazu die Hunde Aggressionen ausleben zu lassen und die Andere wird emotional weil ihr Hund auch schon mal gebissen wurdeDa setz ich mich doch lieber an meine Hausarbeit
Ach was, so ist halt ein Forum.
Im Grunde sind wir doch bei der Überschrift geblieben. Ich lerne gern dazu und warte auf Murmelchens Rat.
Doch schert nicht alle Hunde über einen Kamm und formuliert bitte keine Pauschalaussagen, die in der Praxis nicht funktionieren.
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Hi
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Ich habe bei einigen hier den Eindruck das vergessen wird das ein Hund ein Raubtier ist.
Ein Raubtier mit natürlichem Aggressionspotenzial.
Auseinandersetzungen mit Artgenossen gehören zur Charakter und Wesensbildung..Jo...aber die Natur hatte auch nie vorgesehen das es bei der Gattung Hund solch immense Groessenunterschiede gibt....von daher koennen wir es uns heute nicht mehr leisten mit der Schulter zu zucken und uns zu sagen "Lass die mal machen"
.....was will ein Chihuahua ausrichten gegen meinen Pitbull wenn dieser sich in den Kopf setzt sein natuerliches Aggressionspotential auszuleben?
Da habe ich als Halter dafuer zu sorgen das mein Hund keinem anderen Hund Schaden zufuegt.
Und nein!!....es ist kein natuerliches Aggressionsverhalten wenn sich ein leinenloser Hund blindlngs auf einen fremden Hund stuerzt.....das ist alles andere als huendisch normal.
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"Normale" Hunde haben eigentlich kein Interesse an einer körperlichen Auseinandersetzung mit blutigem Ausgang. Natürlich gibt es mal ein Kräftemessen aber in der Natur der Hunde liegt es eher, dass sie Kämpfen aus dem Weg gehen.... nicht umsonst gibt es soviele Formen von beschwichtigendem Verhalten und sowenig Hunde die von Natur aus gerne Rudelführer sind.
Ich stelle mich vor meinen Hund und schicke andere Hunde weg, wenn ich dies für richtig halte (was ich allerdings bisher nur in ca. 5 Fällen machen mußte, bzw. es nötig hielt), ansonsten lasse ich meinen Hund seine Dinge schon selber regeln, weil er - im Gegensatz zu mir - hündisch kann
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Ach so......ja, ich bin auch der Meinung das Leinenaggression generel abzukonditionieren ist....es ist ein Halter&Hund Problem und nicht lediglich ein Hundeproblem.
Wie wäre denn deine grundsätzliche Vorgehensweise bei einem leinenaggressiven Hund ? Wie wäre dein Ansatz, dein Weg, dein Ziel ?
Grüßle, staffy
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Wie wäre denn deine grundsätzliche Vorgehensweise bei einem leinenaggressiven Hund ? Wie wäre dein Ansatz, dein Weg, dein Ziel ?
Grüßle, staffy
Das Ziel des Ganzen ist es einen entspannten Halter mit einem entspannten Hund an der Leine zu bekommen.
Der Weg und der Ansatz muss auf das Mensch-Hund Gespann angepasst werden und die Ursache der Leinenaggression......ich persoenlich kenne dafuer keine "one size fits all" Anleitung.
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Der Weg und der Ansatz muss auf das Mensch-Hund Gespann angepasst werden und die Ursache der Leinenaggression......ich persoenlich kenne dafuer keine "one size fits all" Anleitung.
Bei 95% wäre die grundsätzliche Vorgehensweise bei jedem gleich und von diesen Hunden red ich, pardon, schreib ich.
Nimm einfach den pöbelnden 15 Monate alten Rüden ... zuhause ein Traum (lt. Halter), draussen vergißt er sich. -
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Nimm einfach den pöbelnden 15 Monate alten Rüden ... zuhause ein Traum (lt. Halter), draussen vergißt er sich.Dann ist das A und O das Hundchen erstmal eine gute Leinenfuehrigkeit bekommt und Grundkommandos kennt und beherrscht.
Gleichzeitig muss man auch den Halter ein wenig ueber das "wieso-weshalb-warum" von Leinenaggression aufklaeren und ihm anschaulich machen das dieses Training einen ruhigen, entspannten Halter braucht um einen ruhigen, entspannten Hund zu produzieren.
Danach faengt das eigentliche Training von Hund & Halter an...das generelle WIE muss ich dir jawohl nicht beschreiben, hast doch selbst hier eine gute Anleitung darueber geschrieben.
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Wenn ich meine Version lesen wollte, würd ich ja nicht fragen.;-)
Da dein Weg bisher ein anderer war fänds ich halt interessant deine Vorgehensweise zu kennen ...
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Ja, die Leinenführigkeit finde ich bei uns momentan wieder als ein akutes Problem...da hat meine Hündin, besser gesagt ich, groß nachgelassen.Jetzt heißt es wieder üben...und immer dranbleiben
Ich war letztens beim Tierarzt und hab mich auch über dieses Problem mit ihm unterhalten. Er meinte halt das es ohne Hilfe so gut wie gar nicht zu schaffen sei die Leinenagressivität in den Griff zu bekommen...und ein normaler Hundetrainer würde da nur kontraproduktiv arbeiten...Er empfahl mir einen Hundepsyschologen...ich sollte mir das mal durch den Kopf gehen lassen, dann gibt er mir die Adresse.
Ich weiß jetzt nicht inwieweit dazu schon etwas hier geschrieben wurde...kennt einer die Arbeitsweisen dieser Tierpsyschlogen...hat jemand von Euch schon Erfahrungen damit gemacht...oder kann ich das auch unter "die brauchen auch nur Ihre Daseinsberechtigung", abhaken???
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Frag mal deinen TA, was der Unterschied zwischen einem Hundetrainer und einem -psychologen sein soll !
Beides sind Phantasiebezeichnungen, keine geschützten Begriffe, es gibt kein definiertes Berufsbild, jeder darf sich so nennen - leider.TÄ haben ihr Spezialgebiet in der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten, mit Erziehung kennen sich die allerwenigsten aus.
Wer dir helfen kann ist ein ganz banaler, aber kompetenter Hundetrainer. Davon gibt es ein paar in deiner Gegend ;-)
Gruß, staffy
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