tierisch genervt von manchen klein Hund Besitzern

  • Na ja,
    als Hundbesitzerin von drei Winzhunden von denen zwei Todespanik vor heranstürmenden "Dertutnix" haben, weil sie von genau solchen übel zusammengebissen wurden (der Rüde, bevor ich ihn hatte) und seitdem trotz hartem Training nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" leben, bringen mich solche Threads wirklich zum speien.
    Schön, wenn Großhundhalter zwar das Verhalten der Kleinhunde sehen, dieses aber genau 0 hinterfragen. Das wäre vermutlich aber auch zuviel verlangt. Sich über andere Hundehalter zu echauffieren ist ja auch viel einfacher, als den eigenen beschränkten Horizont mal zu erweitern, was ja auch leicht ist, wenn man die deutlich stärkere Partei führt
    LG von Julie

  • Amanhe,


    ich befürchte aber, dass die meisten "Kleinhunde" eher aus Verzogenheit, sprich Erziehungsfehlern der HH, so negativ auffallen, ebenso wie bestimmte "Grosshunde" auch, statt nur, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.


    Also ich will deine Worte nicht anzweifeln, nur glaube ich, dass es immer ein Erziehungsproblem ist, wenn Hunde sich daneben benehmen.


    Ich habe es auch mal erlebt, dass ein Frau, deren Hund von einem Dalmtinerüden zerrissen wurde, und daran starb, total panisch auf unsere Hunde reagiert hat und ihr neuer Hund das 100 Prozent gespiegelt hat.
    Das war eine der schlimmsten Hundebegegnungen, die ich je hatte, weil mich diese Angst und das schlimme Erlebniss dieser Dame so sehr betroffen gemacht hat.
    Ich mache dieser Frau sicherlich keinen Vorurf, aber sie hat ihren Hund mit ihrer eigenen Angst angesteckt.

  • Ich glaube nicht, daß Du beurteilen kannst, wie wir an diesem Problem bei uns und den Hunden gearbeitet haben.
    Ich versichere Dir, daß es defintiv NICHT das Verhalten meines Freundes oder mir ist, daß unsere Hunde so reagieren lässt. Wir regeln den Hundekontakt und sind auch beide problemlos in der Lage, andere Hunde wegzuschicken. Trotzdem sitzen die Traumata so tief, daß die Panik und damit unerwünschte Verhaltensweisen wieder hochkommen, wenn ein (großer) Hund unhöflich und rüpelig frontal auf uns zugestürmt kommt.
    LG von Julie

  • Zitat

    ich befürchte aber, dass die meisten "Kleinhunde" eher aus Verzogenheit, sprich Erziehungsfehlern der HH, so negativ auffallen, ebenso wie bestimmte "Grosshunde" auch, statt nur, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Also ich will deine Worte nicht anzweifeln, nur glaube ich, dass es immer ein Erziehungsproblem ist, wenn Hunde sich daneben benehmen.


    Nein, es ist mit Sicherheit nicht immer ein Erziehungsproblem. Meine hatte bis vor knapp 6 Wochen überhaupt keine Probleme mit großen Hunden. Dann wurde sie von einem Schäferhund umgekegelt und duch diese Wucht flog meine 4kg Fußhupe mit einem schrillen Schrei im hohen Bogen ins Gebüsch. Der Schäferhund hatte es nicht böse gemeint, er war einfach das erste Mal von der Leine und kam wie ein D-Zug angerannt zum spielen.


    Dass meine Schnöggi außer einem Riesenschreck nichts abbekommen hat, grenzt echt an ein Wunder da er meinen Hund voll in die Seite gerammt hat.


    Leider blieb dieses Erlebnis für meinen nicht ohne Folgen, sie kläfft im Moment jeden fremden Hund an. Tja, die Hundebesitzer denken bestimmt auch dass meine eine "unerzogene Terror-Töle" ist. Dass sie so ein negatives Erlebnis und nun panische Angst hat, sehen die nicht.

  • Ich muss leider zustimmen. Gerade gestern Abend haben wir auf der anderen Straßenseite einen Yorki entdeckt. Lotte sich gefreut. Wir rüber. Frauchen am telefonieren :headbash: und der Hund hatte ANGST vor meiner Lotte. Der arme Yorki kannte wohl keinen Kontakt mit anderen Hunden... naja und Frauchen musste ja telefonieren :datz:


    Leider begegnen wir sehr oft anderen Kleinhunden die sogar auf Lotte (welche ihres Zeichens ja nun auch ne Fußhupe ist :D ) richtig zickig oder ängstlich reagieren.


    Mir tun diese Hunde immer sehr leid und schuld sind reinweg die HH.


    Es ist WIE IMMER alles eine Sache wie der/die HH mit ihren Hunden umgehen.


    Dabei ist die Größe total egal!!!! Kleine Hunde werden nur leider sehr oft falsch von den HH erzogen (wenn überhaupt :roll: )

  • Pewee und Amanhe!


    Zum einen hab ich keinen von euch mit meinem Post persönlich gemeint!


    Zum anderen habe nirgendwo geschrieben, dass es immer ein Erziehungsproblem sei, sondern häufig!


    Also bitte jetzt nicht genauso engstirnig reagieren, wie mancher Grosshundehalter, der nur auf die Zwerge schimpft!
    Ich sehe das durchaus differenziert.


    Aber man merkt jedem Hund an, ob er eine gute Erziehung bekommt oder nicht, denn man erlebt diese Hunde ja auch nicht ausschlieslich, bellend/giftelnd, sondern auch in verschiedenen Situationen, wodurch man auch als Aussenstehender dann genau merkt, ob der Hund, egal welcher, erzogen ist, oder nicht.


    Und ob das jetzt den Kleinhundehaltern passt oder nicht:
    wenn wir einen gut sozialisierten und erzogenen Kleinhund treffen, dann finden wir das so bemerkenswert, dass wir uns das immer daheim erzählen und immer voll der Bewunderung sind für die HH die mit JRT, Dankel und Co. zur HuSchu gehen und sich nicht von diesen Hunden auf der Nase herumtanzen lassen, wie die `zig Omas hier im Viertel, die mit ihren aggressiven Terror-Dackeln einfach nur nerven!


    Würden meine Hunde sich derart aufführen, dann wären das gleich die bööösen Dalmatiner!


    Trotzdem behaupte ich nicht jeder Kleinhund wäre verzogen und aggressiv!


    Also bitte, diese Schwarz-Weiss-Malerei kann ich garnicht ab!

  • Zitat


    [...]
    Leider begegnen wir sehr oft anderen Kleinhunden die sogar auf Lotte (welche ihres Zeichens ja nun auch ne Fußhupe ist :D ) richtig zickig oder ängstlich reagieren.


    Mir tun diese Hunde immer sehr leid und schuld sind reinweg die HH.


    Warum muss der andere (kleine Hund) erfreut sein, wenn Du mit Deiner Lotte kommst?
    Ich denke, das ist auch so ein Problem, wenn man einen etwas kleineren Hund hat.


    Viele kommen ungefragt an und bestehen darauf, "dass die mal Hallo sagen". Als wenn ein kleiner Hund eingebauterweise eine geringere Individualdistanz hat.


    Dieses Verhalten erlebe ich wiederum sehr häufig fast ausschließlich von Kleinhundehaltern. (Vielleicht können mir die Halter großer Hunde mal sagen, ob das innerhalb von Großhundehaltern auch so ist).


    Als Halter eines kleineren Hundes (12 kg) kann ich sagen, dass ein kleiner Hund es häufig etwas schwerer hat, sein Recht auf Individualdistanz zu wahren und deswegen auch ins Bellen verfallen kann. Ich habe keinen Zustürmer, sondern einen, der sich eine respektvollere Annäherung wünscht. Große Hunde gehen über seine Signale häufig hinweg und sitzen physisch am längeren Hebel, kleine Hunde sind drauf getrimmt, immer mal Hallo zu sagen (ohne jede "Höflichkeit").

  • ja, weil die meisten bei uns im dorf ihren hunden keinen kontakt zu anderen hunden erlauben und ich einige kenne, die sehr agressiv gegenüber anderen hunden reagieren und ich finde ob groß oder klein muss man keine schlimme situation herausfordern oder denkst du da andres drüber?

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