Colitis... wer hat Erfahrung mit seinem Hund?
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Meine 11 Jahre alte Hündin hat seit ein paar Monaten eine diagnostizierte chronische Colitis also Dickdarmentzündung aufgrund einer Futtermittelunverträglichkeit.
Hat jemand in dem Bereich Erfahrungen und kann vielleicht über gelungene oder mißlungene Therapien berichten?
Würde mich sehr freuen -
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Hi
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Ja. dazu kann ich wohl was sagen.
Unser Hund litt an chronischer Darmentzündung und auch verschiedene Futterwechsel brachten kein Erfolg.
Unser Tierarzt hat eine Therapie mit Horvi-Enzym vorgeschlagen, da er damit auch schon andere chronische Erkrankungen heilen konnte.
Die Therapie ist schweineteuer, der Hund bekommt täglich Spritzen und Tropfen. Aber die Enzündung ging zurück und der Hund war syptomfrei.
Vor Ablauf der Therapie haben wir den Hund auf Barf umgestellt und er bekommt jetzt Fleisch mit Gemüse und teilweise glutenfreie Kohlenhydrate. Er ist seit 2 Jahren völlig beschwerdefrei.
Aufgrund des Alters Deines Hundes und der teuren Behandlung, würde ich über eine Futterumstellung nachdenken und wenn es nichts bringt, eventuell eine langfristige Kordison-Behandlung in betracht ziehen (nur im äußersten Notfall, wenn nichts anderes mehr hilft).
Vielleicht kann aber auch eine homöpathische Behandlung helfen.
Ich würde mich an Deiner Stelle an einen Tierheilpraktiker wenden und es gleichzeitig mit barfen versuchen.
Vorsicht mit schulmedizinschen Lösungen. Die Hunde werden oft mit rheuma Mittel behandelt (die schwere Nebenwirkungen haben) damit sich das darmsystem neu aufbaut. -
Ich bin schon bei einer Tierheilpraktikerin, da mir in der Tierklinik gesagt wurde wenn das Antibiotika nichts hilft man evtl. mit Kortison anfangen sollte, was ich meinem alten Hund aber auf keinen Fall antun wollte.
Mit Bachblüten, einer Entgiftung und Globuli ist es jetzt wesentlich besser als mit den Antibiotika, aber trotzdem sehr wechselhaft und ich kann ihr nur die Schonkost (i/d von Hills) geben. Selbst bei Reis sieht der Stuhl dann nicht mehr so gut aus.
Deshalb bin ich mir auch unsicher mit dem Barfen (hat Tierheilpraktikerin aber auch empfohlen), weil man wahrscheinlich lange rumprobieren müsste, was sie überhaupt verträgt.
Wie ging das bei euch, und wie alt ist dein Hund? -
Mein Hund ist nun 5 Jahre alt. Festgestellt wurde die Erkrankung kurz nach dem wir in vor 3 Jahren bekommen haben.
Ich war auch sehr skeptisch mit dem Barfen und habe lange gewartet.
Im nachhinein hätten wir uns wahrscheinlich viel erspart.
Mach Dir also keinen Kopf und versuche es einfach. Bei uns verlief die Umstellung völlig problemlos.
Kannst Dich ja auch mal unter http://www.gesundehunde.de informieren. -
Chronische Colitis hatte man bei Pondi selig diagnostiziert als er ziemlich genau 3 Jahre alt war. Bis dahin hatten wir uns von einem Trockenfutter zum nächsten gehangelt, er durfte nicht einen Fitzel was anderes bekommen, Reis und Huhn gekocht (z.B.) gab sofort Wasserdurchfall. Ansonsten eben das Übliche: immer Schleim und häufig Blut im Stuhl bei wechselnder Konsistenz.
Damals war Barfen noch nicht so sehr in aller Munde. Da gab es grad so die Anfänge und ich war auch recht skeptisch. Aber ich habe es dann einfach aus lauter Verzweiflung getan. Frei nach dem Motto: schlimmer kann hier nichts mehr werden. Und, wie aus einer Werbebroschüre, es wurde sofort besser. Roh hat Pondi alle Fleischsorten und auch Gemüse vertragen. Er hat dann viele Jahre getreidefrei gelebt, konnte aber durchaus mal nen Schmacko oder solchen Kram futtern, ohne dass gleich sein Darm rebelliert hätte. In seinen letzten Jahren hat Pondi manchmal auch gepopptes Amaranth oder Dinkelnudeln bekommen und konnte auch damit umgehen. -
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Nachdem sogar meine langjährige, eher konservative Tierärztin gesagt hat, dass Barfen bei Nele helfen könnte hab ich mich mal eingelesen.
Jetzt hat sie heute ihre 5te Barf-Mahlzeit bekommen und sie verträgt es total gut!! Haben erstmal mit Huhn, Karotte, Salat und Apfel angefangen und werden nach und nach erweitern.
Auch das Terra Canis Sensitiv verträgt sie super! Werde ihr wahrscheinlich schon noch ab und zu DoFu und TroFu geben für den Fall der Fälle.
Danke für euren Tip! Barfen scheint ja echt ein Allheilmittel zu sein
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Mein Senior (12 Jahre) hat momentan auch mit einer Colitis zu kämpfen. Nur weiß man noch nicht, ob sie chronisch ist oder nicht. Antibiotika (Metrodinazol) hat bisher nicht geholfen. Daher riet mir mein TA das ich ihn für gewisse Zeit auf Diät setzen soll. Ich hab übrigens das w/d von hills
Hast du es mal damit probiert? Sollten Antibiotika und Futterumstellung nicht helfen kann die (chronische) dickdarm entzündung auch vom Immunsystem kommen. Ist aber sehr schwer das zu erkennen. Sagte mir mein TA u.a.. Kortison würde ich persönlich auch nicht spritzen. Weder bei einem alten Hund noch wenn es wirklich gar keine Lösung gibt...
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Das w/d hab ich nicht probiert. Werde ich auch nicht mehr. Bin froh, dass mein Hund kein Strohfutter mehr fressen muss.
Seit ich bei der Tierheilpraktikerin war und die mir ne Entgiftungskur und Bachblüten "verschrieben" hat haben wir es einigermaßen im Griff gehabt ohne Medikamente. Unsere Theorie war, dass Nele den vielen Stress halt so verarbeitet hat.Das gleiche Antibiotika (unter anderem) hab ich für Nele auch bekommen, hat auch kurzfristig geholfen aber nach dem Absetzen gings wieder los.
Ich kann dir auch nur eine/n Tierheilpraktiker/in empfehlen. Ich hätte vorher nie gedacht, dass man mit son paar Blüten und Ziegengoldelixier was bewirken kann. Und nachdem sie das Barfen auch super verträgt werde ich wohl so weitermachen.Ich hoffe für dein Hundi das es bald vorbei geht!
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Wie schaut diese Therapie bei einem Heilpraktiker/in aus? Ich zweifle mittlerweile aber auch daran, das mein Hund eine Futtermittelunverträglichkeit hat, da der blöde schleim hin und wieder wieder auftaucht. Parasiten etc. wurden ja bisher ausgeschlossen. Kennst du noch andere Ursachen dafür ausser die genannten?
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Zitat
Mein Senior (12 Jahre) hat momentan auch mit einer Colitis zu kämpfen. Nur weiß man noch nicht, ob sie chronisch ist oder nicht. Antibiotika (Metrodinazol) hat bisher nicht geholfen. Daher riet mir mein TA das ich ihn für gewisse Zeit auf Diät setzen soll. Ich hab übrigens das w/d von hills
Hast du es mal damit probiert? Sollten Antibiotika und Futterumstellung nicht helfen kann die (chronische) dickdarm entzündung auch vom Immunsystem kommen. Ist aber sehr schwer das zu erkennen. Sagte mir mein TA u.a.. Kortison würde ich persönlich auch nicht spritzen. Weder bei einem alten Hund noch wenn es wirklich gar keine Lösung gibt...
Das w/d von Hills enthält Unmengen Mais. Für einen Hund mit Colitis finde ich das ja noch ungeeigneter, als ich es sowieso schon daneben finde. Mais ist bei Hunden ein Allergieauslöser und dabei ziemlich weit oben auf der Liste.
Immunbedingte Colitis diagnostiziert man über Darmspiegelung + Biopsie. Dafür braucht es natürlich eine Narkose...
Cortison ist allerdings nicht nur "böse", sondern manchmal ein wahres Wundermittel. Ich wüßte jetzt nicht, warum Du es Deinem Hund vorenthalten willst, wenn es ihm Linderung verschafft. Zuvor würde ich allerdings auch geeignetes Futter einsetzen.AnjaNeleTeam:
Das ist ja wunderbar bei Euch, prima -
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