Wichtig! WDR - "Der Übersetzer"
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ich weiss schon, was in ein paar Wochen in der Blöd steht:
Aggressive Beste beisst eigene Besitzerin ins Gesicht
- Der unglaublich aggressive Mischlingshund biss seinem Frauchen trotz Erziehung und Hundetrainer einfach ins Gesicht. -
Oder irgendwie so
Hab dort auch mal nen Kommentar hinterlassen.
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Zitat
Das es bei angeblich "hoffnungslosen Fällen" auch anders geht zeit doch z.B. Martin Rütter.
Es ist doch meistens so, dass die Menschen ihr Verhalten ändern müssen, dann kommt es auch gar nicht erst so weit. Mit Gewalt gegenüber dem Hund die Fehler des Menschen auszumerzen finde ich das allerletzte.
Die Frau in dem Film hat ja gesagt, es sei bei ihr noch immer schlimmer geworden, das sagt doch schon alles, hätte sich besser früher Hilfe geholt.
Ich will mir doch keinen Hund erziehen, der dann Angst vor mir hat,Liebe Grüße
Petra
sorry...aber der in dem Video gezeigte Hund, gehört sicher nicht zu den hoffnungslosen Fállen. Ich habe bei Martin Rütter noch NIE einen wirklich agressiven, wirklich dominanten oder wirklich ángstlichen Hund gesehen. Sicher hatten alle Hunde die er therapiert hat, Verhaltensauffálligkeiten. Aber sicherlich keine Gravierenden.
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erstmal vorneweg: ich finde es nicht richtig einen Hund mit "der strengen hand" zu erziehen. Ob das hier in diesem Fall die richtige und einzige Methode gewesen ist mag keiner beurteilen können, da wir gerade einmal 3:48 zur Verfügung haben.
Zitat@ Martin:
Du findest das im Rahmen?!Wenn man dich an den Ohren hochziehen würde, dann würdest du auch keinen Ton mehr von dir geben. Aber aus Angst, nochmal hochgezogen zu werden!
Zum Einen wurde der hund weder an den Lefzen noch an den Ohren hochgezogen sondern an den Backen. Aber sicherlich hat es dem Hund etwas weh getan - das will ich gar nicht abstreiten. Und zum anderen hatte der Hund keine Angst (siehe Schwanz, Ohren).
Leider ist es nun mal so, dass die letzte (!) Konsequenz Gewalt ist. Wenn ich auf der Straße etwas unrechtes tue und mich nicht von der Polizei festhalten lasse, werden diese auch Gewalt anwenden. -> Hat die Polizei etwa veraltete Methoden??? In einer Gemeinschaft müssen regeln betsehen und urchgesetzt werden -notfalls mit Nachdruck - beim Menschen wie auch im Rudel. Kinder werden ja auch nicht nur mit Lob und Vertrauen erzogen. Da gibts Hausarrest oder sonstige Strafen, Da aber ein Hund einen Hausarrest, Spielzeug- oder Zuwendungsentzug nicht versteht, da der Zeitliche zusammenhang mit dem "Fehler" schnell weg ist, bleibt da nicht viel übrig, dem Hund seinen Fehler just in dem Moment der Tat deutlich zu machen. Wer Kinder hat wird auch nicht nach dem "Laissez-Faire"-Stil eruziehen. Dazu mal ein auszug aus einem Artikel über Laissez faire. Zu finden unter: http://erziehung-demokratisch-…zfaire_als_erziehungsstil
ZitatSchwierigkeiten im weiteren Leben
Kinder, die nach dem Prinzip Laissez-faire erzogen wurden, zeigen später ein höheres Aggressionspotential aufgrund eines Aufschaukelungsprozesses. Zunächst benimmt sich das Kind in der Gruppe so, wie es das von zuhause gewohnt ist, im Gegensatz zum eigenen Zuhause erfährt es jedoch Widerstand und Sanktionen von Gleichaltrigen und/oder anderen Erwachsenen. Vielfach kann es nicht verstehen, warum Menschen außerhalb ganz anders auf sein Verhalten reagieren als die eigenen Eltern, die meist gar nicht reagieren oder sogar noch Fehlverhalten loben. Je mehr Zurückweisungen das Kind jedoch aufgrund seines Verhaltens erfährt, desto mehr steigen auch die aggressiven Gefühle gegen Dritte.Kinder brauchen Grenzen
So absurd es teilweise klingen mag: Kinder brauchen und wollen ihre Grenzen klar und konsequent gesetzt bekommen. Durch dieses Grenzen setzen mögen Kinder zwar im ersten Moment verärgert sein, wenn die Eltern eine bestimmte Verhaltensweise sanktionieren, aber sie spüren auch, dass ihre Eltern sich mit ihnen auseinander setzen trotz Kritik und/oder Verboten. Gleichzeitig geben gewisse Regeln einem Kind Halt und Orientierung, um mit bestimmten Situationen adäquat umgehen zu können.Oder soll ich jetzt unseren Schäferhundrüden von meiner kleinen weghalten, weil er sie nämlich auf die Seite dreht und seinen Fang über Ihren Hals hält? (Sie macht das übrigens selbst mit Ihren 12 Wochen beim Spielen mit anderen Hunden auch so!) Und die kleine rennt immer wieder zu ihm hin. Oder soll ich auch unsere alte Hündin nicht mehr mit Ihr raus lassen, weil Sie irgendwann nach ner viertel stunde mal die kleine mit nem knurrer verwarnt, weils ihr zu viel wird?
ZitatMartin: Wundert mich nicht. Du schriebst in einem anderen Thread, dass Dein Vater seit 35 Jahren Schäferhunde hält. Wenn Du mit den alten Platzmethoden aufgewachsen bist und diese nie hinterfragt hast, musst Du den Typen für nen gaaaanz großen Hecht im Teich halten.
Ich habe diese Methoden früher als Jugendlicher und auch jetzt ständig hinterfragt. Aber versuche mal einen wesens-und triebstraken Hund mit postiver Bestärkung für den Schutzdienst auszubilden. Wenn der im Trieb ist, interessiert Ihn kein Leckerli und kein Spielzeug mehr. Ich halte den Typen nicht für den absoluten spitzenausbilder. Hab mir jetzt auch mal "Martin Rütter" besorgt und werde mir diese Methoden genau anschauen. Aber es ist halt mal ein Unterschied dem Hund Nur das Grundgehorsam und vielleicht ein paar Tricks beizubringen oder dazu noch Fährte Schutzdienst und Unterordnung. (Ich gehe aber davon aus, dass du im Verein warst bzw. bist) Aber ich kenne keinen einzigen der Erfolg im Hundesport hat(te) und nicht mit "gewalt" gearbeitet hat.Mein vater wurde nie (!) von einem Hund gebissen. jeder unserer Hunde kontte/kann auf jedes Volksfest und zu jedem Kind mitgenommen werden, es gab niemals ein einziges Knurren oder Unsicherheit. (Grob über den Daumen sind/waren es ca 20 Hunde). Selbst den Hund, den wir an die Polizei verkauft hatten, hat uns nach einem Jahr der Polizei-Ausbildung (die wirklich hart ist und den Hund sehr auf Spannung gegenüber Fremden trimmt) wieder erkannt und mit voller Freude begrüßt, so dass der neue Besitzer erst mal "nebensächlich" war. Ist das kein Vertrauen. Übrigens jeder Hund von uns kommt schwanzwedelnd auf uns zu ohne dass wir Ihn rufen und freut sich, wenn wir bei Ihm sind
ZitatMartin
würde ich das bei meinem hund machen, der bei fremden ein gleiches verhalten hatte, dann würd ich früher oder später selbst von ihr angegriffen werden, bzw. sie würde keinem menschen je mehr vertrauen...Wenn ich das von meinem Hund denken würde, dass er mich angreift, wenn ich Ihn mal härter anpacke, dann müsste ich Angst vor ihm haben, weil es immer mal sein, kann, dass ich meinen Hund aus Versehen auf den Fuß trete (was für den Hund schmerzhhafter ist, als ihn im Genick zu packen). Wie ich schon geschrieben habe, kann man jeden unserer Hunde zu Fremden, kleine Kindern oder sonst wem stecken, die mit ihnen schmusen, spielen, raufen können, ohne dass was passiert.
Meines Erachtens könnte nämlich genau das Gegenteil passieren, wenn der Hund seine Grenzen nicht kennt. Beispiel. Man ist unterwegs und es kommt ein Besoffener um die Ecke, der aus dummerweis auf den Hund fällt, oder diesen wegschubst. Dieser hund ist niemals mit "Gewalt" konfrontiert worden. Was also könnte in dem hund vorgehen? "Mist, der greift mich an, das kenne ich ja gar nicht! mist, was mache ich jetzt? Ich muss mich verteidigen! Beiß.." Das muss nicht, könnte aber sein. Und dieses Risiko will ich niemals eingehen. Oder was ist, wenn ein kleines Kind beim Spielen/Schmußen aus Versehen beim Hund in die Leisten zwickt!? Ich will bei meinem Hund sicher sein, dass er dann nichts macht!
Außerdem ich will, dass mein Hund weiss, dass die Tür, oder jemand der da durch kommt oder klingelt keine Gefahr für Ihn ist. Ich will, dass es dem hund im besten Falle nicht die Bohne juckt, wenn es klingelt. Und nicht, dass ich erst mal den Hund auf seinen Platz schicken muss bevor ich die Tür öffne. Unsere Hunde kommen dann auf die Besucher zu, schnuffeln und lassen sich streicheln. Wenn der Besuch natürlich wünscht, dass der hund nicht herkommt, werden Sie sicherlich auf Ihren Platz geschickt.
Um wieder auf den Threat zurück zu kommen: Dieser hund hatte m.E. keine Angst, weil er so an der Tür gebellt hat. Dann hätte er den Schwanz eingeklemmt, und wäre nicht nach vorne gesprungen, sondern hätte sich immer wieder nach den Schutz der Besitzerin oder einer Fluchtmöglichkeit umgeschaut. Dieser Hund wil sein Eigentum/Revier verteidigen und das darf nicht sein. Ich will zwar meine Hand für diese Aussage jetzt nicht ins Feuer legen, da ich auch nur die 3:48 gesehen habe, aber ich bin mir schon relativ sicher. Wäre das ein Ängstlicher Hund, wäre die gezeigt Lösung die absolut verkehrteste, die es gibt. Hier ist Vertrauensaufbau genau das richtige.
Aber eines deutlich zum Schluß: Ich werde niemals einen hund "verdreschen", es sollen nur kuzre "hinweise" an den Hund sein. Ansonsten ist Gewalt (im Sinne von "an der Leine ziehen, im Genick Packen) immer die aller letzte Methode, die auch nicht von unerfahrenen Besitzern und schon gar nicht im Übermaß angewandt werden soll.
Ich lade jeden recht herzlich zu mir ein, um sich ein Bild davon zu machen, dass unsere Hunde glücklich sind, vertrauen zu uns haben und artgerecht gehalten werden. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass jeder zu uns kommen kann und unsere hunde auch mal kräftiger anpacken kann, ohne dass sie was machen. Es kann natürlich sein, dass unsere Hunde wenig ängstlich sind, da mein Vater bei der zucht mehr auf das Wesen als auf das Aussehen achtet.
Wie gesagt, es kommt immer auf den Hund an...
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Also ganz ehrlich...in diesem Forum werden sich genug Leute finden, die Erfolg haben und gewaltlos arbeiten.
Und mal zu meiner eigenen Erfahrung:
Mein Hund ist ein Mistvieh. Absolut. Wehe, ich erlaube mir einen Fehler, zeige einmal nicht, dass ich meiner Aufgabe nicht gewachsen sind.
Ich habe mit Kettenhalsband gearbeitet (ob das ein Würger war - keine Ahnung, es hatte aber einen Zugstop, wenns dann schon sehr eng wurde), mit Leinenruck und Wurfdose/-kette. Gut, da war jetzt nichts extrem schlimmes dabei, aber ok. Kein Stachelhalsband, kein Stromhalsband - war mir zuviel des guten. Obwohl, so wirklich hat nichts angeschlagen...ich hätte es fast versucht. Wohl gemerkt, mein Hund ist nur ein kleiner, sturer Dackel.---So habe ich nicht lange gearbeitet, es tut mir auch Leid, ich hatte einfach keine Ahnung. Und dann hört man halt auf die Empfehlungen von jedem dahergelaufenen.---
Ich habs dann aber doch noch anders probiert...mit Clicker haben wir von Anfang an gearbeitet, aber nur beim Dogdance.
Ich habe versucht, zu shapen - nichts. Mein Hund hat nichts gemacht, sich nicht getraut, mir irgendwas anzubieten, es könnte ja falsch sein.
Es hat eine ganze Weile gedauert, mittlerweile erarbeite ich ALLES mit Clicker. Und es ist perfekt. Sie "gehorcht" besser als unter Zwang, hat Spaß an der Arbeit, uns beiden sieht man das an. Shapen funktioniert nun auch, im Dogdance läuft es immer besser.
DAS ist der richtige Weg, einen Hund zu erziehen.
Gewalt ist keine Lösung, und schon gar nicht die letzte Möglichkeit. Wer Gewalt anwendet, ist verzweifelt, sollte sich Hilfe suchen oder seinen Hund abgeben. Es gibt bessere, hilfreichere Möglichkeiten. Auch für so "schwierige" Hunde wie Rottweiler, Schäferhund und co. Da kommt es nicht auf den Hund an, sondern auf dessen Erfahrungen.Edit: Übrigens wurde ich ohne Gewalt und ohne Hausarrest erzogen wurden, und durchaus vorzeigbar geraten.
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Nein ich habe keine angst vor meinem hund. ich habe ihn öfter auf den schwanz getreten (aus versehen) musste unangenehme handlungen durchführen, und auch mal streng drohen. aber das kannst du doch bitte nicht ernsthaft mit dem vom trainer angewendeten verhalten vergleichen. ich kenne meine dicke, die würde sich früher oder später so verunsichert vor mir einfach verschliessen. sie vertraut aufgrund ihrer schlechten sozialisation nur wenigen menschen. das ist nicht schön ist aber so. ich habe viel erreicht mit ihr, und ja das auf den platz schicken ist stresslösend für sie aber auch ein signal, dass ich entscheide wer mich wann und wie besucht und das nicht in ihren aufgabenbereich gehört. eine gewaltlose zurechtweisung sousagen.
und tut mir leid ich kenne viele unsichere hunde die eben nach vorne gehen, weil sie gelernt haben damit zum erfolg zu kommen.
und wo steht bitte das man keine grenzen ohne gewalt stellen kann, bzw. den hund nicht auch mal wegschiebt etc. das ist noch lange kein backenziehen :/
ich weiss nicht wie deine hunde sind noch wie du sie erziehst. denn ich sehe es nicht, aber die ganze aufmache der show, sowie methoden ärgern mich wircklich, eben aufgrund meiner erfahrungen, und einiger sachen die ich mir mit meinem schwierigen hund eben anhören musste.
aber naja es wissen diejenigen dann immer alles am besten
annia
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Hi,
wollte nicht damit ausdrücken, dass Du Angst vor deinem hund hast. Ich bin mir sicher, dass ihr beiden ein super Verhältnis habt. Deswegen hab ich ja geschrieben, dass es auf den hund, die Menge und die Art und Weise der "Bestrafung" an kommt. Wenn du schreibst, dass Sie eine schlechte Sozialisierung hat, dann wären solche Methode absolut falsch.
Leider gibt es auf den Hundeplatz auch die Extremste Art "Ich-bin-der-Chef-Fraktion". wenn ich hunde trainieren sehe, die bei jeder schnelleren Bewegung des Herrchens zucken, dann kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln. Und das sind meistens die mit den "besten" Ratschlägen.
Die Frage ist jedoch: "Können wir Menschen entscheiden, dass die Erziehungsmethoden, die auch in freier Natur gelten und seit Jahrhunderten durchgeführt werden nicht gut für den hund sind?"
Wie gesagt, ich arbeite hauptsächlich mit Belohnung. <Mann kann sich gar nicht Vorstellen, wie Ausscheidungen eines hundes in freier Natur das Gemüt heben können (Stubenreinheit)!> und wie ich schon geschrieben habe, ist das Verhältnis zu den Hunden spitze. Never change a Running System, denke ich mir halt
Ich werde mir auch das Clicker-Training weiter anschauenn. Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine der besten Methoden ist, dem hund etwas beizubringen. Auf der anderen Seite kenne ich niemanden, der mit den "Gewaltfreien" Erziehungsmethoden im Hundesport Bundessieger oder zumindest vorne dabei ist. Zumal der Clicker bei den Prüfungen ja nicht dabei sein darf. Aber das Thema Hundesport würde jetzt weitere Diskussionen aufkommen lassen (Ist es gut für den Hund? Sind dann 90% der Hundesportler "Gewalttäter" usw.) Ich denke das würde jetzt weit vom Thema abschweifen. Außerdem muss man trennen zwischen:
- hund erziehen - Grundgehorsam
- Hundesport
- beseitigung schlechter Verhaltensweisen - bis hin zur AgressivitätIch denke es ist zu erkennen, dass ich mich intensiv mit dem Thema hundeerziehung auseinander setze, sonst hätte ich nichts dazu geschrieben bzw. würde mich jetzt nicht mehr äuern. Das wichtigste ist unter anderem seine eigenen Emotionen zu unterdrücken. Manchmal könnte man die Tierchen echt.... aber wie hat mir mein Vater mal von einem Hundeführer gesagt bekommen: "Du musst den Hund kurz schimpfen und dabei lächeln"
Soviel in diesem Sinne
Gruß
Martin
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Um es mal auf den Punkt zu bringen: es ist einfach sehr sehr gefährlich, eine solche Maßnahme öffentlich im Fernsehen zu empfehlen und als Erziehungsmittel anzupreisen. Mag sein, dass der Hund aus dem Fernsehen sein Verhalten verändert hat. Es gibt genügend Hunde, die bei so einer Maßnahme einfach zubeißen würden. Ich bin entsetzt, wie ein seriöser Sender Derartiges ausstrahlen kann.
Unabhängig davon ist es mir zuwider, meinem Hund Schmerzen zuzufügen und nichts anderes ist es, wenn ich ihn an den Lefzen hochziehe und sein Körpergewicht daran hängt.
Es braucht keine Gewalt, einen Hund zu erziehen. Über das Stadium sollten wir doch schon hinaus sein, oder?Entsetzte Grüße.
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Zitat
Martin, du schreibst dein HUND macht das bei deinem anderen HUND. Dagegen ist nix einzuwenden aber der Trainer und auch jeder anderer Mensch ist KEIN HUND also können wir Menschen auch nicht so handeln!
Woher wissen wir fundiert, dass der hund uns nicht als Hund bzw. Rudelführer sieht?
FrogundSirius
Ich stimme dir da vollkommen zu. Wenn das ein unerfahrener "Erstbesitzer" sieht, denk der sich vielleicht "Oh klasse, das probier ich auch aus." Und "schnapp" ist die Nase weg oder der hund ist unsicher und das Vertrauen fällt. Oder es wird bei jedem kleinen Fehler Gewalt angewandt, was natürlich absolut katastrophal wäre. Was ich eigentlich ausdrücken will, dass es Punkte gibt, bei denen es richtig und wichtig ist, den Hund in die Schranken zu weisen, wenn nötig auch mit Einsatz. (Nochmal: Nicht den Hund verdreschen). Denn ein Kind kennt die Bedeutung des Gesprochenen (verbote, Schimpfen) Ein hund erkennt zwar die Tonlage aber nicht den Inhalt, für den Hund ist die Körpersprache die Sprache.Mich würde wirklich mal der hintergrund von verschiedenen Hunden und den Erziehungsmethoden interessieren. einfach mal ein vergleich mit einem professionellen Hundepsychologen zwischen einem Hund "meiner" Erziehung und der "Gewaltfreien". Sind Unterschiede feststellbar? Welcher hund ist glücklicher? Welcher ist besser erzogen?
Ich denke das wichtigtste für den Hund und auch für uns ist es dass der hund glücklich ist und danach sollte das handeln hauptsächlich ausgerichtet sein.
Gruß
Martin
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Martin2203
Ich glaube sehr wohl, dass ein Hund Grenzen kennen muss. Also nur mit Keksen geht es nicht. Die Frage ist aber, wie ich diese Grenzen setze. Und nochmal, ich finde es abartig, dem Hund Schmerzen zuzufügen.Ich habe einen Hund, der sehr körperlich agiert. Das heißt, ich muss und kann mich mit ihm auch körperlich auseinandersetzen. Bei mir erfolgt das in Form eines (schmerzlosen) Nackentoßes oder im ÜberdieSchnauzegreifen (ohne zuzudrücken). Dies ist einfach nur ein Zeichen von: Lass das. Mehr nicht.
Ansonsten erziehe ich meinem Hund mit dem Clicker und über porsitive Verstärkung.
Gruß.
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