Club der Altenpfleger & Altenpflegerinnen
- kaenguruh
- Geschlossen
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Hallo Felle-Melle,
also Kaenguruh hat ja schon fast alles gesagt...
Hinzu kommt, dass mein Mann und ich beide vollzeit arbeiten (Mein Männe auch noch in Schicht). Das möchte ich einem jüngeren Hund einfach nicht zumuten.Viele wollen einen älteren Hund nicht, weil ein älterer Hund ja nichts mehr lernt und schon wer weiß was für Macken hat... Ich kann es nicht mehr hören...
Was alleine Stanley noch so alles gelernt hat ist der Hammer!Oder Nina... Nina war 6 Jahre isoliert gehalten worden und galt als absolut unverträglich... Sie haben wir mit ihren 10/11 Jahren sogar so gut wie resozialisiert!
Gut, das war ein hartes Stück Arbeit, aber wir hatten einen super Trainer der uns geholfen hat.Ich finde gerade ältere Hunde haben einen besonderen Charme.
Natürlich ist es nicht immer leicht mit einem älteren Hund, aber es gibt nichts Schöneres als einen alten Hund zu sehen, der "angekommen" ist.Für mich wird es immer wieder einen alten Hund geben...
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Hi
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Simone,
dem kann ich mich voll anschließen. Das wir beide den ganzen Tag arbeiten, ist schon auch mit ein Grund. Andererseits ... auch in die "Alten" investiert man ja ganz schön viel Zeit. Aber oft sind sie soweit ruhig, dass sie eben auch mal nen Nachmittag unterm Schreibtisch pennen können während Frauchen o. Herrchen arbeitet.
Ja, diese Vorurteile ... wir hören das auch sooft.
Wir haben auch schon so dämliche Sachen gehört. Ein paar Brüller:
"Da haben sie clever gewählt. Bis zur Urlaubssaison ist der Hund tot"
"Sie nehmen doch nur einen alten Hund, weil sie zu faul für die Erziehung sind"
"Warum denn ein alter Hund? Was wollen sie denn mit dem? Sind sie in der Forschung?"
Da würde man am Liebsten die Fellnase einpacken, die bei den Leuten an der Leine baumelt.
Die Bescherung ist rum
... und Leon war soooo ein liebes Tierchen.
Er ist aber ganz schön platt heute - große Runde heute früh. -
Hey Simone,
das klingt echt total super, was du so schreibst! Ich war ja eh schon immer überzeugt, dass ein alter Hund für mich das richtige ist, aber jetzt gehts mir damit noch viel besser.
Dass ein alter Hund schon "Macken" hätte - ja, aber das macht ihn ja gerade interessant. Bei nem Welpi/Jundhund muss ich aufpassen, dass ich ihm diese Macken nicht beibringekann man auch viel falsch machen. Hat eben beides seine Vor- und Nachteile.
Haben eure Oldies denn noch gut alleinbleiben gelernt? Bei mir gehts auch nicht ohne, paar Stunden am Tag müssen sein. Gipsy verkraftet das zum Glück super.
GLG, Felle-MelleEdit: kaenguruh: Was sind das denn für bescheuerte Fragen???
Gut, ich hab Gipsy mit geschätzten 5 Jahren gekriegt, das ist ja noch nicht sooo alt, von daher wurde ich vielleicht verschont. Im ersten Moment bin ich auch schnell verleitet, zu denken, ein alter Hund macht nicht mehr so viel Arbeit wie ein Junger, der noch viel arbeiten will - aber dann fällt mir ein, dass er genauso erzogen werden sollte und raus muss und bla, aber das mag ich ja alles gern. Ein alter Hund macht aber andere Arbeit als ein Junger, würd ich sagen. Weniger kann ich nicht mit Gewissheit sagen.
Mit der Urlaubssaisoin find ich den Hammer, den Spruch :zensur:
Ich persönlich kann mir gar nicht vorstellen, ohne mein Hundchen Urlaub zu machen, so generell, von daher find ich den Spruch erst recht doof.
Na ja, wenn ich Leuten erzähl, dass ich nen Oldie dazu möchte, hör ich meist "Aber der ist doch dann eh schon krank und lebt nicht mehr lang" oder "Mit dem ist doch nix mehr los" oder so - ja, kann sein. Na und? -
Zitat
Haben eure Oldies denn noch gut alleinbleiben gelernt? Bei mir gehts auch nicht ohne, paar Stunden am Tag müssen sein. Gipsy verkraftet das zum Glück super.Grundsätzlich kann ein alter Hund ALLES lernen, was ein junger Hund lernen kann. Nur der Weg ist manchmal vielleicht etwas anders.
Wir haben mit unserem Hund innerhalb von vier Monaten eine großartige Leinenführigkeit, Abruf im Freilauf, zuverlässige Grundkommandos, diverse Tricks und das Alleine bleiben aufgebaut. Ein alter Hund kann noch alles lernen.
Vielleicht ist es mit dem Alleine bleiben sogar einfacher, weil er ein alter Hund auch mal einen Nachmittag verdöst ... wenn wir vorher einen tollen Spaziergang machen, ihm kurz den Bauch kraulen und dann weggehen ... dann döst er recht entspannt durch.
ZitatEdit: kaenguruh: Was sind das denn für bescheuerte Fragen???
Gut, ich hab Gipsy mit geschätzten 5 Jahren gekriegt, das ist ja noch nicht sooo alt, von daher wurde ich vielleicht verschont. Im ersten Moment bin ich auch schnell verleitet, zu denken, ein alter Hund macht nicht mehr so viel Arbeit wie ein Junger, der noch viel arbeiten will - aber dann fällt mir ein, dass er genauso erzogen werden sollte und raus muss und bla, aber das mag ich ja alles gern. Ein alter Hund macht aber andere Arbeit als ein Junger, würd ich sagen. Weniger kann ich nicht mit Gewissheit sagen.
Mit der Urlaubssaisoin find ich den Hammer, den Spruch :zensur:
Ich persönlich kann mir gar nicht vorstellen, ohne mein Hundchen Urlaub zu machen, so generell, von daher find ich den Spruch erst recht doof.
Na ja, wenn ich Leuten erzähl, dass ich nen Oldie dazu möchte, hör ich meist "Aber der ist doch dann eh schon krank und lebt nicht mehr lang" oder "Mit dem ist doch nix mehr los" oder so - ja, kann sein. Na und?... und eben weil er vielleicht nicht mehr lange lebt, sollte er die letzten Jahre und Monate auskosten und in vollen Zügen genießen dürfen. Natürlich verstehe ich, dass das nicht der Weg für JEDEN Menschen ist. Und das ist gut so, denn auch die jungen Hunde wollen es ja gut haben.
Lass Dich nicht verunsichern. Wenn Du alte Hund magst, dann hol Dir einen alten Hund.
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Felle-Melle, laß Dich bloß nicht von dem Gequatsche mancher Leute davon abbringen Dir einen alten Hund ins Haus zu holen!
Es ist echt krass was man so zu hören bekommt...
„Wieso denn so einen alten Hund? Der stirbt doch bald und Du hängst doch Dein Herz daran... Und dann leidest Du...“
„So ein alter und kranker Hund kostet doch eine Menge Geld...“Ach, ich lass es lieber, ich bin es Leid.
Selbst wenn der Hund nur ein halbes Jahr bei mir ist... oder 3 Monate oder 2 Jahre... Völlig egal, Hauptsache nicht allein hinter Gittern... Mein Herz ist sowieso Ruck Zuck dabei...
Aber es geht hier nicht um mich!Es gibt so viele Menschen, die ihren Hund abgeben, einfach nur weil er zu alt geworden ist! Was sind das für Leute...
Die haben es schon dann schwer mit der Vermittlung... (auch wenn sie noch so gesund sind).
Wenn es dann noch ein „Problemhund“ ist, oder ein kranker...Aber ich wollte es ja lassen...
Mein erstes Pferd sollte geschlachtet werden, weil man es sich nicht mehr reiten ließ... Da habe ich den Wallach mitgenommen...
Ich hatte schon immer so einen „Hang“...
Die Welt ist schon schlecht genug und man kann nicht viel tun... Hier kann ich etwas tun, auch wenn es nicht viel ist, und das mache ich gerne.
Und ich glaube und möchte behaupten unserem Oppa geht es richtig gut (von den Alterszipperlein mal abgesehen).Thema alleine bleiben...
Das war EIGENTLICH eine Grundvoraussetzung für uns... Wenn ein älterer Hund das Alleine bleiben nicht kennt, kann man ihm das natürlich beibringen, aber das dauert seine Zeit. Da reichen 6 Wochen mitunter nicht.
Bei Nina war das absolut dramatisch.. Das muss ich mal kurz erzählen....
Wir sind vom dem TH echt belogen worden. Endlich mal ein Interessent an Nina – nach soo langer Zeit. „Natürlich kann sie alleine bleiben – das kennt sie...“
Wir wollten bis zum Urlaub warten, wegen der Eingewöhungszeit... Davon wurde uns massiv abgeraten, ein verlängertes Wochenende würde völlig ausreichen... "Die kennt das!"
Also haben wir sie nach Hause geholt, die süße Pelznase...
Wir haben dann sehr schnell herausgefunden, dass sie NICHT alleine bleiben kann.... (wir haben im Nachhinein noch eine Menge über sie herausgefunden und da war es nicht verwunderlich, dass sie NICHT alleine bleiben konnte...)
Und was jetzt? Wo soll man einen unverträglichen Hund unterbringen, der noch dazu ein Boxer-Staff-Mix ist? Da war guter Rat wirklich teuer... Erst mal haben wir uns krumm gemacht und die Arbeitszeiten so gedreht, dass sie nicht alleine bleiben musste... Sämtliche Hundepensionen, Hundekindergärten – und wie sie nicht alle heißen – hier im Umkreis wollten uns nicht haben!
Aber wenn man so eine bezaubernde Hündin ein paar Wochen hat, dann bringt man sie nicht einfach so zurück – das konnte ich nicht!
Wir haben dann einen Hundetrainer in 60km Entfernung gefunden, der auch eine Hundeschule und Hundepension hat – und dort sind wir nicht abgewiesen worden!
Das ist arg zusammengefaßt, aber ich will jetzt nicht zu weit ausholen, das würde zu lange dauern...
Jedenfalls war Nina etwa alle zwei Wochen immer für 2-4 Tage (je nach Arbeitssituation) in dieser Hundepension. Und es hätte keiner für Möglich gehalten, aber Nina ist zum Schluß OHNE Maulkorb in einer Hundegruppe über die Wiese getobt!!!
Natürlich nur mit bestimmten und ausgesuchten Hund und nur unter Aufsicht.
Nina hat zum Schluß sogar geschlichtet, wenn sich zwei andere Hunde angebrummelt haben...
Natürlich war das auch eine stressige Zeit, denn wir sind ja jedes Mal 120km unterwegs gewesen... Aber man gewöhnt sich an alles.
Und das alles hat ihr soo gut getan! Was ist dieser Hund aufgeblüht.
Natürlich hatte sie ihre Macken, aber damit konnte man wunderbar umgehen...Bei Stanley ist das alleine bleiben überhaupt gar kein Problem. Er ist sowieso nicht mehr soo fit und schläft ziemlich viel. Es hat etwa ½ Jahr gedauert, dann hatten wir unseren Alltag aneinander angepasst.
Er verschläft die meiste Zeit und oft kriegt er nicht mit, wenn einer nach Hause kommt... Aber er ist ja auch schwerhörig...So sorry, das ist etwas länger geworden....
Kaenguruh, wir verstehen uns...
Zitat... und eben weil er vielleicht nicht mehr lange lebt, sollte er die letzten Jahre und Monate auskosten und in vollen Zügen genießen dürfen. Natürlich verstehe ich, dass das nicht der Weg für JEDEN Menschen ist. Und das ist gut so, denn auch die jungen Hunde wollen es ja gut haben.
Lass Dich nicht verunsichern. Wenn Du alte Hund magst, dann hol Dir einen alten Hund.
Ich bin sowas von Deiner Meinung!
Was ich sagen will: nur Mut zum alten Hund!
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Auch wenn ich in diesem Thread noch nie etwas geschrieben habe, möchte ich Euch allen ein ganz tolles Weihnachtsfest mit Euren lieben Senioren wünschen!
Dieses Weihnachten ist das erste ohne meine Cimba und mir war nie bewußt wie wichtig es mir ist/war unsere geliebten Vierbeiner am Fest der Liebe um uns zu haben!
Genießt die Feiertage und erfreut Euch an jedem Einzelnen noch kommenden Tag an Euren Grauschnauzen!Fürs kommenden Jahr wünsche ich allen viel Gesundheit und noch viele gemeinsame Stunden mit Euren Fellschnuten!
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Zitat
Auch wenn ich in diesem Thread noch nie etwas geschrieben habe, möchte ich Euch allen ein ganz tolles Weihnachtsfest mit Euren lieben Senioren wünschen!
Dieses Weihnachten ist das erste ohne meine Cimba und mir war nie bewußt wie wichtig es mir ist/war unsere geliebten Vierbeiner am Fest der Liebe um uns zu haben!
Genießt die Feiertage und erfreut Euch an jedem Einzelnen noch kommenden Tag an Euren Grauschnauzen!Fürs kommenden Jahr wünsche ich allen viel Gesundheit und noch viele gemeinsame Stunden mit Euren Fellschnuten!
Das hast du ganz lieb geschrieben! Ich habe verfolgt, was du erlebt hast mit deiner Cimba und kann deine Gedanken gut verstehen.
Ich wünsche dir und deiner Caya ganz viel Freude am Leben und deine Cimba wird es mögen, denn sie hat Sternenstaub für dich geschickt.
LG Ute
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Das hast du echt toll geschrieben!!
Eure Geschichte hat mich schon immer berührt aber ich hab nie die richtigen Worte gefunden!
Ich wünsche dir auch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Alles Gute für dich und Caya vorallem natürlich Gesundheit und auch Cimba wünsche ich alles Gute und dass ihr Stern immer hell erstrahlt!! -
Zitat
kaenguruh
... und eben weil er vielleicht nicht mehr lange lebt, sollte er die letzten Jahre und Monate auskosten und in vollen Zügen genießen dürfen. Natürlich verstehe ich, dass das nicht der Weg für JEDEN Menschen ist. Und das ist gut so, denn auch die jungen Hunde wollen es ja gut haben.Lass Dich nicht verunsichern. Wenn Du alte Hund magst, dann hol Dir einen alten Hund.
Das hast du so schön gesagt!!!
Thema "allein bleiben kann der schon" - das dachte ich damals bei Gipsy auch. Aber allein bleiben ist ja nicht das gleiche wie Sitz oder so. Der Hund muss das in einer neuen Umgebung sowieso total neu lernen. Von daher rechne ich das eh mit ein, dass der Hund das erst noch lernen muss.
Ich denke auch, je nach Charakter (und Vorgeschichte) des Hundes geht es halt schneller oder langsamer... Bei Gipsy (wie gesagt, geholt mit 5 Jahren), sehr sehr anhänglich, verfolgte mich in der Bude auf Schritt und Tritt (und ich hatte nur 2 Räume ^^), habe ich 6 Wochen gebraucht, bzw. mir 6 Wochen Zeit genommen. Glaub, wir hätten es auch schneller geschafft. Grundkommandos hab ich nebenher geübt mit ihr, kann ich gar nicht sagen, wie schnell das ging, auch paar Monate. Sitz & Platz dauerten nur 2 Tage oder so, übern Clicker.
Grundsätzlich möcht ich ja nen Hund, der zu Gipsy (und mir natürlich) passt, und da sie auch so ein sehr ruhiger Hund ist, am liebsten schlafen und gestreichelt werden, rennen und toben hingegen ist so gar nicht ihrs, soll der Zweithund eben auch so sein. Und zu zweit bleibt sichs ja eh viel besser allein ;). Gipsy kann es ja auch schon, vielleicht hab ich Glück, und der zweite orientiert sich ein wenig an ihr. Ich bau das dann ja eh in ganz kleinen Schritten auf.
Grundsätzlich könnt ich mir aber auch vorstellen, dass der alte Hund, einmal gelernt, die Zeit eher verpennt.
Danke auf jeden Fall für eure Erfahrungsberichte! Auch der mit Nina gibt mir Mut. Wenn man will, findet man einen Weg!
Hundebetreuung hab ich auch durch, allerdings konnt ich mir eine aussuchen, da Gipsy eher klein, süß und total lieb ist. Allerdings wäre das keine Dauerlösung für mich. Kann ich mir nicht leisten und fand ich auch damals sehr anstrengend, konnte meinen Hund kaum noch genießen, da ich ständig nur am hin und her fahren war. Aber für ein paar Wochen war es total ok. Besser als sie wieder abzugeben, das wäre absolut definitiv keine Option gewesen!Ja, hach, das tut so gut! Jetzt bin ich mehr denn je überzeugt, es muss ein Althund sein!
Mir selbst kommen natürlich auch hin und wieder Bedenken, wie sie von anderen unbedacht (?) geäußert werden (das Herz hängt dran und man hat kaum noch was von dem Hund; der verursaht hohe TA-Kosten). Allerdings weiß ich aus dem Austausch mit anderen HuHas, u.a. ausm DF, dass einem das auch mit nem jungen Hund genauso passieren kann...
Und zu guter Letzt denk ich im Zweifelsfall immer "Aber wie dem auch sei - musst du das wirklich mit dem Kopf ergründen, wenn dein Herz doch sicher weiß, was du willst?"
Gibt halt für jeden den richtigen Hund, alt/jung, Züchter/TH/TSV, klein/groß etc.pp. -
So ihr lieben,
ganz kurz:
Hab leider nicht wirklich Zeit, um ales nachzulesen
Tut mir leid.
Wünsch euch alles Liebe!
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