barf unnötig zu kompliziert??
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mich würde mal interessieren wie ihr die Nahrung für euch selbst ausrechnet.
Wie viel Proteine, Mineralien, Vitamine usw. nehmt ihr täglich als Nahrung zu euch?
Wie erstellt ihr die Liste für jedes Familienmitglied, ob Frau, Mann oder Kind/er?
Woher wißt ihr genau, daß ihr euch ausgewogen ernährt?
Welche Pülverchen gebt ihr zu eurem Essen dazu?
Macht ihr euch um euer Essen auch so viele Gedanken?Mein Mac wird auch roh gefüttert, an Fleisch abwechselnd mal Lamm, Pferd, Geflügel, Wild oder Kaninchen.
An Gemüse oder Obst was gerade da ist.
Ich habe seine Futtermenge pro Tag berechnet (2%), damit er nicht zu dick wird. Ansonsten bekommt er zwischen durch mal Schindelers Mineralien, wenn ich dran denke und das wars. Einen Schuss Öl noch drauf und fertig.
Sonst nichts.
Das ist in etwa so wie ich selbst auch esse (Fleisch, Fisch oder Käse also Eiweiss und Gemüse/Salat/Obst)
Meiner persönlichen Meinung nach macht ihr euch zu viele Gedanken.
Nichts für ungut
LG -
- Vor einem Moment
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Zitat
Macht ihr euch um euer Essen auch so viele Gedanken?Ich ja, in etwa.
Ist ja nicht so, dass man jeden Tag aufs Neue rechnet und abwiegt.
Ehrlich gesagt berechne ich die meiner Meinung nach wichtigsten Dinge auch nur einmal im Monat (oder alle paar Monate) und portioniere Bestellungen entsprechend.
Wo wir bei BigJoys Thematik wären.Ein Hund hat nen anderen Stoffwechsel, als ein Mensch.
Wenn ein Mensch über, sagen wir, 30 Jahre regelmäßig zu viele Proteine aufnimmt, bekommt er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Gicht.
Wenn er alt ist.
Ist ne Menge Zeit, die da vergehen muss.
Etwas zügiger kann es mit Arterien"verkalkungen" gehen.
Noch zügiger inzwischen mit Diabetes Typ II.
Wie dramatisch die Ernährungssituation für Kinder ist, darauf möchte ich gar nicht eingehen.
Jedenfalls wäre es durchaus sinnvoll, sich Gedanken um die eigene Ernährung zu machen.Bei meinem Hund können ernährungsbedingte Schäden wesentlich schneller eintreten. Ein Hund wird auch einfach mal nicht so alt
Und wie schnell die eine oder andere Frau nen Eisenmangel hat während der Periode, kann hier sicherlich bestätigt werden. Vielleicht auch, wie besch*** man sich mit "nur" einem Eisenmangel fühlt.
Meine Missy hatte auch mal nen Eisenmangel.
Weil ich das mit den Gewebeverhältnissen nicht so genau genommen hab.
Denn seitdem es mehr Pansen und Innereien gibt, gab es auch keinen Eisen- oder sonstigen Mangel mehr... toitoitoi.Ich halte die gängigen Berechnungsrichtlinien nicht für übertrieben.
Wenns an die einzelnen Spurenelemente und an jedes einzelne Vitamin geht, würde ich auch kapitulieren.
Das mach ich für mich persönlich auch nicht.
Aber ja, ich achte darauf, dass ich ausreichend wichtige Fettsäuren bekomme, dass ich ballaststoffreich und vitaminreich esse, dass ich ein Glas Milch am Tag trinke oder eine Scheibe Käse fürs Calcium, dass ich, da ich weitestgehend auf Fleisch verzichte, häufig proteinreiches Getreide oder Hülsenfrüchte esse.
Und es schränkt mich nicht ein, darauf zu achtenEs geht hier um die Ernährung einer anderen Art.
Die Ernährung eines Tieres, nicht die eines Menschen.
Ich finde es wichtig, dass, wenn man die Verantwortung dafür übernehmen möchte, man sich entsprechend informiert und sich an Richtlinien orientiert."Macht ihr das für euch selbst auch so mit dem Rechnen" ist doch Quark
Der Vergleich ist Quark, immerhin bin ich ein Mensch und kein Hund.
Ich weiß es nicht intuitiv oder durch die anerzogene Erfahrung, was meinem Hund gut tut. -
Ich mach mir kaum nen Kopf um mein Essen. Allerdings merke ich, wenn mir was fehlt und gleich es dann aus. Und außerdem habe ich auch kein IBD ;D
Ich kann die mal aufschreiben, wie exakt auf das Essen meiner Cousine geachtet wird. Da ist das barfen eines Hundes ein Witz dagegen...
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Ich denke es gibt verschiedenste Ansätze, es ist eine Mischung aus allem was schon gesagt wurde, es kommt drauf an was man selber für ein Typ ist, ob man einen gesunden, erwachsenen Hund füttert oder einen kranken (wahlweise auch älteren oder noch sehr jungen Hund) usw.
Außerdem glaube ich, man ändert sich auch mit der Zeit. Ich bin auch nicht so ultrapräzise. Aber ich merke schon, dass ich immer überall mitlese und zusehe ob ich was lese wo ich auch noch verbessern könnte. Am Anfang habe ich so ca.4x die Woche Rfk gegeben zum Beispiel.
Es leuchtet mir aber ein, dass es besser ist, wenn die Hunde täglich ihren Ca. Bedarf decken können und Phosphor ausgeglichen wird bzw. die Verhältnisse halbwegs passen. Genauso gucke ich mir die Empfehlungen fürs verdauliche Rohprotein an und lasse mich anregen auch mal nachzurechnen ob das ungefähr hinhaut...
Trotzdem wiege ich nicht genau aus und versteige mich nicht in Rechnungen- ich gucke Werte an, überschlage mal und prüfe so immer mal wieder die Versorgung.Ich bin mir sicher, Leute wie Anne (Aura) oder Christina (Bernertante) füttern präziser als ich. Aber so ganz auf gut Glück will ichs auch nicht machen. Ich steh da so in der Mitte und ich denk das ist ok.
Auf jeden Fall halte ich es für keine gute Idee, einfach so ins Blaue hinein zu füttern, genausowenig wie man eine Wissenschaft draus machen muss. Man wächst (hoffentlich) ja meist auch mit seinen Aufgaben und kann da immer wieder nachbessern und prüfen.
Das find ich das Wichtigste: immer wieder hinterfragen, nicht irgendwo stehenbleiben und der Meinung sein, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. -
Jeder muss für sich die richtige Art finden zu füttern und darf nie aufhören sich zu informieren.
Tue ich bei mir persönlich auch nicht.
Ich war immer komplett gegen Getreide.
Inzwischen füttere ich z.B.Hirse und merke dass es ihm guttut.
Bis vorhin war ich der Meinung, dass Eierschalenpulver zur Calciumversorgung ausreicht wenn man keine Knochen füttert, nun weiß ich es besser. Nicht schlimm, da ich Knochen füttere, trotzdem gut zu wissen, niemand ist volkommen und ich erst recht nicht.
Mir als nicht Rumrechner ist wichtig, dass meiner abwechslungsreich gefüttert wird und dass er immer genug Knochen wegen des Calciums bekommt.Auch Öle und ab uns zu mal Seealgenmehl, Kräuter/Algen Mix, Apfelessig
und Milchprodukte gebe ich.
Dass muss aber niemand anders so machen, jeder hat eine andere Auffassung.
Sich allerdings garnicht zu informieren und nur Fleisch bis zum Umfallen geben, das lehne ich ab, aber auch das ist die Verantwortung des Einzelnen. -
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Diese "whole Prey" Fuetterung ist hier in den USA gar nicht so ungewoehnlich.
Meine Fuetterung ist auch ganz einfach, die eine Haelfte ist Fleisch/Innereien, die andere fleischige Knochen. Wenn einer abnimmt, kriegt er insgesammt mehr, wenn er zunimmt, weniger. Ab und zu mal ein ganzes Ei oder Fisch aus der Dose. Ich wieg nur ab, was man wiegen kann. Wenn ich z.B. Nackenknochen oder ganze Ochsenschwaenze fuetter, versuch ich natuerlich, nicht die klein zu hacken. Dann gibts halt dann 2 oder 3x hintereinander nur Fleischmahlzeiten bevor es wieder Knochen gibt.
Ich fuetter keine Puelverchen oder sonstige Sachen. Ein paar mal im Jahr hab ich ne Flasche Lachsoil, dann gibt es auch fluessiges Vitamin E dazu, ansonsten gibts nix weiter. Ich fuetter keine Vitamine, kein Obst oder Gemuese. Wenn sie hunger auf pflanzliches haben, dann koennen sie ja Grass und Pferdeaepfel fressen.
Wenn ich selber mal was uebrig hab, dann kriegen die das schon mal als Leckerli, aber es ist nicht Bestandteil des Planes. So fuetter ich jetzt schon seit 4 Jahren, und meine Hunde sind putzmunter.Jetzt soll das nicht heissen, dass wenn einer gross rumrechnet und was weiss ich was dazu fuettert, dass derjenige jetzt im Unrecht waere. Ich lass andere in Ruhe ihre Peulverchen mischen und ihre Zusammensetzungen ausrechnen, da es jeder selber wissen muss, wie kompliziert er das alles handhaben will.
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Zitat
Ich bin mir sicher, Leute wie Anne (Aura) oder Christina (Bernertante) füttern präziser als ich.
Präzise würd ichs nicht nennen.
Wenn Luke wöchentlich eine Muskelfleischmenge von 1826g braucht, dann schütt ich einfach 2 Einkilofleischblöcke in die Schüssel
Immerhin werd ich ja nicht müde auf die täglich individuellen "endogenen und exogenen" Faktoren aufmerksam zu machen, die den Bedarf mal kurzfristig hochschrauben können.
ZitatAuf jeden Fall halte ich es für keine gute Idee, einfach so ins Blaue hinein zu füttern,
Das seh ich auch so. Auch erst seit kurzem. Ich bin mit dem absolut typischen Hofhund- Bild aufgewachsen. Fleischreste von den schlachtenden Nachbarhöfen und sämtliche Küchenreste kamen in den "Napf" (Vielmehr auf den Waschküchenboden oder es wurde draußen hingekippt^^)
Viel Getreide, Kartoffel, von Gemüse und Obst der Müll.
Und unsere Hündin war auch so weit top fit.
Ähnlich hab ich Missy ernährt und in ihrer Wachstumsphase nicht auf so Wichtiges geachtet, wie die richtige Calciummenge oder viel Hochverdauliches. Innereien mal hier, mal da. Und dann kam der Eisenmangel (und infolge dessen noch ein paar andere Probleme) und man steht beim TA und kann eben nicht sagen "ich habe alles getan, um eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu gewährleisten".Zitatgenausowenig wie man eine Wissenschaft draus machen muss
Doch, ich halte es für sehr sinnvoll, die Haustierernährung auch von wissenschaftlicher Seite anzugehen.
Immerhin sind es Tiere.
Klar rechent man beim Menschen nicht. Man spürt doch selber, im eigenen Körper, zumindest bei einigen Dingen, was man braucht. Man wächst damit auf. Diese Ernährungspyramide wird (sollte so sein) normalerweise übermittelt und dadurch automatisch ein Abbild unserer Ernärhungsverhältnisse. Wer isst schon 5 Schnitzel mit ner halben Packung Butter und einer halben Salzkartoffel?
Und so, wie unsere Hündin damals ernährt wurde, war es vielleicht am "natürlichsten", will man es von Haushundstandpunkt sehen (mit sicherheit nicht vom Wolfsstandpunkt aus^^), aber es hatte schon ein Bisschen was von... "entweder du lebst damit, oder eben nicht".Die paar Berechnungsschritte, die ich zb für sinnvoll halte, empfinde ich ja gar nicht als Wissenschaft, weil man es nach zwei, drei Durchläufen einfach drin hat
Aber so ist das ja mit Allem
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Ich mach da bei Leo so eine Mischung, ein Teil roh, ein Teil immer gutes, vom TA empfohlenes TroFu mit rein. Mein TA hält nicht sooo viel vom Barfen, eben weil es zu kompliziert sei, alles zu berücksichtigen und es heute gute TroFu gibt. Er sagt, wenn man nur barft, dann auch richtig. Und das bedeutet ne Menge Aufwand, man muss kein gemahlenes Knochenmehl mit reinmachen, muss sich sachgerecht informieren, und das wichtigste: Ausgewogen!!!
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