Beiträge von Solumna

    Der Border Wurf war mit ACD nicht mit KHC. Und es wird auch keine "Rückkreuzung" (wohin? Den Collie in dem Typ gibt es schon seit mindestens dem 19. Jahrhundert so) betrieben, sondern unter dem Deckmantel der genetischen Diversität munter gekreuzt, was man zur Verfügung hat, und dann mit schickem, patentiertem Namen beworben.

    Ich möchte betonen, dass ich absolut nichts gegen geplante und gut durchgeführte Kreuzungs- oder Outcrossprojekte habe. Aber genetische Diversität drauf schreiben und dann nicht testen (weder vorher noch nachher), fällt für mich schon fast unter irreführendes Marketing :ka:

    Stimmt….beim ersten Wurf hatte sie ja keinen KHC bekommen und deshalb einen Border genommen….hatte ich schon wieder verdrängt. Im Moment sucht sie einen KHC Rüden außerhalb des VDH zum decken für ihre KHC Hündinnen. Sie möchte mal wieder einen reinen KHC Wurf :headbash:

    Sie würde aber auch einen LHC nehmen. Und der Rüde muss bzgl. genetischer Diversität ausgewertet sein mit einem sehr(!) guten Wert (laut welchem Labor?), aber testen, ob der genetisch überhaupt divers in Bezug auf ihre Hündinnen ist, das ist irrelevant :roll: Und genau das meine ich mit undurchdacht: Genetische Diversität schön und gut, aber was nützen mir die Werte von Rüde und Hündin, wenn die Kombi nicht ausgewertet wird? Wenn beide weit weg von der Grundpopulation sind, können sie immer noch nah beieinander sein. Oder so gegenüber, dass die Welpen genau im Durchschnitt der Population rauskommen...

    Gibt es irgendwo Rückkreuzungszüchter bei KHCs?

    Es gibt jemanden der KHC mit Border (einmal) und mit Australian Cattle Dog (zweimal) kreuzt

    Der Border Wurf war mit ACD nicht mit KHC. Und es wird auch keine "Rückkreuzung" (wohin? Den Collie in dem Typ gibt es schon seit mindestens dem 19. Jahrhundert so) betrieben, sondern unter dem Deckmantel der genetischen Diversität munter gekreuzt, was man zur Verfügung hat, und dann mit schickem, patentiertem Namen beworben.

    Ich möchte betonen, dass ich absolut nichts gegen geplante und gut durchgeführte Kreuzungs- oder Outcrossprojekte habe. Aber genetische Diversität drauf schreiben und dann nicht testen (weder vorher noch nachher), fällt für mich schon fast unter irreführendes Marketing :ka:

    Ich hatte es bisher immer so verstanden, dass beim KHC viel häufiger MDR1 -/- auftritt.

    Stattdessen ist es umgekehrt? Panini

    Es sieht bei den KHC tatsächlich bzgl. MDR1 und CEA viel besser aus als beim LHC, weil quasi alle großen Züchter ab dem Zeitpunkt, wo Tests verfügbar waren, zumindest versucht haben, diese zu berücksichtigen. Wir haben in Deutschland fast keine Welpen mit CEA affected und es dürften mehr MDR1 +/+ als -/- fallen

    Aktuell dürfen (im CfBrH) Ll eh nur mit LL verpaart werden und da bei diesem Wurf nur Ll fallen werden, sehe ich da keinen Grund für weitere Einschränkungen.

    Bei der KHC-Züchtertagung wurde ein Antrag auf die Aufhebung dieser Einschränkung übrigens einstimmig angenommen und wird somit 2026 auf der HV gestellt (um da dann von den Züchtern anderer Rassen abgelehnt zu werden...)

    Falls es wen interessiert: In einer KHC-Zucht wird ein Wurf mit einem LHC-Rüden erwartet (im CfBrH), die Welpen werden alle KHC sein, Farbe voraussichtlich 75-100% sable. Sieht mMn interessant aus :denker:

    Ich dachte, dass das der CfBrH nicht erlaubt? Oder verwechsle ich die Clubs? Finde ich aber per se super!

    Im CfBrH kann die Ausnahmeerlaubnis beantragt werden. Laut Clubvorsitzendem wurden bisher drei Anträge eingereicht, 2 wurden wegen mangelhafter Begründung abgelehnt und einem zugestimmt (dürfte der hier erwähnte sein)