Für Deine Perspektive wäre es aber vielleicht ganz gut Mal mit einem Hund durchs Leben zu gehen, der das nicht mitbringt.
Mit was für einem Hund meinst du?
Für Deine Perspektive wäre es aber vielleicht ganz gut Mal mit einem Hund durchs Leben zu gehen, der das nicht mitbringt.
Mit was für einem Hund meinst du?
Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Ich verstehe nicht warum das immer "klar" ist.
Heute wird jeder unangeleinte Hund, der Interesse an ARTGENOSSEN zeigt als "Tutnix" betitelt.
Es geht doch nicht darum, dass ein Hund Interesse an Artgenossen zeigt, sondern das diese Tutnixe nicht kontrolliert werden. Sie laufen einfach hin, egal ob der entgegenkommende Hund oder sein Besitzer Kontakt möchte oder nicht. Genau das ist das Problem, nicht ein neugieriger Hund an sich.
Sind alle fein mit Kontakt? Prima.
Hat einer keine Lust? Halt einfach deinen Hund fern. Egal ob du die Gründe weißt oder verstehst, egal ob dein Hund neugierig oder bissig ist.
Mich interessiert aber eher, warum man sich so brutal über "ungewollten" Hundekontakt aufregt? So wirklich nachhaltig, dass man deswegen schlecht gelaunt ist und einen Instagram Post oder Forenbeitrag erstellt...
Klar ist so ein Tutnix Hund blöd.
Ich verstehe nicht warum das immer "klar" ist.
Heute wird jeder unangeleinte Hund, der Interesse an ARTGENOSSEN zeigt als "Tutnix" betitelt.
Nach Helikoptern kommt die Erkenntnis, dass das Hündchen nun sehr fordernd ist und total wütend wird, wenn nicht sofort alle seine Bedürfnisse erfüllt werden ![]()
Klar kann man das. Oft ist die Liebe dann auch noch besonders innig (zumindest auf der Seite der Menschen), und der "harte Kampf" wird romantisiert. Das ist ja auch prima so. Es ist nur nicht notwendig. Man kann sich auch einen Hund holen und Freude dran haben, ohne ein Tal der Tränen durchschreiten zu müssen.
Ich verstehe dein Problem nicht.
Ist überhaupt nicht kindisch. Genau das ist es, was ich mit meinem Weißen Schäferhund so geliebt habe.
Welchen Hund wolltest du denn schon immer haben? Meistens liegt die Intuition ja richtig.
Wenn ich ganz ehrlich bin, hat es mich schon immer zu den Hütehunden gezogen. Speziell tatsächlich Schäferhunde allgemein. Wenn ich rein optisch gehen würde wären es tatsächlich WSS und sowas wie Langhaar belgische Schäferhunde (Groenendael, Tervueren). Also Wolfsähnlich mit Stehohren und längerem Fell. (Wölfe sind meine Lieblingstiere). Vom Charakter her sind es tatsächlich auch Hütehunde. Ich finde mich in dem sensiblen, "auf alles auf einmal achten" und auch leider manchmal in dem Kontrollzwang (nicht krankhaft) selbst wieder.
Der Collie gefällt mir auch sehr gut, die Nase ist vielleicht ein bisschen zu lang und schmal aber so pingelig bin ich auch wieder nicht.
Ich mag schlaue Hunde, die zwar eigenständig sind aber halterbezogen und die treu und anhänglich sind, die aber nicht ständig das ok brauchen um zu atmen, trotzdem aber feinfühlig. Die Dackel die ich vorher hatte, waren vom Typ gar nicht meins, das habe ich gemerkt.
Weißer Schweizer Schäferhund oder "Wessie" Deutscher Schäferhund. Also die schwarz braunen "klassischen" mit etwas längerem Fell.
LZ sehe ich da nicht, die können echt nervig werden, weil die, meiner Erfahrung nach, einen ticken weniger "Selbsterhaltung" in sich tragen. Belgische sind mit Vorsicht zu betrachten, die haben eine etwas militantere Grundlage, das muss man mögen. Mich stresst das zu sehr.
Die Balance zwischen Kontrollzwang und Lassez Faire muss man finden, bei den oben genannten Hunden. Das tut aber einem selbst ganz gut. WSS und DSH verzeihen viel, selbst die LZ. Mit Collies kenne ich mich nicht aus, finde die bisher einfach nur süß. Kommen hier bei mir relativ selten vor.
Border Collie sehr ich gar nicht. Die sind anders. Ich finde sie oft sehr unsympathisch. Australian Shepherd.... Mhhh... Haben auch eine große Range an Persönlichkeiten. Meine subjektive Einschätzung: unangenehm. Bin da aber etwas "vorbelastet"![]()
Von ACD und co würde ich an deiner Stelle die Finger lassen, aber die fallen ja sowieso aus deinem Schema raus.
Wichtig ist, dass du bei dir bleibst. Wie auch immer das aussehen mag. Gerade, wenn du so sensibel bist. Ich habe auch oft überlegt ob nicht vielleicht doch eine andere Art Hund besser passt, bin aber immer wieder auf dieselbe Rasse zurück gekommen. Eine nicht ganz so heimliche heimliche Liebe für HSHs ist dazu gekommen, aber das ist das "Gegenteil" von dem was du suchst.
Mein ich doch. Nur mit dem Unterschied, dass das Training was ich bei meinen Kunden beobachte die einzige Art der Interaktion mit dem Hund ist. Und entschuldige bitte, das sehe ich extrem kritisch.
Du hast als Trainerin aber natürlich auch genau die Fälle auf dem Tisch die Probleme haben. Weder wirst du die ganzen Hundesportler betreuen bei denen es wunderbar funktioniert noch die Begleithundehalter die zufrieden sind.
Als Trainer besteht die eigene Blase nun mal aus Negativbeispielen.
Das stimmt. Ich bin aber kein Trainer![]()
Ich hatte aber auch schon Leute, die eigentlich garkein Problem hatten und sich vorher auch nie Gedanken gemacht haben, sich aber nur haben verunsichern lassen von den heutigen Standards der Hundehaltung. Oder jagdlich geführten Hunden, wo einzig das "zu viel" deren eigentliche Arbeit etwas aus den Fugen gerückt hat (Kreischen bei der Jagd, Wild knautschen, etc.).
Was ist denn das für eine Werbung für die Rasse?
Also ich suche mir meine Hunde so aus, dass wir zusammen die Welt entdecken, schöne Dinge erleben, ich Spaß und Freude an meinem jungen Hund habe, wir die ersten Schritte im Hundesport und auf Ausstellungen machen. Jeder Hund bringt sowieso seine eigenen Themen mit, an denen man tüftelt. Aber mich aus so einem Frustrstionsloch erst herausarbeiten zu müssen, das würde mir persönlich den Spaß an Hundehaltung eher nehmen. Insbesondere, wenn das mein erster Hund ist, würde ich mich fragen "DAS soll jetzt mein Leben sein die zukünftigen Jahre??"
Du suggerierst, dass man keine schöne Zeit haben kann, wenn man große Schwierigkeiten mit einem Hund hat. Ich hatte trotz der anfänglichen Schwierigkeiten den passenden Hund. Es ist halt nicht alles schwarz und weiß.
Ich habe das auch geschrieben, weil ich dachte, dass es beim TE in eben diese Richtung von Hunderassen geht. Das erscheint mir nun anders. Ändert trotzdem nichts an dem was ich zum DSH schrieb. Ares war übrigens ein WSS.
Warum die TE sich einen Hund anschafft ist uns allen doch nicht bekannt, deshalb finde ich es wichtig nicht schon von vornherein zu suggerieren, dass ein sorgfältig ausgesuchter Hund immer Spaß und Freude bringt. Ares kam zb. nicht zu mir, weil ich Spaß an der Arbeit am Hund haben wollte. So wie ich die TE vom Lesen her einschätze ist für sie nicht nur die
Arbeit
wichtig.
Das kann ich gerne beantworten: Ich habe mir schon als kleines Mädchen einen großen Hund gewünscht, hatte dann aus dem TH einen frechen kleinen Dackelmix, die mein einziger Trost war mit meiner schwierigen Familiensituation und meine beste Freundin -wir sind stundenlang durch die Felder gestreift. Ich vermisse es so, einen Hund zu haben. Und jetzt habe ich die Möglichkeit, auch endlich den großen Hund zu haben, den ich immer wollte. Und ich würde gerne mit dem Hund etwas machen, ein Team sein, nicht nur als Nebenherläufer bzw. Haustier sondern zusammen Ziele erreichen und Neues lernen, Abenteuer halt (sorry wenn das kindisch klingt). Für mich ist das Leben nicht komplett ohne Hund.
Ist überhaupt nicht kindisch. Genau das ist es, was ich mit meinem Weißen Schäferhund so geliebt habe.
Welchen Hund wolltest du denn schon immer haben? Meistens liegt die Intuition ja richtig.
Alles anzeigenzwei Jahren.
Ich hatte so viel Stress mit Ares. Ich hab geheult, war endlos wütend, hatte ständig Sorgen und Ängste, Streit mit Fremden, usw . War mein erster eigener Hund
So muss Hundehaltung nicht aussehen, auch nicht in der ersten Zeit oder mit dem ersten eigenen Hund.
Wie viel man sich da nimmt an der Freude des Aufwachsens des Hundes... Die Zeit kommt ja nie wieder.
Man ist auch kein besserer Hundehalter, wenn man erstmal durchs Tal der Frustration geht.
Hundehaltung sollte bereichernd sein, man sollte Spaß am Hund haben, an der Arbeit mit ihm. Aus diesem Grund soll es doch passend ausgesucht werden.
Ich habe das mit Absicht gemacht, dass ich so viele Probleme mit dem Hund damals hatte ![]()
Ich glaube du missverstehst da etwas. Ich habe das für den TE erwähnt, weil es nunmal eben so sein kann. Für dich scheint es so zu klingen als hätte ich diese Art und Weise als "bessere Hundehaltung" dargestellt. Ich weiß nicht wo du das gelesen hast.
Warum die TE sich einen Hund anschafft ist uns allen doch nicht bekannt, deshalb finde ich es wichtig nicht schon von vornherein zu suggerieren, dass ein sorgfältig ausgesuchter Hund immer Spaß und Freude bringt. Ares kam zb. nicht zu mir, weil ich Spaß an der Arbeit am Hund haben wollte. So wie ich die TE vom Lesen her einschätze ist für sie nicht nur die
Arbeit
wichtig.