Welches Recht hat ein Mensch, nicht mehr funktionieren zu müssen, wenn andere auf ihn angewiesen sind.
Die Frage ist ganz schön hart, so wie du sie stellst. I mean... Ja, auch ich habe in jeder Lebenslage in der ich mich mit Ares befand immer daran gedacht ihn zu versorgen, aber man muss sich bewusst sein, dass eigenes Leid auch Leid bei anderen auslösen/hervorrufen kann. Das hat nichts mit Selbstdisziplin zu tun, oder falschen Ansichten. Das ist das gottverdammte Leben. Es ist nunmal so.
Manche Dinge begreift man nur, wenn man selber drinnen war und wieder raus gekommen ist. Jeder trägt die Narben, die durch das pure Existieren entstehen. Der Dobermann mit der verbrannten Haut, der Schäferhund mit den gebrochenen Beinen, der Hund mit der Angststörung. Der Mensch, der als Kleinkind sexuell missbraucht wurde, oder der, der von seinen Eltern ignoriert wurde, der Rettungssanitäter, der so viele Menschen hat elendig verrecken sehen, dass er nie wieder schlafen kann, soll ich das weiter ausführen?
Deine Frage, die, die ich da zitiert habe, scheint mir aus einem Wunschdenken heraus entstanden zu sein. Diese Welt gibt es nicht. Ich bin sogar überzeugt davon, dass, zumindest hier in DE, so gut wie jeder Hundehalter weiß, dass er Verantwortung für seinen Hund trägt. Wie er sie trägt hängt von weitaus mehr ab als Ratgebern zur korrekten Hundehaltung.
Entweder man geht an der Grausamkeit der Realität kaputt oder lernt sie zu akzeptieren.