Beiträge von Krambamboli

    Ich ignoriere gar niemanden, ich habe nur gerade nicht die Zeit jeden einzelnen Beitrag zu kommentieren, deshalb versuche ich alles in einem Text zusammen zu fassen.


    Programm runterfahren ist keine Alternative zum ‘situativen Ignorieren’.
    Ruhen lernen auf Gehorsam ebenfalls nicht. Ich streite Ja auch nicht ab, dass ich das mit meinem Hund trainieren muss und auch tun werde.

    Meine Frage war ja eigentlich auf die unmittelbare Reaktion auf das akute Bellen bezogen. Weil ja manche der Ansicht sind, Hund ignorieren ist falsch.

    Aber egal.

    Dass hier ein paar gute Beiträge sind ist mir schon aufgefallen, für die habe ich mich auch in meinem letzen Post bedankt.


    Mehrhund

    „Dir wird alles massiv auf die Füße fallen“

    und da bist du dir so sicher, weil...?
    Du kennst weder meinen Hund noch mich persönlich, und schreibst hier anmaßend, mein Hund darf sich bei mir hochschaukeln und ich habe ihm kein Warten können beigebracht, hätte ihn zum Fordern erzogen und komplett überfordert ist er ja obendrein. Eine solche „Ferndiagnose“ durchs Forum zu stellen ist meiner Meinung nach... ja.... unqualifiziert.

    Na gut - wenn du es selbst weißt, weil du es ja bisher so gemacht hast, dann viel Erfolg =) Nur ein Tipp: Wenn es helfen würde, würde er das Verhalten jetzt nicht zeigen. ;)

    Von Wissen habe ich genau gar nichts geschrieben, ich achte auf korrekte Formulierung á la „ich denke“, „ich glaube“ und lasse mich liebend gerne eines Besseren belehren oder korrigieren.
    :)

    Wäre eben dankbar um Alternativen zum Ignorieren, da ShaCo das angesprochen hat - und - will mich für all eure Meinungen, Denkanstöße und Beiträge - jetzt und alle zukünftigen - bedanken :)

    eigentlich habe ich ihn von klein auf immer gelobt, wenn er zuhause ruhig war und - das hat gut geklappt, unruhig bzw aufmüpfig ist er ja eigentlich erst phasenweise seit ein paar Wochen. Ich denke schon, dass ich ihm gelernt habe, sich brav und ruhig zu verhalten, sonst hätte ich ihn ja nie in Restaurants, Cafés, Uni oder lange Zugfahrten oder zu langweiligen Tantenbesuchen mitnehmen können.

    Jetzt stellt er das allerdings meine Vorgabe, ruhig zu sein, in Frage.


    Was sind denn genau die Alternativen, die du ansprichst? Ich reagiere auf sein Anbellen - wie...?

    Ok ich sehe mich da gerade vor einer ziemlichen Herausforderung :D


    aber ihr habt recht natürlich muss er auch mit Bewegungs“mangel“ brav sein und damit klarkommen.

    was würdet ihr tun? Weiterhin das Anbellen ignorieren, bzw. am Platz anbinden? Und ganz arg loben wenn er ruhig ist bzw sich selbst beschäftigt?

    Auf Abbruch reagiert er ein paar Sekunden, fängt dann aber wieder an.
    Bis jetzt habe ich wie gesagt ignoriert und nach 1-2 Minuten war Ruhe.

    Anfänglich hat er das ausschließlich bei Anwesenheit anderer Menschen (Meiner Familie) gemacht, einmal in der Vorhangabteilung beim XXX-Lutz als ich mit der Verkäuferin gesprochen habe, diesen Freitag und Samstag früh aber, als wir ganz alleine waren, was mir recht komisch vorkam.



    Ich persönlich finde Anbellen schon respektlos. Das ist ja wie Anschreien. Lautstarkes Fordern ist einfach kein Verhalten, dass ich belohnen will. Wenn er gestreichelt werden will kann er natürlich herkommen, aber leise und ruhig, dann mach ich alles mit ihm.

    Hmmm ein guter Einwand, wenn ich mal ein paar Tage nichts wirklich GAR nichts unternehme (also nur die 3x 30 min Gassi an der Leine) mit ihm wird, denke ich, das Bellen ganz ganz bestimmt verstärkt auftreten.
    Ich weiß aber nicht, ob ich von einem Einjährigen Jungrüden erwarten kann, dass er, bei so wenig Bewegung, dann zuhause ruhig und ausgeglichen ist.

    Im Sommer, bei enormer Hitze hat er Bewegungsbedarf gleich Null. Da will er nur auf den kalten Fliesen herumliegen, man glaubt, er ist halb tot.

    Jetzt, wo es richtig kalt ist, dreht er volle ab. Denke ich ist normal, oder?

    Ablage fiepen?
    den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz, bitte um Aufklärung! :)

    Aber nein ich kann ihn ablegen und 100m weit weg gehen und er kommt erst beim Ruf angelaufen. Bellt oder fiept nicht dabei.
    Ja, wir wollen bald die BH machen, BGH1 und 2 werde ich auch anstreben. :) Ihm macht das Training glaub ich Spaß. Anderen Hundesport machen wir nicht. (Da wir ja schon so genug Sport zusammen machen hihi)


    Also von Außenstehenden höre ich immer “wow, dein Hund ist so ruhig, wow, dein Hund ist total gechillt”, weil ich ihn schon seeehr oft in Cafés, Restaurants etc. mithatte und er da immer sehr SEHR brav unterm Tisch geruht hat und nie einen Mucks gemacht hat. Hab schon 2x mit ihm eine 4Stündige Zugfahrt gemacht, alles kein Problem für Neo, er ist fast immer tiefenentspannt.

    Gestern waren wir in einer Hütte essen als Wanderpause, da hat er sich gar nicht wohl gefühlt, aber die Hütte war auch bum voll und es waren 5 andere Hunde drin, er wollte sich nicht hinlegen und ist die 20 Minuten die wir schnell gegessen haben, die ganze Zeit um den Tisch herum.
    ABER - kein protestierendes Gebell, juhuu. Gestern hat er generell kein einziges Mal gebellt.

    *Nachtrag* als wir mit dem Essen fertig waren, und aufbrechen wollten hat er sich dann endlich zum dösen hingelegt. Naguat ;)


    Ob das Anbellen therapiewürdig ist? Ich würde sagen jein.


    Ich denke nicht, dass er ein bellfreudiger Hund ist, oder dass ich mir einen notorischen Beller herangezogen habe, ich will nur nicht, dass er mich oder andere Menschen anbellt bzw. auffordert - denn ich finde das ist respektlos !!!!
    JA, ich habe hohe Erwartungen an meinen Hund und ich will ihn überall hin mit nehmen können bzw will ich, dass er sich in jeder Situation benimmt. Und anbellen fällt für mich eindeutig in die Kategorie “schlechtes Benehmen” - darum will ich es unterbinden. Unbedingt.


    Noch mal zu Überforderung:

    Dieses Auffordernde Anbellen kam auch an “langweiligen” Tagen, an denen wir fast nur zuhause waren und zB Wochenends viel am Sofa herumgekugelt sind.

    ich denke, er testet gerade aus, ob er mich auch mal “lenken“ kann und nicht wie bisher, sich eher unterwürfig immer brav untergeordnet hat und nachgegeben hat.
    Bis jetzt hat er nie irgendwas gefordert. Auch kein Futter.

    Ich will „Fordern“ einfach nicht belohnen, darum habe ich es bis jetzt ignoriert.

    Die Idee mit dem am Platz anbinden wenn er mich das nächste mal so frech anbellt finde ich ganz gut. Zumal er eh nach 2 Minuten aufgibt und sich dann murrend zum dösen hinlegt. Er wird’s überleben. Hoff ich.
    Er ist mein erster Hund und ich will einfach alles richtig machen. Auch stellt sich das Thema Kastration. Bin gerade selbst etwas überfordert.

    Zur Uni hab/hatte ich ihn recht selten mit, vielleicht 1x im Monat. Das hat auch immer super gut funktioniert. Aber jetzt im Moment will ich ihn nicht mitnehmen, denn wenn er mich 2 min anbellt, weil ihm die Situation gerade nicht passt, will ich das meinen Kollegen nicht antun, vor allem, weil ich es ja aktuell ignoriere.


    Warum und wann er bellt?
    Zuhause, einfach “grundlos“. Wenn er spielen will, ihm langweilig ist (jedenfalls deute ich das so) da ist dann das klassische mich-frech-anschauen, in-die-luft-schnappen, und Sachen durch die Gegend tragen auch dabei.
    Heute zum Beispiel hat er es nach dem 30minütigen Morgen-Gassi gemacht. (Das hat ihn glaube ich nicht überfordert)


    Ein, zwei mal hat er dieses auffordernde, freche Bellen schon im Stall gemacht, während ich gesattelt habe, das habe ich als “beeil dich, ich will endlich ausreiten” gedeutet. (er rennt im Stall immer frei herum und hätte sich auch anders beschäftigen können)


    also noch mal zur Auslastung:
    in der früh 30 min Morgen-Gassi, dann kommt er an 3 Tagen die Woche ( immer wenn ich 9Stunden im Büro bin) zum Opi der mit ihm und seinen Hunden zu Mittag ca 1,5h spazieren geht im Wald oder Weinberge, dann hole ich ihn ab und fahre in den Stall, wo er im Sommer noch mal eine Abendrunde von ca 35 min mitgeht, und im Winter wenn es dunkel ist schaut er mir beim reiten zu.
    An den Tagen wo ich nicht arbeite ist “nur” Stall am Programm und die Morgen/Abend-Gassi bzw sonstige Ereignisse wie zb ich besuche meine beste Freundin und er kommt mit o.Ä.



    Jagd Training, weil das wen interessiert hat - Mit Reizangel, Abbruchsignal, Marker, alles nach Anleitung einer Trainerin bzw mit ihr, aber das haben wir auch ca 1x im Monat.
    1x die Woche üben wir für die Begleithundeprüfung, zu der wir bald antreten werden.


    Am Hundeplatz bellt er mich übrigens auch an. Wenn der Trainer mal länger spricht und er still neben mir sitzen sollte, bellt er auch richtig frech, so auf die Art „gib mir endlich ein Kommando, ich will die Wurst in deiner Hand“ oder so.


    Aber nicht falsch verstehen, er ist kein krankhafter Beller. Er tut es nur sehr plötzlich da er wie gesagt vorher sogut wie Stumm war.

    Also da im Pass nur “Dezember” steht, und das geschätzt ist, da er auf der Straße gefunden wurde, ist er mittlerweile ca 1 Jahr alt.
    Rasse? Keine Ahnung. Mischling aber da kann wirklich alles drin sein.

    Punkto Überforderung: natürlich schunde ich ihn nicht täglich mit Ausritt, Uni, Weinberge, und was weiß ich was täglich zu. Ich meinte damit, dass er jeden Tag die Möglichkeit hat sich körperlich und geistig auszulasten (unsere Ausreitstrecken haben sich logischerweise von 30 min auf aktuell 50 min gesteigert, nicht dass hier mir jemand unterstellt ich hetze einen Welpen stundenlang mit den Pferden mit)

    Ich vertrete die Meinung, 3x täglich Gassi gehen ne halbe Stunde ist viel zu wenig, darum ist bin ich 1 Stunde wenn nicht länger mit ihm draußen ohne Leine damit er sich bewegen kann. Habe nicht den Eindruck, das es Stressabbau ist, denn er will mich auffordern irgendwas zu tun. Auffordern irgendwas zu tun. Vielleicht habt ihr aber auch recht. Mein Gefühl sagt, er will einfach Aufmerksamkeit, denn er bellt sonst echt nie. Auch nicht wenn jemand in meine Wohnung kommt, anläutet, whatever, er darf auch nicht vor mir zur Tür und begrüßen, hält sich super brav daran. Kann mich ja nicht beklagen, er ist ein wahnsinnig toller, lieber und braver Hund im Großen und Ganzen. Dass er bellt und testet, ob er damit irgendwas erreicht, kann ja durchaus eine PubertätsPhase sein, oder nicht?



    Das Jagdthema haben wir gut im Griff dank Antijagdtraining - habe das Gefühl Jagdinteresse hat sich nicht gesteigert, eher vermindert.

    Huhu,


    hat wer von euch ähnliche Erfahrungen mit seinem Pubertier? Und zwar das wunderschöne Thema des scheinbar “grundlosen” Bellens.

    Früher nie gemacht, seit ein paar Tagen bellt er und knurrt sogar - weil er (so glaube ich) einfach Aufmerksamkeit will.

    Vielleicht habe ich ihm das unbewusst beigebracht, indem Ich jedes Bellen (kam bis Dato nämlich echt selten vor) immer kommentiert habe. Oder mit “Oh du musst bestimmt aufs Klo” mich in Richtung Tür bewegt hab.


    jedesfalls ignoriere ich jetzt beinhart jeden Ton.
    Er gibt nach 2 Minuten sowieso auf.
    aber ich finde es schon blöd dass er jetzt mit dem Radau angefangen hat, ist er doch in den letzten Monaten fast stumm gewesen. naja auf die Uni Trau ich mich jetzt nicht mehr ihn mitzunehmen aber das macht nichts. (Achso ja, zwecks Auslastung: Neo ist 5 mal die Woche im Stall und geht brav mit ausreiten und wenn wir nicht im Stall sind machen wir die Weinberge unsicher - niemals unter 1,5 Stunden - und Gutes Benehmen üben tun wir täglich)


    Lg Neo mit Frauli