Beiträge von Vriff

    Ob ich da auch geeignet bin?

    Du wirst lachen, aber fand ich wirklich schwierig :pfeif: aber hast du ja mit Toni schon geschafft. Die letzten waren immer Knalltüten mit Vorgeschichte und langer Liste mit Problemen und dann hatte ich plötzlich so einen ganz normalen Junghund :shocked: Man wächst mit seinen Herausforderungen xD

    Das Problem ist ja nicht einen Hund zu finden, sondern einen Hund bei einem Verein zu finden der ehrlich vermittelt und den man im besten Fall auch noch unterstützenswert findet.

    Bei so einem offenen Suchprofil würde ich deshalb erst das Tierheim meines Vertrauens suchen und dann den Hund.

    Spart viel Kommunikationsfrust und Gemenschel.

    Ja aber ich finde die Schwimmweste fällt eher klein aus. Wir brauchen da eine Größe größer als beim Geschirr.

    Kommt auf die Verhältnisse an. Ich finde unsere kleine Wohnung super ätzend zu putzen, weil die Hälfte der Dinge kein zu Hause hat und ich mehr Zeit mit von A nach B schieben verbringe als mit putzen.

    Das ist auch super demotivierend und schaut nie ordentlich aus.

    Zu groß ist dann natürlich das andere Extrem.

    Ozonbehandlung regelt das. Ein normal gepflegtes Kleinhundeauto ist da wirklich keine Herausforderung.


    Unsere Stallrumpelkarre riecht danach wie neu und je nach Saison springt man da mit Gummistiefeln rein inklusive Stallmitbringseln, kippt mal einen Sack Futter im Kofferraum aus und die großen, haarigen Hunde springen rein ohne vorher auch nur über abtrocknen nachzudenken. Ich versichere dir dagegen ist dein Auto sauber.

    Wir sind halt klein und wie gesagt Haltergemeinschaft, da geht das. Für mich aber eigentlich absolutes NoGo, weil ich da nur elendige Diskussionen und Drama kannte. Hat mich echt Überwindung gekostet es nochmal zu versuchen. Schön, wenn man dann mal positiv überrascht wird.


    In meinen großen Ställen gab es Personal :ka: da war es egal ob man die Anderen kannte oder nicht. Man hat Extras extra gezahlt und gut war.

    Kenne das so gar nicht, dass medizinisch Notwendiges selbst organisiert werden muss.

    Schwierig wird es in so einer Gemeinschaft ja immer dann, wenn einer plötzlich weniger verfügbar ist als gewohnt.

    Ich mach ja zum Beispiel eigentlich gar Nichts, weil ich eben auf genau sowas keine Lust hatte. Und bin selbst bei, kannst du mal eben schnell, inzwischen sehr zurückhaltend. Aus Fehlern lernt man und ich bin nun mal meistens morgens da. Das macht schnell sehr beliebt und schraubt Erwartungen hoch.


    Wobei ich da wohl überwiegend Minus sammeln würde, da ich im Vergleich zu manch anderen eher wenig am Stall bin

    Man weiß ja vorher wie viel man machen muss. Für mich ist einmal die Woche Stalldienst ja schon nah an Vollpension und ich empfinde das als sehr wenig. Habe einen festen Tag, dass ist planbar.

    Dadurch das es so strikt durchorganisiert ist erwartet auch nie jemand irgendeine Hilfe außer der Reihe. Das ist echt richtig entspannt.

    Die Arbeit wird aber auch auf viele Schultern verteilt. Die meisten Reitbeteiligungen müssen an ihren Tagen was von den kleinen Stalldiensten erledigen. Nur zwei Laubsäcke voll Heu stopfen oder einmal den Heubedampfer starten sind eben auch sehr überschaubare Aufgaben.

    Anstrengend wird es ja erst wenn immer nur Einer und man zeitlich sehr gebunden ist.


    Und ja bei uns wird maximal viel Getüddelt xD da gibt es bedampftes Heu und nasses Heu und Heulage und der Paddock wird im Winter abgepumpt damit er trocken ist und im Sommer gewässert, damit es nicht staubt. Der Reitplatz wird penibler gepflegt als in vielen Sportställen. Ich bin da selbst immer wieder fasziniert. Nur die Sattelkammer ist ein einziger Saustall, habe schon überlegt mal ein Pferd reinzustellen und zu erklären das fühlt sich im Chaos nicht wohl.

    Da muss ich jetzt echt mal unseren neuen Stall loben. Wir sind ja so halb Teil einer Haltergemeinschaft sprich ich zahle mehr und muss dafür einmal pro Woche abäppeln und fegen und habe mit dem Rest nix zu tun.

    Jetzt hat sich das Punktepony doof verletzt, sie war noch nicht fertig zusammengeflickt, da war ihre Krankenbox fertig und ein Versorgungsplan erstellt. Scheinbar gibt es neben dem großen Stalldienst, auch noch einen extrem aufwändigen Plan für die kleinen Stalldienste.

    Habe die letzten Monate immer mal wieder, hier einem Pferd Medizin gegeben, da eine Decke ausgezogen, was man halt so macht und mir weiter keine Gedanken gemacht. Nur bei uns wird alles dokumentiert und ich habe scheinbar so ein großes Guthabenkonto auf dem kleinen Stalldienst Plan, dass ihre Versorgung komplett abgedeckt war.

    Und wir reden von 3x täglich misten, 2x inhalieren, Heunetze stopfen, nass machen und füttern, Medikamente geben, Wassereimer sauber machen, usw. das ist schon etwas sehr viel aufwändiger :ops:

    Schaue immer ganz fasziniert auf mein Handy, wer da jetzt wieder was gemacht und es läuft einfach. Ich glaube es freuen sich gerade alle, dass sie endlich mal was zurück geben können und sind fast genervt, weil ich ständig mein Pferd selbst versorgen will. Finde das System aber echt nicht schlecht, dadurch das es scheinbar einfach ein zu erfüllendes Soll was man leisten muss gibt bzw. auch eine Strichliste wie viel man noch gut hat ist das so viel flexibler zu organisieren, als wenn man immer demjenigen helfen muss, der einem mal geholfen hat.

    Nur wie die Heufütterung organisiert wird, habe ich bis heute nicht verstanden :lachtot:

    Mal die Hand reiche. Ja ich fand das damals auch super frustrierend und auf seine ganz eigene Art sehr anstrengend und emotional belastend. Mit ein Grund warum ich die Zweithundesuche nur so halbherzig betreibe.