Beiträge von Phonhaus

    Hi, ich mag an dieser Stelle noch Eines dalassen - ohne das hier im Forum detailliert diskutieren zu wollen (es ist ein öffentliches Forum, mit Gesundheitsfragen sollte man vorsichtig sein). Nur als Hinweis, weil ich es wichtig finde: Ich wünsche mir für Dich, dass Du auch wirklich gute professionelle Unterstützung mit deinem „Päckchen“ hast. Denn das, was Du beschreibst, können Familie und Hund alleine nicht auffangen.


    Wenn nein: Bitte halte danach Ausschau. Ich habs leider schon ein paar mal gesehen, dass ein Haustier quasi als Alternative zu einer Therapie dienen sollte. Und das kann echt schiefgehen.


    Wenn ja: Dann würde ich Deine Gedanken, Ängste und Sorgen auch dort besprechen. Wie schon gesagt: Viele Ersthundehalter kennen ähnliche Sorgen und Ängste, hier hat sich das Wort „Welpenblues“ dafür eingebürgert.


    Ob Du da besonders betroffen bist - und bei Dir die nötigen Ressourcen finden kannst, Deinen Welpen stabil und gut großzuziehen - kann Dir hier im Forum keiner wirklich beantworten, das geht aus der Ferne einfach nicht.


    Ich wünsche Dir, Deiner Mutter und dem Welpen jedenfalls das Allerbeste und ganz viel Kraft.

    Was mich an dieser Stelle brennend interessiert - frage ich mich in den Nervthreads auch immer wieder: Passiert das echt so oft?

    Ja.

    Krass. Ich wohne hier echt - aus Hundewarte betrachtet - im Paradies: Feld mit brachliegenden Wiesen, Wald, Teiche in fußläufiger Nähe, keine Leinenpflicht (auch nicht in der Brut- und Setzzeit), wenig Verkehr. Und ich begegne beim Laufen mehr Radfahrern als Hunden -und nicht viel weniger Reitern. Für mich sogar etwas enttäuschend, da ich mich sehr über verträgliche Artgenossen freue, die auch mal meine eher ängstliche Lilly zum Spielen bewegen können.

    Aber auf der anderen Seite klar: Hier auf dem Land lebt man halt nicht so dicht an dicht und entsprechend verteilen sich die Hunde besser (und es mag hier auch mehr reine Gartenhunde geben ?) - hatte ich früher nie drüber nachgedacht.

    Möglicherweise mögen die Leute mit Hund hier scheinbar einfach nicht laufen - oder nehmen die breiten Nutzwege im Wald :ka: Dabei ist es hier eigentlich perfekt dafür.


    02wotan


    Gerade bei Begegnung mit einem Chi oder anderen sehr kleinen Hunden unterbinde ich tatsächlich erstmal Kontakt, da Ronja gerne pfötelt und nicht gerade feinmotorisch unterwegs ist. Fände ich nicht so toll, wenn sie so einem Kleinen auf den Kopf haut.


    Aber auch da kann ich Begegnungen echt an einer Hand abzählen.

    Was mich an dieser Stelle brennend interessiert - frage ich mich in den Nervthreads auch immer wieder: Passiert das echt so oft?


    Ich kann hier froh sein, wenn ich außer den Nachbarhunden einmal in der Woche einem Fremdhund direkt begegne. Fremdhunde frei laufend mit nicht abgesprochener Kontaktaufnahme habe ich vielleicht zweimal im Jahr.


    Angeleint sähe das anders aus, da mag ich aber keine Kontaktaufnahme.

    Meine eigenen Zwei sind unproblematisch und meistens offline, bleiben aber bei mir.

    Ohne dir was Böses zu wollen, ist aber für mich als Hundehalterin eines angeleinten Hundes dennoch nicht schön. Man kann halt nie zu 100% sagen, dass die Hunde wirklich bei einem bleiben. Ich gehe an solchen Haltern mit einem absolut unguten Gefühl vorbei. Auch weil ich es leider zu oft erlebe, dass diese vermeintlich "Sie bleiben bei Frauchen/Herrchen" Hunde leider dann doch hinten herum oder gar auf gleicher Höhe dann ankommen.

    Hi, verstehe ich - deshalb schrieb ich ja: „ Bei angeleinten Hunden leine ich auch an.:smile:

    Meine eigenen Zwei sind unproblematisch und meistens offline, bleiben aber bei mir. Wenn andere Hunde sich nähern, schaue ich mir Hund und Halter an - wenn die Zeit fürs Einschätzen nicht reicht blocke ich erstmal. Sehe ich schon am Herankommen, dass ein Kandidat eher auf Krawall gebürstet ist, kann ich auch echt laut und energisch werden. War mit meinen Eigenen bisher aber erst zweimal der Fall und hat beide Male für eine Kehrtwende gereicht. Bei angeleinten Hunden leine ich auch an.


    Freundliche oder neutrale Kontakte mag ich.


    Wenn ich fremde Tierschutzhunde an der Leine habe gucke ich nicht und frage ich nicht - da blocke ich gleich und habe zwei Wurfketten griffbereit. Mehr als Eine musste hier aber auch noch nicht fliegen. Die meisten Kontakte sind nett und die meisten Halter einsichtig.


    Für mich macht es vom Stressfaktor her einen Riesenunterschied, ob ich einen relxten Hund an der Leine habe oder einen Hund, der prinzipiell keine Lust auf Kontakte zu fremden Artgenossen hat.

    Hi,


    ich nutze hier auch mal die Gelegenheit zu einer Frage an die Windhundexperten. Habe mit Lilly eine Hündin unbekannter Mischung, die ursprünglich aus Bulgarien stammt und von fast jedem als Windhundmix mit ganz starkem Windhundanteil geschätzt wird.


    Ich bin da unsicher - ok, Anteile von der Optik (wobei ich auch da nicht so ganz überzeugt bin), aber das Wesen ist ganz anders, als ich es von anderen Windhunden aus dem Tierschutz kenne. Was aber natürlich daran liegen kann, dass das alles Südeuropäer sind. Beim Spielen zeigt sie schon, dass sie jetzt eigentlich mit Handbremse läuft und ganz anders könnte ...


    Mittlerweile ist sie (Angsthund) 3 Jahre bei uns und soweit stabil, dass ich noch über eine andere Beschäftigung als pure Alltagsbewältigung nachdenke. Außerdem frage ich mich, ob sie bei uns etwas zu proper ( :hust:) geworden ist. Tierarzt sagt nein.


    Sie jagt bzw. hetzt nicht. Gar nicht. Bei mir hat sie erst einmal überhaupt nur Interesse gezeigt. Bei meinem Mann hat sie ein paar mal Anstalten gemacht, ließ sich aber jedesmal völlig problemlos abrufen. Aber sie streift liebend gerne durch Unterholz, bei uns gibts da Stellen zwischen zwei Wegen, bei denen ich sie auch lasse (weil sie da keine Wildkinderstube durcheinander bringen kann).


    Deshalb schrecke ich auch etwas zurück bei dem Gedanken an Coursing - weil ich Sorge hätte, sie auf den Geschmack zu bringen.


    Ich spoilere mal ein paar Fotos und wäre dankbar über eine Einschätzung - bin leider nicht so der geschickte Fotograf:

    Wie gesagt, da mag ich gar nicht streiten, wirklich wissen kanns ja keiner - und herausfinden mag ich es auch nicht unbedingt :smile: Mir erscheint halt die ganz nüchterne Erklärung „Kombination aus Omnivor mit Appetit und einem leblosen Körper, der wichtige Identifizierungsmerkmale für Herrchen/Frauchen nicht mehr hat“ einfacher. Und ich mag einfache Erklärungen :nicken:

    Sockensucher


    Ich habe hier wenige Stimmen gelesen, das ich wirklich als unsensibel oder Befürwortung von Zwang sehen würde. Wie Du auch schreibt hier doch wirklich (fast) jeder aus seinen Erfahrungen und grundsätzlich erstmal mit Wohlwollen für Halter und Hund. Keiner will Dir Deine oder der TE ihre Erfahrungen oder ihr Bauchgefühl absprechen - aber es darf doch jeder sein Eigenes haben und auf eine ganz konkrete Nachfrage


    Ängstlicher Hund - wie das Sicherheitsgeschirr anbekommen


    aus diesen Erfahrungen heraus antworten? Und hier snd auch Fragen gestellt worden.


    Ich hab selbst einen Angsthund und hatte schon mit bissigen Kandidaten zu tun. Ich kenne auch Gedanken, Sorgen und auch mal ein mulmiges Gefühl im Umgang. Und hab meine eigenen Methoden entwickelt und dabei keine unglücklichen Hunde oder Gassihunde.

    Ich befürchte auch, dass die TE sich nicht mehr äußern wird. Was ich sehr, sehr schade finde, ich hätte gerne mehr erfahren und gehört, wie es weitergeht.