Beiträge von Panini

    Das freut mich von Herzen für Euch und ich hoffe, dass es auch so bleibt :bindafür: Vorbereitet sein finde ich einfach nur wichtig, damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn nach ein paar Wochen doch noch was kommt, womit man nicht gerechnet hat


    Ich hab das im Tierschutz öfter gesehen, dass Probleme, die nach der Gewöhnungsphase auftreten, die Leute stärker verunsichern, als solche, die von Anfang nächster da waren. Deshalb schreibe ich mit rein, wenn ich die Gelegenheit habe, dass man einfach mit sowas rechnen sollte :smile:

    Danke :smile: Das hoffen wir auch.

    Klar, es ist immer besser, zumindest gedanklich möglichst auf alles vorbereitet zu sein. Noch lehnen wir uns nicht komplett zurück, versprochen :nicken: Bisher wurden wir einfach positiv überrascht.


    Wir haben übrigens am Samstag unsere Treppe rutschsicher gemacht, und wie wir finden, sieht es gar nicht so schlecht aus (oder, Jonah-2 ?):




    Es gab dann am Nachmittag einen "Testlauf", bei dem mein Mann Stufe für Stufe (bzw. Keks für Keks :D ) mit ihr hoch gegangen ist. Oben angekommen, ist sie mir fast in die Arme gesprungen und war so stolz auf sich :cuinlove: (wir haben sie auch überschwänglich gelobt). Dann hat sie jeden Raum einmal abgeschnuppert und sich anschließend sofort von sich aus auf die Decke im Schlafzimmer gelegt, die für sie gedacht war :gut:

    Wieder runter war erst nicht möglich, weil sie immer links und rechts an den Stufen vorbei in die Tiefe geguckt hat und skeptisch war. Da hat auch das Locken von meinem Mann, der schon wieder unten war, nicht geholfen.

    Als ich dann vor ihr runter gegangen bin und mit der flachen Hand hinter mich auf die Stufen gedeutet habe, ist sie mir einfach gefolgt - und seitdem läuft sie die Treppe, als hätte sie nie etwas anderes gemacht :rollsmile:

    Die letzten beiden Nächte hat sie bei uns geschlafen und es kommt uns so vor, als sei sie richtig froh darüber. Nach der Abendrunde legt sie sich wie gehabt unten auf ihren Platz, guckt mich aber groß an, wenn wir hoch gehen. Auf mein "Hier"-Signal springt sie dann sofort auf und trabt nach oben, wo sie sich direkt auf ihre Decke legt.

    Ich denke, der Raum sollte sich also prima als Rückzugsort etablieren lassen :nicken:. Wir sind schon dabei, ihre Decke dort entsprechend aufzubauen.

    @pinkelpinscher : Genau so einen Hund haben wir hier auch rum laufen (nur ist es hier ein Dackel-Mix). Die Besitzerin hat noch zwei weitere kleine Mistkäfer und sieht es absolut nicht ein, auch nur einen davon ran zu holen, wenn man sich begegnet - obwohl ihre Hunde, vor allem eben der Dackel, aufdringlich sind. Im Gegenteil, ihre Arme mit den Leinen sind beide weit ausgebreitet, damit alle, auch der Pekinese, der am Bauchgurt läuft und permanent kläfft, ja genug Platz haben. Immerhin sind die an der Leine. Aber dass ihr Dackel nicht nur schnüffeln will, hat sie bisher auch noch nicht verstanden. Dass das für unsere Hündin zu viel ist, auch nicht ("aber die wedelt doch!") :wallbash:

    Leider sind wir schon zweimal unmittelbar auf dieses Gespann gestoßen, als wir um eine Ecke gebogen sind. Sobald ich diese Dame aber rechtzeitig sehe, drehe ich um und wir gehen woanders her. Seitdem grüßt sie nur noch knapp, aber das ist mir auch egal.

    Ich kann gar nicht fassen, dass "deine" Dame noch gegrinst hat, als du ihren Hund geworfen hast :shocked:

    Ich bekomme als Box max 60 cm Höhe, 80 cm Breite und 60/65 cm Tiefe rein. Und nur, wenn die Tür über die 13 cm Ladekante geht. und die Höhe nur, wenn die Box schräg ist weil die Heckklappe echt einen krassen Winkel hat.

    Auf der Alpuna-Seite ist ein Hinweis, dass in den nächsten Monaten eine passende Box mit 80 Breite kommen soll:


    https://boxenreferenz.alpuna.d…Seat_Ibiza_V/Ibiza_V.html


    Und diese von Kleinmetall könnte eigentlich sogar genau passen:


    https://www.kleinmetall.de/alu…-as079293?number=AS079296

    Gebt Eurer Hündin Sicherheit, aber auch Struktur und Grenzen, in denen sie sich bewegen kann.

    Das machen wir :smile: Seit sie da ist, ist unser Tagesablauf komplett strukturiert. Sie hat auch ganz schnell begriffen, was wann passiert. So weiß sie u.a., dass es sich nicht "lohnt", aufzustehen, wenn mein Mann morgens um 5 in die Küche kommt, weil der sich nur seine Sachen aus dem Kühlschrank schnappt und weg ist. Da liegt sie bloß wedelnd in ihrem Bett und schläft anschließend weiter. Wenn ich gegen 8 runter komme, kommt sie mir freudestrahlend und wild wedelnd meist schon im Flur entgegen, weil ich mehr Zeit habe, sie erst ausgiebig kraule und dann mit ihr raus gehe.


    Grenzen werden von ihr (bisher, ich gebe spätestens in einem halben Jahr ein Update :tropf:) sofort akzeptiert. Da macht sie es uns aber auch leicht, da sie sehr "höflich" ist. Wenn wir zB vom Einkaufen heim kommen, läuft sie uns nicht vor den Füßen rum, sondern wartet auf ihrem Platz, bis wir fertig sind und sie rufen. Obwohl man an ihrem Schwanzwedeln sieht bzw. hört (so niedlich :herzen1:), dass es sie wirklich Mühe kostet, ruhig liegen zu bleiben.

    Die wenigen Verbote, die bislang nötig waren, hat sie beim ersten Mal akzeptiert. So sprang sie nach ca. einer Woche einmal an der Küche hoch (weil wir auf der Arbeitsplatte immer auch ihr Essen zubereiten?), bekam das Abbruchsignal zu hören und ist seitdem nie wieder hoch gesprungen. Obwohl sie immer kurz vorm Hungertod steht :nicken:

    Wir möchten uns wirklich nicht zu früh freuen, aber von "Horror"geschichten, wie sie uns manche Nachbarn, Bekannten oder andere User hier gerade von der Anfangszeit erzählt haben, sind wir (bisher!) verschont geblieben.


    Ich lasse mal ein Abo da. Ihr habt finde ich, eine gute Intuition. Mich würde interessieren, wie es mit der Dame weitergeht, falls ihr keine Tagebuch oder so habt.

    Danke :sweet: Ich wusste gar nicht, dass man hier eine Art Tagebuch führen kann, sonst hätte ich vielleicht schon eins angefangen.

    Wow, danke für deinen Beitrag, @Das Rosilein ! Das hilft mir doch sehr.

    Tatsächlich finde ich sie in dem verlinkten Artikel teilweise absolut wieder, zB hier:

    ... seine exzellenten, stets hellwachen, scharfen Sinne, die ihn jederzeit alles registrieren lassen, was in seiner näheren und weiteren Umgebung geschieht

    - Seit sie da ist, weiß ich beim Spaziergang zB immer, auf welchem Baum in der Nähe ein Eichhörnchen sitzt, weil sie einfach alles sieht/hört/riecht, und mich durch ihre Körpersprache darauf aufmerksam macht. Sie erkennt Dinge, die ich niemals wahrnehmen würde, manches Eichhörnchen sitzt 20 Meter entfernt regungslos im höchsten Baumwipfel, aber sie sieht es. So extrem hab ich das noch bei keinem Hund erlebt.

    Wenn ich dann gucke und ihren Fund anerkenne, ist sie auch sofort zufrieden, sie sieht dann beinahe stolz aus, und interessiert sich direkt nicht mehr dafür.


    Aber dass HSH sich bei Wind und Wetter gern draußen aufhalten, das trifft bei ihr absolut nicht zu. Als es einmal kurz geschneit hat, hat sie geschaut als wolle sie sagen "ernsthaft jetzt?" :D Auch lauter Wind ist ihr nicht so richtig geheuer.


    Würdest du von den Bildern her sagen, dass der Carpatin die richtige Einschätzung war?

    Panini

    Und HSH sind üblicherweise Spätentwickler, kann auch sein, dass nich nicht das volle Repertoire des erwachsenen Hunds da ist.


    Habt Ihr vielleicht ein Foto? Woher kommt die Annahme, dass Carpatin in ihr steckt, passt das von der Optik? Oder wisst Ihr etwas mehr von der Vorgeschichte als im ersten Beitrag steht?

    Ich finde es gut, dass du den Punkt noch einmal aufgreifst, da ich da selbst auch ein wenig verwirrt bin.


    Im Tierheim hatten wir gesagt, dass wir einen ruhigen, gern älteren Hund suchen, und da ich wusste, dass kurz vorher ein paar Hunde aus Rumänien dort angekommen waren, hatte ich noch ergänzt, dass es aber nicht unbedingt ein HSH sein sollte. (Ohne konkreten Grund, nur weil man öfter über HSH liest, dass die schwierig sein können.)

    Die rumänischen Hunde waren dann alle unterschiedlich: da war ein Husky (von denen gibt es echt viele da, scheint mir), ein kleiner, bunter junger Mix, einer, der wirklich komplett wie ein HSH aussah, einige Welpen, und unsere, die für meinen Geschmack auch ein wenig nach HSH aussah, aber laut Tierheim "garantiert kein HSH" ist.

    Uns wurde gesagt, dass sie viel von einem Carpatin in sich hätte. Für uns sah bzw. sieht sie aus wie ein Schäferhund mit Schlappohren, und als wir dann einfach mal "rumänischer Schäferhund" gegoogelt hatten und direkt beim Carpatin gelandet sind, waren wir von Optik und Wesensbeschreibung her auch der Ansicht, dass bestimmt ein Carpatin in ihr stecken wird.

    Bilder lade ich gleich hoch.


    Auf jeden Fall gehört der Carpatin laut FCI zur Gruppe 1: Hütehunde; Sektion 1: Schäferhunde.

    Wieso heißt es dann oft, ein Carpatin sei ein HSH?


    Ein Kangal dagegen, den ich so als klassischen HSH einordnen würde, gehört zur Gruppe 2, Sektion 2.2. Der Owtscharka wiederum, der auch immer als HSH bezeichnet wird, fällt je nach Herkunftsort in Gruppe 1, Sektion 1, oder auch in Gruppe 2, Sektion 2.2.

    Ich steig da nicht ganz hinter :tropf:.


    Ihr Alter wurde vom Tierheim auf etwa 8 Jahre geschätzt, aber sowohl Tierheim als auch unser Tierarzt sagen, es sei eigentlich unmöglich, bei erwachsenen Hunden das Alter genau zu bestimmen, erst recht, wenn sie so eine Vergangenheit haben und immer draußen waren (die rumänischen Shelter sind ja nicht wirklich wetterfest).

    In ihrem Pass steht 2017 als Geburtsjahr, das kann aber schon deswegen nicht stimmen, weil wir im Netz einen alten Eintrag aus 2017 von einer Tierschutz-Orga zu ihr gefunden haben, in dem steht, dass sie 3 bis 4 Jahre alt sein soll. Sie wurde also 2017 schon eingefangen und bereits damals auf 3 bis 4 Jahre geschätzt. Wir vermuten, dass in ihrem Pass vielleicht einfach das Einfangdatum als Geburtsdatum eingetragen wurde.

    Somit müsste sie jetzt so um die 6 Jahre alt sein. Da sollte die Entwicklung auch bei einem HSH abgeschlossen sein, oder?


    Ansonsten wissen wir nur, dass sie irgendwann mal Mobbingopfer anderer Hunde war, u.a. eine Narbe quer über die Schnauze ist ein Überbleibsel davon. (Es ist auch wirklich eine richtige Narbe, keine Verbrennung, wie sie viele Hunde dort unten von Leuten zugefügt bekommen, die denken, dass das gegen Krankheiten schützt :mute:)

    Man merkt es auch draußen, weil sie den meisten Hunden am liebsten ausweicht oder sofort in den "Spiel"modus geht. Mit einigen Hunden ist sie aber auch sehr verträglich. Sowohl in Rumänien als auch hier im Tierheim saß sie mit dem oben erwähnten Husky und dem HSH in einem Zwinger, in Rumänien waren sogar noch 3 weitere Hunde mit dabei (wir haben ein Video von dort bekommen).