Beiträge von Udieckman

    Wir haben die Wetterlage gerade genutzt, um diese Bedingung zu trainieren. Wir haben uns ein Gebiet ausgesucht, dass uns sicher erschien. Das Training selber haben wir kürzer gehalten als sonst.


    Die Gefahr, die aktuell ausgeht, sollte auch nicht unterschätzt werden. Manchen Bäumen oder Gerüsten ist nicht anzusehen, dass sie angegriffen sind und bei relativ geringer Windstärke kippen könnten. Die Frage ist natürlich auch, welche Windgeschwindigkeiten werden als "normal" betrachtet. Das kann in den Regionen schon mal unterschiedlich sein. Wenn es hier mal nicht weht, dann habe ich Angst, dass mir der Himmel auf den Kopf fällt.


    Viele Grüße

    Ute

    Die da wären?


    Öhm Frisbee, Agility, Dogdance, Flyball .... ein Hütehund, der seine Kilometer über unwegsames Gelände rennt wird auch nicht gerade wenig belastet :ka:

    Flächen- oder Trümmersuche



    Ich halte den TE für intelligent genug, dass er sich Gedanken darüber macht, wie das mit dem Hund gehen KÖNNTE. Und der überlegt genug ist, um sich auch auf einen Hund einzustellen. Und vielleicht auch Dinge im Laufe der Zeit anders sieht und auch mit einem Hund wächst. Deshalb ist die Frage doch überhaupt gestellt worden. Es ist eben nicht jeder ein "perfekter" Hundehalter.


    Natürlich gibt es bei den Laufhunden das Thema "Jagdtrieb", das aber durchaus in Griff zu kriegen ist. Ich kenne mehr Familienhunde, die unkontrolliert jagen, als Jagdhunde. Bei diesen wird eher konsequent mit dieser möglichen Problematik umgegangen. Und jeder Hund, den ich halte, kann sich anders entwickeln als ich es möchte. Das ist so.


    Die großen Laufhunde, wie etwa Francais Tricolor, sind gute und ausdauernde Läufer. Da sie üblicherweise in Meuten jagen, erfolgt auch eine Orientierung an Anderen. Was auch ein Mensch sein kann. Und ja, unser Anglo Monty hatte Spaß am Laufen. Diese Hunde werden gezüchtet, damit sie das Wild stellen. Das und die Meutezugehörigkeit kann sie zu tollen Familienhunden machen. Keinerlei oder wenig territoriale Veranlagung und sozial verträglich.


    Viele Grüße

    Ute

    Als Ergänzung hätte ich noch:

    Ich halte es für ganz wichtig, dass Deine Körperhaltung auch stimmt! Also deutlich machen, dass Du die Führung übernimmst bzw. hast. Das heißt für mich: Schulter nach hinten, Kopf hoch, breit machen und auf ruhigen Gang und Atmung achten. Beim Vorgehen so deutlich sein, dass Du deinen Hund durch diese Bewegung quasi "mitnimmst". Also weniger verbal und mehr körpersprachlich kommunizieren. Wenn Körperkontakt angenehm empfunden wird, dann im Haus ganz viel Kontaktliegen (wo auch immer) und diesen körperlichen Kontakt auch draußen geben.


    Ansonsten: Ruhe bewahren und Zeit lassen. Wir hatten über Jahre unsichere / ängstliche Laborhunde (hauptsächlich Beagles) und erst nach sechs Monaten sind die einigermaßen angekommen.


    Viele Grüße

    Ute

    Bei den seriösen Mantrailern ist er allerdings persona non grata. Aus Gründen der netiquette werde ich mich hier nicht zu weiteren Details äußern. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass Ende Mai mein Buch erscheint, würde es vermutlich nur als Neid ausgelegt werden. Unser Buch heißt auch nur ganz schnöde "Der Personenspürhund im Einsatz" und erscheint im Kynos-Verlag.


    Viele Grüße

    Ute Dieckman

    Heute haben wir mal wieder auf größeren Plätzen trainiert. Zusammen mit dem aufkommenden Wind war es sehr spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Hunde doch Spur ausarbeiten. Recht unterschiedlich auch, wie sich das Alter der Spur und drehende Winde sich auswirken können. Einige Böen waren dabei, aber nichts wirklich richtig bemerkenswert. Eher noch im Rahmen "normal".


    Viele Grüße

    Ute

    Im Vergleich zu unseren Hunden dürfte Blauwassersegeln oder Heliskiing in Kanada richtig günstig sein. Wir sind alleine mit 80,00 Euro Hundesteuer im Monat dabei. Dabei zählt bei Shania noch die RH-Prüfung. Das zweite Auto als Hundetransporter rechne ich auch lieber nicht mit ein. Ebenso wenig wie die Ausgaben für Seminare und Fahrten zu Training und Einsatz. Wir sind im Einsatz auf eigene Kosten und Risiko unterwegs. Also auch noch Einsatzbekleidung, was allerdings neben den monatlichen Futter- und Versicherungskosten und Tierarztkosten nur einmalig anfällt. Bei unserem Tierarzt bekommen wir auch schon einen kleinen Rabatt.....

    Keine "spezielle" Leinenführigkeit, sondern die ganz normale. Also so lange üben, bis der Hund an lockerer Leine neben Dir läuft. Ich habe meine Hunde auch immer sofort aus der Situation geholt. Wie soll ein Hund ruhiger werden, wenn der Auslöser immer noch in der Nähe oder in Form von Rehen noch sichtbar oder zu riechen ist? Ich übernehme dann die Führung und bestimme die neue Richtung oder Vorgehensweise.