Beiträge von Udieckman

    Irgendwie bin ich gerade langweilig klassisch unterwegs:

    Heute gab es Toast Hawaii, morgen zum Training Pizza kalt mit Zwiebel, Thunfisch und Hirtenkäse. Sonntag dann Spargelsuppe und Montag bin ich wieder als Reisebegleitung auf Fehmarn unterwegs. Da gibt's Fischbrötchen und dann nehme ich was für Dienstag mit. Für Mittwoch wird es wohl wieder mal Ofengemüse. Die Zucchini werden groß.

    Die Hunde meiner Kindheit bzw. Jugend waren ein DSH, LHC und DS. Etliche Jahre und Änderungen im Leben später kam die Idee zu einem eigenen Hund. Und es sollte ein "einfacher" Hund werden. Nett zu Menschen und anderen Hunden und nicht zu groß. Es wurde also ein ehemaliger älterer Laborbeagle. Der Wunschhund war eigentlich ein Bloodhound, den wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich zugetraut. Nachdem sich Laborbeagle Emma (Dritthund) entschlossen hatte, ein Beagle zu werden und spurlaut jagen ging, mussten wir unser Vorgehen umstellen. Emma wurde dann unser erster Personenspürhund im Einsatz und kam auch schon bald der erste Bloodhound.

    Was wir von den "einfachen" Hunden gelernt haben? Wie sich das Leben verändert, wenn man einen Hund hat. Weniger der Dreck als vielmehr die Verantwortung.

    ... Ich mag keinen Hind im Kofferraum und wenn dann nur in Box von zum Beispiel Kleinmetall oder Schmidt, mit Fluchttür in den Innenraum.

    Dazu muss ich sagen, dass die Feuerwehr meist keine Ahnung hat, dass manche Hundeboxen einen Notausstieg haben und im Notfall eher die Box mit Bolzenschneider öffnen. Habe da mal im Bekanntenkreis gefragt.

    Nichts desto trotz habe ich mich auch bewusst für eine Box mit Notausstieg von Kleinmetall entschieden.

    Meiner Wehr ist es bekannt, dass es Hundeboxen mit Fluchttür in den Innenraum gibt. Die wenigsten von uns möchten allerdings im Fahrzeuginnenraum auf engstem Raum und mit möglicher Eigengefährdung agieren. Mit Schutzbekleidung, Helm und Handschuhen kann es schon sehr beengt werden. Gerade bei größeren Kameraden.

    Zoe ging heute an den Züchter zurück. Er meint, dass er mit ihr arbeiten wird und sie gegebenenfalls wieder weiterverkauft oder vielleicht sogar behält. Es wird sich zeigen wie groß der angerichtete "Schaden" ist. Ein wenig übertrieben es so auszudrücken, aber das musste vermutlich raus bei ihm. Irgendwas negatives musste er einfach sagen, das hat man ihm angesehen.

    Ich vermute mal, dass der Züchter noch sehr recht zurückhaltend geäußert hat und ihm eigentlich noch andere Worte gerne über die Lippen gekommen wären.

    Und ja, es ist Schaden angerichtet worden! Ich habe im letzten Jahr einen Hund (den Beagle links) aus einer ähnlichen Konstellation übernommen. Das Thema der Habituation wird uns noch sehr lange begleiten. Ich sollte übrigens auch den Welpenpreis bezahlen, geeinigt haben wir uns an der unteren Schutzgebühr für einen TS Hund.

    Freuen würde es mich, wenn Du deine Erfahrung bei tiktok, Insta, YT und ähnlichen Kanälen einstellen würdest. Vielleicht könnten andere von deiner Erfahrung profitieren und einen realistischeren Blick auf unpassende Konstellationen bekommen.

    Duma80

    Okay, dann ist es aber eher so wenn ich es richtig interpretiere, dass du einen neuen Hund möchtest, der vielleicht arbeitet. Oder?

    Weil das ist für mich ein Unterschied zu "ich suche gezielt für eine ganz bestimmte Arbeit".

    Ja, genau so meinte ich das. Es ist nicht so, dass ich unbedingt einen Arbeitshund für eine bestimmte Arbeit bräuchte.

    Dummyarbeit könnte ich mir tatsächlich gut vorstellen, falls es mit der Spürhundearbeit doch nicht so klappen sollte.

    Wenn ich mir einen Hund für die Aufgabe "Spürhundearbeit" hole, dann ist die Wahrscheinlichkeit, das es klappt und damit sehr viel Spaß macht sehr hoch. Ein Hund, der vieles anbietet, wird niemals so gut wie ein Hund, der die Genetik mitbringt. Und da gehört mehr zu als die Anzahl der Riechzellen und Breites des Nasendachs.

    Einen Rettungshund zu führen ist eine tolle Aufgabe und sehr arbeitsintensiv.

    Bevor hier ganz viele Rassen in die Diskussion geworfen werden, möchte ich nochmals ganz deutlich auf den Punkt hinweisen: was genau soll der Hund können / machen? So ein bisschen oder "richtig"? So dödelig rumsuchen kann jeder Hund, aber wenn es mehr werden soll....

    Spürhund iSv von Bettwanzen, Schimmel oder Käfer sind für mich im Bereich "stöbern" angesiedelt. Aus diesem Grund würde ich mich im Bereich Stöberhunde oder auch Vorsteher umgucken. Es macht einfach deutlich mehr Spaß mit einem Hund zu arbeiten, der für diese Aufgabe geboren worden ist. Und auch dem Hund macht es mehr Freude und man kann auf einem anderen Niveau arbeiten.

    Der Beagle wie auch die anderen Laufhunde sind für das Verfolgen von Spuren selektiert worden. Der Beagle ist ein eigenständig jagender Hund ohne Führerbezug. Das, was als "stur" bezeichnet wird, ist einfach nur die Eigenart des Beagles, eigene Entscheidungen zu treffen bzw. aufgrund der Art der jagdlichen Verwendung, treffen zu müssen.

    Ich habe mit unseren Hunden geruchsspezifische Geruchsdifferenzierung gemacht. Die Beagle haben gut mitgemacht, die Spaniels waren aber ganz anders davor. Da sind wir dann doch lieber beim Trailen geblieben.

    Kunden von mir aus Berlin gehen gerne zu einer Trainerin namens Miriam, die wohl irgendwo ihre Hundeschule außerhalb von Berlin im Südwesten hat. Ich habe noch im Kopf, dass sie ihre Ausbildung wohl bei Canis oder Dogument gemacht hat.

    Ich finde den Begriff "Anti-Jagd-Training" irreführend. Für mich geht es um Grunderziehung / -gehorsam und Jagdersatztraining.