Hat jemand Erfahrung mit Hardloop oder Sportfits?
Beiträge von Udieckman
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Da könnte ich mir einen der Laufhunde vorstellen. Spinone oder Griffon. Oder einen der eleganten Franzosen.
Ich dachte ja kurz an die Grand Anglo Francais.
Habs dann verworfen weil zu groß, und jetzt frag ich mich obs sowas auch in klein gibt

Hab vor einigen Jahren die ein oder anderen Vertreter getroffen weil ein Tierheim die immer wieder aus Frankreich aufnahm und vermittelt hat.
Das waren schon echt coole Hunde.
Petite Venerie oder Beagle Harrier. Oder Schweizer Laufhund.
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Hallo,
Ich plane im Herbst einen zweiten Hund zu kaufen. Wahrscheinlich kein Welpe, aber definitiv jünger als Willy (6,5 dann), ich sehe mich schon im Tierschutz um.
Eigentlich hätte ich gerne einen Willy-Klon. Sie ist wahrscheinlich ein Husky-Mix.
Was ich an ihr mag
- freundlich, in der Regel muss ich mir keine Gedanken mit Mensch und Hunden und Katzen machen
- fröhlich und witzig
- schlau
- draußen aktiv und lauffreudig
- wir haben uns gern, aber ihr Lebensglück ist nicht von mir abhängig
- ich kann sie gut anderen Leuten mitgeben
- sensibel aber dennoch irgendwie...stumpf. Wenn ich genervt bin ist sie kein Häuflein Elend sondern scheint sich eher zu denken "komm ma klar" und macht mehr ihr Ding bis ich wieder ungenervt bin
- trotzdem gehören wir zusammen
- sie hat kaum Wach- oder Schutztrieb. Selten bellt sie mal komische Leute an
- sie bellt eigentlich nicht
- ihr für unsere Lebensumstände praktisches Fell: dichte Unterwolle, Stockhaar
- ihre Größe: über 50cm, 18kg
Was ich akzeptiert habe:
- Willy tötet gerne Tiere, die sie als Beute ansieht (wozu Katzen und kleine Hunde zum Glück nicht gehören) -> Deshalb ist meistens eine Leine dran
- Jagdtrieb generell
- Sie ist nicht gern allein, weswegen ich nicht mehr so viel unterwegs bin. Sie macht zwar nichts kaputt, aber sie ist unglücklich
- ÜBERALL HAARE
- Manchmal hat sie keinen Bock zu hören
Schade finde ich, dass sie zwar Lust auf vieles hat, es dann aber auch bald wieder genug ist

Mir fällt eigentlich nichts ein, was ich nicht an ihr mag

Worauf ich keine Lust habe:
- Fixierung auf eine Person
- Zu hohe Sensibilität
- Kontrolletties
- Viel Bellen
- Starkes Territorialverhalten
- zu groß ( ab so 25/30kg) und zu klein (kommt auf den Körperbau an)
- eher Artgenossenunverträglichkeit
- eher Menschenunverträglichkeit
Willy und ich gehen spazieren, Wandern, haben mit Bikejöring angefangen, machen ab und zu Nasenarbeit (Dummy, Zos), fahren Fahrrad. Ansonsten liegt sie viel draußen rum und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen.
Wir machen so viel, dass Willy ausgeglichen ist, ich bin bereit mehr zu machen. Weniger eher nicht. Ich hab Lust mit dem neuen Hund auch Bikejöring zu machen.
Habt ihr Ideen?
Da könnte ich mir einen der Laufhunde vorstellen. Spinone oder Griffon. Oder einen der eleganten Franzosen.
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Natürlich lebt auch unsere Gemeinde vom Tourismus. Aber nicht jeder verdient daran oder lebt davon. Tourismus verursacht auch Kosten. Für unsere Gemeinde sind es 326.034 Ankünfte und 1.379.783 Übernachtungen in 2024 gegenüber 241.509 Ankünfte und 866.000 Übernachtungen in 2011 bei 8.669 Einwohnern. Entsprechend voll ist es hier zu den beliebten Zeiten wie Pfingsten ;-) .
Viele Einwohner arbeiten in den Orten der Umgebung in "normalen" Berufen. Viele der Beschäftigten, gerade im Rooming, sind Saisonkräfte aus dem Ausland. Unterkünfte werden gestellt, aber schön ist anders. In der Gastro fehlen viele Mitarbeiter. Arbeiten, wenn alle anderen frei haben (Abends, Wochenende und Feiertage) ist nicht besonders attraktiv.
Kosten entstehen durch die touristische Infrastruktur. Auch die Spitzen müssen abgedeckt werden, was Wasser/Abwasser/Müllabfuhr/Parkplätze/Toiletten betrifft. Die Unterkünfte für die DLRG wurde gerade neu gebaut, es sind Ehrenamtler. Vieles davon benötige ich z.B. nicht. Bei uns auf der Ecke wird natürlich auch kein Sand auf den Strand aufgespült. Ist eben kurtaxfrei. Dafür musste der Strandzuggang ein Geländer bekommen, weil ein Tourist dort runtergefallen ist.
Positiv erlebe ich, das die Versorgung mit Hundebeutelstationen als flächendeckend bezeichnet werden kann und der Bus in der Saison alle 30 Minuten fährt. Aber nur bis 19 Uhr.
Problematisch ist hier die Wohnsituation, aber wir können wenigstens noch auf das Umland ausweichen. Bei uns hier geht es, aber in Timmendorf und Scharbeutz werden in den größeren Wohnkomplexen die meisten Wohnungen nur wenige Wochen im Jahr bewohnt.
Und ja, Touristen in großer Zahl erlebe ich als nervig. Wir steigen auf das Rad, auch wenn wir es nicht wirklich können. Bremsen unmotivert und kreuzen ohne Ankündigung die Fahrbahn. Gefühlt geben sie das letzte Stück Gehirn am Ortseingang ab. Schwimmen in der Ostsee ist eben anders als im See oder Schwimmbad. Und das Badeverbot bei NordOst Wind ist doch reine Schikane. Wenn es dann Probleme gibt, dürfen die Ehrenamtler (DLRG, FF oder DGzRS) wieder mal ran. Alleine die Scharbeutzer Wehr hatte über 250 Alarmierungen in 2023.
Letzte Woche habe ich eine Reisegruppe nach Kopenhagen begleitet und mich unwohl gefühlt. Weil die komplette Innenstadt überlaufen von Touristen. Finden die Kopenhagener bestimmt auch nicht nur gut.
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Jette war erst fünf, als ein Osteosarkom diagnostiziert wurde. Genau mit dem Verlauf mit mal mehr oder weniger humpeln. Das Röntgenbild hat schnell eine, leider sichere, Diagnose geliefert.
Wir haben mit unserem Tierarzt geredet und uns gegen Amputation des Vorderlaufs und Chemo entschieden. Auch wenn beim Röntgen noch nichts zu sehen war, die Streuung ist wohl irrsinnig schnell. Wir haben Jette das Leben so nett wie möglich gestaltet und sie nach nur drei weiteren Monaten gehen lassen.
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Shyruka Genau das ist es!
So vieles, was heutzutage als Mantrailing verkauft wird, ist einfach nur teuer bezahltes Spazieren gehen an langer Leine.
Für mich stellt sich die Frage: Wie arbeitet der Hund, wenn es mal einen DB geht?
Alles anzeigenEs geht um das eigenständige und fokussierte Verfolgen einer Spur. Auch über längere Strecken und auch mit Schwierigkeiten.
Ja, im Einsatz schon.
Aber wenn ich mit meinen Hunden trailen for fun mache, MUSS ich denen doch keine langen Trails zumuten oder Schwierigkeiten. Ich habe ja unlängst mit den Minis das Trailen begonnen. Die werden dieses Jahr zehn Jahre und sind zwar immer noch munter und lernfreudig, aber Rex hat es mit dem Herzen, beide haben leichte Zipplerlein mit dem Bewegungsapparat -
Da gibt es auch tolle andere Möglichkeiten, die weniger körperlich fordern.
Aber beim Longieren hatte sie früher mega Spaß und jetzt beim Trailen ist sie meiner Meinung nach super für einen kleinen, tendenziell unsicheren Floh und hat tolle Erfolgserlebnisse dadurch. .....
Aus welchem Grund wurde mit Longieren aufgehört? Auch da hat ein Hund tolle Erfolgserlebnisse.
Wie wäre wohl deine Antwort bei der Aussage "jeder Hund kann an Schafen arbeiten" oder "jeder Hund kann im IGP geführt werden"?
Gut, ich versteh, was du meinst. Ich kann nun nicht beurteilen, ob man es an der Rasse festmachen kann, ob ein Hund automatisch nicht trailen "kann" oder nicht.
Für die Arbeit an Schafen wurden ja gewisse Rassen gezielr selektiert und man sieht es ja auch zB bei den Border Collies, dass die das Hüteverhalten nunmla zeigen genetisch bedingt. Ja, das könnte mein Chihuahua nicht! Aber eine Nase zum Schnüffeln hat er ja und laut dem von mir verlinkten Artikel können das eben prinzipiell schon Hunde aller Rassen, die einzusetzen. Wie gut, scheint eher von anderen Faktoren abzuhängen als der Rasse bzw zumindest auch von anderen Faktoren beeinflusst zu werden.
Komisch, dass eine gezielte Selektion beim BC genetisch zur Arbeit an Schafen führt. Und was ist mit der gezielten Selektion bei den Jagdhunden? Das zählt nicht, weil ja jeder Hund eine Nase hat. Definitiv nein! Aus welchem Grund gibt es wohl die FCI Gruppe 6 der Lauf- und Schweißhunde?
Zu dem Artikel: Zuchtbücher gibt es noch nicht lange, gezielte Selektion ja. Ich denke da an die Kriegshunde der römischen Armee oder die Ardennenbracken. Beagle urkundlich erwähnt bei den Tudors. Da kann eine ganze Menge auch urkundlich nachverfolgt werden, Bilder und selbst Stickereien oder Malereien in den Pyramiden geben Auskunft.
Ist halt letztlich für mich schon auch die Frage, wie du "können" definierst. Einfache, kurze Trails würde ich persönlich nun schon sagen, dass bei einem sachkundigen (!) Aufbau die meisten Hunde hinbekommen könnten. Aber für manche im Hobbybereich wie zB mich reichr das halt auch. Ich muss es da gar nicht möglichst tricky haben, ehrlich gesagt.
Können? Wenn Du wissen möchtest, ob dein Hund es kann, dann einfach mal die "normale" Strecke im DB laufen. Und im SB filmen.
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wie wäre es mit Masuren?
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In Niedersachsen ist erst die Prüfung einer Organisation abzulegen, danach erfolgt die Sichtung.
Das gilt aber doch nur für einsatzfähige RH-Teams voin Organisationen. Aber was ich privat veranstalte, und wenn ich Nachbars Bolonka auf ne Fährte setze und dafür Geld zahle, das kann man jederzeit tun. Nur wer über die ILS zum Einsatz geholt werden möchte, der muß die Prüfung haben und gesichtet werden, weil die Polizei anhanddessen entscheidet, wer im Ernstfall von ihnen alarmiert wird.
Wenn also die Polizei der Meinung ist, da können nur Mantrailer helfen, kann jeder jederzeit einen Flächensuchhundeführer privat gegen Bezahlung beauftragen, das ist einfach was zivilrechtliches, das interessiert niemanden, was ich da tue. Die Ergebnisse so einer Suche ("Hund ist in Richtung xy gelaufen" oder so) interessieren die Polizei nur nicht für ihre Nachforschungen.
Umgekehrt: wenn ich als RH-Führer meinen Flächensuchhund ganz privat nach beendetem Mantrailer-Einsatz ansetze und ihm sage, er möge suchen, interessiert das auch niemanden. Außer vlt. dem Jäger, wenn ich da durchs Gelände latsche, oder einer Staffel, der man angehört, wenn dort drauf gesetzt wird, daß man nur über die ILS auf Einsätze geht (zwecks Seriosität, Sicherheit und so). Nehme ich Geld dafür, würde mit Sicherheit die Staffel Ärger machen. Aber vom Gesetz her kann mir doch niemand verbieten, den Hund da rumlaufen zu lassen- ob ich das nun als Suche oder Spaziergang betitle, ist ja egal.
Ich denke halt, die Eltern klammern sich da verzweifelt an den letzten Strohhalm, wobei ich halt immer bissel skeptisch bin - wie viele Tage hält sich ein Hautpartikel, bevor Bakterien anfangen, den zu zersetzen, mehr als ein paar wenige Tage ist m.E.n. da garantiert kein identifizierbarer und verfolgbarer Geruch mehr vorhanden. Danach noch zu behaupten, man folge einer echten Spur, halte ich fast schon für vermessen. Kann man halt später eher selten nachweisen, ob der Hund da richtig war - selbst wenn der Kleine noch gefunden würde (wofür ich sämtliche verfügbaren Daumen drücke!!), wird der wohl kaum bestätigen können, wo er langgegangen ist.
Was ich weiß, arbeitet Frau Grunow aber schon länger mit der Poizei zusammen und bringt ne Menge Erfahrung mit - würde ich mein Kind vermissen, würde ich bestimmt auch versuchen, erfahrene Leute hinzuzuziehen und die bisherigen Ergebnisse abzusichern oder neue Erkenntnisse dazu zu gewinnen. Koste es, was es wolle.....
Ich kenne es bei verschwundenen Kindern so, dass sofort alles alarmiert wird, was geht. Sowohl Hunde als auch Feuerwehr, Drohnenteams und idealerweise auch Hubschrauber. Woran ist es hier gescheitert? Die ersten Stunden sind nach wie vor entscheidend. Bei einer Alarmierung über die ILS bzw. IRLS wäre einfach mehr an manpower in den ersten Stunden vor Ort gewesen. Es ist vermutlich etwas anderen, nach vier Tagen zu starten und nicht nach wenigen Stunden.
Natürlich greifen die Eltern nach jedem Strohhalm und sind bereit, jede Menge Geld in die Hand zu nehmen. Seriös ist es für mich nicht.
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Schlimm finde ich dieses Hier
Ein Hund, der unter besten Bedingungen nicht erfolgreich war, wird Tage später erneut gestartet......
Die Eltern kann ich verstehen, dass die nichts unversucht lassen. Aber für diesen Murks Tausende von Euros auszugeben. Und irgendwie kann ich die "freundschaftliche Verbindung" nicht glauben.
Aus der Homepage:
"WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR BEAUFTRAGUNG DES K9 PRO® EINSATZTEAM
Unabhängig von der polizeilichen Bearbeitung von Vermisstenfällen ist es Jedem erlaubt, das K9 Pro® Einsatzteam eigeninitiativ zur Suchunterstützung zu beauftragen. Dafür bedarf es keiner öffentlichen Erlaubnis oder Alarmierung! Die privat finanzierte Beauftragung und Suche nach einer vermissten Person, darf in jedem Fall durchgeführt werden."
In Niedersachsen ist erst die Prüfung einer Organisation abzulegen, danach erfolgt die Sichtung.
Hat sich da kürzlich etwas geändert?
Vor 3 oder 4 Jahren wurde unsere Nachbarin vermisst (Monate später erst im nahen Wald gefunden, Suizid).
Noch am Abend/Nacht kam ein Suchhundeteam der Polizei (wg den Umständen) und fand aber nichts.
Danach durfte die Familie aber auch kein privates Suchhundeteam beauftragen. Wurde ihnen polizeilich verboten.
Ich habe nie verstanden warum.
Ohne nähere Informationen ist es natürlich schwierig, Aussagen zu einem bestimmten Fall zu treffen. Wenn bei einem angekündigten Suizid möglicherweise Waffen (da gehören auch Messer zu), dann wird von einer Gefährdung für das Suchteam ausgegangen und damit wird eine Suche untersagt.
Mit Eintritt des Todes ändert sich ja auch sofort der Geruch. Wenn die bis dahin vermisste Person sich in einer für den Hund ungünstigen Umgebung befindet, ist ein Fund nicht unbedingt möglich.
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Ich finde dieses "jeder Hund kann trailen" mittlerweile sehr anstrengend. Wie wären wohl die Antworten, wenn ich meinen Beagle im Mondioring führen möchte.
Darf ich fragen, was dich an der Aussage, dass jeder Hund trailen kann, stört? Mir ist schon klar, dass man nicht aus jedem Hund einen einsatzfähigen Mantrailer machen kann für den Ernstfall, aber Freizeittrailen sollte doch recht rasseunabhängig möglich sein, wengleich manche Hunde für die Aufgabe geeigneter sind und bessere Leistungen erzielen?
Dazu hab ich gestern auch nen recht interessanten Artikel gelesen: https://science.orf.at/stories/3224857/
Worum geht es beim Mantrailing? Egal, auf welcher Ebene ich es betreiben möchte. Es geht um das eigenständige und fokussierte Verfolgen einer Spur. Auch über längere Strecken und auch mit Schwierigkeiten.
Weshalb muss z.B. ein Hund, der als Sichtjäger unterwegs ist, auf eine Spur gezwungen werden? Weshalb muss ein Hund, der seinen Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit dem Hundeführer hat, partout auf eine Spur gezwungen werden?
Das Ergebnis: die Hunde werden von gut meinenden Ausbildern über den Trail geführt. Spätestens wenn es um einen Double Blind geht, zeigt sich, welche Hunde trailen können und welche nicht.
Ich persönlich finde es schade, wenn die natürlichen Fähigkeiten eines Hundes zugunsten einer Modeerscheidung übergangen werden.
Wie wäre wohl deine Antwort bei der Aussage "jeder Hund kann an Schafen arbeiten" oder "jeder Hund kann im IGP geführt werden"?