das hat halt nichts damit zu tun, dass sie sich bedrängt wird. Die Hunde die sie anbellt, haben so gut wie nie Kontakt mit ihr sondern gehen nur vorbei, sind meistens sogar richtig höflich/desinteressiert. Wenn ihre Individualdistanz überschritten wurde, (und ich nicht rechtzeitig eingreife) schnappt sie meist warnend in die Luft oder knurrt etwas, zeigt also ein ganz anderes verhalten
Ich glaube, es ist eher so: Sowohl Bellen als auch knurren und und schnappen sind Abwehrreaktionen, die ALLE anzeigen, dass ihre Individualdistanz unterschritten wurde. Das Bellen ist die erste Warnung, wenn diese dann ignoriert wird (indem die anderen HH mit ihren Hunden dichter kommen), dann 'muss' sie heftiger reagieren, weil ja ihre erste Drohung nicht 'verstanden' wurde.
Zumindest war das mit meinem (inzwischen Ex-) Leinenpöbler genauso. Und am Anfang waren manchmal 20m auch schon zu dicht. Selbst wenn der andere Hund (vermeintlich) friedlich war.
Am Anfang hat sie zum Beispiel gebellt, wenn ein unbekannter Hund das Haus betreten hat, hat sie ausgeheilt/gebellt, aber mittlerweile pennt sie einfach weiter, selten schaut sie wer das ist. Weil sie wahrscheinlich nicht richtig sozialisiert wurde, weiss sie nicht wie sie richtig spielen soll (die meisten Hunde haben Angst vor ihr, weil sie zu viel bellt und zu ruppig ist), aber durch die Pflegehunde hat sie die Möglichkeit zu lernen.
Da hast du ihr wahrscheinlich beibringen können, dass Besucher nicht bedrohlich sind. Das heißt (leider) nicht, dass sie das auch auf Draußen übertragen kann.