Beiträge von KreativeLogik

    Ich würde das Kind nicht regelmäßig hinlassen.

    Es ist einfach ein Risiko mit dem man nicht herumspielen muss.

    Weder will man das Kind eines Tages vom Hund gebissen oder erschreckt sehen (nicht fördernd für die Beziehung und gefährlich) andererseits will man auch nicht ein Erziehungsproblem wie die Verteidigung von Ressourcen auf Seiten des Hundes aufkommen lassen.


    Ich denke Hunde verstehen schon, einmalige Patzer. Verstehen es aber auch wenn du jetzt für das Kind Regeln aufstellst und dieses Amt übernimmst. Dann müssen sie es nicht selber machen.

    Lässt man es einfach laufen fühlt sich der Hund eines Tages (gerade mit einem besonderen Leckerbissen) eventuell in der Position das er hier verteidigen muss, da es außer ihm keiner tun wird.

    Der Border Collie als Rasse wird ohnehin modifiziert werden.

    Epilepsie gibts in allen Zuchtlinien, von Arbeitslinien bis Showlinie.

    Daher wird man sehen wie sich die Rasse ändert, wenn sich hier ein Test ergeben sollte um das Auszumerzen. Das wird eventuell auch Folgen für den Charakter mit sich bringen.


    Ich seh es entspannt. Nur der Wandel ist beständig. Ich weiß nicht was alles kommen wird, die Forscher stehen in vielen Problemen noch in der Findungsphase der Lösung.


    Schäfer von heute sind mit Schäfern von vor 200 Jahren in ihrer Arbeit doch nicht mehr zu 100% vergleichbar.

    Auch die Lebensumstände ändern sich. Es wird dichter, es wird lauter, es wird enger. Der Hund kommt ins Haus. Der Hund hat besseres Futter und medizinische Versorgung. Der Hund hat viel mehr Radfahrer, Drohnen, ... bei der Arbeit zu ignorieren. Er arbeitet enger mit einem Menschen zusammen, statt wie früher vermutlich mit mehreren. Auf Höfen lebten ja immer mehr Generationen unter einem Dach.


    Jeder Hund, sowie jeder Mensch ist davon wenigstens in Teilen betroffen. Stadtmenschen mehr als auf dem Dorf, aber auch Dörfer sind in den letzten 200 Jahren verändert worden. ;)

    Von dem her. Bin ich offen für Veränderung, aber realistisch. Einen schwarz-weißen ruhigen Hund, der mal beschäftigt wird wenn einem danach ist ... das ist kein Border Collie und vermutlich wird es nie so einen geben. Aber das ist auch nicht das Ziel, denke ich wenigstens.


    Ich finde das manche Border instinktiv ganz schön in die Tiefe gehen beim Hüten, andere hingegen nicht so extrem. Ich bilde mir ein, das es eventuell schon in der Ahnenreihe festgelegt ist und frage mich wie tief der Border noch vor 200 Jahren ging.


    Früher waren die Zuchtbücher noch offen, jetzt sind sie das nicht mehr. Wird das gutes oder schlechtes hervorbringen, man muss es wohl abwarten. Die Zucht wird sich dadurch aber verändern. Aber durch die Öffnung gab es auch immer wieder anderes Blut das kam oder nicht? Da war die Veränderung bei den Nachkommen auch nicht vorhersehbar. Aber ja die Hüteleistung hatten die natürlich, waren aber eventuell anders im Arbeiten. Selbstständiger, ... oder dergleichen.

    Obwohl auch schon über solche Wege Krankheiten aus Rassen wieder herausgezüchtet werden konnten.
    Beispiel LUA Dalmatiner. Vereine haben diese Hunde (eingekreuzter Pointer) lange nicht anerkannt.


    Manchmal wenn man eine Rasse verbessern will, hat man also nicht den Rückhalt der Vereine und dann ist es schwer mit Kontrollen der Ahnen durch die Datenbanken. Vermutlich muss man Züchter der betreffenden Rasse kennen um doch irgendwie Einblicke zu erhalten.


    Es gibt denke ich sicher auch unter den Doodlern richtige Züchter die wirklich versuchen hier eine neue Rasse zu etablieren.

    Aber natürlich auch viele "Züchter" Vermehrer, die auf einen profitversprechenden Zug aufgesprungen sind, ohne das sie mehr als der Geldbeutel interessiert. Andere machen evtl auch mit ohne das nötige Knowhow im Glauben gutes zu erreichen, etc etc.


    Die Welt ist ja nicht schwarz-weiß wie unsere hübschen Border Collie.


    Aber eines würde ich als Faustregel nehmen. Je "neuer eine "Rasse" ", je weniger "seriös" durch fehlenden/unseriösen Verein, desto mehr muss man selbst Wissen einholen um nicht etwas zu unterstützen das man nicht unterstützen sollte. Den Versprechungen auf hübschen Homepages würde ich jedenfalls nicht sofort Glauben schenken.

    Weißt du. Ich kenne wirklich viele Landwirte mittlerweile ohne Hund und die Gemüter sind da ganz ähnlich.

    Schäfer/Landwirte wollen doch keinen extra Aufwand durch ihren Hütehund. Die haben genug Arbeit.
    Deswegen legt man sich die Tiere doch zu. Sie sollen Arbeit abnehmen, nicht welche entstehen lassen.


    Wenn man Hunde hat die man nicht sorgenfrei im Alltag mitnehmen kann.

    Dann wollen die auch überhaupt keinen. Die basteln an gar nichts rum.

    Dann kommen das Vieh (bei manchen) einfach nicht mehr raus oder man baut um oder gibt den Hof auf.


    Das meine ich eher. Was ich persönlich schade finde. Aber das ist halt meine Meinung.

    Helfstyna Ich will damit nicht sagen. Man kann und sollte aus jeder Arbeitshundrasse eine Showlinie züchten.


    Ich hab nur meine vielleicht komische aber eigene Denkweise zu der Sache.


    Schäfer kenn ich nicht viele.

    Landwirte aber schon und ja manchmal kann ich mir nicht vorstellen das sie einen Border aus einer Leistungszucht so wie sie sind überhaupt haben wollten. Das ist für mich irgendwie die Krux die mich nicht loslässt.

    Ich finde aber und das muss man schon auch bemängeln.


    Der Border wie er gezüchtet wird, hat begonnen als es die Hüteturniere gab. Es wurde nicht auf die Arbeit des Schäfers hin gezüchtet (jedenfalls nicht von jedem) sondern speziell auch für die Turniere.


    Nicht für einen normales Arbeitstag. Ich glaube das ist mit ein Hauptproblem in der Rasse.

    Man hat über das Arbeitsmaß gezüchtet das eigentlich nötig wäre, weil man im Turnier absolute Leistung sehen wollte.


    Ich hab mal gelesen das es früher Züchter gegeben haben soll die damit warben Old Hemp nicht in der Ahnenreihe zu haben. Die Leute waren verrückt nach den Hunden die in diesen Turnieren gute Leistungen erzielt haben, selbst wenn bekannt war das sie schwierig zu trainieren/händeln waren.

    Ich finde um ehrlich zu sein. Da liegt schon im Ursprung der Rasse (wie man sie heute sieht) ein Wahn bei den Haltern. Höher besser schneller .... egal wie.


    Auch gab es von Anbeginn der Zeit den Wunsch diese hübschen Hütehunde aus den Turnieren zum Familienhund zu machen. Das habe ich mal in einem alten Artikel gelesen, der das schon damals anprangerte. Jetzt ist schon einige Zeit her, da entwickeln sich Hunde über Generationen schon auch mal in eine andere Richtung.


    Wenn man es so überlegt. Dann spalten sich eben die Zuchtziele und Show- und Arbeitslinie haben Unterschiede im Verhalten. Da bringt jede Zuchtlinie Vorteile und Nachteile hervor. Macht es eines automatisch schlecht? Darüber muss ich noch nachdenken. Anders ist nicht unbedingt schlechter, aber ob das sein muss? Oder ob wir sowieso schon da sind?