Beiträge von Malou95

    Schon länger her und kein Satz, aber durchaus bemerkenswert.


    Vor einigen Jahren stand ich an einem Freitag im Denner an der Kasse. Die Dame vor mir hatte ihr Portemonnaie zu Hause vergessen. Da ich sie vom sehen her kannte (arbeitete im gleichen Gebäude wie ich), habe ich ihr den Einkauf bezahlt, sie freute sich total und wir machten aus, dass sie am kommenden Montag bei mir im Büro vorbei kommt und mir das Geld zurück gibt.


    Am nächsten Tag, Samstag, kam ich irgendwann nachmittags nach Hause (war noch in der Ausbildung und wohnte noch bei meiner Mutter) und wer sass bei uns im Garten? Die Dame, der ich den Einkauf bezahlt hatte.


    Meine Mama ging damals immer am Samstagmorgen schwimmen. An diesem Morgen hatte sie ihr Portemonnaie mit viel Bargeld darin im Schwimmbad vergessen. Und genau diese Dame hatte es gefunden, meine Mutter über Facebook kontaktiert und es ihr noch am gleichen Tag vorbeigebracht.


    Die Situation war total lustig, weil meine Mama und ich nicht den gleichen Nachnamen haben und die Dame uns also nicht miteinander verbinden konnte. Sie meinte, das sei wohl Karma gewesen 😊

    Wow. Einfach nur wow.


    https://www.deine-tierwelt.de/…ix-hunderassen-a84582016/


    Da kommen gerade längst verdrängte Traumata hoch 🥴 unsere Primarlehrerin liess uns immer Sitzball spielen, ich war ein gern genommenes Opfer weil immer die kleinste - bis ich mich irgendwann weigerte, mitzuspielen und der Lehrerin erklärte, dass ich es pädagogisch nicht sinnvoll finde, weil das Spiel ja nur aus "die Starken ballern die Schwachen ab" besteht. Meine Argumentation kam nicht gut an 😁 von da an bekam meine Mama öfters lustige Briefe mit "Malou hat sich heute wieder verweigert..."


    Mein Mittelstufenlehrer sagte mir gerne, dass ich renne, als hätte ich die Beine verkehrt im Ar***. Hat nicht zu meinem Selbstbewusstsein beigetragen. Er lief auch gerne mit Bällen hinter langsamen Schülern her (und ich rannte immer langsam, weil ich mich so darauf konzentrierte, dass meine Beine nicht komisch aussahen) und warf ihn ihnen an den Kopf. Wenn man überrundet wurde, durften die schnellen Schüler einem eine Kopfnuss im Vorbeirennen geben. Er stachelte auch gerne die "besseren" Schüler an, die schwächeren fertig zu machen. In der Oberstufe habe ich es dann hinbekommen, mich so daneben zu benehmen, dass ich mehrheitlich suspendiert war.


    Schulsporttag war mein persönlicher Albtraum. Das ging so weit, dass ich an jenen Tage krank gespielt habe, inkl. erbrechen und mir einmal extra beide Handflächen verbrannt habe, damit ich nicht mitmachen musste.


    Ach ja, das Trauma sitzt tief 😂

    Auf die Frage an eine Dame mit Kleinhund, ob sie bitte anleinen würde, da ich keinen Kontakt möchte erwiderte sie nur, sie hätte keine Leine. Das Band der Liebe würde sie und ihren Liebling zusammenhalten.

    Ähm. Okay.

    Der Kleinhund kam natürlich zu uns, Micky wurde kurz laut. Daraufhin meinte die Dame, dass mein Hund mehr Anerkennung und Liebe von mir benötigt. Dann macht er das nicht mehr. Und braucht auch keine Leinen mehr.

    So eine hatten wir im Stall, in dem ich als Jugendliche geritten bin, auch. Ihr Hund sei durch das Band der Seele mit ihr verbunden. Besagte Dame war auch öfters ohne Sattel und Zaumzeug, nur am Halfter mit Strick im Gelände anzutreffen. Denn all diese Hilfsmittel brauchen nur wir Seelenlosen, die unsere Tiere nicht mit Vertrauen und der Kraft der Seele leiten. Ihre Meinung dazu hat sich auch nicht geändert, als ihr Pferd sich erschrocken hat und vertrauensvoll mit ihr auf die Strasse vor ein Auto raste. Dass nichts passierte war bestimmt nicht dem aufmerksamen Autofahrer, sondern einzig und allein dem Seelenband zu verdanken.


    Konnte jetzt erst nachschauen und finde eigentlich alle Familien ganz nett. Der Mann mit dem griechischen Mix tat mir total Leid mit seiner Aussage, kann es aber gut nachvollziehen. Von mir kamen auch schon solche Kommentare.

    Der Besuch im Zoo musste jetzt wirklich nicht sein (vom zu lockeren Halsband fange ich jetzt gar nicht an), aber es wird einem ja auch immer eingetrichtert, dass der Welpe unbedingt alles lernen muss, dazu hat man knapp 5min und sonst lernt der das nie, nie, nie mehr ? Niederbüren ist nicht weit von meinem Wohnort, das Pferd einer Freundin steht dort. Mal sehen, vielleicht treffe ich den kleinen Collie ja mal ?

    Ich schaue, zumindest bei mir, dass nur Fleisch aus den umliegenden Höfen auf dem Teller landen. Da ich mir das selten leisten kann/will, gibt es halt selten Fleisch. Bei der übrigen Nahrung achte ich auf Regionalität - was btingt es mir, mich tierfreundlich von Qinoa zu ernähren, das tausende Kilometer bis zu mir gekarrt wird? Hirse vom Hirsebauern zwei Dörfer weiter ist zwar weniger fancy, aber tut's doch auch.


    Bei den Katzen muss ich ehrlich sagen, dass ich da Abstriche mache. Vier Katzen mit verschiedenen Ansprüchen - eine Mäkelige, ein Schlinger, eine mit Futtermittelallergie, eine Unkompliziert -, da habe ich einfach wenig Möglichkeit für Experimente. TroFu und NaFu haben beide das Bio-Siegel, aber so ganz genau weiss ich ja trotzdem nicht, wo es her kommt. Regional ist es aber bestimmt nicht.


    Beim Hund, der hoffentlich dieses Jahr einziehen wird, werde ich vermutlich gleich verfahren, wie bei den Katzen. Nach Möglichkeit Bio und Regional, aber immer mit Blick auf die Bedürfnisse des Hundes.


    Von komplett vegetarischer/veganer Ernährung von Hunden halte ich nichts, von Katzen erst recht nicht. Ich verfüttere meinem Pony ja auch kein Steak, nur weil mir das besser passt. Wir als Tierhalter sind dazu verpflichtet, unsere uns angetrauten Lebewesen so artgerecht wie möglich zu halten. Klar, ein Hund kann teilweise vegetarisch/vegan ernährt werden, der braucht nicht 100% Fleisch. Be Katzen schaut das aber anders aus. Da muss man sich einfach mit dem jeweiligen Tier und dessen Nahrungsbedürfnissen auseinander setzen.

    Oh, so ein Erlebnis hatte ich auch mal. Meine damalige Katze hatte Blasenentzündung, ich noch kein Auto, also Mama angerufen und ab zum Nottierarzt. Wir zwei komplett verschlafen im Pyjama mit zeternder Katze in der Box irgendwann nach Mitternacht unterwegs - Polizeikontrolle: "Hallo, von wo kommen Sie und wo wollen Sie hin?"


    Meiner Mama sind kurz die Gesichtzüge entgleist, ich ganz trocken: "Der Katze war langweilig, also machen wir ne Sight Seeing Tour"

    Ich bin dahingehend gut organisiert - habe auch seit 16 einen Organspenderausweis und eine Patientenverfügung.


    Wenn mir etwas passieren sollte, gehen meine Katzen zu meinem Vater oder zur Mutter meiner besten Freundin. Mir ist wichtig, dass die drei zusammen bleiben, ausserdem hat Nymeria Futtermittel-Allergien (die habe ich ebenfalls notiert in meinen "Notfall-Unterlagen"). Meine Mutter möchte keine Katzen, aber wenn bei mir ein Hund einzieht, geht der zu ihr.


    Der Hund meines Vaters würde nach seinem Tod bei seiner Freundin bleiben, wenn beiden etwas passiert, kommt er zu seiner Sitterin oder zu mir. Wobei die Sitterin erste Wahl wäre, da er eher weniger in mein Leben passen würde. Die Schildkröten würden zur Vermittlerin zurück gehen.


    Passiert meiner Mutter etwas, würden ihr Partner und ich uns den Hund teilen. Passiert beiden etwas, käme Filou wohl zu mir und meine Grossmutter und ihr Mann würden mich unterstützen.


    Da ich in einer 2er-WG wohne, habe ich ausserdem mit meiner Familie besprochen, dass sie meinen Mietanteil mindestens bis Ablauf der nächsten Kündigungsfrist übernehmen werden. Mein Mitbewohner könnte die Miete nämlich alleine nicht stemmen auf Dauer und Kündigungen des Mietvertrags sind ohne Nachmieter nur 2x im Jahr möglich.


    Würde meinem Mitbewohner etwas passieren, würde ich seinen Kater übernehmen. Die Wohnung müsste ich aufgeben, aber zumindest meine Familie würde mich finanziell unterstützen, bis ich etwas neues habe. Zur Not könnte ich auch bei meiner Mutter unterkommen, wobei die sich sicher nicht über die vier Katzen im Gepäck freuen würde (bzw eher über deren Haare ?)


    Ich finde es wichtig, sich solche Gedanken zu machen. Bin zwar mit meinen 25 kerngesunden Jahren nicht in akuter Gefahr eines plötzlichen Todes, aber im Falle eines Falles möchte ich nicht, dass meine Eltern Entscheidungen treffen müssen.

    Hallo :)


    Mich hat in meiner Kindheit/Jugend ein BCxDalmi-Mix begleitet (Mama Dalmi, Papa BC). Ancho war ein absolut cooler Hund heart-eyes-dog-face aktiv, temperamentvoll und doch unglaublich geduldig mit und Kindern, eine absolute Wasserratte und bei jedem Spass dabei. Wir waren teilweise stundenlang mit den Hunden in Wald und Feld unterwegs.


    Ancho hatte schon Jagdambitionen, hauptsächlich Katzen und Rehe hatten es ihm angetan. Der BC kam auch zum Vorschein, sobald er Schafe sah - das war aber gut kontrollierbar soweit ich mich erinnere, zB mit Pferden und Kühen hatten wir auch nie Probleme.


    Er war in seinen 16.5 Jahren nie ernsthaft krank und bis kurz vor seinem Tod topfit, abgesehen von schwindender Sehkraft und (manchmal eher selektiven grinning-dog-face) Taubheit.


    Ich hoffe, das mit den Fotos klappt: