"Kater spielen anders als Mädels und deshalb vertragen die sich nicht - also wenn ihr Junge und Mädel habt, bekommt ihr Probleme." Das scheint jedenfalls die populäre Ansicht zu sein, die einer vom anderen abschreibt und das Individuum völlig unberücksichtigt lässt. Katzen wird scheinbar noch viel weniger Individualität zugestanden als Hunden.
Zum Thema Futter: Ich persönlich finde es gerade bei Katzen wichtig, dass sie alle Futterarten kennen und sich nicht an nur ein einziges Futter gewöhnen. Es kann nämlich schnell passieren, dass sie dann nichts anderes mehr nehmen.
Niemand hat behauptet, Katzen und Kater würden sich nicht verstehen. Wenn aber, gerade bei Wohnungskatzen, die Wahl ist zwischen gleichgeschlechtlich und gegengeschlechtlich ist gleichgeschlechtlich aus genannten Gründen vorzuziehen. Gibt es Kater und Katzen, die topiteinander auskommen? Klar. Gibt es Kater, die ihren Bruder aufs Blut nicht ausstehen können? Bestimmt. Genau, wie es den Mali im Labi-Pelz und den fremdenliebenden Kangal sicher gibt. Trotzdem, tendienzell macht es einfach mehr Sinn, Tiere zu vergesellschaften - gerade in Wohnungshaltung, wo sie sich schlechter aus dem Weg gehen und aufeinander als Sozialkontakt angewiesen sind -, die sich ähnlich sind. Daher sucht ein guter Züchter auch Paare aus, die charakterlich zueinander passen.
Mit dem Futter stimme ich dir zu. Ich habe Kitten immer möglichst viel verschiedenes zum probieren gegeben. Meiner Erfahrung nach macht sie das im späteren Leben weniger mäkelig.