Als wir 2017 nach dem Tod meiner Katze auf der Suche nach einem Gspändli für unser verbliebenes Katerchen waren, hatten wir einige "tolle" Gespräche mit Tierheimen
Der Kater meines Mitbewohners war schon etwas älter, also wollten wir zuerst ein etwa gleichaltriges Büsi aus dem Tierschutz.
8 Jahre alte unkomplizierte Katze: "Freigänger?! Aber sie leben doch nicht auf dem Land? Nein, zu gefährlich für so alte Tiere"
Älteres Geschwisterpäärchen, lebt auf der Pflegestelle mit anderen Katzen: "In so einem Alter kann man Katzen nicht mehr vergesellschaften, die bringen sich gegenseitig um"
Zwei Kitten: "Einem so alten Kater kann man keine jungen Katzen mehr zumuten"
Zwei andere Kitten: "und wenn die WG sich auflöst?"
"Die wird sich in nächster Zeit nicht auflösen. Wenn doch, kommen die beiden mit mir (weil sind meine) und der Kater geht mit dem MB (weil ist seine)"
"Was, und dann werden die getrennt?! Nein, also das geht nicht"
plus zwei Absagen, da wir mit damals 22 Jahren noch zu jung sind, um so viel Verantwortung zu übernehmen und wir ja in einer WG leben und diese sich eh bald auflöst
Wir leben nun seit 6 Jahren zusammen, haben inzwischen vier Katzen, die alle auch rausgehen und sich noch nicht gegenseitig massakriert haben.
Wenn ich eure Storys so lese, wird bei mir vermutlich ein Hund vom Züchter einziehen als Studentin im gebährfähigen Alter, die in einer WG lebt habe ich wohl schlechte Karten