Beiträge von Malou95

    Als wir 2017 nach dem Tod meiner Katze auf der Suche nach einem Gspändli für unser verbliebenes Katerchen waren, hatten wir einige "tolle" Gespräche mit Tierheimen :fear:


    Der Kater meines Mitbewohners war schon etwas älter, also wollten wir zuerst ein etwa gleichaltriges Büsi aus dem Tierschutz.


    8 Jahre alte unkomplizierte Katze: "Freigänger?! Aber sie leben doch nicht auf dem Land? Nein, zu gefährlich für so alte Tiere"


    Älteres Geschwisterpäärchen, lebt auf der Pflegestelle mit anderen Katzen: "In so einem Alter kann man Katzen nicht mehr vergesellschaften, die bringen sich gegenseitig um"


    Zwei Kitten: "Einem so alten Kater kann man keine jungen Katzen mehr zumuten"


    Zwei andere Kitten: "und wenn die WG sich auflöst?"

    "Die wird sich in nächster Zeit nicht auflösen. Wenn doch, kommen die beiden mit mir (weil sind meine) und der Kater geht mit dem MB (weil ist seine)"

    "Was, und dann werden die getrennt?! Nein, also das geht nicht"


    plus zwei Absagen, da wir mit damals 22 Jahren noch zu jung sind, um so viel Verantwortung zu übernehmen und wir ja in einer WG leben und diese sich eh bald auflöst :lepra:


    Wir leben nun seit 6 Jahren zusammen, haben inzwischen vier Katzen, die alle auch rausgehen und sich noch nicht gegenseitig massakriert haben.


    Wenn ich eure Storys so lese, wird bei mir vermutlich ein Hund vom Züchter einziehen :tropf: als Studentin im gebährfähigen Alter, die in einer WG lebt habe ich wohl schlechte Karten

    Als ich meinen Ex, der mich als Halterin von vier Katzen schon etwas verrückt fand, das erste Mal mit nach Hause nahm, hat eine meiner Katzen ihm einen abgetrennten Mäusekopf in den Schuh gelegt.


    Ich glaube, was ihn mehr erschreckt hat als die Tatsache, früh morgens mit dem Zeh in ein Hirn zu stossen, war vermutlich aber mein Gewese und Lobhudelei um meine tapferen, wilden Raubtier-Flusentiere, die so nett waren, uns Frühstück zu bringen :hust:

    Boah nee, echt nicht! Das ist der Hauptgrund, warum meine aktuellen Katzen die ersten und die letzten (zumindest Freigänger) sein werden, mit dem Beutegedöhns kann ich absolut überhaupt gar nicht umgehen (und das geht seit 7 Jahren so, ich hab mich NICHT daran gewöhnt).

    Und nach SO EINER Aktion hätt ich sie glaube ich ausgesetzt (also kurzfristig, auf die Terrasse), aber ganz sicher NICHT gelobt :face_screaming_in_fear:.

    Ich bezog mich auf diesen Satz und meinte dazu, dass ich unter diesen Umständen (komme nicht klar mit natürlichem Verhalten des Tieres) eher keine Katzen halten würde, als sie als Wohnungskatzen (= sie einzuschränken) zu halten, nur damit ich kein Geviechs wegräumen muss. Wie gesagt verstehe ich aber, dass Wohnungshaltung bei Katzen ein ziemlich gespaltenes Thema ist. Meiner Vorstellung von artgerechter Haltung entsricht es aber eher nicht bzw. in seltenen Fällen.


    Mir macht weder Tiereingeweide wegräumen noch dreckige Pfotenabdrücke an den unmöglichsten Orten putzen noch nachts um zwei eine pflutschnasse Katze aus meinem Bett befördern wirklich Freude, aber es sind die Konsequenzen, die ich trage, um diese Tiere in meinem Leben haben zu können.

    Naja, ich schränke sie ja nicht ein, dürfen nach wie vor machen was sie wollen, aber wenn ich sie erwische, gibt's halt Ärger und ich zieh meine Konsequenzen draus. Kam aber schon Monate nicht mehr vor. (Der Kater hat gaanz am Anfang, da war er vielleicht 4 Wochen da, eine Schermaus oder sowas Größeres von hinter dem Fernseher durch den Glastisch auf die Couch -auf der ich geschlafen hab- gepfötelt, seitdem bin ich da echt geheilt).

    Nun, ob und wie einschränkend reine Wohnungshaltung für Katzen ist, ist wohl eine Grundsatzfrage und wäre hier wohl auch etwas zu sehr OT.

    Zack Beziehung beendet

    Interessanterweise erst zwei Jahre später. Wobei mir beim Mafia-Kommentar plötzlich der Gedanke kam, was wenn das eine Warnung war und ich das Ganze fehlinterpretiert hatte? 🤔 er stellte sich nämlich als ziemlicher Idiot raus. Vermutlich sollte ich besser auf meine Viechers hören 😅

    Als ich meinen Ex, der mich als Halterin von vier Katzen schon etwas verrückt fand, das erste Mal mit nach Hause nahm, hat eine meiner Katzen ihm einen abgetrennten Mäusekopf in den Schuh gelegt.


    Ich glaube, was ihn mehr erschreckt hat als die Tatsache, früh morgens mit dem Zeh in ein Hirn zu stossen, war vermutlich aber mein Gewese und Lobhudelei um meine tapferen, wilden Raubtier-Flusentiere, die so nett waren, uns Frühstück zu bringen :hust:

    Boah nee, echt nicht! Das ist der Hauptgrund, warum meine aktuellen Katzen die ersten und die letzten (zumindest Freigänger) sein werden, mit dem Beutegedöhns kann ich absolut überhaupt gar nicht umgehen (und das geht seit 7 Jahren so, ich hab mich NICHT daran gewöhnt).

    Und nach SO EINER Aktion hätt ich sie glaube ich ausgesetzt (also kurzfristig, auf die Terrasse), aber ganz sicher NICHT gelobt :face_screaming_in_fear:.

    Sie bringen nicht so oft Getier nach Hause, das passt schon. Ausserdem wiederstrebt es mir, aufgrund meinem persönlichen Problem mit dem natürlichen Verhalten eines Tieres dieses darin einzuschränken - könnte ich es nicht weitgehend akzeptieren, würde ich besagtes Tier nicht halten.

    Als ich meinen Ex, der mich als Halterin von vier Katzen schon etwas verrückt fand, das erste Mal mit nach Hause nahm, hat eine meiner Katzen ihm einen abgetrennten Mäusekopf in den Schuh gelegt.


    Ich glaube, was ihn mehr erschreckt hat als die Tatsache, früh morgens mit dem Zeh in ein Hirn zu stossen, war vermutlich aber mein Gewese und Lobhudelei um meine tapferen, wilden Raubtier-Flusentiere, die so nett waren, uns Frühstück zu bringen :hust:

    Meine RB hat ebenfalls Arthrose. Da unser Reitplatz etwas klein ist und sie vor allem mit Reiter keine engen Wendungen laufen mag (und sie reiten auf dem Reitplatz einfach ultra doof findet), wird sie nur im Gelände geritten oder von Boden aus bewegt.


    Wie sieht es bei euch mit Bodenarbeit aus? Meine RB findet "normales" longieren (aka nur im Kreis) total öde, aber Freiarbeit, Doppellonge und etwas abwechslungsreichere Longierarbeit findet sie total cool. Bei ihr ist es sehr wichtig, dass die Arbeit abwechslungsreich und für sie spannend ist.

    Sie hatte aber vor kurzem auch eine Phase, da war einfach alles doof. Schmerzen haben wir ausgeschlossen, auf der Weide konnte sie nämlich auspacken wie ein Jungpferd - sie hatte einfach keine Bock. Da bin ich dann häufig gesattelt mit ihr raus, bin Strecken, die sie doof fand, gelaufen und Strecken, die sie cool fand (bei ihr zB Waldwege, Wiesenpfade oder allgemein der Heimweg) geritten, gerne auch im Trab und Galopp.


    Wie bereits gesagt wurde, ist gerade für Arthrose-Patienten Bewegung sehr wichtig. Egal ob Schmerzen oder Demotivation (ich merke meiner RB an, was von beidem es ist - ich kenne sie aber auch schon einige Jahre), nur Schlurfen ist da auch eher kontraproduktiv.


    Zügig Schritt spazieren ist keine Option? Da kann man auch gut mit einem Ohr oder Lautsprecher (einfach so, dass man noch hört, was um einen so abgeht) zB einen Podcast oder so hören oder telefonieren, falls einem alleine rumlaufen zu langweilig ist.


    Edit: ich wärme übrigens immer mindestens 20min auf, aber gerade bei nass-kaltem Wetter braucht sie manchmal etwas länger. Was ihr aber tatsächlich sehr gut hilft, sind Stallgamaschen. Die schützen die Beine vorm auskühlen. Wird haben die hier von Back on Track: https://www.horze.ch/stall--tr…jBxoCbnwQAvD_BwE#color=BL

    Also bei "Fremden" oder Nachbarn können meine Kinder das.

    Ich war mal sehr erstaunt, als meine eine Nachbarin meinte, wie gut das Mädchen doch erzogen wäre, sie würde immer die Spülmaschine einräumen, den Tisch abwischen und nach dem Essen noch durchfegen. Da hätte ich ja vermutlich kaum was zu tun :flushed_face:

    Ich hab mich erstmal vergewissert, dass sie wirklich meine Tochter meinte ...

    War bei mir genau so - und meiner armen Mama hat niemand geglaubt, dass ihre zuvorkommende, höfliche, super strukturierte Tochter zuhause ein chaotisches Biest sein kann :sweet: sorry Mama :tropf:

    Bei mir bürgern sich Kommandos einfach ein, ich überlege mir selten spezifisch etwas. Liegt aber auch daran, dass ich mit meinen Tieren eh immer plaudere :tropf:


    Ich sage sowohl zum Hund als auch zum Pony fürs losgehen "Auf, Auf"


    Abbruch bei Hund, Katze und Pony ist "Seg emal, schliifts?!" oder "aber sicher nöd!". Pony und Katzen hören ausserdem auf "Madame!"


    Die Katzen kennen "Ho-Hopp" für irgendwo rauf springen und "zeig Büüchli" zum hinlegen und auf den Rücken drehen. Hat sich wärend der Fellpflege so ergeben :D ausserdem können alle "nur fiin bisse", dann wissen sie, dass sie gerade zu Krallen- und Beisslastig spielen.


    Filous Rückruf ist "Juppiduuuu!" :fear: find ich furchtbar, aber da er eh nur semi-gut darauf hört, benutz ich den einfach nicht :tropf: bei mir heisst es dann "zu mir!" und als verstärker "schnäll, schnäll, schnäll!"


    Was sowohl Filou als auch Ancho können bzw. konnten, ist "Wo isch s Büsi wo?" für "aufpassen und losbellen". Ancho konnte ausserdem "wie macht de Wolf" für heulen, "wie macht de Hund" für bellen und "Fass!" für knurren.


    Ich denke, Kommandos ergeben sich häufig im Alltag, die müssen halt gut von den Lippen gehen. Früher, als Jugendliche, hatte ich zB für Richtungswechsel auch Wörter aus meiner zweiten Muttersprache (weil cool halt), aber "links" und "rechts" sind halt doch schneller und einfach gesagt :tropf: