Beiträge von Jetset

    Hallo,


    Samstag ist ein Labradorwelpe bei uns eingezogen. Dafür das er grade erst eine Woche da ist hat er schon viel gelernt. Wir haben einen Garten ohne umzäunung der dierekt an eine Kuhweide grenzt. Wo derzeit allerdings keine Kühe drin sind. Auch wenn er Problemlos unter dem Zaun durch könnte hat er den Weidezaun als Grenze aktzeptiert.
    Die Grenze zum Nachbarn neben uns besteht lediglich aus einer kleinen Böschung und Blumen. Der Nachbar hat seine Rosen wohl reichlich mit Hornspänen gedüngt wo der kleine natürlich super Steil drauf geht. Ist er einmal in der hinteren Ecke des Gartens gibts kein halten mehr.
    Ich Frage mich ob man dem kleinen das Ganze irgendwie vermiesen kann...zb. mit in Essig getränkten Lumpen oder so...das er direkt an der Grenze schon halt macht....hat da Jemand Erfahrung mit?

    Gruß


    Jetset

    Ok...das Thema ist schon älter....wir haben letzten Samstag unseren Labrador Rüden mit 8 Wochen bekommen.
    Samstag vom Züchter geholt und er war bis Gestern nur bei uns im Garten. Waren dann gestern mit Ihm zu Besuch bei meinem Bruder der ne Deutsche Dogge hat....die haben sich n bisschen beschnüffelt....aber mit seinen knapp 80 KG wars halt jetzt kein so guter Spielgefährte.
    Auch nach dem die Dogge wieder im Haus war saßen wir noch ne ganze Weile im Garten.....der kleine hat erst dauernt geschnüffelt und wollte dann immer wieder ins Haus....keinen Plan warum.
    Als wir nach Hause kamen.....hörte er im Garten erst gar nich auf zu strullern. Heut waren wir n Stück die Straße runter am Waldrand mal n paar Meter spazieren...da fing er dann auch an zu jibbeln. Als wir nach Hause kamen wurde sich dann erst wieder sehr ausgiebig entleert. Ich meine er ist noch sehr klein...kennt die Umgebung ums Haus noch nicht...alles neu...Hoffe das legt sich.

    Ja..schon komisch das einem hier Leute Ratschläge geben wollen die keine Welpen mögen...und vielleicht nie welche hatten...oder da schon überfordert waren?....und bevor das jetzt hier in eine Diskussion ausartet ....Tierheim Hund oder nicht...die ich echt einfach nicht führen will, meld ich mich mal hier ab. Weil...---- ICH WILL KEINEN ERWACHSENEN TIERHEIM HUND.----
    Irgendwie lassen einem da einige einfach nicht die Meinung. Will das aber jetzt nicht verallgemeinern.

    ..Das hatte ich schon wo anders und irgendwie sind da einige sehr penetrante Leute dabei die einem dann dierekt die Pest an den Hals wünschen wenn man es wagt sich einen Hund vom Züchter zu holen statt einen aus dem Tierheim.
    Naja...iss ja jedem seine Sache...Bevor das hier eskaliert klink ich mich mal hier aus.
    Wir werden schon den passenden Welpen finden :)
    Danke für die Antworten

    Sei mir nicht sauer....ich respektiere deine Haltung was das angeht und find es bermerkenswert wenn sich jemand dieser Tiere annimmt.

    Für mich möchte ich das allerdings nicht. Zumal die Welpenzeit auch toll ist wenn man ihn so klein bekommt. Meine Meinung ist halt das dass Risiko ins Kloh zu greifen bei einem TS größer ist.

    Denke das muss jeder für sich entscheiden.

    Ja...dahinten ist das völlig verrückt. In der Regel haben die meisten gleich mehrere Hunde die sich zu ihrem eingenen Leidwesen auch vermehren wie die Kanickel.
    In Straßenzügen rotten sie sich schnell zu nem Rudel zusammen. Die laufen da fast alle frei.
    Verantwortung oder Pflege ist für die meisten Thais nicht verständlich...können die nix mit anfangen....Da geht auch keiner Gassi.

    Naja...in dem Fall wars ja auch eher so das er mich...und nicht ich ihn gefunden hab. War bestimmt lange Zeit einer der wenigen Thaistraßenhunde der Deutsche kommandos verstanden hat :D

    Du...Daumen hoch...kann gut gehen....keine Frage.
    Hatte in Thailand, wo ich beruflich ne ganze Zeit unterwegs war, auch n Straßenhund bei mir.
    War glaub auch n Labrador Mix.....der kam jeden Abend auf meine Terasse....ausser Wasser gabs nix.....aber irgendwie....war er dann trotzdem ständig da. Irgendwann hab ich ne dann in meinen Pickup gepackt, bin zum Tierarzt gefahren und hab gesagt...einmal bitte "alles"....:
    Entwurmt, Geimpft...Gereinigt, untersucht. Der lernte schnell und passte aufs Haus auf wenn ich weg war. Ich fand es schön ihm n bisschen was bei zu bringen und er schnekte mir seine Gesellschaft. :) Konnte Ihn als ich nach einigen Jahren zurück musste dann bei nem Holländer unterbringen der um die Ecke wohnte.
    Aber die Situation war auch einfach völlig anders. Hier würd ich das nicht machen.

    @Looking
    Bei der größe möchte ich keinen älteren Hund aus dem Tierheim. Da weis man nie wirklich was man da bekommt weil die Vorgeschichte nicht wirklich bekannt ist.
    Das ist son bisschen...Katze im Sack. Und je älter sie sind desto mehr Zeit brauch es ihnen was bei zu bringen.
    Da kanns einem schnell passieren das man sich son Pflegefall ins Haus holt was dann nicht wirklich spaß macht.
    Hatten da in der Verwandschaft n Fall....Herrjee...schon n paar Jahre her...Mein Großonkel war Jäger und die haben sich Rauhaar Dackel aus dem Tierheim geholt....bei ihm hat er wohl ganz gut gespurrt.
    Nach nicht mal 2 monaten hat er dann wärend meine Tante auf dem Sofa schlief mal eben im vorbeigehen die halbe Nase abgebissen.....aus welchem Grund...warum sowas passiert...keine Ahnung...da mein Onkel Jäger war...wars auf jeden Fall das letzte was er gemacht hat.
    Wenn man sie von klein auf hat...kann man sie besser einschätzen und die Bindung ist denk ich auch enger. Respekt vor jedem der sich da einen aus dem Tierheim holt...mir tun die Tiere da auch leid...aber...ich möchte keinen Hund den ich nicht wirklich einschätzen kann oder was rauserziehen muss was da dann eh schon schwer fällt.

    @Chien_de_coeur

    Das kann ich Dir sagen....also....ich weiß nicht...ich hatte mit meinem vielleicht Glück....Ich habe auch andere erleben müssen....ob das jetzt nur Erziehung war wage ich zu bezweifeln.

    Unser war extrem Begeisterungsfähig....Im Sommer haben wir 1-2 mal die Woche agilty gemacht im Winter kam er mit dem Geschirr vor den Schlitten wenn Schnee lag.....und bei Wasser war er kaum zu bremsen.

    Er war kein Lassi und hat gerne mal eine gefühlte Ewigkeit gebraucht um irgendwelche Übungen zu verstehen aber er hatte auch Spaß beim lernen. Der konnte aber auch mal gut n paar Tage auf irgendwelche Aktivitäten Verzichten ohne irgendwie unruhig zu werden.

    Das hätte ich damals nicht von einer so massigen Rasse erwartet die zum ziehen der Marktkarren gezüchtet wurde. Der war n echter allrounder.

    Befürchte so einen werd ich nicht wiederbekommen.

    @Bonadea
    Spricht nichts gegen einen Normalen. Stehen ja bei einem Züchter auf der Liste. Leider fast 300 KM weit weg.

    @Gandorf
    Das sich meine Lebensgefährtin einen Rotti nicht zutraut ist die eine sache....aber die Aktzeptaz dieser Hunde ist leider in der Gesellschaft kaum noch gegeben.
    Als es damals losging mit dem ganzen Kampfhundewahsinn war mein Hund 3 oder 4 Jahre. Von einer Woche auf die andere konnt ich Ihn nicht mehr ohne Leine laufen lassen.Wenn er an der Leine war wurde man angesprochen warum der Hund keinen Maulkorb trägt.
    Das Ordnungsamt kam vorbei um sich das Umfeld anzuschauen wo er lebt. Wesensprüfung etc....also....das will ich nicht noch mal haben.
    War echt erschreckent zu sehen was die Medien für einen Einfluss haben.
    Das Image von dem Hund wurde innerhalb kurzer Zeit auf gefährlicher Kampfhund gedreht. Kann sein das sich das mittlerwerile wieder etwas gelegt hat aber ich denke die Grundstimmung ist noch die gleiche. Viele Leute haben einfach Angst vor diesen Hunden und da ich ihn eigentlich überall wo es eben Möglich ist mit hinnehmen werde ist das denke ich heute keine gute Wahl mehr.

    Ich find den Labrador auch so schick....nicht nur als Ersatz. Die Rasse gefällt mir gut.
    Wir haben eigentlich alle Züchter im Umkreis von 300 Km abtelefoniert. Gibt wohl jetzt in der Coronazeit einen Regelrechten run auf Labradore meinten einige Züchter...warum auch immer. Es war halt jetzt nur einer aus der unmittelbaren Umgebung der einen AL Wurf erwartet wo die Warteliste noch überschaubar war. Sagte mir zu dem Zeitpunkt aber jetzt nicht so viel.
    Die Aussichten darauf das es dieses Jahr noch was wird stehen eher schlecht.

    @Castor
    Die Münsterländer/Heidewachtel ist mir damals in den Schoss gefallen mit...16 glaub ich....hat zu Hause super Stress gegeben. :D . War aus der Verwandschaft...wurde also nicht geziehlt ausgesucht oder sich vorher schlau gemacht.
    Internet war zu der Zeit quasi kaum vorhanden. Der hat damals weder eine Welpen noch eine Hundeschule besucht. War zu der Zeit auch noch mangels Führerschein meinerseits gar nicht Möglich.
    WIr haben damlas Ländlich gewohnt....es war relativ schnell normal den Hund im Feld "ohne Leine" laufen zu lassen. Er höhrte eigentlich gut und stellte für niemanden eine Gefahr da...wenn sich auf größere distanz etwas bewegte lies er sich schnell durch Kommandos beruhigen.
    Wenn allerdings neben uns ...was vielleicht alle 2 Moante mal vorkam ....ein Hase aus em Graben sprang wurde jedes kommando ignoriert. Es verhielt sich in den meisten Fällen so das er hinterherrannte und die Verfolgung aber kurz danach abbrach weil
    der Hase schon ausser sicht war...... Dann kam der Hund ...immer kleiner werdend ...zurück.
    Ich hab ihn in den ganzen Jahren 2 mal hinterherlaufen müssen weil der Bau ganz in der nähe war und er Hund davor nicht weg wollte.