Gute Besserung😉
Beiträge von Frau+Hund
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Tolle Bilder, danke!
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@Schokokekskrümel
Ich stimme dir in jedem Satz zu, aber ich habe auch nichts anders beschrieben. Keiner meiner Freunde mit MS wird NUR vom Hausarzt betreut, aber die Neurologen spielen vor allem bei der Diagnostik eine Rolle.
Parkinson ist etwas anderes, da werden Neurotransmittersysteme therapiert, da sind Neurologen zuständig.
Bei der Erkrankung, um die es hier geht, gibt es aber keine Therapie, zu der ein Neurologe etwas beitragen kann.
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Frau+Hund Den Hund hat noch kein Neurologe gesehen
Nur seine Backenabstrich
Ob die Diagnose korrekt gestellt wurde oder nicht, kann nur der Tierarzt entscheiden.
Nach der Diagnose ist der Neurologe bei dieser Krankheit fertig. Er kann nichts dagegen tun, dass die Axone der Nervenzellen abgebaut werden und als Folge davon die Muskeln verschwinden. Für Muskeln und Skelett ist dann der Orthopäde zuständig. Oder eben der Physiotherapeut.
Ich hab mal bei Pubmed quer durch die Forschungsartikel der letzten Jahre geschaut. Ich habe keinen gesehen, der sich mit Therapieoptionen beschäftigt hat. Erforscht werden die genetischen und physiologischen Ursachen und die Entwicklung von Gentests (die es für einige Formen schon gibt). Mit einer Ausnahme, aber die war noch im mikrobiologischen Stadium. Diese Diagnose ist echt ein hartes Schicksal, bei Mensch und Hund.
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Die Logik verstehe ich nicht. Der Hund hat eine neurologische Erkrankung, ergo gehe ich mit diesem Hund zum Neurologen. Das ist ja irgendwie selbsterklärend und wäre für mich der erste logische Schritt, ganz egal, wie die weitere Therapie dann aussieht. Die kann ja dann der Haus-TA in Abstimmung mit dem Neurologen übernehmen, aber für mich wäre es essentiell, bei einer neurologischen Erkrankung einen Neurologen an Bord zu haben.
Nach der Beschreibung der Besitzerin (der glaube ich jetzt einfach mal) ist der erste Schritt schon von der Vorbesitzerin gemacht worden. Die Krankheit wurde durch einen Neurologen diagnostiziert. Mehr kann der aber nicht tun. Es hilft keinem, wenn man jetzt weitere Tests über die Funktionsfähigkeit der Nerven oder den Muskelabbau zu machen. Das tut ein Neurologe bei einer degenerativen Erkrankung, um den Verlauf der Therapie zu überwachen und sie ggf. zu verändern. Leider gibt es hier keine.
Ich habe Freunde mit MS, daher komme ich drauf. Die werden von ihren Hausärzten vor Ort in Kooperation mit spezialisierten Klinikzentren behandelt. Die Neurologen waren zentral bei der Diagnose. Im weiteren Verlauf liefern vor allem Radiologen die Informationen über den Verlauf der Erkrankung. Therapieoptionen werden im Team beraten, aber die Durchführung und Feinjustierung (Medikamente) macht der Hausarzt.
Leider kenne ich auch ein Kind mit einer sehr seltenen degenerativen Neurologischen Erkrankung ohne Behandlungsoption. Da spielen die Neurologen nach der Diagnose keine Rolle mehr. Kinderärzte zusammen mit Psychologen und vielen Therapeuten haben die Behandlung übernommen.
Daher mein Zweifel, dass ein Neurologe hier (mehr als beratend im Hintergrund) helfen wird.
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NAD kann auch Kehlkopflähmungen verursachen, Texas bellt für sein Alter wie ein Senior das sagen mir oft ganz viele. Sollte man da nochmal mehr drauf schauen ?
Du solltest das mit deinem Tierarzt besprechen.
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Daher gehört der in neurologische Behandlung, damit man sowas im Blick hat
Ich frag mich schon die ganze Zeit, was soll den dieser Neurologe eigentlich machen? Neurologen machen in der Regel eine Differenzialdiagnostik. Daraus leitet der behandelnde Arzt dann die Therapieoptionen ab. Dieser Hund ist schon diagnostiziert und es gibt keine Behandlungsoption außer Physiotherapie und ggf. (im späteren Stadium) Schmerztherapie.
Es macht einfach keinen Sinn, dass die Besitzerin mal grad nach Bern fährt. Und telefonieren macht im Grunde auch keinen Sinn, außer um zu fragen, ob es jemanden mit mehr KnowHow in ihrer Gegend gibt.
Das Telefonat muss der behandelnde Tierarzt führen. Vielleicht hat der das auch längst getan oder sich in der Fachliteratur schlau gemacht. Zumindest wurde das gemacht, was als Standardbehandlung empfohlen wird.
Natürlich kann der Hund an Kehlkopflähmung sterben. Aber wenn die Ursache dafür an abgebauten Muskeln liegt - was willst du tun?
Menschen ersticken dann leider auch.
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noch zu dem Maulkorb:
nach dem, was du schreibst (und ich kenne nur das!) braucht er den nur für medizinischen Behandlungen.
Ein Hund braucht sich - außer vom Besitzer - nicht anfassen zu lassen. Pass auf ihn auf und verbiete konsequent jedem (außer den Leuten, die es jetzt schon dürfen), ihn zu streicheln. Mache ich bei meinem Hund seit Jahren so - anfassen ist nicht. Auch das wird ihn entspannen.
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Ja ich bin da im Zwiespalt ob das so schön ihn ist dann immer mal wieder alleine zu lassen ?
Ja, ich glaube das ist für den kranken, leicht gestresste Hund besser, als überall mit hinzumüssen. Besser er lernt es jetzt, wenn die Krankheit schlimmer wird, wird er noch mehr Ruhe brauchen.
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Noch eine Bitte: Lass dich nicht so schnell von einem Forum oder anderen Kanälen beeinflussen. (Auch nicht von mir 😀)
Nimm das als Beratung oder Denkanstoß, aber besprich deine Entscheidungen mit dem Tierarzt. Wenn z.B. drei NAD Hunde schnell hecheln, liegt das noch lange in an NAD...