Beiträge von Carenca

    An diejenigen mit Halsband und oder Spot-On:

    Spürt man etwas davon, wenn man die Hunde streichelt? Also hat man dann vom Mittel selbst was an den Fingern? Und ist da ein Geruch, der von Menschen oder Hunden wahrgenommen wird?

    Das Spot On (Vectra 3D) hinterlässt ein zeimlich fettiges Fell, dort wo man getropft hat. Die ersten Stunden wird der Hund bei uns dort nicht angefasst. Ich bilde mir ein einen chemischen Geruch wahrzunehmen. Wenn ich das Fell an der Stelle zufällig berühre, wasche ich mir sofort die Finger.

    Heute war es soweit. Die erste riesen Zecke auf einem der Hunde entdeckt. Zum TA rüber und der kleinen ne Simprica und dem großen ein Spot on gegeben. Die Wiesen um uns herum sind so voll mit den scheiß Viechern.

    Die große Zecke, ich schätze das es ne Auwaldzecke ist, habe ich sicherheitshalber aufgehoben falls noch was kommt.

    Was ich ganz wichtig finde: Sozialisation bedeutet nicht, den Welpen mit allem was atmet in direkten, körperlichen Kontakt treten zu lassen, sondern, ihm beizubringen, dass auf dieser Welt nicht alles der bespaßung dient.

    Fremde Menschen & Tiere sind zwar cool, aber Herrchen & Frauchen sind cooler

    Ist "statusbedingte Aggression" irgendwo wissenschaftlich als Fachbegriff verortet? Weiß das hier jemand?

    In der Wissenschaft wird von Rangbezogener Aggression gesprochen. Feddersen-Petersen (2004) definiert es folgendermaßen: "Individuum A schränkt die Rechte und Freiheiten von Individuum B ein und gesteht sich selber diese Rechte und Freiheiten zu, was von B akzetptiert wird."

    Ich habe am Anfang ein Tagebuch geschrieben. Festgehalten habe ich den die Übungen/Situationen und wie sich der Hunde verhalten hat.

    Nach ein paar Wochen habe ich mal zurückgeblättert und gesehen, dass es Fortschritte gab die ich im Alltag gar nicht gesehen habe.

    Das hat mich unglaublich motiviert, da ich mich so genau daran erinnern konnte, wie schlimm es mal war und das sich dieses öde/frustrierende Training am Ende lohnt.

    Finde das sehr irritierend, dass bei Road Runners Beep Beep dem ersten Hund, der immer rennt, beim Festhalten vorm Start irgendwie ein Finger halb übers Auge/Gesicht gelegt wird. Hat bestimmt Gründe, sieht aber super schräg aus.

    Ich meld mich nochmal weils dazu ne Info gibt. Scheinbar haben sich das viele viele Leute gefragt und die Roadrunners haben das auf ihrer Facebook Seite gepostet:


    https://www.facebook.com/10005…sxGmmDXAAQnxi5owyA1HvKtl/


    Die Frage ist zwar nicht mehr aktuell aber ich musste an dich denken als ich das gelesen habe :bindafür:

    Finde das sehr irritierend, dass bei Road Runners Beep Beep dem ersten Hund, der immer rennt, beim Festhalten vorm Start irgendwie ein Finger halb übers Auge/Gesicht gelegt wird. Hat bestimmt Gründe, sieht aber super schräg aus.

    Ich schätze das hat mit dem Fokus zu tun und der besseren Kontrolle falls der Hund sich aufgrund der Bewegung neben ihm hochspult. Warum aber genau so kann ich nicht beantworten.

    Wenn ich richtig gesehen habe müsste das der Trainer sein.

    Ich frage mich, ob die im normalen Alltag ganz "normale" Hunde sind oder ihr Leben lang eine Sonderbehandlung brauchen........

    Selbstverständlich sind die Hunde im Alltag durch den Sport so versaut das sie nur im Zwinger gehalten werden können weil sie so durch sind. Auf den Platz holt man sie dann mit so ner Tierfängerschlinge und dann dürfen die ihre Bahn laufen bevor sie wieder sicher verstaut werden. Mit max. 6 Jahren werden sie aussortiert weil sie HD/ED und Arthritis haben *Ironie off*


    Diese Hunde sind nicht mehr oder weniger speziell als andere und leben, neben dem Sport, ein stinknormales Leben. Ich bin mir sicher das es irgendwelche Spinner gibt die die Hunde verheizen, die gibt es überall.

    Das die Crufts und die großen Weltmeisterschaften ein extremes Bild widerspiegeln sollte klar sein. Da ist einfach keine Zeit die Hunde groß zu sortieren. Innerhalb von X Minuten muss da das Programm abgespult sein.


    Man kann von dem Sport halten was man will, ihn blöd und unnötig finden aber die oben zitierte Aussage löst bei mir das gleiche Unversändnis aus wie die Vorführung bei dir.

    Für das Training zur Begleithundeprüfung habe ich Frolic (jaja ich weiß) genommen. Das zieht bei meinen wie Koks (ha, Wortspiel).

    Ansonsten gehn diese ekligen, billigen Dinger ausm Fressnapf ganz gut. Die gibts im Eimerchen.

    Wienerle nutze ich für Hunde die sich nur ganz ganz schwer motivieren lassen, funktioniert eigentlich immer bis sie verstanden haben das sich mitarbeiten lohnt.


    Gekochte Putenbrust funktioniert auch gut

    Was kostet euch das Training so?

    Vereinsmitgliedschaft - daher Training an sich nichts


    Was kostet der Verein?

    Ich glaube wir liegen bei 70 oder 80 € im Jahr


    Wie sieht’s mit Startgebühren aus?

    Die Startgebühr für die Turniere (Flyball) kenne ich ehrlich gesagt gar nicht, die übernimmt der Verein fürs Team soweit ich weiß


    Spezielles Zubehör für den Hundesport?

    Stellt alles der Verein, wir selbst benötigen nur ein entsprechendes Spielzeug

    Wie sieht’s mit dem Zeitaufwand aus? Wie oft habt ihr Training? Wie weit müsst ihr dafür fahren?

    Wir haben einmal die Woche Training, wenns zu den Turnieren geht kannst auch mal mehr sein, ist aber eher selten der Fall. Wir fahren ca. 20 Minuten zum Hundeplatz


    Wie sieht’s mit Turnieren/Prüfungen/Wettkämpfen aus? Wie viel Zeit nimmt sowas in Anspruch?

    Die Turniersaison beginnt im März/April und je nachdem wie viele Leute wir zusammenbekommen haben wir 5-7 Turniere im Jahr.

    Grundsätzlich sind die meisten Turniere an einem Tag (meist sonntags). Die größeren Turnieren gehen über 2 Tage, die großen Meisterschaften dauern 3 Tage.

    Wer den Sport auf Turnierniveau ausüben möchte sollte sich dessen also bewusst sein. Gerne kommen da Strecken von 100 - 200 km (einfach) zustande.


    Was ich, gerade aus Vereinssicht, fast am wichtigsten finde: Wir sind ein recht großes und eingespieltes Team. Das ist natürlich der Sportart geschuldet weils n Teamsport ist aber wir sitzen wirklich oft und lange zusammen. An vielen Turnieren campen wir als Team, haben da unser kleines Dörfchen und sitzen beim gemeinsamen Abendessen zusammen. Dieses miteinander Zeit verbingen schweist unheimlich zusammen.


    Der Sport an sich verschlingt nicht viel Zeit, eher das drumherum und das macht es besonders, man muss aber der Typ dafür sein.