Beiträge von Chaosqueen1974

    Vielleicht kommt es nur so rüber, mir kommst du ein bisschen angesäuert vor. Es wollte doch niemand etwas böses.

    Wenn dein Bauch dir sagt, dass da etwas "faul" ist, könntest du mit ihm auch einen Verhaltenstierarzt aufsuchen. Inwieweit das nach der kurzen Zeit bei Sinn macht, musst du für dich entscheiden.

    Naja was heißt angesäuert ... ich mach mir wirklich Gedanken ob etwas nicht ok ist oder ob wir etwas falsch machen bzw. wie wir es richtig machen. JEDER, wirklich jeder der ihn erlebt findet es sehr außergewöhnlich. Und wenn mir jemand wenig Einfühlungsvermögen unterstellt dann bin ich schon angesäuert das stimmt.

    Uns allen ist klar dass er sehr viel hinter sich hat, im Tierheim hatte er wohl seine Hundekumpels, dann kam der Umzug in die Pflegestelle und dann zu uns. Logisch dass er erstmal abchecken muss ob er bei uns überhaupt bleiben darf oder ob er denkt er wird jetzt wieder woanders hingebracht.

    Ich finde sein Verhalten auch einfach zwiespältig, er schläft hier absolut tiefenentspannt und es ist ihm völlig egal wer ihn krault. Er liegt auf dem Rücken und hat alle viere von sich gestreckt. Und im gleichen Atemzug traut er sich nicht von der Couch oder will vielleicht auch nicht.

    Unser letzter Hund war ca. im gleichen Alter als wir ihn bekommen hatten - wie gesagt ebenfalls Straßenhund aus Griechenland (allerdings privat ohne Organisation und Zwischenstationen). Die ersten Monate hat er immer in Hab-Acht-Stellung geschlafen, war nie wirklich im Tiefschlaf und jederzeit bereit völlig unter Strom zu stehen. Bis er mal auf dem Rücken lag und wir ihn am Bauch kraulen konnten hat ewig gedauert. Dafür ist er schon am ersten Tag im ganzen Haus herumspaziert.

    Danke für deine nette Antwort :-)


    Viel Programm haben wir nicht, wir gehen morgens, mittags und Abends Gassi und das war es! Wir waren in den 3,5 Wochen einmal beim Tierarzt und einmal in der Hundeschule (das war wie Gassi, wir sind auf dem Gelände der Hundeschule spazieren gegangen und haben geredet). Heute morgen habe ich ihn zum ersten Mal mitgenommen als ich den Freund meiner Tochter zum Bahnhof gefahren habe.

    Du fragst was ich erwarte: Dass er z.B. mal den Kopf hebt wenn er etwas hört oder dass er vielleicht zeigt dass ihm etwas nicht gefällt. Er ist einfach teilnahmslos, d.h. er liegt völlig tiefenentspannt da und lässt sich kraulen - von wem auch immer.

    Ich gehe auch davon aus dass er sehr lange braucht bis er bei uns ankommt und die Zeit bekommt er auch. ich bin einfach davon ausgegangen dass junge Hunde immer neugierig sind. Und klar - das ganze hat natürlich auch Vorteile: Ich war eigentlich der Meinung dass ich Weihnachtsdeko dieses Jahr vergessen kann und dass einiges zu Bruch geht - jetzt wäre ich froh er würde mal ein paar Kugeln crashen :D

    Ja, ich hatte die anderen Beiträge noch nicht gelesen. Dass blöde und auch unfreundliche Antworten kommen das war mir schon klar die werde ich auch nicht weiter kommentieren oder beachten.


    Buddy ist nicht unser erster Hund, wir hatten bereits einen Straßenhund aus Griechenland dies ist also kein Neuland für uns (für meinen Mann ist Buddy der 6. Hund, er bzw. seine Eltern hatten immer Hunde).

    Dass ich ihn tierärztlich abchecken lasse ist für mich selbstverständlich wenn ich der Meinung bin es stimmt etwas nicht und sowohl Tierarzt wie auch Hundeschule fanden dieses Verhalten ebenfalls auffällig.

    Dass 3,5 Wochen nicht viel Zeit sind ist mir sehr wohl klar aber ich kenne im ganzen Umfeld keinen Hund der so passiv ist und überhaupt kein Interesse an der Umgebung zeigt. 95% der Hunde in unserem Freundeskreis sind aus dem Tierschutz

    Hallo, naja er liegt eben einfach da und macht nichts. Er macht den Eindruck als ob ihm alles egal ist. Wenn ich (oder auch unsere Tochter) kurz weg bin dann freut er sich auch dass ich wiederkomme, das sieht dann so aus dass er schwanzwedelnd auf dem Sofa liegt und wartet dass ich zu ihm komme. Er bewegt sich nicht. Beim Baumschmücken z.B. konnte er genau zuschauen, hat wirklich nur einmal kurz aufgeschaut und dann weiter geschlafen. Dann gibt es auch Phasen in denen man merkt er würde gerne, traut sich aber nicht. Ich denke es ist eine Mischung zwischen absoluter Faulheit und "sich noch nicht trauen". Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Kaffeemaschine, Thermomix etc. stört ihn überhaupt nicht.

    Prass auf die Pflegestelle ist falsch ausgedrückt - ich wollte nur nachfragen ob er bei ihr auch schon so extrem ruhig war oder ob er durch den zweiten Hund einfach eher mitgerissen wurde und sie verstand das wohl so dass wir den Hund nicht mehr wollen und das ist absolut nicht der Fall es sollte eher ein "können Sie uns vielleicht einen Rat geben wie wir mit der Situation am besten umgehen"

    Das mit meinem Vater war aus dem Gespräch heraus dass er sich in einem solchen Umfeld wohl eher wohl fühlen würde und eher wohl eher ein Hund für Senioren wäre.

    Hallo, ich befürchte das wird jetzt ein etwas längerer Text - hierfür schonmal sorry...

    vor 3,5 Wochen haben wir von einem Tierschutzverein einen 9 Monate alten Hund aus Griechenland adoptiert.

    Laut Vermittlungsstelle sei er sehr ruhig und zurückhaltend aber ein ganz lieber was sich bei dem Besuch auf der Pflegestelle auch so gezeigt hat. Er hat Leckerlis genommen war aber sehr zurückhaltend und hat dem sehr lebhaften Hund der Pflegestelle immer den Vorrang gelassen.

    Jetzt ist er wie erwähnt seit 3,5 Wochen hier und zeigt quasi keine Reaktion, kein Interesse - er liegt nur auf der Couch.

    Gassigehen macht ihm viel Spaß, nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft er sehr gerne. Das Schwänzchen ist aufgerichtet und er ist sehr interessiert hat aber große Angst vor anderen Hunden/Geräuschen. Das ganze kann dann innerhalb von Sekunden umschlagen dann ist das Schwänzchen komplett eingezogen, er hat einen richtigen "Fluchtinstinkt" zieht nur nach vorne und schaut sich alle 2 Meter um ob ihm ein Hund folgt.

    Autofahren war Anfangs eine Katastrophe, er hatte panische Angst auch nur am Auto vorbeizugehen (besonders an weißen Autos - ob das jetzt an unserem weißen Auto liegt weiß ich natürlich nicht). Ich bin dann immer mit ihm ums Auto gegangen, habe mich dann nach einer Zeit mit ihm ins Auto gesetzt und ihn gestreichelt. Dann mal den Motor laufen lassen und als nächstes kurze Strecken zum Gassi gehen gefahren. Mittlerweile klappt das auf kurzen Strecken (3-5 Minuten) auch so gut dass er von selbst ins Auto springt und nur noch sabbert. Auf längeren Strecken (bis 20 Minuten) übergibt er sich - das kenne ich aber auch von unserem letzten Hund (auch ein Grieche). Da macht er gute Fortschritte.

    Was uns aber alle sehr verunsichert ist sein Verhalten im Haus. Sein großes Körbchen (=Couch :D) liebt er heiß und innig da ist er völligst tiefenentspannt, lässt sich auch von allen kraulen und streicheln, leider macht er aber ansonsten gar nichts. Wenn ich alleine bin läuft er mir manchmal nach aber sobald mein Mann oder die Kinder (17+19 Jahre) da sind verschwindet er wieder auf die Couch. Er untersucht das Haus nicht, geht lediglich zum Fressplatz wenn der Hunger zu groß wird und ist vor allem völlig desinteressiert und richtig apathisch. Vielleicht liege ich falsch aber ein 9 Monate alter Hund ist doch von Natur aus eigentlich neugierig und an seiner Umwelt interessiert. Er liegt wirklich alleine im Wohnzimmer während wir essen oder in der Küche sind. Wir haben den Weihnachtsbaum geschmückt und er hat einmal kurz geschaut und weiter geschlafen.

    Ich habe natürlich daran gedacht dass vielleicht etwas organisches vorliegt aber die Untersuchung und Blutentnahme beim Tierarzt war völlig unauffällig. Ich habe Kontakt mit einer Hundeschule aufgenommen, wir hatten einen Einzeltermin - der war allerdings draußen und da ist Buddy ja wirklich an allem sehr interessiert. Klar, er war zurückhaltend aber kein wirklicher Angsthund da sehr ich eigentlich keine Probleme dass wir das mit viel Geduld hinbekommen. Ich habe jetzt gestern nochmal mit der Hundeschule telefoniert und ihr das Verhalten von Buddy geschildert und sie meinte auch das wäre sehr auffällig. Natürlich weiß niemand was er genau erlebt hat, laut Beschreibung der Organisation wurde er im Alter von ca. 6 Wochen mit seinen Geschwistern ausgesetzt und ins Tierheim nach Griechenland gebracht. Anfang November kam er dann zur Pflegestelle und Ende November zu uns.

    Ich habe gestern mit der Pflegestelle telefoniert und sie gefragt ob er bei ihr auch schon so apathisch war und sie meinte "Ja - wenn sie mich so fragen dann hat er wirklich nur auf der Couch gelegen. Ich fand das sehr angenehm." Den Knaller fand ich aber dass sie meinte - wenn es nicht passt sollen wir ihn doch zurückgeben?!? Oder: Auf meine Aussage hin dass es ein perfekter Hund für meinen Vater wäre: Am morgen könnten sie schön lange zusammen spazieren gehen und den Rest des Tages zusammen auf der Couch liegen fragte sie mich ernsthaft ob mein Vater nicht einen Hund möchte?? Hallo - das hätte ich von einer Tierschutzorganisation definitiv nicht erwartet! Zurückgeben ist natürlich keine Option, wir haben die Verantwortung für den Hund übernommen und haben ihn auch schon sehr liebgewonnen. Außerdem ist er kein Möbelstück dass man mal hin- und herschieben kann, er ist sehr sensibel und noch ein Besitzerwechsel wäre für ihn eine Katastrophe. Aber natürlich möchte ich auch kein lebendes Sofakissen für die nächsten 15 Jahre haben... kennt jemand von euch ein solches Verhalten und kann mir Tipps geben? Wir sind wirklich ratlos ... nochmal zum Verständnis: Buddy bekommt natürlich alle Zeit der Welt und ich erwarte weder dass er perfekt an der Leine läuft noch dass er mir entgegenspringt wenn ich nach Hause komme, aber ich - wir alle - haben wirklich Angst dass wir einen absoluten Couchpotato haben der sich überhaupt nicht für seine Umwelt interessiert und einfach nur "da ist".