Ich schreibe mal ein paar meiner Gedanken zur Vergesellschaftung, nur mal so frei assoziativ:
- ich hatte sehr viel Glück mit Freki, die Welpen liebte und Mutterschaft erfahren hatte, und ich habe auch dafür gesorgt dass die Welpen zur passenden Zeit kommen - pünktlich zum Ende der Scheinträchtigkeit. Freki nahm die beiden Jungs einfach als ihre eigenen Kinder auf, hat sich sofort um sie gekümmert und hat tatsächlich sogar noch Lebenswillen bekommen und länger gelebt als die Ärztin vorausgesagt hatte - also ist ERFAHRUNG des Althundes und ZEITPUNKT des Einzugs (bei Rüden wäre übrigens Frühling bester Zeitpunkt weil sie da hormonell am ehesten zur Vaterschaft bereit wären) für mich ausschlaggebend
- den Welpen andere Sozialpartner zur Verfügung zu stellen ist enorm wichtig, damit der Althund auch mal seine Ruhe hat
- ich bin der Meinung, dass eine moderate Maßregelung gegenüber dem Welpen für den Althund erlaubt sein muss, Betonung liegt auf moderat, womit wir auch wieder bei Erfahrung wären
- im Thread über meinen potentiellen Dritthund wurde mir mit sehr guten Argumenten geraten, zu warten bis meine Jungs erwachsen sind - also ist auch ALTER des Althundes ausschlaggebend, denn ein Jungtier kann nicht die Aufgabe eines erwachsenen Hundes gegenüber dem Welpen übernehmen
- der Althund geht vor, ist immer zuerst dran, bekommt immer extra Aufmerksamkeit und Zeit allein mit Frauchen/Herrchen - denn sonst entstehen Ressourcenkonflikte
Ich hatte eine super Erfahrung gemacht mit der rüstigen Seniorin Freki und den zwei Welpen. Sie hat den beiden sehr viel beigebracht, aber natürlich musste ich sie auch mal vor dem Enthusiasmus der Jungs schützen. Sie ist auch nach dem Einzug der Jungs meine Nummer Eins geblieben und ich hab viel auch mit ihr allein gemacht. Aber bevor ich zu den Jungs noch einen weiteren Hund setzen würde, da warte ich lieber ab. Mindestens drei, besser fünf aufwärts, sollte aus meiner Sicht der Althund sein, damit er den Stress als positiven Stress und Bereicherung erleben kann.