Wenn er das Leben in einer Wohnung oder Haus nicht kennt, wundert es ja nicht ?♀️
Beiträge von Anirac
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Bei uns sind die reitstunden immer völlig unspektakulär. Wenn ich sehe wie schnell bei manchen junge Pferde Lektionen laufen müssen etc. Ihr ist ein reelles arbeiten wichtiger als alles andere und zu schauen was kann das Pferd zum jetzigen Zeitpunkt leisten. Da sagte sie auh mal: das was er jetzt zeigt, da wollen wir hin, aber das kann er jetzt noch nicht halten, dafür braucht er noch einige zeit.
Habe mal ne halbe Stunde bei einer anderen Trainerin genommen. Da musste ich richtig gegen ihn kämpfen, weil "der muss da jetzt und das muss er gleich lernen" (da war er 5 und konnte gerade einigermaßen in Schritt und trab über den Platz, Friesenmix, eh spätentwickler). Wäre die Stunde länger gegangen, wäre er mir sicher explodiert. Und gegen 650 Kilo kann ich nur verlieren.
Danach konnte ich meine Trainerin noch mehr Wertschätzen, da musste ich noch nie gegen ihn kämpfen.
Das erste was sie zu mir sagte war: wir wollen ja ein motiviertes Pferd, das gerne Mitarbeitet. Das schlimmste was passiert ist, dass wir die 600 kilo gegen uns aufbringen. (Was nicht automatisch heißt, ass man sich nicht durchsetzt, das muss man bei dem Gerät schon auch mal ;-) )
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Ich habe das Glück, dass meine Trainerin auch noch Personal Trainer ist und somit auch für den Reiter ein tolles Auge hat.
Sie hat mich 5 Minuten auf dem Pferd gesehen (die ersten Runden auf meinem Kiddo) und meinte dann in der nachbesprechung, dass meine Oberschenkelmuskulatur verkürzt sei. Und ich nur ? Also einfach ein absolutes rundumprogramm, was wir da bekommen.
Der schönste Satz (außer "also PICASSO hats schon verstanden ?): also Picasso könnte noch, aber ich glaube bei dir ist schluss, oder? ? und immer die ruhe selbst mit Lösungen zu jedem Problem. Selbst wenn Burschi mal richtig bäh drauf war, schafft sie es, das ganze durch ihre Arbeitsweise so zu drehen, dass wir total zufrieden die stunde beenden und beide am ende gut gelaunt sind. Ich steige so gut wie immer grinsend vom Pferd und stolz auf meinen Bub.
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Also ich lerne auch erst richtig reiten, seit ich meine jetzige Trainerin habe (fast 5 Jahre, mit deren Hilfe ich meinen Jungspund ausgebildet habe bzw. Ausbilde).
Obwohl ich mit 9 angefangen habe. Aber man hat halt doch irgendwie nur gelernt zu lenken und in allen Gangarten im sattel zu bleiben. Auch wenn wir dort sonst auch viel gemacht haben, bisschen am Boden, viel ohne sattel, ohne Steigbügel etc. Aber die Feinheiten lerne ich erst seit ich meine Trainerin habe. Die allerdings auch echt ein Goldstück ist und nach der ich quasi jahrelang gesucht habe. Egal ob Doppellonge, Handarbeit oder reiten. Und immer Pferd und Reiter perfekt im Blick. Die Psyche und die Physis. Das findet man nicht oft.
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Und das ist leider heute noch so, dass den Kindern das so beigebracht wird.
Habe mehrere Schülerinnen, die reiten gehn und mir natürlich immer alles erzählen (bin ja die coole Lehrerin mit dem Pferd ?) und da höre ich das so oft. Und die Kinder sagen immer sie wollen das doch nicht mit der gerte, aber die Lehrerin sagt..
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find ich aber schön, dass mal so ein Fall wie der paint dabei ist. Wo man einfach sieht wie sich Ausbildungsfehler auswirken können. Das ist ja ein Teufelskreis, wenn man nicht auf die Ursache kommt. Immer mehr gerte, immer mehr sporen, das Pferd verkriecht sich dadurch immer mehr. Und der tenor ist "der Gaul hat keinen Bock"
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krass wie die jetzt ihren Hals zur Hilfe braucht, wo der Körper umgebaut wird
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Naja, eigentlich passiert beim Western ja recht viel von hinten und die Hinterhand ist nicht umsonst bei den Westernrassen recht stark ausgeprägt ( aus der Vorderhand kann man ja weder sprinten noch vernünftig stoppen).
Da sieht man : Die wurde jetzt mal schön Pleasure-versaut. Insgesamt ist der Anblick nicht schön, als hätte man sie nicht nur vorne versteift, sondern auch sämtliches Leben raus gezogen.
Ich weiß ;-) aber leider hört man es, zumindest hier landläufig, noch sehr oft anders. Aber das sind dann vielleicht auch die "pleasure-versauten". Wir haben eine am stall, die ist stolz drauf, dass ihr Pferd sich im Trab quasi nicht bewegt und man es ja so gut sitzen kann. Das arme Ding hat dadurch einen krassen Hängerücken und die Hinterhand hat gefühlt mit der Vorhand gar nichts zu tun. Da kann ich nie hinschauen, wenn er geritten wird. Aber ihr wurde beigebracht, dass das so muss ?♀️
Während wir von Anfang an bei meinem jungen am "go" gearbeitet haben. (Ich komme quasi vom Westernreiten, habe aber mit meiner stute schon etwas umgedacht und mein Friesenmix (Sohn meiner stute) wird klassisch ausgebildet.
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Der chalet ist ja noch ein süßes spienzi, da ist ja noch gar nichts dran ?
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finds auch gut, dass ein westernreiter sagt, dass das Pferd von hinten kommen muss und dort den Motor starten muss...
Find die so steif.