Beiträge von Williundwir

    Also ich kann, obwohl ich Ersthundehalter bin, auch nur an einen Arztwechsel appellieren.

    Das ist definitiv zu wenig Schlaf und ich finde es echt krass, dass bei euren Symptomen kein Blutbild gemacht wurde. Ich mache mir sicherlich zu viele Gedanken aber puh...ich würde zu einem anderen Arzt.

    Ich habe einen Kater, der von Januar-Marz 2018 immer wieder sehr krank war - am Ende war es ein Darmverschluss. Kotabsatz heißt nicht, dass da kein Verschluss ist.


    PS: Willi pennt von 18-7 Uhr mit einer kurzen Pipipause und tagsüber nochmal 4-6 Stunden wirklich tief...und da mach ich mir teilweise schon Stress, wenn er lange Wachphasen hat (weil wir programm haben müssen oder so .)

    hey du,

    Das klingt doch aber Positiv, ihr macht erste Fortschritte und insgesamt wirkst du deutlich glücklicher 🌼🌼🌼


    Willi reagiert bei uns nicht nur bei zu viel Programm mit Übersprunghandlungen, sondern auch bei zu viel Korrekturen (logisch, ginge mir auch so) oder Spiel/Interaktion...vielleicht ist das noch ein Ansatz?


    Welche Probleme habt ihr im Büro?

    Drücke weiterhin die Daumen für viele Fortschritte 🙂

    Inwiefern habt ihr denn schon geübt, dass dein Mann ihm Grenzen setzt (seien das Physische, wie eine Tür oder auch einfach gesetzte, dass er nicht in die Küche darf) ?

    Wer füttert den Hund und hat generell mehr mit ihm Zuhause zu tun?

    Hm, das hat er bisher viel zu wenig gemacht. Richtig aktiv sind wir erstvaeit einigen Tagen dran, dass er alleine auf seinem Platz bleiben muss usw.

    Mein Mann verbringt die meiste Zeit mit ihm, das hat sich aus verschiedenen Gründen so ergeben. Ich muss leider mehr arbeiten, habe viele Termine und er arbeitet mehr alleine. Daher ist er flexibler. Außerdem war Willi von Anfang an mehr ein "Papakind" und es ist der große Traum von meinem Mann


    Deshalb haben wir entschieden, dass mein Mann jetzt wieder ins Büro geht und ich mehr Zeit mit Willi alleine bin, dass er etwas "entwöhnt" wird. Aber wahrscheinlich ist der große Hebel die innere Haltung von meinem Mann.

    Heute war es soweit, Willi musste alleine bleiben.

    Er war zugegebener Maßen richtig platt, hatte davor Physiotherapie und sowieso einen eher unruhigen Tag.


    Wir haben ihm den TV angemacht, einen Kong gegeben und sind gegangen. Nach 10 Minuten hat er das erste Mal nach uns gesucht, ist dann aber wieder zurück zum Kong. Den hat er dann 40 Minuten bearbeitet, uns dann wieder gesucht und sich dann abgelegt und 45 Minuten gepennt. Wuhuuu.

    Ich bin total gespannt, ob das einfach seiner absoluten Müdigkeit geschuldet war oder ob er mit Kong vielleicht mehr schafft, als wir ihm zutrauen.


    Im Alltag ist es nach wie vor sehr schwer. Wir arbeiten gerade daran, ihn immer wieder auf den Platz zu schicken, das kann er gut. Er mag es aber absolut nicht, wenn mein Mann weg ist. Heute war er den ganzen Vormittag super unruhig. Hat 1,5 Stunden gepennt und dann zwei Stunden rumgelegen und sich dabej ständig mit diesem "lautlosen Fiepen"😂 beschwert. Da braucht er einfach noch etwas "Entwöhnung"...er flippt auch völlig aus (Fiepen+Ziehen) wenn ich ihn an der Leine habe und mein Mann sich entfernt...


    Denkt ihr, wir haben da ein Kontrollthema?

    Liebe Grüße

    Hallo Zusammen,

    Ich melde mich auch Mal wieder mit einem kleinen Update. Irgendwie komme ich nicht richtig weiter, sowohl mit Mann als auch Hund 😂 Vielleicht habt ihr ja noch ein paar ganz konkrete Tipps für uns.


    1) Haus und Raum verlassen

    Wir verlassen aktuell 10-20* am Tag das Haus, mal in voller Montur, mal mit Wäschekorb und und und. Wir bleiben 1-3 Minuten unten. Das ganze machen wir seit 3 Wochen und er findet es immer noch notwendig, JEDES Mal aufzustehen. Genauso wenn man den Raum verlässt....selbst im Tiefschlaf steht er auf um zu folgen. Braucht er einfach mehr Wiederholungen? Er bleibt auch einfach nicht gerne alleine in einem Raum oder auf dem anderen Stockwerk.

    Wenn er mit Kong oder Kauartikel beschäftigt ist, juckt es ihn in der Regel nicht wenn wir gehen. Ich habe ihn letzte Woche mit Kong 40 Minuten alleine lassen können...immerhin.


    2) Verhalten wenn wir gehen

    Hier ist es total unterschiedlich. Manchmal fiept er leise, aber durchgängig, manchmal ist komplett Ruhe. Heute war er 20 Minuten alleine und komplett ruhig. Er hat auch Mal den Kopf abgelegt und ist auch kurz auf die Couch gewechselt, aber obwohl er hundemüde sein müsste hat er nicht geschlafen. Maximal gedöst, aber immer mit einem Beobachtungsposten zum Eingang. Ich hin froh, dass er nicht mehr wie ein Husky jault aber wir sind ja auch weit weg von entspannt. Wie würdet ihr das beurteilen?


    3) Liegeplatz beibehalten und verfolgen

    Nach wie vor liegt er am liebsten dort wo wir sind und bleibt nicht wirklich an seinem Platz im Wohnzimmer. Wir arbeiten gerade an Kommando "Pause" (bleib dort bis wir dich auflösen) und nutzen keine Leckerli dafür, da er so schon in einer großen Erwartungshaltung ist. Aber ich denke das wird. Was nach wie vor Horror ist: Er folgt meinem Mann auf Schritt und Tritt. Und ich glaube das ist die Wurzel allen Übels frowning-dog-face


    Gestern Abend war mein Mann einkaufen und Willi war enorm gestesst davon, konnte nicht runterfahren und ist hektisch durch die Wohnung getigert. Ich denke so langsam wird es echt ernst. Und mein Mann ist total "unsicher" und weiß nicht, wie er das Abstellen soll. Habt ihr dafür ganz konkrete Tipps? Was haltet ihr von einem Gitter in der Wohnzimmertür? Oder löst das noch mehr Stress aus und die Grenze muss von meinem Mann kommen? Willi morgens ins Wohnzimmer zurück bringen als Ruhbereich hat er nach 3 Tagen wieder eingestellt...ihm fehlt da die nötige Konsequenz und Geduld und ich verzweifle daran, kann leider aufgrund meines Jobs hier nicht viel einwirken ☹️.vielleicht muss er es einfach Mal von Fremden gesagt bekommen.

    Eine Idee wäre noch, dass mein Mann morgens ins Arbeitszimmer geht, Tür zu. Quasi "arbeiten geht"...oder zu meiner Schwester in die Wohnung nebenan. Was denkt ihr dazu?? Das Thema mit dem Verfolgen macht mir echt mega Bauchschmerzen.


    Danke euch und liebe Grüße von

    Willi und uns 🐶🙂

    Hört sich auch ähnlich nach uns an. Danke für deine Erfahrung! Macht ihr mittlerweile also auch deutlich weniger

    Jaaaa, total! :)

    Wir sind mittags noch auf der Wiese, aber nur zum Entdecken und maximal 3-5 Wiederholungen von z.B. dem Dummy apportieren. Oder anderen Dingen...


    Willi würde auch immer weiter machen, er hat auch einen großen Arbeitswillen. Aber er zeigt durch hecheln recht schnell, dass es reicht.


    Was mir hilft: ich zähle die Leckerli oder Trockenfutterstücke für eine "Session" ab um mich selbst zu regulieren, es macht nämlich auch Spaß ihm etwas beizubringen. Ich achte darauf, dass das letzte Leckerli immer mit einem Erfolg verteilt wird und dann ist gut 🙂

    Ah eine Ergänzung fällt mir noch ein:


    Wir waren eine zeitlang Mittags auch mal 30-45 Minuten draußen, als Willi jünger war. Wir waren "ja nur auf der Wiese und haben gespielt".

    Wir haben bissel gerauft, gezergelt, den Futterbeutel apportiert, bissel Kommandos geübt......ach ja und zum runterfahren dann Zuhause noch einen Schnüffelteppich. Uns war gar nicht klar, WIE VIEL das ist.

    Unsere Trainerin meinte dann: "Euer Kleinkind muss jeden Tag in 30 Minuten Abitur machen."


    Alleine den Futterbeutel zu apportieren ist ja schon total die Leistung, der verlockende Duft, den zu finden, zurückzubringen, abzulegen, dann geht er auf....das alles auf einer Wieso mit Düften, Pflanzen, Tierchen


    Das war ein Aha-Erlebnis für uns.

    Liebe Grüße