Beiträge von Eshiala

    Ok, ich kann verstehen, dass hier das Wort Wolfshund erstmal viele verschreckt und finde es auch gut, dass da sofort abgeraten wird bei einer Anfängerin!


    Tatsächlich haben Lobitos aber wirklich wenig gemeinsam mit ihnen bis auf die Optik und sind auf den Kanaren beliebte Allrounder Hunde, die eben ursprünglich Hütehunde waren :)


    Ein Wolfshund käme für mich nie in Frage.

    Ich kann verstehen, dass momentan bei vielen schnell die Alarmglocken angehen, bei der aktuellen Hundeschwemme, aber ich versuche mich wirklich so viel zu informieren wie möglich, handel sehr überlegt und nicht überstürzt und möchte natürlich am Ende einen Hund an meiner Seite, der zu mir passt und ich zu ihm :)

    Ich würde mir nicht wegen der 15 Wochen Sorgen machen, sondern mich ganz ernsthaft fragen, ob ich als Hundeanfänger so einen Hund wirklich in einer Stadtwohnung halten muss.


    Was spricht denn ausgerechnet für diese Rasse?

    Da ich selber sehr aktiv bin, suche ich nach einem Hund, der mich sowohl bei Wanderungen begleiten kann, aber auch später eventuell Spaß an Agility Training etc. hat. Hierfür werden sie tatsächlich recht häufig eingesetzt.


    Desweiteren sagt mir die Charakterbeschreibung (sowohl die offizielle, als auch die von Besitzern) sehr zu. Auch wenn sie ursprünglich Hütehunde waren, sind sie nicht zu kontrollierend aber trotzdem durchaus anhänglich. Auch wenn sie optisch den anderen Wolfshunderassen ähnlich sind, haben sie nicht viel mit ihnen gemeinsam, kein gesteigertes Aggressionspotential, kein Misstrauen gegenüber Fremden, aber auch nicht zu überschwänglich.

    Da die Frage jetzt häufiger kam, nochmal kurz zur Klarstellung: Ja, ich wohne in einer Wohnung, aber weder in einer Innenstadt, noch in einer Großstadt und habe in ungefähr 5 Minuten zu Fuß ein Waldgebiet erreicht.


    Aber auf Dauer würde ich so oder so einen Umzug in eine Wohnung mit Garten planen.

    Wie kommst du auf die Idee, als Hundeanfängerin diese Rasse vom Leben auf einer Finca in eine Stadtwohnung zu holen?

    Wie gesagt, ich habe mich etwas verliebt in diese Rasse, nachdem ich einen kennen gelernt habe.

    Ich denke so ging es hier doch bereits vielen? ;)


    Und da ich mir selber unsicher bin, frage ich hier um Rat.


    Übrigens schaue ich bereits nach Wohnungen mit Garten, das kann in der Gegend hier nur etwas dauern und da ich selber fast täglich draußen unterwegs bin, der Wald nicht weit von meiner Wohnung entfernt ist und ich jemand bin, der einen Großteil seiner Freizeit in der Natur und beim Wandern verbringt, ist es eventuell nicht mehr ganz so abwegig :)

    Nur kurz ein Gedanke dazu: ich würde mir keinen Welpen mit 15/16 Wochen holen, der bei dir komplett anders lebt als er aufgewachsen ist: Finka/Stadtwohnung, Rudel/EInzelhund plus anderes Klima wär für mich persönlich zu viel.


    Welche Rasse ist es denn?

    Hi,


    Ja, da bin ich auch etwas unsicher, wobei ich auch Kontakt habe zu Besitzern des vorherigen Wurfs, bei denen das wohl keine Probleme gemacht hat.

    Aber ein Risiko ist natürlich da.


    Es geht um Lobo Herreños.

    Hallo Zusammen :winken:


    Bereits seit längerem spiele ich mit dem Gedanken, einen Hund in mein Leben zu holen. Neben den vielen Fragen und Unsicherheiten, ob ich als Hundeanfängerin und alleinstehend einem Hund überhaupt gerecht werden kann, kommt nun auch noch erschwerend hinzu, dass es mir eine Rasse angetan hat, welche noch nicht sehr verbreitet ist in Deutschland.


    Wie der Zufall es so will, hat sich beim Infos sammeln und in Kontakten mit Besitzern dieser Rasse herausgestellt, dass einer der wenigen Züchter im Mai einen Wurf erwartet - allerdings auf Teneriffa.


    Kurzerhand habe ich diesen kontaktiert und bisher einen sehr guten Eindruck.


    Was mir allerdings etwas Bauchschmerzen bereitet, dass der Welpe natürlich erst nach 15 Wochen zu mir kann. Er wächst dort zwar in einem tollen Umfeld auf, in einem kleinen Rudel auf einer Finca mit Hühner und Katzen, wird auch ab und an mal Autofahren und alleine spazieren gehen, aber dennoch sind das ja ganz andere Lebensumstände als er bei mir haben wird (vorerst Wohnungshaltung zum Beispiel).


    Nun habe ich aber den Vorteil, dass ich von überall arbeiten kann und überlege nun, bereits einige Wochen vorher dort hinzufliegen und damit zumindest schon etwas früher an seinem Aufwachsen teilhaben zu können.


    Jetzt bin ich aber am hin und her überlegen, wie man das Ganze am Besten lösen kann, vielleicht habt ihr hier ja ein paar Ideen :mrgreen-dance:


    Meine Überlegungen wären bisher:


    1. Den Welpen dann vor Ort regelmäßig besuchen, bis ich ihn mit nach Deutschland nehmen kann.


    2. Den Welpen bereits früher in eine Ferienunterkunft mitnehmen, ihn also schon früher zu meinem Hund machen, aber was dann? Bis zum Abflug noch regelmäßig wieder seine Familie besuchen? Kontakt zu anderen Hunden ist ja wichtig. Oder gibt es dann jedes Mal Trennungsschmerz?


    3. Es ganz sein lassen und warten bis es irgendwann eventuell mal wieder einen Wurf in Deutschland gibt oder mir ein anderer Hund über den Weg läuft :denker:


    Also, her mit eurem Input, ihr seht ich mache mir einfach super viele Gedanken, die ich nicht ordnen kann :shocked:


    Viele Grüße,

    Eshiala