Beiträge von lisa_do

    Ich glaube, Du bemühst Dich zu sehr, ihr Fehlverhalten zu rechtfertigen. Ich finde, ein Hund hat niemanden zu beißen. OK, außer er wird vielleicht geschlagen o. ä. Aber nur, weil sich Dein Freund auf der Couch ein Stück bewegt, ihr Verhalten damit entschuldigen zu wollen, dass es ihr wg. Magen/Darm nicht gut geht und sie schlecht geschlafen hat? Also bitte!

    Ich weiß was du meinst und worauf du hinaus willst und verstehe auch, dass dieser Eindruck hier vielleicht entsteht. Definitiv hat ein Hund niemanden zu beißen (soweit es keinen Grund dafür gibt) und soweit ist es hier zum Glück ja auch nicht gekommen (natürlich nehme ich auch das Schnappen sehr ernst). Ich rechtfertige ihr Verhalten auch nicht und sage in keinster Weise, dass ich das okay fand. Im Gegenteil: ich habe in meinem obigen Post ja durchaus gesagt, dass ich körperlich Blocken würde, wenn Luna meint eine ihr bekannte Person angehen zu müssen. Und das habe ich in dem Fall, als sie meinen Freund angeknurrt hat, ja durchaus auch getan. Auf der Couch war das nicht möglich, weil ich saß und es so überraschend kam, dass ich es nicht hab kommen sehen.

    Allerdings finde ich schon, dass körperliches Unwohlsein oder körperliche Schmerzen eine Erklärung und auch ein Stück weit Entschuldigung für atypisches Verhalten sein können.


    Deine Schilderungen lenken uns in die Richtung, dass der Hund unsicher sein könnte. Ich kriege hier aber die Phantasie, dass sie schlicht und ergreifend maßregelt. Es sind halt Deine Schilderungen, die durch Deine Wahrnehmung gefiltert sind und hier wiedergegeben werden. Man müsste das halt sehen.

    Die Hundetrainerin die bei uns vor Ort war hat ja bestätigt, dass sie eher aus Unsicherheit handelt. Von daher sind das nicht nur meine Erfahrungen.


    Und wenn Du Dich selber als Wattebauschwerfering bezeichnest, dann fehlt dem Hund vielleicht eine klare Führung mit klaren Grenzen. Evtl. eierst Du situationsbezogen und mit Rechtfertigungsgedanken im Hinterkopf immer wieder zu sehr rum?! Klare Regeln und Grenzen helfen einem unsicheren Hund und geben ihm Sicherheit. Und einem Hund mit Besitzansprüchen (vielleicht "besitzt" sie Dich, Deine Möbel, Deine Wohnung) ebenso.

    Nur weil ich mich als "Wattebauschwerferin" bezeichne heißt das nicht automatisch, dass es bei uns keine klaren Regeln und Grenzen gibt. Nur kann man die im Alltag auch eben anders durchsetzen als ausschließlich durch körperliches Blocken. Luna darf zB nur auf's Sofa/Bett nachdem wir das erlauben und nach der Situation mit meinem Freund wurde sie auch direkt runtergeschickt, damit sie weiß, dass es so nicht geht. Sie geht in ihr Körbchen, wenn wir ihr das sagen und hört auch auf einen Abbruch. Sie wartet beim Futter auf Freigabe, sie wartet beim Gassigehen im Treppenhaus bei jedem Treppenabsatz auf mich und darf erst weiter gehen, wenn ich auf ihrer Höhe bin etc. Nur weil ich das größtenteils positiv aufbaue, heißt es nicht automatisch, dass hier Anarchie herrscht. Wir haben auch klare Strukturen und Routinen, die Luna gut helfen.


    Bei dem Zitat von Sora bezüglich klarem Blocken, relativierst Du ja ebenfalls wieder, dass es in Deinen Augen nur gerechtfertigt ist, Deinen Hund zu blocken, wenn er die Person kennt und dann trotzdem ein solches Aggressionsverhalten zeigt. Warum? Wieso darf Dein Hund ihm unbekannte Menschen eher maßregeln, als ihm bekannte? Verschließt sich mir der Sinn dahinter. Ein Hund hat niemanden zu maßregeln.

    Ich habe nicht gesagt, dass es in Ordnung ist zu maßregeln (falls es überhaupt Maßreglung ist, laut Hundetrainerin eher Unsicherheit), sondern dass ich in bestimmten Situationen verstehen kann, dass mein Hund aus Hundesicht so reagiert.


    Ich finde es wichtig zu differenzieren, weil es in unterschiedlichen Situationen ja durchaus unterschiedliche Motivation sein kann.


    Geht mein Hund gegen meinen Freund nach vorne, den sie schon lange kennt und mag und mit dem sie eigentlich sehr harmonisch zusammenwohnt, dann finde ich das frech. Hier schließe ich nicht aus, dass es Maßregeln war und dann würde ich auch blocken (so wie ich es in der Situation draußen auch getan haben), um zu sagen "bis hierhin und nicht weiter".


    Sind wir aber in einer Situation, die für Luna eh schon anstrengt ist (Weihnachtstrubel) und dann kommt eine Person, die sie nicht einschätzen kann und sie geht aus Unsicherheit nach vorne, dann finde ich das natürlich auch nicht ok, aber ich kann den Grund nachvollziehen. Und da sehe ich mich eher in der Pflicht, solche Situationen schon im Vorhinein zu verhindern und ruhiges Verhalten zu belohnen, Aufmerksamkeit auf mich zu lenken etc. , als zu warten bis es zu einer solchen Situation kommt um dann körperlich zu blocken.


    Das an Weihnachten war halt einfach blöd von mir und ich hätte es gar nicht erst soweit kommen lassen dürfen, ich habe mich da einfach zu sehr "in Sicherheit gewägt", aber da mache ich nicht Luna den Vorwurf.



    Ich glaube wir haben vielleicht auch ein bisschen aneinander vorbeigeredet. Worum es mir hauptsächlich geht, ist dass dieses körperliche Begrenzen nicht meine Hauptmethode werden wird, um unser Besucherproblem in den Griff zu bekommen. Klar, wenn sie sich mal frech verhält, dann würde ich es einsetzen. Aber langfristig setze ich lieber drauf, dass ich sie für's ruhig bleiben belohne und es somit gar nicht erst zu Situationen kommt, in denen sie nach vorne geht.

    Das mit der räumlichen Begrenzung in dem Sinne ist ja auch nicht verkehrt. Aber ich sehe unseren Weg da zB eher in der Begrenzung durch Türgitter, weil ich da nicht aktiv gegen sie gehen muss um sie einzuschüchtern und über Hausleine.


    Dass es ok ist Menschen zu maßregeln habe ich nicht gesagt, lediglich dass ich es wichtig finde die unterschiedlichen Motivationen dahinter zu erkennen und dementsprechend ggf. unterschiedlich zu reagieren. Ich hoffe, das kam jetzt deutlicher rüber. :smile:

    Einen Hund vom Züchter möchten wir nicht so gerne, einfach weil es mMn genug arme Seelen gibt, die ein Zuhause benötigen. Da brauche ich keinen extra gezüchteten Nachwuchs für, auch wenn das vielleicht der einfachere Weg wäre.

    Ich gehe da mal kurz drauf ein, weil ich das auch immer gedachte habe. Mittlerweile habe ich meine Meinung dazu aber etwas geändert.


    Tierschutz bedeutet für mich, dass ein Hund in einem Zuhause landet, wo die Bedürfnisse der jeweiligen Menschen mit den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes zusammenpassen. Dann sind Mensch und Hund in der Regel happy!

    Das kann aber natürlich nur klappen, wenn man einen für sich und seine Lebensumstände passenden Hund auswählt. Wenn man eher unflexibel ist (was in keinem Fall negativ gemeint ist) und einen Hund sucht, der bestimmte Eigenschaften mitbringen muss (zB kinderlieb, menschenfreundlich, wenig Jagdtrieb o.Ä.), dann macht es ggf. mehr Sinn sich nach einer passenden Rasse umzuschauen und einen Hund aus einer seriösen Zucht (VDH) zu wählen.

    Es ist nämlich keinem Hund geholfen, der gutgemeinter Weise "gerettet" wurde, aber dann in einem Zuhause landet, welches eigentlich unpassend ist. Dann muss der Hund nämlich wieder abgegeben werden oder Mensch und Hund verbeigen sich so, dass man auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommt und das wäre dann wiederum auch kein erfolgreich betriebener Tierschutz.


    Was man mAn niemals unterstützen sollte, sind Vermehrer. Also Welpen von den Leuten , die oft bei EbayKleinanzeigen oder ähnlichen Plattformen zu finden sind. Diese vierpaaren wahllos Hunde miteinander mit dem Ziel, dass dabei möglich niedliche Welpen rauskommen, kennen sich aber nicht mit Genetik o.Ä. aus.

    Züchter*innen aus dem VDH hingegen wissen idR was sie tun. Sie achten auf genetische Kompatibilität der Elterntiere (die einen Stammbaum mit sich mitbringen) und wissen, wie man einen Welpen sozialisiert, sodass dieser anschließend möglichst problemlos in ein Familienleben passt. Unterstützt man solche Züchter*innen, weil man einem Hund nur gerecht werden kann, wenn dieser bestimmte Eigenschaften mit sich bringt, dann ist dies auch im Sinne des Tierschutzes.


    Natürlich hat man bei keinem Hund 100% Gewissheit , da es sich immerhin um Individuen handelt. :smile:

    Huhu und danke für euer positives Feedback! :smile:


    Bei uns ist am Wochenende viel passiert, leider waren 2 richtig blöde Situationen dabei. Aber dazu schreibe ich gleich noch mehr. Erstmal gehe ich auf eure Antworten ein!


    Wenn der Hund den Gast in die Ferse zwickt, find ich das jetzt auch nicht mega höflich, insofern hielte sich mein Mitleid da ehrlich gesagt ein wenig in Grenzen *hust.... Vielleicht überlegt er sichs dann beim nächsten Mal, wenn das beim ersten Mal gleich unangenehme Folgen hatte. :person_shrugging:

    Das stimmt natürlich. Wobei ich persönlich da glaube ich unterscheiden würde. Wenn Luna jetzt auf die Idee käme meiner Mutter in die Fersen zu zwicken, obwohl sie die schon lange kennt und mag, dann wäre das definitiv eine Situation wo ich sagen würde "Das war frech! Bis hierhin und nicht weiter!"

    Wenn es aber eine eher unbekannte Person ist (so wie an Weihnachten) und Luna in das Hosenbein zwickt, weil sie die Person unberechenbar findet und eh schon alles trubelig ist, dann kann ich ihre Reaktion aus Hundesicht ja irgendwo schon nachvollziehen und für eine nachvollziehbare Reaktion möchte ich sie nicht bestrafen, sondern ihr lieber langfristig zeigen, wie sie mit solchen Situationen besser umgehen kann. Da möchte ich lieber an ihrer Seite sein, anstatt die ganze Situation durch Bestrafung noch blöder für sie zu machen. (Ich oute mich hiermit ganz offiziell als Wattebauschwerferin :lol:).

    Das wird vlt. bei 2 Personen Besuch klappen, aber net auf Geburtstagsparties mit der ganzen Family oder so.

    Auf jeden Fall. Aber auf eine Geburtstagsparty würde ich sie stand jetzt auch nicht mitnehmen. Weihnachten war eine Ausnahme, aber auch nur weil sie da ja bis auf die eine Person alle anderen kannte.

    Zum körperlich Blocken nochmal, ich finde das macht nur Sinn, wenn sich der Hund in der konkreten Situation deutlich "daneben" benimmt, also zB nach vorne geht. Als ganz deutlich Botschaft, ey Freundchen, so nicht, not your business, halt dich da raus.

    Ja, ich glaube da gebe ich dir recht. Also wie ich auch oben meinte. Wenn sie es zB bei einer Person macht, die sie lange kennt und auch mag.

    Bewegung ist ja auch immer gut für einen Hund, wahrscheinlich ist Luna auch viel entspannter, wenn sie sich durch den Raum bewegt/von dir durch den Raum geführt wird und die Leute im vorbeigehen beschnuppern kann?

    Ja voll! Also das merke ich bei ihr ganz deutlich. Wenn wir einmal eine Runde gemeinsam an der Leine drehen und sie alle einmal beschnuppern kann, dann kann sie danach an der Leine neben mir liegen und ruhen. Wenn sie das nicht darf, dann ist sie super unentspannt.



    Und jetzt zu den blöden Situationen am Wochenende:


    Luna hat meinem Freund in die Hand geschnappt. Nicht feste, es gab keine Abdrücke o.Ä. und tat auch nicht weh, aber sie hat geschnappt. Wir saßen alle abends auf dem Sofa und dann ist mein Freund aufgestanden um sich umzusetzen. Er saß vorher am Rand und wollte neben mich kommen. Als er sich gebückt hat, um sich hinzusetzen, ist Luna nach vorne geschossen und hat nach seiner Hand geschnappt. Das war ein unfassbar großer Schock für mich und ich war erstmal am Boden zerstört und dachte, dass ich Luna nun gar nicht mehr vertrauen kann. Das hat mich irgendwie total zurückgeworfen. Ich fand es sogar schlimmer, als mein Freund selbst.

    Unmittelbar danach habe ich Luna erstmal vom Sofa geschickt, sie in das Schlafzimmer gebracht und mit meinem Freund beratschlagt. Ende vom Lied: Luna kam mit Geschirr und Leine wieder zurück auf's Sofa, weil ich dachte, dass wir am besten so normal wie möglich weiter machen. Es ist dann auch nicht mehr passiert. Luna hat irgendwann friedlich geschlafen und mein Freund konnte aufstehen und sich hinsetzen, wie er wollte. Total komisch also.


    Wir hatten anfangs mal öfter die Situation, als mein Freund und ich noch nicht Zusammen gewohnt haben, dass wenn wir bei ihm zu Besuch waren, Luna gefiept hat, wenn er sich auf die Couch zu uns gesetzt hat. Das gab es aber seit wir zusammenwohnen gar nicht mehr. Deshalb hatte ich das irgendwie schon wieder halb vergessen. Die beiden kommen auch eigentlich von Tag zu Tag besser miteinander klar. Luna freut sich, wenn er nach Hause kommt (wackeln mit dem ganzen Popo, nicht versteift o.Ä.), sie kann entspannt mit ihm alleine bleibe (war anfangs undenkbar, sie hat sofort angefangen zu fiepen) und Luna spielt sogar lieber mit ihm als mit mir. Na ja, ich habe erstmal einen Tag gebraucht um das ganze zu verarbeiten. Der nächste Tag war aber völlig normal und es gab keinerlei Anzeichen, dass sie irgendein Problem mit ihm hätte.

    Bis es dann zur letzten Pinkelrunde ging. Das war so gegen 00.00 Uhr und Luna ist wachgeworden, weil sie Geräusche im Treppenhaus gehört hat. Dann dachte ich, wenn sie jetzt eh wach ist können wir auch schnell rausgehen. Mein Freund ist mitgekommen, ist allerdings ein paar Schritte hinter uns geblieben und hat auch an der Haustür gewartet, während ich einmal die Straße rauf und runter gegangen bin. Soweit alles normal. Als wir dann Richtung Haustür gegangen sind und Luna gesehen hat, dass dort jemand steht, hat sie sich plötzlich so doll in einen Bell- und Knurranfall reingesteigert, dass ihr gesamter Kamm zum Stehen kam. Das war richtig heftig. Sie war weder von mir noch meinem Freund ansprechbar. Das war dann auch eine Situation, in der ich das körperliche Blocken genutzt habe, weil ich sie irgendwie aus diesem Tunnel rausbekommen wollte. Hat auch funktioniert. Sie war zwar etwas verunsichert, aber hat sich dann hingesetzt und hat sich auch beruhigt. Dann konnte mein Freund in einigem Abstand an ihr vorbeigehen und es war kein Problem. Er ist dann auch zuerst in die Wohnung und wir haben noch kurz draußen gewartet und sind nachgekommen. In der Wohnung war wieder alles völlig ok. Sie hat sich gefreut ihn zu sehen, hat wie immer auf ihr Abendessen gewartet und hat sich danach ins Bett gelegt. Keinerlei Anzeichen von irgendwas Ungewöhnlichem. Auch gestern und heute war wieder alles wie immer.


    Was ich dazu sagen muss: Luna benimmt sich seit ca. einer Woche auch etwas anders als sonst. Sie kommt schlechter zur Ruhe und fiept öfter mal für mich grundlos. An dem Abend, wo sie nach der Hand geschnappt hat, glaube ich dass sie absolut keine Löffelchen mehr übrig hatte, weil sie viel zu wenig geschlafen hat. Sie hatte vor ca. einer Woche auch Übelkeit mit Erbrechen und am nächsten morgen Durchfall. Gestern musste sie sich nochmal übergeben und wir haben für morgen einen TA-Termin. Vielleicht ist es auch was Gesundheitliches.

    An dem Abend mit dem Knurren könnte ich es mir so erklären, dass sie vielleicht nicht aktiv mitbekommen hat, dass mein Freund mit runtergekommen ist, weil er ja ein paar Schritte hinter uns war und dann direkt an der Haustür gewartet hat und dachte, dass jemand Fremdes vor der Tür steht.

    Sind natürlich alles nur Mutmaßungen und in Bezug auf die Sache mit meinem Freund hoffe ich sogar irgendwie, dass vielleicht was Gesundheitliches dahintersteckt. Natürlich wünsche ich Luna nicht, dass sie Schmerzen hat - um Gottes Willen! Aber ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass aktuell vielleicht irgendwas im Magen-Darm-Trakt nicht stimmt und sie ihr Unwohlsein vielleicht einfach an ihm ausgelassen hat. Das fand ich beruhigender, als wenn kein Grund dahinter stecken würde. Ich hoffe ihr wisst, wie ich das meine!


    So viel von unserer Seite :tropf: ich berichte morgen mal, was beim TA rauskam. :smile:

    Huhu :winken:


    Mir ist gestern Abend die Idee für einen neuen Thread gekommen: wo lang würden eure Hunde spazieren, wenn sie die Route auswählen dürften?


    Ab und an gibt es Tage, an denen Luna entscheiden darf, wo wir lang gehen und hätte man mich vorher gefragt, dann hätte ich geschätzt, dass sie im Grünen spazieren gehen möchte. Darf sie aber aussuchen, dann entscheidet sie sich immer für das Wohngebiet und vor allem ein Spielplatz hier in der Nähe hat es ihr richtig angetan. Dort würde sie am liebsten jeden Tag einmal vorbei und schnuppern. :lol:


    Also - welchen Weg wählen eure Hunde, wenn sie entscheiden dürfen? :smile:

    Huhu :winken:

    ein Welpe aber keine negativen Erfahrungen/Verhaltensweisen mitbringt.

    Ein Welpen aus dem Auslandstierschutz wird man nicht vermittelt bekommen. Die Hunde dürfen erst mit (ich meine) 16 Wochen nach Deutschland importiert werden aufgrund der Tollwutimpfung. Mit ca. 4 Monaten ist ein Hund allerdings kein Welpe mehr, sondern schon ein Junghund.

    Ich bin keine Expertin, aber ich erkläre es mal so, wie ich es hier im Forum gelernt habe: Welpen haben eine Sozialisierungsphase und Dinge, die sie in dieser Zeit kennenlernen, können sie später generalisieren. Wächst bspw. bei einem*einer Züchter*in im Haus auf und lernt diverse Haushaltsgeräusche kennen, dann kann der Hund später generalisieren Haushaltsgeräusche=ungefährlich. Ebenso wenn der Welpe einige Ausflüge kennenlernt, zB in den Wald, auf's Feld und Wohngebiet und dabei positive Erfahrungen macht, dann kann der Hund idR später mit Umgebungswechseln umgehen, weil er als Welpe gelernt hat, dass dabei nichts schlimmes passiert.


    Man darf das allerdings nicht mit "lernen" verwechseln. Ein Hund kann sein Leben lang lernen, aber du musst dir das so vorstellen wie zB eine Fremdsprache lernen. Wenn ein Kind bereits von klein auf mit Englisch aufwächst, dann ist diese Sprache in einem anderen Gehirnareal verankert, als eine Sprache die erst als erwachsene Person dazugelernt wird. Als Kind fällt einem sowas leicht und die Sprache wird generalisiert. Als erwachsene Person lernt man sie einfach nur auswendig. So ähnlich ist es bei den Hund auch.


    D.h. wenn ihr einen Junghund nehmt, der im Shelter geboren wurde, dann hat der zwar vllt. keine schlechten Erfahrungen mit Menschen u.a. gemacht, aber dafür hat er höchstwahrscheinlich gar keine Erfahrungen gemacht. Der kennt keine Ausflüge und keine Wohnung von innen und schon gar nicht das Zusammenleben mit Menschen. Und auch das kann nach hinten losgehen. Vor allem wenn der Junghund vorher nicht auf einer Pflegestelle in Deutschland war, wird man schlecht abschätzen können, wie sich der Hund in einer komplett neuen Umgebung zusammen mit Menschen verhalten wird.


    Ich persönlich würde das nicht machen, vor allem nicht wenn Kinder im Spiel sind.



    Wenn es ein Hund aus dem Auslands-TS sein soll, dann würde ich gerade aus den o.g. Gründen nach einem erwachsenen Hund schauen, der sich schon auf einer Pflegestelle in Deutschland befindet (im besten Falle auf einer PS auf der es auch Kinder gibt). Ich glaube auf Tasso kann man eine Suche einstellen und dann werden einem Hunde auf Pflegestellen in Deutschland vorgeschlagen.

    Im besten Fall kann man den Hund dann auch vorher einmal kennenlernen und schauen ob die Chemie stimmt. :smile:

    Von einem Direktimport würde ich eher abraten, weil mir da das Risiko zu hoch wäre ein komplettes Überraschungspaket zu bekommen.


    Ich wünsche euch viel Erfolg auf eurer Suche! :smile:

    Dann würde ich erstmal testen und schauen wie viel der Hund braucht, um sein Gewicht zu halten, um sinnvoll zu ergänzen

    Okay, ich habe es gerade mal bestellt! Sie bekommt das NaFu auch nur morgens. Abends bekommt sie bedarfsbedeckendes TroFu.

    Wenn ich also ca. 1 Woche lang füttere und schaue, wieviel sie braucht, kommt es ja noch nicht zur Nährstoffunterversorgung, oder?

    Das ist nicht bedarfsdeckend. Durch die offene Deklaration könnte man es aber ganz gut ergänzen.

    Verträgt der Hund es denn? Das würde ich erstmal testen, bevor man da rechnet.

    Danke für die schnelle Antwort. :) ich wollte mal testen, ob Luna es gut verträgt (kann ich mir aber sehr gut vorstellen), weil ich die Zusammensetzung richtig gut finde und einen Gutschein für ZooPlus habe und dort wird ihr aktuellen Nassfutter nicht verkauft.

    Ich habe auch eigentlich nur gute Bewertungen über das Futter gefunden.


    Ergänzung würde ich zB von Napfcheck nehmen.

    Huhu :)


    Ist das Hermann's Menü BioHuhn mit BioReis bedarfsbedeckend? Es sind ja keine Zusatzstoffe enthalten. Irgendwie werde ich aus der Info-PDF nicht so ganz schlau. Füttert das hier jemand?


    Falls es nicht bedarfsdeckend ist und ich es gerne füttern würde, könnte ich doch so ein rundum abdeckenden Zusatz selbst hinzugeben, oder?


    Vielen Dank im Voraus!

    Ich würde auch empfehlen erstmal per Kamera zu schauen, wie gut euer Hund wirklich zur Ruhe kommt, wenn ihr nicht da seid. Wir haben eine ca. 30€ Kamera bei Amazon bestellt, die man mit dem Handy verbinden kann und die sich um 360 Grad drehen kann. Die ist dafür echt super! :smile: Man kann auch einstellen, dass sie einen bei wahrgenommenen Bewegungen benachrichtigt. Dann muss man nicht die ganze Zeit drauf schauen.


    Ansonsten - hat er die ganze Wohnung / das ganze Haus zur Verfügung wenn er alleine ist? Luna ist dann zB im Schlafzimmer (weil Ruheort) und die Tür wird zugemacht. Da kann sie besser entspannen, als wenn sie die ganze Wohnung zur Verfügung hätte und man kann in einem Raum natürlich auch besser kontrollieren und sicherstellen, dass wirklich nichts gefährliches für den Hund rumliegt.

    Viel Erfolg euch!