Ich kann sie nicht abgeben ohne alles versucht zu haben. Vielleicht habe ich ja mehr Spaß mit ihr wenn endlich irgendwas klappt und wir echte Tipps bekommen und die Trainerin uns das auch vormacht und in echt zeigt.
Sie wird nicht weggestoßen sie bekommt fressen und Zuneigung wenn sie es denn erlaubt. Sie will ja gar nicht das ist ja das Hauptproblem wenn ich sie streicheln und kuscheln könnte würde bestimmt eine bessere Beziehung entstehen.
Mein Mann sagt auch schon abgeben und einen erzogenen erwachsenen Hund holen. Aber ich glaube wenn ich sie abgebe dann werde ich keinen Hund mehr holen. Hunde aus dem Tierheim sind ja auch oft etwas kaputt bzw. Verstört oder so.
Es ist schwierig. Ich will sie ja lieben und mich an ihr erfreuen, aber sie macht es einem schwer. Ich wette das 90% von euch nicht solche Probleme hatten. Croissant vom Tisch klauen? Das ist ja lächerlich gegen die beißattacken die ich aushalten muss.
Ich habe schon so oft geheult weil sie so schwierig ist und dann kam das Forum und die Hoffnung das die Tipps klappen aber dann macht sie mir wieder einen Strich durch die Rechnung. Natürlich bin ich frustriert. Ich bin sauer.
Danke auch für die Angebote sie zu nehmen. Sollte der Trainertermin nicht gut ausgehen bin ich ehrlich gewillt diese anzunehmen.
Ich will nicht einmal Geld für sie, darum geht es mir nicht. Ich will manchmal mein altes Leben zurück.
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Ich fand die Kommentare und wie man dir hier zusetzt ja zum Teil richtig schlimm, aber jetzt lese ich auch langsam raus, dass dir leider wirklich jegliche Empathie für Tiere fehlt.
Ich vermute, du bist selbst ohne Haustiere aufgewachsen?
Ich bin mir echt nicht sicher, ob du das mit Trainerin noch lernen kannst, wenn dir das so grundlegend fehlt.
Falls du dich für eine Abgabe von Molly entscheidest, bitte bitte nimm dir auch kein anderes Haustier. Sieh es als Lernprozess, dass du einfach kein Tiermensch bist.
Ich habe meinen Hund damals mit 16 Wochen übernommen, weil ich dachte, da kann ja noch nicht so viel kaputt sein. Die Vorbesitzer*innen waren bissi dämlich und hatten so abstruse Vorstellungen von eingerollter Zeitung und Wasserspritzen bei der Welpenerziehung aber es waren absolut keine Unmenschen.
Der Hund war psychisch dann tatsächlich in einem Zustand, wie ich es nur von einem rumänischen Direktimport erwartet hätte. Massive Ängste zB vor Wasser, Metallschüsselbn, neuer Umgebung, keine Ahnung von Objektspiel und Interaktion mit Menschen, usw. Ich konne mir nicht mal durch die Haare fahren, ohne dass er extremes Meideverhalten zeigte. Früher dachte ich, was wurde dem Hund nur angetan. Heute glaube ich, es brauchte dazu nur einen sensiblen Hund und ein bissi Wasserspritzen, Bestrafen und mit der eingerollten Zeitung erschrecken...
Einer unserer absoluten Durchbrüche in unserer Beziehung waren Zerrspiele. Er musste das von Grund auf lernen. Wir zergelten anfangs mit einem alten Baumwollstoffstück und ich war sehr vorsichtig, saß am Boden und bestätigte flüsternd. Den Moment als er das erste Mal bissi zergelte und gewann werde ich mein Lebtag nicht vergessen. So deutlich sichtbar war das Vertrauen und der Stolz und der Zugewinn an Selbstbewusstsein bei diesem Hund in diesem Augenblick.