Beiträge von Schlaemmchen

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    Danke euch.

    Es muss sicherlich sein, aber es fühlt sich auch falsch an ,weil es ja eigentlich sooooo viel besser aussieht und es ihr gut geht. Die ganzen offenen Fisteln sind zu, fast alle verheilt. Und jetzt kommt diese blöde Vernarbung der Analdrüsengänge. Die AKUT nicht schlimm sind gerade aber es sicherlich werden.


    Und lämmchen muss nach dem ganzen monatelangen Schmerzen am Po jetzt, wo es eigentlich gut ist, wieder mehrere Wochen Schmerzen leiden. :( So eine Analdrüsen OP hat ja leider auch oft verlängerte Heilungsphasen wegen des blöden Ortes.


    Endlich konnten wir den (Stoff)Trichter nach Monaten weglassen, jetzt muss er wieder drauf, es tut mir einfach so leid für meine Maus. Es nimmt irgendwie kein Ende.


    Und auch nach der OP ist das Thema mit den Perianalfisteln laut Arzt nicht erledigt.

    und wie gehts euch jetzt?

    Die OP ist ja erst Mitte November. Die Sedierung heute war für die tiefergehende Untersuchung. Lämmchen ist müde, weil wir ein paar Stunden unterwegs waren, aber sonst geht's ihr gut. und mir.. naja mir gehen die zehntausend Gründe und Risiken für die OP wieder durch den Kopf :(


    Und ich bin ein bisschen unsicher, weil die OP in ihre Läufigkeit fallen könnte (die ist leider immer etwas flexibel, deshalb "könnte")

    Was mich auch immer wahnsinnig mitnimmt, ist, wenn die Hunde in Narkose/Sedierung gelegt werden. Kam glücklicherweise noch nicht allzu oft vor, aber es fühlt sich irgendwie immer schrecklich an, dieses schnelle einschlafen, dieser Blick, dieser verzweifelte Gesichtsausdruck :( ich bin da ein kleines Sensibelchen.


    Ich saß beim Aufwachen auch grade ne halbe Stunde mit ihr auf dem Praxisboden und sie wirkte wie so ein Fohlen, das zum ersten Mal aufsteht... Und plötzlich klatscht der Arzt laut in die Hände und zack, ist sie wach und steht. Vermutlich tat mir das auch gut, es hat mich glaub ich genauso aus meinem Mitleid gerissen :see_no_evil_monkey: hätte ich weiter so einschläfernd besorgt auf sie eingeredet, hätten wir da wohl ein zwei Stunden verbracht ;)

    Obwohl sich die Fisteln zum Großteil geschlossen haben, gibt es nach dem Kontrolltermin in der Tierklinik weniger gute News. Sie schließen sich nicht gänzlich und nach einer tieferen Untersuchung heute muss Lämmchen doch operiert werden.


    Die Analdrüsen lassen sich nicht mehr entleeren, sie sind mittlerweile also leider doch vernarbt. Nun sollen Mitte November beide raus, bevor sich etwas anstaut und sich ein Abszess bilden kann :(


    Ich hatte wirklich gehofft, dass wir um die OP herumkommen und bin nun leider etwas traurig. Nach der OP sollen die Fisteln dann weiter mit einer lokalen Therapie behandelt werden (aktuell gibt's noch Sporimune und noch ein klein wenig Kortison)


    So weit, so.. lala? Enttäuschend?

    Ich weiß leider nicht so Recht :(

    Der Trainer muss uns auch unbedingt beim Thema Streit helfen, so blöd das auch klingt. Aber Akita zeigt immer mehr, dass sie Streit zum Kotzen findet. Ich muss sie immer aussperren, sobald mein Freund lauter wird, weil sie ausrastet. Und selbst dann gibt sie keine Ruhe, sie bellt und kratzt an der Tür, bis ich rauskomme und ihr ruhig sage, dass alles ok ist.


    Mein Freund meint, dass sie ihren Schutztrieb auspackt, weil ich zu locker mit ihr umgehe und sie zu sehr verwöhne, deshalb nimmt sie mich nicht ernst und will auf mich aufpassen, obwohl es natürlich umgekehrt sein sollte.

    Also: souverän "beschützen" würde anders aussehen. Das, was Akita tut, ist, auf euren Streit mit Unsicherheit und Stress zu reagieren (was völlig normal ist: ihr seid laut und aufgebracht und sie weiß sich nicht zu helfen, und wird auch aufgebracht und laut.) Hier wird zwar sehr selten laut diskutiert und gestritten, aber beide Hunde reagieren mega sensibel und unsicher darauf und wissen nicht, was sie tun sollen.


    Prinzip übrigens genauso, wie Leinenpöbelei in den meisten Fällen Unsicherheit ist. -> das wird trainiert, indem Mensch Hund VOR Eskalieren der Situation klar macht "alles ist OK, ich bleibe ruhig und gelassen, du kannst mir vertrauen und mit mir vorbei gehen". Beim Streit tust du das sicher situationsbezogen (noch) nicht, wenn wir jetzt Mal die Handlung des Menschen in der jeweiligen Situation vergleichen. Ich würde das auf jeden Fall bei deinem Trainertermin ansprechen! "Nicht laut streiten" wäre sicherlich die beste Lösung, aber ich sehe die Schwierigkeit ;)


    Nochmal die Perspektive auf das Argument deines Freundes: wäre es, ganz grundsätzlich, nicht viel sinniger und klüger von unsicherem Hund, sich bei Streit auf die Seite des/der (innerlich) Stärkeren und Vertrauenswürdigeren zu schlagen ;), um die Chance zu haben, glimpflich mit aus der Situation zu kommen?

    Spannend, wie unterschiedlich auch wir Menschen ticken :) ich hatte auch schon Mal ein Training mit Gülay, habe mich aber danach umentschieden - nicht, weil ich sie schlecht fand, aber ich hatte danach nochmal das selbe "Problemthema" mit Jasmin aus dem dogmartens Team und dort tatsächlich einen für mich und meine Hündin besser funktionierenden Weg gefunden :)


    (Was aber nicht heißt, dass ich Gülay nicht auch empfehlen würde, bei mir hat es nur dann einfach besser harmonisiert!)


    Bei Rita von spotyourdog wollte ich jetzt die Leinenbefreiungsprüfung machen, leider hat sie sich noch nicht zurück gemeldet, ich bin Mal gespannt :)