Deshalb hab ich mir die Hundeschulen auch immer erst ohne Hund angeguckt, damit nicht irgend ein selbsternannter Experte mich überrumpelt und mit meinem Hund etwas macht, was ich nicht möchte. Diese Schule würde ich auf keinen Fall wieder besuchen.
Beiträge von krümel
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Absolut wichtig sind für mich "Laß das"(Abbruchkommando), "Ran"(sofort zu mir zu kommen), "Platz"(als sofortiges Stop-Kommando, falls Luca hinter einem Reh herläuft, da ist er nämlich leider noch nicht sicher abrufbar) und "Aus"(alles aus dem Maul fallen lassen)
Alle anderen Kommandos sind meiner Meinung nach zur geistigen Auslastung gut und im Alltag manchmal nützlich, aber im Zusammenleben nicht notwendig.
Jeder Hund sollte wissen, wie er sich im Alltag zu benehmen hat, also niemanden belästigen, in meinem Sichtbereich bleiben und an lockerer Leine gehen z.B. -
Natürlich ist es meine Aufgabe dem Hund zu zeigen, wie er such bei Besuch zu benehmen hat - Luca kann das auch
Meine Mutter findet das Verhalten eher lustig, zumindest für ein paar Minuten, dann unterbreche ich meinen Hund und es herrscht wieder Ruhe.
In dem Fall geht es ja aber um die Mutter die zuhause wohnt, sie muß den Umgang mit dem Hund lernen, denn sie ist schließlich jeden Tag mit ihm zusammen. Bei normalem Besuch ist klar, dass der Halter den Hund erzieht und nicht der Besuch.
Und was hat das ganze jetzt mit Selbstbewußtsein zu tun -
Bei meiner Mutter hab ich genau das gleiche Problem. Wenn sie uns besuchen kommt, flippt mein Hund völlig aus. Er versucht ihr auf den Schoß zu springen, wenn sie auf dem Sofa sitzt, springt wie ein Verrückter durch die Gegend, rempelt sie auch dabei an. Beim Spaziergang gehe ich immer neben den Beiden (meine Mutter kommt uns nicht so oft besuchen und möchte dann gern immer den Hund halten, sie liebt ihn ), weil er sie sonst umreißen würde.
Das Verhalten meiner Mutter lädt auch schön zum Unsinn machen ein: Der Hund wird mit einem eher freundlich klingenden "Nein,Schluß,Aus,jetzt aber wirklich,nein,runter.........." und wildem Händegefuchtel versucht wegzudrücken, dabei auch immer schön angeguckt. Es folgen oft höhere Töne - fast ein Kreischen, mein Hund liebt es und findet dieses Spiel einfach nur toll.
Deine Mutter muß unbedingt den richtigen Umgang mit dem Hund lernen, sie sollte ihn einfach ignorieren oder aus dem Zimmer bringen, wenn er sie bedrängt. Ohne Worte und auch nicht anschauen!!! So bestätigt sie das Verhalten des Hundes nicht, wie gesagt nicht ansprechen und nicht angucken.
Ansonsten klingt es doch ganz toll, was Dein Hund mit fünf Monaten schon alles kann. Sucht Euch einen guten (!!!) Verein, wo Ihr alle zusammen Spaß habt,vielleicht bekommt Deine Mutter dann doch noch Lust auf den Hund und ist bereit, ihr Verhalten zu ändern. Viel Glück wünsche ich Dir. -
Zitat
Jetzt muß ich aber nochmal kurz nachfragen: Gehts hier um normale Halsbänder oder um Würger? grübel
Ich hab das so verstanden, dass alle im Verein der TS meinen, einen großen,wilden Hund nur mit einem Würger bändigen zu können. Da gibts ja schon noch einen Unterschied zu einem Halsband mit einem Klickverschluß.
Genau so ist es. Die allgemeine Meinung war, dass man bei einem wirklich ziehenden großen Hund nur mit Würger sicher unterwegs sein kann, damit er sich eben selber die Luft abdreht und merkt, dass er nicht ziehen darf -
Ich würde dem Kleinen auch von Anfang an zeigen, dass er den einen Raum nicht betreten darf. Er wird das schnell lernen.
Natürlich braucht er viel Ansprache und Beschäftigung, aber er soll ja auch nicht den ganzen Tag nur vor dem Zimmer sitzen und alle anderen sind drin, es wird ja auch mit ihm gespielt etc.
Eine Tabuzone für Hunde finde ich persönlich sehr wichtig, Luca darf z.B. gar nicht mit in die obere Etage (Kinderzimmer), für ihn völlig normal. -
Mann seid Ihr alle schnell
Sechs Seiten in nur einem Tag - vielen Dank für die vielen Beiträge !
Schön, dass es auch viele von Euch gibt, die auch einen großen Hund gut am Geschirr führen können. Das beruhigt mich dann ja doch.
Wahrscheinlich kommt es aber doch sehr auf den einzelnen Hund, bzw. auf das Hund-Halter-Team an, wie der Hund sich am besten führen lässt. Ich finde es schon sehr erstaunlich (aber auch sehr schön), wie unterschiedlich die Erfahrungen von Euch sind. -
Hallo liebe Foris !
Heute in der Hundeschule gab es mal wieder große Diskussionen zum Thema Brustgeschirr. Ich bin eigentlich die Einzige, die meint, dass man auch sehr gut große Hunde im Geschirr führen kann ( meiner wiegt schließlich auch fast 50 kg
). Wer von Euch hat große, wilde Hunde, die er gut und sicher im Geschirr führt ? Ich wäre sehr dankbar über weitere positive Erfahrungen, dass man wirklich auch sehr triebige Hunde führen und halten kann ohne ihnen mit einem Würger die Luft abzudrehen. Oder ist es wirklich so, dass extrem aktive, verspielte, aggressive,etc. Hunde ein Halsband brauchen, weil sie sonst komplett unkontrollierbar sind (kann ich nicht wirklichh glauben)
?
Vielleicht haben einige von Euch ja auch den direkten Vergleich, wie Euer Hund sich mit Geschirr und Halsband verhält. Luca läuft sowohl als auch ohne Zug und selbst mein jüngstes Kind kann mit ihm spazierengehen ohne hinterhergeschleift zu werden.
Meiner Meinung nach ist es eigentlich nur reine Erziehungssache, ob ein Hund zieht oder nicht, aber ich würde mich sehr über Eure persönlichen Erfahrungsberichte freuen. -
Hallo !
Ihr macht das doch ganz toll !
Euer Hund ist schließlich erst ein halbes Jahr alt, erwartet nicht zu viel !
Ich denke, sie hat sich jetzt richtig bei Euch eingelebt, fühlt sich gesundheitlich wohl und wird so langsam pubertär. Hunde in dem Alter finden draußen einfach alles interessant ( viel interessanter als ihre Menschen), mit der Schleppleine habt Ihr die Kleine immer gut unter Kontrolle.
Alles andere kommt mit der Zeit - einfach mit viel Geduld und Liebe weiterarbeiten -
Hallo !
Euer Hund wurde sicherlich durch das harte Anpacken verschreckt, aber das Vertrauen in Euch hat er nicht gleich verloren, denn er ist ja sehr verspielt und verschmust, wenn Ihr z.B. morgens aufsteht oder so mit ihm spielt.
Was Ihr unbedingt vermeiden solltet, ist frontal auf den Hund zuzugehen und Euch über ihn zu beugen. Das ist eigentlich für alle Hunde eine bedrohliche Geste, die meisten gewöhnen sich jedoch mit der Zeit daran, wie "unhöflich" aber ungefährlich wir Menschen doch sind. Genau das muss Euer Kleiner jetzt lernen, leider hat er nun eine schlechte Erfahrung gemacht, so dass er in solchen Situationen erst wieder Vertrauen fassen muss.
Versucht, dem Hund die Seite zuzudrehen und Euch hinzuknien, er wird sich dann nicht bedroht fühlen, und eher auf Euch zugehen. Auch nicht von oben streicheln, sondern seitlich oder an der Brust.
Falls das Spielbeissen zu doll wird, könnt Ihr den Welpen auch für einen Kurzen Moment aus dem Zimmer bringen, ohne Kommentar und auch nicht grob - wirklich nur kurz - er lernt schnell, dass er durch das Beissen den Spaß beendet.
Viel Spaß noch mit Eurem Süßen und viel Geduld, die müssen alle Welpenbesitzer aufbringen sind ja schließlich noch Babys