Bei Wachteln gibt es keine Impfpflicht gegen irgendwas, obwohl sie zum Geflügel zählen.
Nur Hühner und Puten müssen gegen Newcastle geimpft werden. Die Impfstoffe sind auch nur für Hühner und Puten zugelassen.
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Neues Benutzerkonto erstellenBei Wachteln gibt es keine Impfpflicht gegen irgendwas, obwohl sie zum Geflügel zählen.
Nur Hühner und Puten müssen gegen Newcastle geimpft werden. Die Impfstoffe sind auch nur für Hühner und Puten zugelassen.
Das sind, nach dem was ich finden konnte, Ramelsloher x White Rocks.
Es gibt diverse Kreuzungsprojekte, bei denen man auf alte Rassen zurück greift und die mit modernen Rassen kreuzt. Gibt es mit Bresse, Lachshuhn, New Hampshire. Gibt es auch mit Vorwerkhühnern. Das sind meist Versuche die Gene der alten Rassen zu bewahren (für die Kreuzungsprojekte sind Reinzuchten nötig).
Die Rinder waren in Freilandhaltung, das Drumherum scheint, nach den Satellitenbildern zu urteilen, gute Bedingungen für Wild zu bieten. Das Virus kann also auch schlicht und einfach in der Wildtierpopulation vorhanden sein.
Das scheint keine besonders aggressive Variante zu sein, da kann ich mir vorstellen, dass das auch lange unbemerkt mitlaufen kann, weil bei Symptomen eher an andere Erkrankungen gedacht wird. V.a., wenn die dann auch gefunden werden (z.B. ASP oder Blauzunge), denkt da sicher niemand an MKS, die ja ewig nicht in D vorhanden war.
Also fremde Artgenossen sind bei Gero ein Thema. Mittlerweile kriegen wir das passabel gesittet hin, das war aber viel Arbeit. Ich hab da anfangs einiges falsch gemacht, damit war das Thema dann auch größer, als nötig. Gott sei Dank ist er verfressen, mit Leckerchen geht echt viel bei ihm.
Das Bellen muss man erziehen bzw. besser gesagt anleiten. Als Welpe und Junghund hat Gero viel gemeldet, weil er eben noch nicht wusste, was meldenswert ist und was nicht. Mittlerweile hört man nur noch was von ihm, wenn es wirklich was zu melden gibt. Der Spitz braucht Anleitung.
Kommunikativ ist zumindest mein Spitz aber trotzdem - halt meistens tonlos. Es ist unglaublich, wieviel Mimik ein Hund drauf haben kann. Man kann ihm so ziemlich jede Emotion am Gesicht ablesen. Dazu kommt jede Menge weiterer Körpersprache. Es ist in dem Punkt der gesprächigste Hund, den ich bisher hatte.
Und dazu eine bunte Mischung aus: ehrlich und höflich; ernsthaft und absolut albern; alles andere als stur, aber er macht sein Ding schnell noch zu Ende; ziemlich fix im Kopf; zuverlässig; für fast jeden Mist zu haben.
Gero ist dazu ziemlich spritzig und aktiv und damit auch schnell zu überfordern, weil das Spritzige dazu führt, mehr zu machen, als den Hundchen gut tut.
Mangelnde Kooperation war nie ein Thema. Während meine Rumänin noch überlegt, ob sie sich jetzt wirklich hinsetzen soll - geht ja eh gleich weiter, sitzt mein Spitzbub schon. Mit etwas Feingefühl, Geduld und jede Menge guter Laune, kriegt man diesen Grinskuchen schnell motiviert.
Oh ja, das kenn ich auch. Das war bei jedem Tierarzt die erste Frage: "Brauchen wir einen Maulkorb?" Ähm nein? Warum soll der beißen? Nur weil er ein Spitz ist?
Mich irritiert diese Reaktion bis heute. Der Bub ist nicht mein erster Hund, aber der Erste, dem solche Vorbehalte entgegen gebracht werden. Bisher hat er aber alle TÄ (bis auf eine, die ich auch nicht mag) gekriegt durch sein unnachahmlich charmantes, freundliches Wesen.
Überhaupt bin ich am Anfang sehr viel mit Vorurteilen konfrontiert worden. Darauf sollte man sich einstellen, wenn man zum ersten Mal einen Spitz hält.
Ein gutes haben diese Vorurteile in den Köpfen der Menschen allerdings: Der Kleine wurde noch nie überfallen und ungefragt angegrabbelt. Jeder bewundert ihn von Ferne.
Gero hat durchaus jagdliches Interesse, aber er ist abrufbar. Mehr als ein paar Sprünge in Richtung Wild hat er noch nie gemacht. Man muss es halt trainieren, aber das ist m.E. kein so großer Aufwand, wie bei richtig jagdlich motivierten Rassen. Gero ist aber auch jemand, der unglaublich Spaß daran hat mit mir zusammen zu arbeiten, was das Thema auch nochmal vereinfacht.
Gero ist seit April kastriert (wiederkehrende Prostataentzündung) und langsam verändert sich das Fell. Es ist weicher geworden und das Deckhaar ist nicht mehr so schön pflegeleicht-griffig. Zum Filzen neigt das Fell nicht, der Pflegeaufwand ist der gleiche wie vorher. Aber das funktionale Fell ist es nicht mehr, dass er vor der Kastra hatte. Ich bedauere es oft (auch wegen dem Fell), dass die Kastra nötig war.
Soweit ich weiß überlebt der Erreger im Boden Monate bis Jahre. Da kann er von jedem Wiederkäuer aufgenommen und weiter verbreitet werden, der auf so einer Fläche frisst. Auch Rehe und Wildschweine können m.W. MKS bekommen. Man will sowas offenbar verhindern. Brantkalk ist halt im wahrsten Sinne des Wortes totsicher durch die hohe Hitzeentwicklung die entsteht, wenn er mit Wasser in Berührung kommt.
Das Testen im Sperrgebiet dient dazu sich einen Überblick zu verschaffen, wie groß das Problem ist. Im Prinzip hätte die MKS auch noch in einem weiteren Bestand vorhanden sein können. Getötet werden muss im Sperrgebiet auch mit negativem Testergebnis, weil das gesetzliche Vorgabe ist. Ob man die Proben vor oder nach der Tötung zieht legt das Vet.amt fest.
Die gesetzlichen Grundlagen stehen in der EU VO 429/2016 und der EU VO 687/2021. Lohnt sich ohnehin da mal eine Blick hineinzuwerfen.
Die MKS Verordnung dürfte auch noch in weiten Teilen gültig sein - so sie nicht lockerer ist, als das EU Recht. Strenger geht immer.
Warum kann man nicht testen und den Betrieb unter Quarantäne stellen bis die Ergebnisse da sind?
Weil das bei Seuchen wie MKS, ASP oder AI gesetzlich nicht vorgesehen ist. Da hat die Behörde keinen Spielraum.
Wollt ich mal als Link ganz allgemein da lassen: Hier gibt es Einweg-Schutzkleidung
Von Einweg-Überziehstiefeln bis hin zu Einwegoveralls. Wenn man sich da was zulegt, kann auch mal der ungeplante Besucher versorgt werden. Weiß man ja nie, ob man nicht mal einen Notfall hat, wo man neben dem Tierarzt noch Helfer braucht.