Beiträge von pinkelpirscher

    Ansonsten gibts natürlich auch andere Interessante Sportarten und Hobbys mit Hund. Interessant finden würde ich auch die Welt der sportlichen Pittis, das dürfte auch gut machbar sein, die Beute in die die sich verbeißen sollen ist ja extern und darf keinen geregelten und kontrollierten Beißsport mehr machen, aber es wäre voll ok wenn ein Pitbull sich 2 Meter hoch in einen Ball verbeißt. Und da dieser Sport sowieso nicht von den Verbänden betreut wird, ist man da sicherlich auch relativ sicher vor "Kontrollen".

    Zusätzlich fast amüsant - ein Teil der problematischen Pits/Staffs in den 2000ern, 2010ern kam just aus einer Welt unkontrollierter Flirt und Spring pole Spielchen. Man sieht nur schon ne Weile keine Pits mehr im Park vom Baum baumeln und 10Minuten in die Spielplatzschaukel beißen.

    Bodegueros sind super. Kann ich auch aus eigener Erfahrung berichten.


    Podencos wird stinklangweilig, wenn sie nicht aus bissl was für die Nase zu tun kriegen. Die Ausdauer für auch weitere mitlaufen ist auf jeden Fall da, als Hauptprogramm aber eher öde fürn Hund.

    Und man sollt sich was überlegen, falls der Hund nicht ableinbar ist. Ohne ab und zu Ersatzfreilauf find ich es hinterfragenswert, warum man Hunde mit Renn, Hüpf und Stöberbedürfnis hält. Was die Erziehbarkeit anbelangt gibt es schon Unterschiede zwischen den Typen. Auch sind einige Podencorassen wachsamer (aka lauter), als andere.

    So n Podenco Andaluz oder so, kann ein super, menschenbezogener Kumpelhund sein, wenn man dem Hund auch was bietet, das ihn interessiert.

    Die größeren Podencorassen sind mitunter etwas unabhängiger, als die kleineren. Insgesamt ist vieles mit denen möglich, vieles aber nicht zwingend super zuverlässig. Nette Hunde mit eigenem Kopf und meistens Humor. Aber komplett anders als zb Hütehunde.

    Tierärzte sind dazu ausgebildet, auch eine Euthanasie durchführen zu können. Und müssen das leider auch regelmäßig tun. Also nein, die verwechseln nicht mal eben Narkose mit tatsächlichem Herz-Kreislaufstillstand. Es wurde offenbar ja auch nochmal nachkontrolliert, eben weil 0,000000irgendwas Chancen bestehen, dass ganz eventuell vielleicht die Überdosierung nicht ausgereicht hat. Das ist grundsätzlich schon nicht wahrscheinlich, Dosierungen werden ja nicht frei erfunden, sondern sind wissenschaftlich abgesichert und bei einem so alten, schwerst kranken Hund ist es nochmal unwahralscheinlicher


    Man lebt mit einem Herzstillstand auch nicht einfach weiter. Und das Herz fängt auch nicht einfach von allein wieder zu schlagen an, wenn es aufgehört hat


    Es tut mir sehr leid, dass Du das so traumatisch empfandest. Aber wenn Dich das Kopfkino - und etwas anderes kann es nicht sein. Dein Hund kann nach so langer Zeit nicht mehr leben - dann ist es unter Umständen sinnvoll, Dir Hilfe zu holen.


    Ich sag es mal aus der Ferne, ohne Dich zu kennen und so unromantisch wie ich bin: dass es einem schlecht geht, wenn der geliebte Hund stirbt, ist normal. Dass man sich in Gedanken verliert, die ins Irreale abgleiten ist aber eher ungesund.


    Es ist schmerzhaft und reißt ein großes emotionales Loch, aber nein, Dein Hund lebt nicht mehr und hat auch nicht mehr gelebt nach der Einschläferung

    Mit Technikkissen oÄ müsste man aber ja rein theoretisch noch Arbeiten dürfen, oder?

    Ich interpretier es als nein, da das ja teils auch am Körper bzw eben von Menschen getragen wird.

    Das "Angriffstraining", was auch immer das exakt ist, darf sich auch nicht gegen Gegenstände richten.


    Seile, Bälle, Frisbees "deutlich vom Menschen abgrenzbare Gegenstände" sind okay. Sonst hätt der Balljunkie auf der Hundewiese ein Problem. Der darf sich auch weiter verbeißen, wenn er mag.

    Das klingt wirklich sehr gruselig in Österreich :omg:

    Grundsätzlich wird Politik sicher anderswo auch nicht viel anders gemacht.


    Österreich is halt 10x kleiner als Deutschland und ein Gutteil aller Progagonisten sitz im NiederösterreichischWiener Zentralraum. Man kennt sich quasi.


    Und wenn nicht, reicht eigentlich ein Blick darauf, wer in der Geschichte wo mit wem welchen Verein gegründet hat, wer traditionell wo verortet ist, wer mit wem die Presseaussendungen macht oder wer den Vorsitz bei Sowieso hat. Wer den Sachkundenachweis und Hundeführschein abhalten darf, wer die Fragen dafür ausgearbeitet hat und wer mit wem bei welchem Volksbegehren zusammengearbeitet hat, wer Medien was zuspielt, gleichzeitig aber Mitverfasser von Studie sowieso ist, undsoweiterundsofort.


    Das ist ziemlich gruselig (zwar leider auch auf beide Seiten der Medaille), aber den Durchschnittshundler trifft eine Seite sicher mehr.


    Ich mein, es ist so absurd, dass man selbst in manchen Randnischenhundesportbereichen quasi nur hoffen kann, nicht bemerkt zu werden.

    Sonst findet wieder irgendwer irgendwas so tierschutzwidrig, dass Du mit einem Bein im Kriminal steckst. Mit so Dingen wie Selektion für Gebrauch oder wie soll Hundezucht denn weiter gehen, wenn so verwerflich ist, Hunde auch nach ihrer Veranlagung zu selektieren bzw Hunde machen zu lassen, was dem jeweiligen Typus eben besonders taugt? braucht man gar nicht kommen.

    Der ideale moderne Hund kann nix und sieht nur aus "Wie ein", soll aber bitte auf gar keinen Fall machen, wofür "So einer" gezüchtet wurde - das stresst ihn auch viel zu sehr.

    Weichspülerhunde und Alle sind Begleithunde is aber okay. Sofern es bedürfnisorientiert ist und der Hund ins Bett darf.

    Aber das ist ja eine Entwicklung, die auch nicht allein österreichtypisch ist.

    Mit welcher Begründung? :thinking_face:

    Stress Stress Stress. Hunde im Hundesport haben immer nur Stress.


    Hundesport darf nur sein, was dreibeinige, lungenkranke, 17 Jahre alte, kreuzlahme Möpse für Kekse tun. Freilich ohne gestresst zu sein.


    Die dementsprechenden Publikationen von Tierschutzombudsstelle und Co. Ich möcht mich eigentlich nur in den Staub legen und weinen.


    Gefahrenabbwehr und man muss die Bevölkerung schützen nach grausigen Vorfällen. Ist das vordergründige Argument in Sachen Gebrauchshundesport. Und spricht natürlich alle an. Auch Nichthundehalter. Und da bist schnell als externer Experte wo dabei, wenn die Politik schnell irgendwas zusammen schustern muss, weil "Wir machen was. Wir schützen Euch."

    Aber das ist halt nur ein praktischer Nebeneffekt.


    Es ist einfach echt schwer, konkreter zu werden, weil man jetzt auch nicht einfach so Namen nennen kann und sagen: die und die und die, verdienen auch am Sachkundenachweis super und ham es geschafft, Monopolstellung zu haben und ihre Meinung jedem aufs Aug drücken zu können oder sogar in Gesetzesform zu kriegen. Etc.


    Das is einfach alles so fürchterlich verstrickt, vernetzt, teilweise parteipolitisch, teilweise nicht. Aber es ist gruselig, zuzusehen. Konnte man damals schon im Wuff-Forum erahnen, wo etliche Leut beider "Lager" bereits aktiv waren und was aus wem geworden ist.


    Ich bin allein schon deswegen für Gebrauchshundesport, weil es mich anwidert, wer Deutungshohheit in Sachen "Wie müssen Hunde sein und was ist die einzige Hundehalterwahrheit" beansprucht und wie diese Wahrheit aussieht.


    Persönlich bin ich echt auf dem Standpunkt, dass, wenn weitere Dinge kommen, ich zur illegalen Untergrundhundehalterin mutieren werd.

    Oder schlimmstenfalls keine Hunde mehr halten werde. Dann kauf ich mir aber ein Handtasche - die hat in etwa die selbe Variabilität an Eigenschaften, wie der Hund der Zukunft - aus Krokodilleder.

    Aber danke für die Kronelinks. Zu dem Schundblatt verirr ich mich sehr selten.


    Hui, wenn man weiß, wer es geschrieben hat und von wem aller zwischen den Zeilen gesprochen wird.

    Das ist hochspannend. Krieg auf mehreren Seiten und massive politische Verstrickungen auf allen Seiten.

    Hab ich diesmal gar nicht so direkt mitgekriegt. Das ging ja nochmal deutlich ärger zu als damals mit der Tierschutzlandesrätin. Da hat die Kronenzeitung noch nicht so stark mitgemischt.


    So offen sieht man es selten, wenn man es denn sehen will bzw weiß, wer cirka gemeint ist: es geht um eine ganze Menge, aber überhaupt nicht immer um Hunde.


    Das depperte am Gebrauchshundesport ist die gewachsene, angenommene oder reale politische Richtung, aus der er kommt oder man glaubt, dass es so ist. Ähnlich ja durchaus bei der Jagd. Jäger sind so und wählen so. Schutzhundler sind so und wählen so.


    Und damit gibt es leider auch immer einen weiteren Angriffspunkt (was, scheint mir, sowohl Teile des ÖKV, als auch Vertreter des Gebrauchshundesports ,die da federführend hervortraten, irgendwie nicht ganz überrissen haben).


    In meiner Wahrnehmung haben sich da einige Leut echt nicht mit Ruhm bekleckert, Sport und Politik nicht zu trennen. Also auf Hundesportler und Verbandsseite.


    Ich find auch nach wie vor sehr schwierig, aus welchem Umfeld die Unterschriftenaktion kam. (Joa, menschlich nicht zu packen. Hundesportlich sicher leiwand)


    Aber halt, ganz viel an dem, was man an Diskussionen führte und nun das Verbot hat, ist - auf Österreich bezogen - ein vorallem Wiener und niederösterreichischer Kleinkrieg verschiedener Denkrichtungen. Mit Untergriffen von allen Seiten. Und mittendrin die Tierschutztante der Nation mit den offen bekannten Verstrickungen ins Hundevermehrertum und einem VGT Skandal.

    Also eigentlich absolute Provinzposse.


    Aber das Theater hat Auswirkungen auf alle.


    Und das macht mich aus Prinzip als Nichtgebrauchshundesportlerin so unfassbar grantig.


    Auch wenn es viele nicht so sehen, ich denke, der neue ÖKV hat es zusätzlich versehentlich auch selbst nochmal schlechter gemacht.


    Nur insgesamt: das geht jetzt seit Jahren so dahin. Ein Hickhack aus Wer ist besser vernetzt mit wem?


    Diesmal haben Leut "gewonnen", die mir zwar politisch eventuell näher stünden, aber der Alptraum meines Hundehalterdaseins sind.


    Es ist der Rattenschwanz an Nebenagenden und Hundehaltungsideologien, die da in dem Verbot noch mit drin stecken, wo es mir ganz österreichisch die Grausbirn aufstellt.

    Ja und? Wenn es um Jagdverbot ginge würd auch irgendwer dafür sein, vielleicht sogar im ÖKV, und Schimpf eher nicht.


    Einen Showrichter und Brackenmenschen zu Gebrauchshundesport fragen. Kann man machen, aber wozu?


    Man kann natürlich auch den langgedienten Präsidenten des Pekingesenclubs Sowieso fragen, wie er zu Windhundsport steht.

    Aber was genau erwartet man sich da an Expertise?


    Ich mein, dass Journalismus halt auch davon lebt, wen zu finden, der ihnen was erzählt und grad die Krone sicher rumtelefoniert, bis sie wen hat, der sagt, was sie hören wollen - Überraschung.


    Warum sollten in einem Verband mit mehreren tausend Mitgliedern und verschiedensten Sparten überhaupt alle einer Meinung sein? Sicher wird es auch etliche Gegenstimmen geben. Wie überall.