Beiträge von DaisyMaisy

    Hunde sind Opportunisten ohne perfide Hintergedanken. Sie handeln also höchstens für sich, aber nicht gegen dich (was hätte sie davon?) Mach dich davon frei dass sie dich "bloß verarschen will".

    Nee nich verarschen, manipulieren!

    Sie weiß genau was sie tun muss, damit ich etwas tue, was sie möchte. Kommt schon, das wisst ihr doch alle. Eure Hunde machen das auch mit euch. Das ist doch normal.

    Kein Hund dieser Welt verhungert freiwillig.

    Angefangen hat diese Misere nämlich mit ihrem Adoptionstag, den wir mit sehr viel Empathie mit ihr gefeiert haben. Sie hat ein neues Spielzeug bekommen, einen laaaangen Extraspaziergang und einen Napf voll mit Leckereien. Seit diesem Tag rührt sie ihr Futter nicht mehr an.


    Leider ist Madame auch etwas futtersensibel, sie bekommt sehr schnell Durchfall. Abgesehen davon wurden meine letzten Kochbemühungen (weil Dosenfutter im Spiel war) am Schluss auch nicht belohnt.

    Hä? Da hast du aber hier ganz andere Dinge geäußert.

    Und doch, die Art, wie du über den Hund redest, sagt einiges aus

    Alleine diese „meine Bemühungen wurde nicht belohnt“ Alter.


    Wie kann der Hund es nur wagen, dich mit Durchfall zu bestrafen. Aber ne, der Hund hat ja keine Unverträglichkeiten oder Probleme vorher gehabt. Neee

    Ich würde auch zum Bauchultraschall raten, und wenn man gesundheitliche Ursachen dann wirklich, wirklich(!) ausschließen kann - ja mei, dann kocht man halt. Oder bietet ihr ein anderes geeignetes Futter an, wenn sie das mag.

    Ich habe gerade 18 Sorten Futter (in Probepackungen hauptsächlich) hier liegen und probiere mich da durch, währen sie mich auslacht.

    Der Hund macht das nicht mit Absicht oder um dich zu ärgern.

    Deine Kommentare sind alle mMn sehr gemein deiner Hündin ggü verfasst. Vielleicht ist es der Frust aber dem Hund eine Schuld zuschieben, ist weder fair, noch die Lösung. Wenn ich hier lese, wie du über den Hund redest, wundert es mich nicht, dass sie Probleme hat.

    Auch die nicht vorhandene Bereitschaft, mehr Aufwand in das Futter zu stecken, da tut einem der Hund echt leid, sorry. Die Zeit hast du dir zu nehmen, wenn der Hund nur das gekochte frisst. Dann frier ein oder änder deinen Alltag. Es kann nicht sein, dass der Hund in so einem Punkt zurückstecken muss nur, weil du fertig füttern willst.



    So wie ich es jetzt verstanden habe, hat sie von Beginn an Probleme mit Futter gehabt.

    Btw man kann auch vegan kochen. So oder so sollte man selbstkochen mMn begleitet machen.

    Edit weil zu spät: auch noch so ne Idee. Ich hab regelmäßig Verständigungsprobleme mit Pudelinski meiner Eltern, da ich meinen Hund und unsere Kommunikation gewöhnt bin. Die funktioniert normalerweise auch bei anderen Hunden nur bei Pudelinski nicht, die hat ne völlig andere Kommunikationsart.

    Die mag mich, wir reden nur manchmal einfach aneinander vorbei.

    Also aus auf Basis deiner Aussagen kann man da echt wenig zu sagen. Wie lange ist sie bei dir? Was bedeutet Bindung für dich bzw. wie definierst du das? Was für Erfahrungen hat sie gemacht (von denen du weißt)?


    Gerade sowas hier:

    Es gibt z.B. Situationen, wenn ich mich im Bett umdrehe (sie schläft neben dem Bett) dann steht sie von ihrem Schlafplatz auf. Wenn ich zu erst rausgehe oder zu erst zur Einfahrt rausgehe um die Lage zu checken, stresst sie das.

    hat für mich erstmal nix mit Bindung zu tun. Das eine ist ne Präferenz (zB dein Wackeln nervt und deswegen geht sie weg. Macht mein Hund auch, wenn ich mich ihrer Meinung nach zu viel bewege.) Das Andere klingt für mich eher ein Erziehung/Trainingsproblem. Edit: Vor allem, da du in anderen Threads geäußert hast, dass sie draußen sowieso angespannt ist. Ich denke nicht, dass eure Bindung damit zu tun hat.


    Was bisher im Training (begleitet) war fand sie zwar nett, Bisschen Kekse futtern. Mein Eindruck ist, dass man bei ihr was Bindung aufbauen geht nicht bei null anfängt, sondern eher bei Minus und erstmal auf null (die Bereitschaft sich drauf einzulassen) kommen muss.

    Was genau meinst du hiermit? Also dass sie eher wenig Bock auf Training hat, muss ja absolut nix mit dir oder eurer Bindung zu tun haben. Gibt einfach Hunde, die da eben nicht so Bock drauf haben.


    Also ich hab das Gefühl, du überanalysierst sie und machst dir selbst viel zu viel Druck.

    Meine Daisy zB findet streichen, kuscheln und anfassen einfach wirklich scheiße. Aber nicht, weil sie Menschen kacke findet oder von mir nicht gerne angefasst wird, sie findet es allgemein einfach kacke. Vor allem aber würde ich aufhören, sie mit anderen Hunden zu vergleichen!

    ich habe keine Lösung für Dich, will nur mal kurz dafür sensibilisieren, dass es für "die Anderen", die Euch dann entgegen kommen, während Ihr anhaltet, ggf. wirklich unangenehm ist.

    Jedenfalls nervt es mich meistens, wenn ich auf ein solches Gespann treffe, weil ja i.d.R. nur mit Leinenpöblen stehen geblieben wird. Für uns verdoppelt sich dann die Zeit. Meist starren diese Hunde dann auch noch sehr.

    Nun ja, es ist natürlich besser als angepöbelt zu werden, aber ich finde, dieses Management sollte die Ausnahme sein oder nur einen Zwischenschritt darstellen...

    Also bei aller Liebe, ob dir das unangenehm ist, ist da erstmal egal. Wir leben nun mal in einer Gesellschaft, wo man andere Leute trifft und nicht allein ist. Wenn dein Hund mit zB Starren nicht klar kommt (was natürlich verständlich wäre), ist es deine Aufgabe, das zu regeln indem du zB mit der anderen Seite höflich kommunizierst oder selbst trainierst.

    Mir gehen Menschen, die ihre Hunde einfach laufen lassen auch auf den Sack aber dafür hab ich ja auch einen Mund und kann freundlich darum bitten, dass man den Hund zurückruft oder anleint. Bei mir in der Umgebung klappt das zu 99% ohne Stress. Wir haben eine Route, wo nur diese "spezielle" Art von Haltern aka ich gehe nur bei schönem Wetter spazieren und mein Hund darf alles, der will ja nur spielen lang läuft, die meide ich.


    Und btw. aus dem Eingangspost ging hervor, dass Starren nicht erwünscht ist und blockiert wird. Du steckst TE gerade in eine Schublade auf Grund deiner Erfahrungen, in die er nicht rein gehört. Find ich nicht fair.

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    TE: ich würde so erstmal weiter machen und nicht jetzt ne Woche vor Trainertermin rumprobieren. Wenn das halten funktioniert, spricht da nix gegen.

    Bei uns ist es das Wetter. Daisy hört tatsächlich bei Regen und Kälte am besten.

    An der Leine war sie auch ne Zeit lang prollig, nachdem wir die Angst gut im Griff hatten. Das war für ne kurze Zeit definitiv keine Angst mehr und dementsprechend anders bin ich mit ihr umgegangen.

    Bei Körpersprache gibt es nicht die eine Bedeutung. Das ist alles stark abhängig von gesamten Hund und Situation. Das kann hier keiner von uns bewerten, weil wir nur deine Schilderungen hören und nicht den Hund selbst sehen.

    Niemand unterstellt, dass der Hund böse ist und beißen will aber sollte es so sein, dass du den Hund falsch wahrnimmst (was nicht selten passiert), hättest du da schon evtl. den Ansatz für dein Problem. Deswegen fände ich Trainer wichtig, der sich die Situation mal mit Distanz zum Hund anguckt.

    Und wie hier schon gesagt wurde, es kann auch gut sein, dass dein Hund gebissen wird. Gerade von so Hunden dessen Halter sich null interessieren, ist da die Wahrscheinlichkeit hoch. Daisy zB würde die Art deines Hundes absolut auf den Sack gehen auch, wenns freundlich gemeint wäre. Die würde da ganz klare „Worte“ für finden (weswegen ich sie auch nicht zu so einem Hund lassen würde).

    Daisy fiddelt übrigens auch gerne, wenn sie unsicher ist. Das kann man ganz schnell für spielen halten, wobei sie einfach nur nicht weiß, was sie tun soll also versuchst sie darüber die Situation zu entspannen.


    Gerade in Bezug auf die backstory mit Hinterhof zusammen mit einigen Hunden und die Erzählung, dass der Hund eigentlich super sensibel ist, ist das mMn echt nicht auszuschließen.

    Solche gibt’s leider immer. Ich persönlich würde erstmal da hingehen, wo man eher weniger trifft. dann lieber Hund ins Auto oder Fahrrad und ein kleines Stück weg.

    Du kannst versuchen, mit dem Besitzer zu reden aber es klingt für mich nicht so, dass das was bringt.

    Deswegen würde ich dir zu Trainer dazu holen und erstmal klären, was denn genau die Ursache ist. Dann kann man weiter überlegen, wie man vor geht ☺️

    Dinge wie die Social Walks halte ich aber so oder so für hilfreich. Macht

    aber auch erst dann Sinn wenn du weißt, wie du trainierst.

    Oder das sitzen und beobachten halte ich auch bei verschiedenen Ausgangslagen für hilfreich.

    Bis Trainer erstmal konsequent keinen Kontakt an Leine und vllt am besten dort spazieren, wo eher wenig los ist. Nicht nur, um Hund den Stress zu nehmen, sondern auch dir :)


    Das sollte übrigens keine „Positiv vs negativ“ Diskussion werden. Es ging mir nur darum dass ich hier eher lese, dass das in diesem konkreten Fall eher schädlich ist. Niemand hier sagt, dass Gehorsam einfordern nicht chic ist. Darum ging es nie ;)