Bei Jacky, auch Zwerpudel inzwischen 1 1/2 Jahre, war das anfangs auch so, dass sie Abends nochmal aufgedreht ist. Bei Daisy war das in der früheren Junghundzeit auch stark. Hat sich bei beiden gelegt. Es kann sein, dass die kleine Maus einfach durch ist zu dem Zeitpunkt und dann durchdreht.
Pudel sind mEn schon oft sehr reizoffen und hibbelig. Es kann da tatsächlich auch sein, dass ihr das einfach wirklich zu viel ist. Bei Jacky hat richtig gut geholfen, dass Mama sich einfach im Wals öfter irgendwo hinsetzt und Jacky da drum herum ihr Ding macht. Es kann aber auch sein, dass es einfach nicht die richtige Beschäftigung ist und die Menge gar nicht das Problem
Wobei Jacky aber auch definitiv es immer wieder versuchen würde aufzustehen, wenn man es ihr 1x erlaubt hat. Ich würde da ehrlich gesagt einfach mal konsequent bleiben. Und Ruhe verordnen. Wenn du sie auf den Platz schickst ist das ein du bleibst da und kein du stehst auf wann du willst. Ist mMn auch eine Grundvoraussetzung im Büro.
Nicht regelmäßig spazieren gehen, damit der Hund sich nicht dran gewöhnt sorry, da kann man nur drüber lachen. Ich persönlich würde aber vermutlich die Action eher nach nachmittags/abends verschieben. Und nur, weil die Hunde dieselbe Rasse sind, heißt das nicht, dass es dieselben Hunde sind. Wenn ihre Hunde mit Auslastung A zufrieden sind heißt das nicht, dass dein Hund damit auch zufrieden sein muss. Das sind immer noch Individuen.
Alleine bleiben muss ordentlich aufgebaut werden. Da kannst du sie nicht einfach alleine lassen. Die Routine hilft dir null, wenn du das nicht richtig aufbaust. Wenn sie unruhig wird, wenn du Müll rausbringst bedeutet das für dich, dass du zu viele Schritte übersprungen hast und du kleinschrittiger trainieren musst. Der Hund kann das unterscheiden, ob du dich im Haus befindest oder tatsächlich gehst. Also für dich wirkt es kleinschrittig, ist aber tatsächlich sehr wahrscheinlich nicht kleinschrittig genug.
Für Leinenführigkeit gilt dasselbe, wenn es so bisher noch nicht geklappt hat. Mal 10 Schritte zurückgehen ganz auf Anfang. Es gibt zig Methoden dafür. Die eine richtige gibts nicht. Bei uns hat es geholfen, drinnen ein Fuß laufen aufzubauen. Und ich habe sie beim Spazieren angesprochen und fürs mich angucken gelobt. Dann hab ich sie nur noch belohnt, wenn sie mich von selbst angeguckt hat und irgendwann nur noch dann, wenn sie in schwierigen Situationen zu mir geschaut hat. Auch bei Entfernung hab ich sie sprachlich gelobt, wenn sie miHat bei uns dazu geführt, dass sie nach und nach auch draußen von selbst neben mir gelaufen ist, ohne Kommando.