Beiträge von BarbetRobby

    Weil es hier auch grad um den Chip geht. Wir haben unserem damaligen Kleinpudel mit 11 nen Chip setzen lassen, um zu gucken, wie er wirkt und wie unser anderer Rüde dann auf ihn reagiert. Der hielt genau ein Jahr und wir haben dann noch mal Nachgechippt und wollten dann ggf. kastrieren. Aber, gefühlt hat der Chip nie wieder aufgehört zu wirken. Der Hund wurde 17 1/2! Die Hoden blieben klein, er hat normal gefressen etc. In dem Fall gut für uns. Es scheint da also gefühlt alles möglich zu sein 😉

    Ich nehme fast ausschließlich die aus den Spendern, selbst wenn wir in den Urlaub fahren, nehme ich davon welche mit. Die in unserem Stadtteil sind einfach unschlagbar von der Qualität 🙈


    Außerdem war ich immer der Ansicht, dass das so Dinge sind, warum man Hundesteuer zahlt, womit ich vielleicht falsch liege, aber ich sehe keinen Grund, warum man die nicht nehmen sollte und stattdessen auf Gekaufte zurückgreift. Die gelben Müllsäcke bekommt man ja auch so…die würde man ja auch nicht extra kaufen…


    Viele Grüße

    Kristina

    Hey,

    bei uns ist die Welpensuche ja auch erst etwas über ein Jahr her und noch sehr präsent. Wenn es einer der beiden Welpen werden soll, bin ich auch für den Ruhigen. Wir haben aus dem Wurf auch den vermeintlich ruhigsten genommen. Der, der auch ohne die anderen gepennt hat, während der Rest Party gemacht hat. Die Züchterin hat uns immer eher einen der anderen Rüden ans Herz legen wollen. Die Entscheidung haben wir nicht bereut. Robby ist selbstbewusst, keine Klette, Alleinbleiben dadurch schon früh kein Thema. Ruhig ist er deswegen allerdings noch lange nicht 😂


    Junghund…Mmh…wir hatten bei unseren Pudeln den direkten Vergleich. Den einen mit 8 Wochen bekommen, den anderen mit 7 Monaten dazu genommen. Und wir hatten mit dem Zweiten deutlich mehr Baustellen. Große Verlustangst (irgendwie ja auch verständlich, beim Züchter war er schon voll integriert und der Liebling. Und dann musste er sein Zuhause verlassen, das ist mit 8 Wochen was anderes). Spielen kannte er nicht und hat er nie so richtig ausdauernd gelernt (keine wirkliche Baustelle, kannten wir nur von allen anderen Pudeln vorher nicht). Laute Geräusche waren nicht seins etc. Da waren einige Dinge, die sicher anders gelaufen wären, wäre er früher zu uns gekommen. Einfach auch, weil das Lebensumfeld beim Züchter anders war als bei uns. Ein toller Hund war er trotzdem 🥰 Ich finde es nach dieser Erfahrung also nicht unbedingt einfacher mit einem Junghund, nur anders. Einen Welpen kann man, meiner Meinung nach, einfach besser prägen. Beim Junghund muss man evtl. mit den Fehlern oder Versäumnissen leben, die der Vorbesitzer gemacht hat.


    Ich habe keine Kinder, könnte mir aber vorstellen, dass es leichter ist, mit einem Welpen zusammen zu wachsen, als mit einem Junghund, der schon enorm viel Kraft hat und dann vielleicht auch mal zu grob wird. Anleiten und Dabeisein muss man natürlich sowohl beim Welpen als auch beim Junghund.


    Lg

    Wir haben im August 22 geheiratet, da war Robby 9 Monate alt. Er war mit bei der kirchlichen Trauung und hat uns die Ringe gebracht 🥰, anschließend ging es direkt weiter mit der Feier. Ein Freund von uns, den Robby vom ersten Tag an kennt, hat sich die gesamte Zeit gekümmert. Hätte Robby gezeigt, dass er sich unwohl fühlt, Stress hat, hätte unser Freund ihn nach Hause gebracht. Aber Robby lebt eher nach dem Motto: lieber Mittendrin statt nur dabei 😂

    Das hat alles wunderbar geklappt und war für alle stressfrei. Hätten wir allerdings niemanden gehabt, der sich komplett kümmert, hätten wir für eine andere Lösung gesorgt, denn kümmern hätten wir selbst uns an dem Tag nicht können.

    Hey,

    wir haben mit unserem Robby genau dieses Problem (gehabt). Und lange alles mögliche versucht. Auf einen normalen Abbruch hat er nicht reagiert. Wenn wir sehr deutlich wurden, hat er reagiert aber auch deutliches Meide- und Beschwichtigungsverhalten gezeigt. Das fühlte sich für mich nicht richtig an. Inzwischen lege ich ihm in diesen Momenten die Hausleine an, setze mich hin und halte die Leine noch kurz in der Hand. Dann ist sofort Ruhe. Bei Robby habe ich das Gefühl, dass er dankbar ist, in diesen Momenten einen Rahmen zu bekommen, weil er selbst grad nicht so richtig weiß wohin mit sich. Ich weiß aber inzwischen auch meistens vorher, dass es gleich zu so einer Situation kommt und versuche im Vorfeld dann schon zu reagieren. Vielleicht ist eine Hausleine ja auch bei euch eine gute Wahl. Lg

    Zum Thema Welpe und Homeoffice kann ich auch nur Positives berichten. Als wir Robby geholt haben, war ich auch im Homeoffice. Und das war perfekt. Ich konnte mich nicht dauerhaft aufs Welpi konzentrieren und Robby hat gelernt, von wann bis wann hier nichts passiert. Ich hatte ihm das Zimmer welpensicher ausgestattet und bin für die Zeit nicht im Arbeitszimmer gewesen, weil das im ersten Stock ist, sondern im Esszimmer im Erdgeschoss. Da konnte ich bei Pippialarm schnell reagieren. Also, aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ein Welpe und Homeoffice super passt. Ich hätte bei einem Junghund da eher bedenken. Wenn der das nicht kennt, wann Ruhe ist, ist so ein Junghund durchaus fordernder als ein Welpe.

    Und wenn es auf jeden Fall was Lockiges sein soll, aber noch nicht zu 100% ein Pudel, kann ich den Barbet auf jeden Fall auch empfehlen.

    Liebe Alle, ich lese hier schon von Beginn an mit, wie auch bei den meisten anderen „Problemhunde-Beiträgen“. Mal ganz davon abgesehen, dass ich es super toll finde, wie viele Hilfsangebote es jeweils gibt und wie viel Mühe sich alle machen, lange, konstruktive Texte zu verfassen, frage ich mich jedes Mal: sind diese User echt? Sind diese Themen echt? Ich kann es nicht glauben, dass man wirklich so mit einem Welpen umgeht. Dafür benötigt man keinen Hundeverstand, da müsste der Menschenverstand ausreichen. Wenn das wirklich alles wahr ist, bin ich einfach nur schockiert und mir tut dieser Welpe unendlich leid. Ich habe wenig Erfahrung mit BC, aber das muss ich auch gar nicht, denn diese Geschichte wäre für jeden Welpen eine Qual. Und ich kann nur allen Zustimmen, die für eine Abgabe plädieren. Ein BC bei der hundeunerfahrenen Mutter ist eine genauso dumme Idee, wie Büro, Öffis etc.

    Ich hoffe so sehr, dass es ein Fake ist! Und wenn nicht, hoffe ich, dass jetzt endlich im Sinne des Hundes gehandelt wird

    Hey,

    ich bin mit Pudeln aufgewachsen. Als ich geboren wurde, war da schon ein silbergrauer Zwerg. An ihn erinnere ich mich nicht mehr soooo gut, weiß aber aus Erzählungen, dass er ein temperamentvoller Hund war, der alles mitgemacht hat. Danach zog wieder ein silbergrauer Zwerg ein. Das war ein absoluter Wirbelwind. Ballverrückt, lustig aber auch frech. Ein sehr schlechter Fresser. Danach kam ein Harlekin-Kleinpudel. Durch seine Aufzucht, die quasi ein bisschen zu behütet war, sehr vorsichtig. Also, jeder neue Untergrund z. B. war erst einmal ein unüberwindbares Hindernis. Wir haben uns, als er 1 1/2 war noch einen 7 monatigen braunen Kleinpudel (aus schwarzer Zucht) dazu geholt, weil wir das Gefühl hatten, dass der Harlekin als Einzelhund nicht glücklich war. Als der braune einzog, blühte der Harlekin auf. Ab da war er flippig, nie müde zu bekommen. Der braune hingegen war für uns Pudel untypisch. Der hat Spaziergänge im Wald geliebt, hatte beim Spielen aber wenig Ausdauer. Er war in sich ruhiger, gelassener als die anderen Pudel.

    Toll waren sie alle. Ich finde allerdings, dass sie, anders als ich es hier oft lese, nicht so viel WTP haben. Über Futter waren sie alle nicht motivierbar, die Pudel, die ich kenne, haben sich aus Fressen nicht viel gemacht. Unser Harlekin hat z. B. im Agility den ersten Durchgang immer hoch motiviert und nahezu perfekt gemacht. Ein zweiter Durchgang war nicht möglich. Er hat es einfach nicht eingesehen. Ein Pudel ist sehr schlau und ich finde immer, sie wägen sehr genau ab. Einfach uns zum Gefallen…ja, kommt vor 😉

    Unsere beiden letzten waren ja in erster Linie die Hunde meiner Mama, als sie schwer krank wurde, waren die beiden 13 und 12 und mussten sich da schon sehr umstellen. Als meine Mama 1 Jahr später starb, hat sich das Leben der beiden komplett geändert. Und sie haben es völlig unkompliziert mitgemacht. Ich empfand sie eh als enorm anpassungsfähig. Man sagt ihnen häufig nach, dass Alleinebleiben ihnen schwer fällt. Unsere waren, bis zum Tod meiner Mutter, nie allein. Bei mir mussten sie es dann, zwar immer nicht lange, aber auch das haben sie super gemeistert. Hach, wenn ich an sie denke, komme ich ins Schwärmen 😉

    Man sagt, dass es Unterschiede bei den Farben gibt. Ob es nun an den Farben lag, weiß ich nicht, aber der Harlekin und der Braune waren vom Temperament schon deutlich unterschiedlich. Und bei den Größen gibt es auch Unterschiede. Die Zwerge sind flippiger, aufgedrehter, als die Kleinpudel. Beim Grosspudel weiß ich es nicht.

    Wir haben jetzt seit knapp einem Jahr einen Barbet, weil uns tatsächlich beim Pudel die Großen meistens zu groß sind und die Kleinpudel zu klein. Unsere beiden waren mit 41 und 43 cm recht „groß“, aber eine Garantie gibt es da ja nicht. Alles ab 35 ist ja Kleinpudel. Ansonsten hätte nichts gegen einen Pudel gesprochen.

    Lg