Beiträge von Sahe

    ich kenne Vegdog nicht, sorry.



    Hätte ne andere Frage; in der Blase von Katzenbesitern in der ich mich so bewege, füttern alle, die Nassfutter geben, ihren Katzen unterschiedliches Futter von unterschiedlichen Marken, dabei gibts welche die täglich, solche die wöchentlich und andere die schleichend wechseln (kommt drauf an, wie Katze das verträgt) und zwar weil;

    -falls Rezeptur plötzlich ändert hast immernoch Futter, dass die Katze mag

    -du umgehst eher noch Probleme in der Supplementierung, oder Zusammensetzung und kannst auch mal ein Futter füttern, das ein wenig viel Jod enthält

    -es wahrscheinlicher ist, dass du ausgleichst, was es im einen Futter bspw. zu viel an Innereien (vor allem wenn das nicht ausführlich deklariert ist) und dadurch auch zu viel an gewissen Mineralien, oder Vitaminen enthält

    -irgendwas hab ich vergessen


    Dabei achtet man natürlich schon darauf sich Proteinquellen für eine eventuell mal Anstehende AD frei zu halten.


    Meine Frage ist also obs Hundebesitzer gibt, die das machen, oder machen würden? Die Argumente passen ja genausogut auf Hundefertigfutter, wobei die meisten Hunde weniger mäkeln als Katzen, würde ich postulieren.

    Thema Kot...


    *hust* wir haben mal Kot-Bildertagebuch geführt *hust*


    Heute war eigentlich alles total toll und genial, bis wir zu zweit Sirupflaschen das fliegen beigebracht haben... ich stopfe erst Hund ins Zimmer, dann Katzen auf die Terrasse, dann muss ich erstmal meinen Fuss versorgen 🙈 ich bin soo froh, dass das nur geblutet hat wie Sau, zum Arzt gehen zu müssen wäre das absolute Chaos gewesen. Aber trotzdem Sirup und Blut überall in der Wohnung verteilt 😬


    Die Vierbeiner haben alle ganz heile süsse Pfoten und der Hund fand das glaube ich ein lustiges Abenteuer, ich würde annehmen sie hat heute Staubsauger, Saugroboter und Wischmopp kennen gelernt 🤣

    Meint ihr nicht jede Rasse hat das Potential QZ zu sein, wenn man sogar mit Absicht an den festgelegten Standards vorbeizüchten, oder zumindest sehr frei interpretieren kann?

    Und dann können auch noch theoretisch gut gemeinte Zuchtziele nicht den erwünschten Effekt in der Praxis haben und eventuell sogar das Leben eines Tieres von der Entstehung an viel schlimmer machen.

    Bindung finde ich persönlich schon das Gefühl: "ja, wir gehören zusammen".

    So schön.


    Dazu fällt mir ein, wenn man an der Bindung arbeiten will, dann wird als bindungsfördernd ja oft genau dieses zusammen bezeichnet; zusammen schlafen, zusammen spielen, zusammen fressen, zusammen jagen, zusammen Abenteuer erleben/überstehen, wobei zusammen bei schlafen oder fressen eher nur im selben Raum meint.

    Diese Aktivitäten schlägt man ja auch vor, sofern sie umsetzbar sind, wenns sagen wir um eine Vergesellschaftung von Hund und Katze geht. Dann fressen eben Katze und Hund nach dem Geruchsaustausch getrennt durch n Gitter, aber in Sichtweite gleichzeitig und der Hund schläft im Raum, wo die Katze schläft, wenns nötig ist an der Leine, usw.


    Ich bin im Moment gerade wieder am Anfang vom Kennenlernen und sich binden und da gibts so viele unfassbare, herzerwärmende Momente; wie sich die verrückte Nudel beim Zimmer angucken direkt auf mein Bett gelegt hat, bevor ich überhaupt angefangen hab ihr zu zeigen, dass das einer der sicheren Plätze ist, oder wie sie schon so doll auf mich achtet, wo ich mich auf was ganz anderes (viel arbeitsintensiveres) eingestellt habe. Wie sie mir so schnell geglaubt hat, dass sie sich vor den Katzen nicht fürchten muss, obwohl sie tendenziell eher unsicher und sehr unruhig ist.

    So ein wahnsinns Geschenk einfach, dass man fast gleich nochmal will 🤣🙈

    Für mich ist Bindung was rein emotionales, eine Beziehungsangelegenheit. So wie du zu Famile Bindung und zum Arbeitskollegen vieleicht nur eine Verbindung hast. Hund kann in meinen Augen richtig kacke erzogen sein und eine super Bindung mit dem Mensch haben. Hund kann aber auch aufs Wort folgen und kaum Bindung zum Menschen haben.

    Für mich ist Bindung wichtig, weil meine Tiere Familienmitglieder sind, aber fürs Training, für Gehorsam, etc. braucht mans meiner Meinung nach gar nicht, vielleicht funtioniert eine gute Bindung mal als Motivation, vielleicht aber auch gegenteilig. Das zeigt sich auch daran, dass mittlerweile veraltete nahezu ausschliesslich dominante, strenge, beherrschende Erziehungsmethoden ihren Zweck Hund gehorsam zu machen durchaus erfüllt haben, ohne sich gross um Bindung zu kümmern. Der Hund hat da ja auch seinen Platz draussen, abseits von der Familie

    Wenn der Hund bei einer Sitterin schon am ersten Tag 1a folgt, haben die nicht innert Minuten eine Bindung aufgebaut, ne.



    Ich denke Bindung kann auch sehr unterschiedlich aussehen und sich unterschiedlich zeigen. Da wären wir wieder bei den extrem Eigenständigen im Gegensatz zu den äh extrem Anderen? (weiss grad nicht wie man das passend formuliert, Untertanen/Follower/Abhängigen klingt alles zu krass, zu falsch). Klar ist jedes Lebewesen auch eigenständig,aber eine extrem eigenständige Jagdsau, Arbeitssau oder auch ein extrem eigenständiger Hütehund nimmt sich was ganz anderes vom Menschen, als ein Hund, der den einen Menschen vielleicht sogar als Zentrum seines Seins auserkoren hat, deswegen ist die eine Bindung nicht automatisch die bessere. Beide sind ein Geschenk.


    Edit.: ach und ich betrachte Bindung auch als beidseitig nicht nur Hund zu Halterauch umgekehrt 😊.

    In der Tiersuche herrscht rauhes Klima. Es ist normal dass man in sozialen Medien beschimpft wird und dass schlecht über einen geschrieben wird. Konkurrenz, Neid und Missgunst sind noch größer als bei der Menschensuche.

    Das ist aber schade. Jede erfolgreiche Suche ist doch megatoll.

    Als Vermittlungsargument erstaunt es mich fast, die "richtigen" Mischlinge habens ja tendentiell extra schwer, die Regalgos, die weniger nach Windhund aussehen, vermitteln sich oft deutlich schlechter. Bei den Podencos allerdings scheint es manchmal umgekehrt. Als Podenco deklariert wollt die lang keiner haben, weil "sind ja schwierig".

    Genau das finde ich gut daran. Ich versteh, dass der TS Tiere oft auf biegen und brechen vermitteln will, da drückt man auf die Tränendrüsen, oder gibt allem Rassenamen, wenn jemand hier ehrlich bleibt und auch zugibt, dass ne Menge 'böse' Überraschungen in einem Hund stecken können, finde ich das sau gut und ich weiss ja, dass sie auf der Strasse in Ibiza zusammengelesen wurde, das sagt schon einiges darüber aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass HSH-Eigenschaften bspw. in dem Hund stecken könnten.


    Für den Laien ist vermutlich Beides problematisch, weil man sich so oder so zu fest darauf versteift zu wissen, was auf einen zu kommt gibt ja auch beim besten Züchter charakterliche, oder auch physische Ausreisser



    Diese Ehrlichkeit mir zu sagen, sie wissen nix über den Hund, ausser, dass sie Schiss vor fahrenden Autos hat, einen operierten und verheilten Bruch (ich krieg sogar das Röntgen) > ergo vermutlich wars ein Auto, finde ich persönlich sehr erfrischend, einfach weil ichs anders schon erlebt habe mit Wahnsinns-Versprechungen, die weit entfernt von der Realität waren.


    Ich find die generell echt gut Probewohnen bieten gar nicht mal viele an.

    So kann ich vom Schlimmsten ausgehen und positiv überrascht sein 😁



    Und die Podencos die in Deutschland, Österreich und der Schweiz landen haben ja überdurchschnittlich oft füt die Rasse eher wenig Jagdtrieb (ist immernoch viel im Vergleich) für die Rasse, weil halt viele aussortierte auf der Strasse landen, entsprichen also auch nicht so ganz den FCI-Standards.