Beiträge von syrinx

    Ich hatte heute Arbeiter da, weil beim Starkregen am Wochenende das Kanalwasser aus Wanne, Dusche und WC hochgeblubbert kam.


    Ich war mit den Arbeitern im Garten, einer ging zurück ins Haus und hat dabei meinen Hund raus gelassen. Wir hatten schon den Kanaldeckel offen und standen alle drum rum. Hund rast aufgeregt zum Ort des Geschehens. Ein Satz, und er lag im Kanal. So schnell könnte niemand reagieren. Hund unten in 3 Meter Tiefe.


    Nach einem Feuerwehreinsatz und Tierklinik ist er auf Methadon, scheint aber sonst wohlauf. Er hatte jedenfalls einen Schutzengel, vielleicht auch 7 Leben wie eine Katze. Wie auch immer.... Für heute reicht's!

    Wenn du dich aber eh nur unernst in die Fotos verschossen hast (kann man ja bei vielen Welpenbildern), hab ich nichts gesagt. ;)

    Ich verliebe mich tatsächlich öfter mal in Bilder. ;-) Nein, bin eigentlich nicht auf der Suche. Die Futterstelle hier ist besetzt. Mein Opi will nicht teilen.

    Optisch finde ich die kleinen Wölfchen wirklich unwiderstehlich und hätte sie in Gedanken schon vorgemerkt. War aber keine ernsthafte Überlegung.

    Sinnvollerweise sollte mein nächster etwas ansprechendes, freundliches sein, unproblematisch bei Fremdbetreuung und möglichst überall hin mitzunehmen. Das wird bei diesem Mix wohl nicht rauskommen.

    Könnte man da nicht wenigstens vorher eine Warnung aussprechen, für die, die es NICHT sehen möchten?

    Z. B. das Foto dann in einen Spoiler setzen bitte?

    Naja, für alle, die am Land leben oder Hunde haben und diese nicht vegetarisch ernähren oder auch nur ab und zu bei Fressnapf einkaufen, gehört der Anblick von tierischen Körperteilen zur Normalität dazu. Bei Fressnapf gibt's vor dem entsprechenden Regal auch keine Warnhinweise.

    An alle, die sich so lieb mit Ratschlägen bemüht und um uns gesorgt haben: Uns geht's gut. Nazar frisst wieder, sogar mit großem Appetit und bricht nicht mehr. Nachts muss er nur mehr 1x raus, sonst ist er weitgehend entspannt. Es dürfte schon einiges durch die Schilddrüse verursacht worden sein. Schmerzmittel bekommt er weiterhin. Somit hat sich für uns vieles verbessert und wir erholen uns langsam wieder.


    Danke nochmal an euch!

    Ich möchte gern nochmal betonen das CBD natürlich nicht als langfristige Lösung gedacht ist. Er kriegt Sticks, kein Öl und zwar die die unsere Tieratzin empfohlen hat.

    Hallo Sina,


    Ich habe letztes Jahr im Mai einen 12jährigen Schäfermix übernommen, der neben einer Reihe gesundheitlicher Themen, die er mitgebracht hat, auch ein Nervenbündel mit Verhaltensauffälligkeiten war.


    Ich habe ihm auch bis vor kurzem (derzeit pausiere ich) CBD-Öl von der Tierklinik gegeben. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Es beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Darm, wirkt leicht entzündungshemmend. Ich würde meinem Hund nie ein Öl geben, das aus Gründen von kostenersparnis irgendwo im Internet bestellt wurde. Da würde ich mir um den THC-Wert Sorgen machen. Bei einem veterinärmedizinischem Produkt, zu dem mir von der Tierklinik geraten wird, so wie es auch bei euch der Fall ist, habe ich keine Bedenken.


    Mein Hund hat übrigens Hundebetten, Seile und was verfügbar war, binnen Minuten gehäckselt. Als ich ihn übernommen habe, hatte er schon eine gewaltige Menge Kunststoff im Darm und nur mit viel Glück keinen Darmverschluss. Innerhalb weniger Wochen war er viel ruhiger.


    Alte Verhaltensauffälligkeiten tauchen, wenn auch in viel geringerem Ausmaß, bei ihm wieder auf, wenn es ihm nicht gut geht. Vor kurzem hatten wir eine schlechte Phase mit Schmerzen und nächtlicher Unruhe. Da habe ich ihn zB in seltsamer Position auf seinem Kissen erwischt, Kuscheldecke im Maul, hat daran gezuzzelt wie an Welpe an einer Zitze, Augen glasig und seltsam weggetreten. Ganz klar selbstberuhigendes Verhalten mit Suchtgefahr. Anders als zu Beginn lässt er sich aber sehr gut abbrechen.


    Die völlig anderen Lebensbedingungen im neuen Umfeld sind natürlich ein großer Stressfaktor. In den nächsten Wochen und Monaten wird für euren Hund vieles zu verarbeiten sein, bis er runter kommt. Ich würde auch alles nutzen, was Hund und euch das Leben erleichtert, von Trainer bis Nahrungsergänzungsmittel.


    Ich wünsche euch, das ihr ganz schnell zusammen findet! Von Herzen alles Gute für die nächste Zeit!

    Meine erste Hündin, meine kleine rumänische Hexe Muna, habe ich vor 13 Jahren als Direktimport übernommen, mit der Klausel Kastrationspflicht im Vertrag. Ich hatte trotzdem bedenken, mich an die Vertragsklausel zu halten.

    Ihre erste Läufigkeit war noch unproblematisch, nach der zweiten hat sie drei Monate gebraucht, um sich wieder einzupendeln. Die dritte Läufigkeit war noch schlimmer. Muna wirkte richtig depressiv. Danach habe ich sie kastrieren lassen. Die OP war unkompliziert, eine drei cm lange Narbe, die rasch verheilt ist.

    Ich habe die OP nie bereut. Ohne hormonellen Zirkus war sie ausgeglichen und fröhlich. Ihr Fell war schön. Das Futter musste ich ihr erst im Alter von acht Jahren rationieren, nachdem ihr Bewegungsdrang anfing nachzulassen. Bis dahin hatte sie eine ideale Figur.


    Meinen zweiten Hund, Nazar, habe ich im Alter von zwölf Jahren und kastriert übernommen. Nach den ersten Tierarztbesuchen hatten wir rasch die Diagnose Perianaldruesenkarzinom. Ich wurde in der Tierklinik gefragt, ob er spät kastriert sei, weil diese Art Krebs vor allem bei unkastrierten und sehr spät kastrierten Rüden auftritt. Tatsächlich dürfte er erst im Alter von zehn Jahren kastriert worden sein.

    Ansonsten, kannst Du ihm was in die Schnute stopfen?

    Das war bei uns das einzige, womit ich das frühmorgendliche Lärmlevel und Wecken der Nachbarschaft reduzieren konnte.


    Da die Mega-Aufregung sich auf das spazieren gehen bezog, war für Nazar nur die Leine interessant und Spielzeug wurde ignoriert. Ich habe ihm daher erlaubt, beim Verlassen des Hauses in die Leine zu beißen und ihn dazu motiviert. Das ist jetzt kein pädagogisch wertvoller Tipp, aber was macht man nicht alles in der Not...