Nur, falls es bisher nicht wirklich klar herauskam (immer natürlich abhängig auch vom einzelnen Individuum Hund):
Ein Hund mit Wachtrieb kann noch so kinderfreundlich gegenüber den eigenen Kindern sein, aber bei fremden (Besucher-) Kindern muss man ihm deutlich erklären können, dass ihn diese nichts angehen. Sonst hat man schnell eine Situation wie:
Alle Kinder spielen im Garten, auch mal mit dem (erwachsenen oder fast erwachsenen) Hund. Eines der Besuchskinder muss mal zur Toilette und kommt nicht wieder raus aus dem Haus und der Hund ist grad spurlos verschwunden. Zu finden ist das Kind dann vermutlich im Bad mit dem zähnefletschenden Hund vor der Tür - mit Glück wurde das Kind nicht gebissen. Da ist wirklich sehr konsequente Erziehung ab Welpenalter nötig, damit man nicht in so eine Situation kommt.
Wachtrieb und Menschenfreundlichkeit (gesteuert durch den Besitzer) müssen sich nicht ausschließen, aber die Möglichkeit besteht durchaus.
Wenn Ihr auf Dauer, falls das nötig sein sollte, den Hund während der Besuchszeiten vom Besuch trennen könnt (anderes Zimmer bspw.), dann wäre das schon mal eine Möglichkeit.